DE1478652C - Steckbaustein fur Bauspiele und Mosaiken - Google Patents

Steckbaustein fur Bauspiele und Mosaiken

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DE1478652C
DE1478652C DE19651478652 DE1478652A DE1478652C DE 1478652 C DE1478652 C DE 1478652C DE 19651478652 DE19651478652 DE 19651478652 DE 1478652 A DE1478652 A DE 1478652A DE 1478652 C DE1478652 C DE 1478652C
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Der Anmelder Ist
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Quercetti, Alessandro, Turm (Italien)
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Description

Die Zapfen 3 sind derart angeordnet, daß die Entfernung e zwischen den auf den Diagonalen der Flächeneinheit diametral gegenüberliegenden Zapfen gleich dem Durchmesser d der Zapfen 3 ist; so ist es möglich, zwei Bausteine bei einander zugekehrten Steckzapfen 3 so miteinander zu verbinden, daß einer der Zapfen des einen Bausteines in die freie Ausnehmung zwischen den vier Zapfen des anderen Bausteines zu liegen kommt. Der Zapfendurchmesser d ist so gewählt, daß er einem Sechstel der Diagonallänge der Flächeneinheit entpricht, d. h., daß die Bedingung
d= ~]fl erfüllt ist.
Drei der vier Zapfen des einen Bausteines, die den einen Zapfen des anderen Bausteines einschließen (F i g. 2), können elastisch zurückweichen, wodurch eine gute Haftung zwischen beiden Bausteinen erzielt wird. Auf diese Verbindungsweise sind vier verschiedene gegenseitige Verbindungsstellungen zwischen zwei Bausteinen möglich.
Es werden Vielfachbausteine 6 verwendet, die aus mehreren Grundbausteinen gemäß F i g. 1 gebildet sind, so daß eine Verbindung gemäß Fig. 3 oben möglich ist, bei welcher ein Zapfenpaar eines Bausteines zwischen zwei Zapfenpaare des anderen Bausteines eingesetzt wird. Dadurch werden in bezug auf die Grundbausteine zwei weitere gegenseitige Verbindungsstellen geschaffen. Weiterhin ist eine Verbindungsstellung möglich (F i g. 3, unten), in welcher die vier Zapfen des einen Bausteines zwischen vier Zapfen eines Vielfachbausteines eingesetzt sind und mit diesen in Berührung stehen, welche vier Zapfen zu vier verschiedenen aneinanderliegenden Grundbausteinen gehören, welch letztere den Vielfachbaustein 6 bilden.
Es ergibt sich somit, daß übereinanderliegende Bausteine durch Zusammenstecken ihrer zueinander gerichteten Zapfen in all den Stellungen zusammengefügt werden können, welche entlang den in der Bausteinebene liegenden Hauptachsen der Bausteine sich um einen Abstand gleich dem vielfachen Ganzen von einem Drittel der Kantenlänge α unterscheiden. Insbesondere bei Mosaikspielen wird durch die Möglichkeit kleiner Verschiebungen die Schaffung äußerst feiner Muster auch bei Anwendung einer Kantenlänge mit relativ großen Abmessungen und somit handlicher Bausteine gestattet.
In der Praxis kommen vorwiegend Vielfachbausteine zur Anwendung, wobei ein solcher Vielfachbaustein aus einer Vielzahl von Grundbausteinen gemäß F i g. 1 besteht, die in einer Linie oder in einer Ebene aneinandergereiht sind.
Die zweite in F i g. 1 obere Seite der Bausteine kann, wie bekannt, mit Ausnehmungen 2 versehen sein, in die die Zapfen eines anderen Bausteines eingesteckt werden können. Diese Ausnehmungen 2 können zylindrisch ausgebildet sein und weisen einen Durchmesser D = 3d auf, so daß jede Ausnehmung 2 eine Gruppe von vier Zapfen 3 enthalten kann (Fig. 2, oben). Da der Raum zwischen den Zapfen 3 frei bleibt, können sich die Zapfen um einen geringen Betrag elastisch einbiegen, wodurch eine gute Haftung bei einer in annehmbaren Grenzen liegenden Präzision der Abmessungen der Teile gewährleistet wird. Wahlweise kann die zweite Seite der
ίο Bausteine gleich der ersten Seite mit Zapfen 3 versehen sein.
Die Bausteine, die zur Schaffung flächiger Elemente, insbesondere für Verzierungen, dienen, besitzen keine Ausnehmung 2 im Körper 1, welcher so-
I.·. mit massiv ausgebildet ist. Die sichtbare Oberfläche kann glatt, körnig, quaderförmig ausgebildet oder sonstwie bearbeitet und mit einer Farbe oder Farbengruppe gefärbt sein, um beispielsweise Mauerwerk, verschiedene Bausteine, Verputz oder andere Materialien wie Stoff, Leder, Holz usw. zu imitieren. Zur Verbindung der Bausteine längs deren Ränder besitzen- einige Bausteine 15, die gewöhnlich in Plattenform vorliegen, einen unterbrochenen Rand mit einem Unterbrechungsabstand von gleich einer Kantenlänge α (Fig. 4). Die Verbindung iängs der Ränder erfolgt in an sich bekannter Weise durch Einstecken der vorspringenden Teile des unterbrochenen Randes eines Bausteines in die entsprechenden Ausnehmungen des unterbrochenen Randes des benachbarten Bausteines. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Konstruktion senkrecht zur Plattenebene unter Verwendung der unterbrochenen Ränder durchzuführen.
Die erfindungsgemäßen Bausteine können auf Grund ihrer vielen Anwendungsmöglichkeiten im wesentlichen in drei Arten Verwendung finden, und zwar als einfaches Mosaikspiel mit gegebenenfalls zusammensetzbaren Grundplatten und Mosaikbausteinen, als einfaches Konstruktionsspiel mit Bausteinen ohne dekorative Elemente, wie Mosaikbausteinen, sowie als Mosaik-Konstruktionsspiel mit Bausteinen für die Konstruktion und Mosaikbausteinen für deren Verzierung. Die beiden ersten Arten können ergänzt werden, um zur dritten vollständigeren Art zu gelangen.
Weiterhin muß bei einem mit den Bausteinen gemäß der Erfindung gebildeten Mosaik nicht unbe-
'· dingt eine Grundplatte vorhanden sein, vielmehr kann das Mosaik als beidseitiges Mosaik ausgebildet sein, in welchem Falle die Mosaikbausteine einer Seite direkt Zapfen gegen Zapfen mit den Bausteinen verbunden sind, die das Mosaik der anderen Seite bilden, wobei sich die Bausteine gegenseitig abstützen.
Als Mosaik können die erfindungsgemäßen Bausteine für Spielzwecke, für künstlerische Zwecke oder Lehrzwecke oder auch für geschäftliche oder industrielle Zwecke zur Zusammenstellung von auseinandernehmbaren Tabellen oder graphischen Darstellungen verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
gen verschlechtert sich jedoch die Haftung oft derart,
Patentanspruch: daß die Bausteine unbrauchbar werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Steckbaustein für Bauspiele und Mosaiken, Steckbaustein zu schaffen, der, gleichwohl für Baubei dem die Kantenlängen der mit Steckzapfen 5 spiele als auch für Mosaiken geeignet, trotz weiter versehenen Seitenfläche von der Seitenlänge einer Herstellungstoleranzen gut an benachbarten Steckquadratischen Flächeneinheit oder mit einem bausteinen haftet, wobei sich die einzelnen Bausteine ganzzahligen Vielfachen davon bestimmt werden, trotz großer Seitenlänge einer Grundflächeneinheit zu dadurch gekennzeichnet, daß der Ab- feinen Mustern oder Konstruktionen zusammenfügen stand (e) zwischen den auf den Diagonalen der io lassen und, falls Ausnehmungen auf einer Seitenfläche Flächeneinheit diametral gegenüberliegend ange- der Bausteine vorgesehen sind, diese sich sowohl ordneten Steckzapfen (3) gleich dem Zapfen- durch Ineinanderfügen von Zapfen gegen Ausnehdurchmesser (d) ist, der einem Sechstel der Dia- mung als auch von Zapfen gegen Zapfen zusammengonallänge entspricht. setzen lassen.
15 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem
' Steckbaustein der eingangs erwähnten Art dadurch
gelöst, daß der Abstand zwischen den auf den Diagonalen der Flächeneinheit diametral gegenüberlie-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckbaustein gend angeordneten Steckzapfen gleich dem Zapfenfür Bauspiele und Mosaiken, bei dem die Kanten- 20 durchmesser ist, der einem Sechstel der Diagonallängen der mit Steckzapfen versehenen Seitenfläche länge entspricht.
von der Seitenlänge einer quadratischen Flächenein- Auf Grund dieser Anordnung und Bemessung der heit oder einem ganzzahligen Vielfachen davon be- Steckzapfen kommen diese bei der Verbindung bestimmt werden, nachbarter Bausteine, sei es, daß zwei Seitenflächen Bei bekannten Bau- oder Mosaikspielen (z. B. aus 25 mit Steckzapfen oder eine Seitenfläche mit Steckder britischen Patentschrift 960 965) können die zapfen und eine Seitenfläche mit Ausnehmungen auf-Steckbausteine auf einer Grundplatte oder zuein- einandertreffen, nur einseitig miteinander bzw. mit ander immer nur um mindestens eine Seitenlänge der Innenwandung der Ausnehmung in Kontakt, so der quadratischen Grundflächeneinheit versetzt ange- daß sie nach der Seite elastisch nachgeben können, ordnet werden. Um mit den Bausteinen auch feinere 30 Auf diese Weise ist eine sichere Haftung zwischen Muster setzen zu können, muß daher die Seitenlänge benachbarten Bausteinen auch bei grober Hersteldieser quadratischen Grundflächeneinheit äußerst lungstoleranz und unabhängig von Abnutzungserklein gehalten werden, was wiederum deren Hand- scheinungen gewährleistet.
lichkeit beeinträchtigt. Durch die erfindungsgemäße Anordnung und Be-Jeder dieser bekannten Steckbausteine weist unter- 35 messung der Steckzapfen ist die Bildung besonders schiedliche Verbindungsflächen auf, und zwar solche feiner Konstruktionen oder Mosaiken möglich, wie mit Steckzapfen und andere mit Ausnehmungen, in sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausweich letztere die Steckzapfen benachbart gegenüber- führungsbeispielen erfindungsgemäßer Steckbausteine liegender Bausteine hineingedrückt werden können. an Hand der Zeichnungen ergibt. Es zeigt
Zum Verbinden zweier Steckbausteine müssen somit 40 F i g. 1 einen Steckbaustein gemäß der Erfindung in jeweils eine Seitenfläche mit einem Steckzapfen und Druntersicht, Vertikalschnitt und Draufsicht, dessen eine Seitenfläche mit einer Ausnehmung aufeinander- Kantenlängen in der Drunter- oder Draufsicht der treffen, was eine erhebliche Beschränkung der Kon- Seitenlänge einer quadratischen Grundflächeneinheit struktionsmöglichkeiten bedeutet. entsprechen,
Andere (aus der französischen Patentschrift 45 F i g. 2 drei eineinandergesteckte, im Schnitt ent-1 053 237) bekannte Steckbausteine sind auf zwei lang der Linie IV-IV in F i g. 1 dargestellte Steckbaugegenüberliegenden Seitenflächen mit regelmäßig an- steine,
geordneten, zylindrischen Steckzapfen versehen. Beim' Fig. 3 wie die Steckbausteine miteinander verbun-
Verbinden zweier Bausteine greifen die Steckzapfen den werden können und
des einen Bausteins in die Zwischenräume der Steck- 50 F i g. 4 einen plattenförmigen Steckbaustein, be-
zapfen des anderen Bausteins ein. Die Verbindung stehend aus einer Mehrzahl von Grundbausteinen
der Bausteine erfolgt jedoch nicht durch Haftung gemäß Fig. 1.
zwischen benachbarten Steckzapfen, sondern durch Ein erfindungsgemäßer Steckbaustein besteht in elastische Mittel, die an Zungen angreifen, welche seiner Grundform aus einem Körper 1 (Fig. 1), dessich diagonal in Hohlräume innerhalb der Bausteine 55 sen Kantenlänge im Grundriß mit α bezeichnet ist erstrecken. Wollte man die Verbindung zweier Bau- und von der Seitenlänge einer quadratischen Flächensteine durch Haftung zwischen benachbarten Steck- einheit bestimmt wird. Beispielsweise kann als Größe zapfen erhalten, so müßten die Steckzapfen in engen für diese Kantenlänge 6 mm gewählt werden.
Toleranzen angeordnet sein, da die Steckzapfen des Auf der einen, in F i g. 1 unteren Seite stehen vom einen Bausteins allseitig von Steckzapfen des anderen 60 Körper 1 vier Steckzapfen 3 ab, die in einem regel-Bausteins umschlossen sind und somit nicht elastisch mäßigen Abstand zueinander liegen und einen Durchnach der Seite nachgeben können. messer d haben; zwischen diesen Zapfen 3 und dem Das Erfordernis enger Fertigungstoleranzen zur Körper 1 ist ein Sockel 4 mit dem Durchmesser D' Erzielung einer sicheren Haftung zwischen benach- vorgesehen, welcher vor allem konstruktiven Zwekbarten Bausteinen ist auch bei den zuerst genannten 65 ken und als Verstärkung dient und gegen die Zapfen Steckbausteinen gegeben, bei denen jeweils ein zylin- hin verjüngt sein kann. Es ist auch möglich, daß jedrischer Steckzapfen in eine zylindrische Ausneh- der Zapfen 3 an seiner Basis einen eigenen Sockel mung eingreift. Infolge von Abnutzungserscheinun- aufweist.
DE19651478652 1964-12-04 1965-11-30 Steckbaustein fur Bauspiele und Mosaiken Expired DE1478652C (de)

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IT2620464 1964-12-04
IT2620464 1964-12-04

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DE1478652A1 DE1478652A1 (de) 1970-07-16
DE1478652C true DE1478652C (de) 1973-06-14

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