DE14741C - Apparat zum genauen Anlegen der Bogen an Druckpressen - Google Patents

Apparat zum genauen Anlegen der Bogen an Druckpressen

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DE14741C
DE14741C DENDAT14741D DE14741DA DE14741C DE 14741 C DE14741 C DE 14741C DE NDAT14741 D DENDAT14741 D DE NDAT14741D DE 14741D A DE14741D A DE 14741DA DE 14741 C DE14741 C DE 14741C
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TH. M. VlEILLE-MARD, SOHN in Paris
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
KLASSE ISCDruckerei.
Bei dem vorliegenden System werden die Bogen wie bei anderweitigen Druckmethoden mit Punkturen versehen; anstatt dafs aber die Bogen mit der Hand auf Punkturspitzen gelegt werden, kommt eine mechanische Vorrichtung zur Anwendung, welche in beiliegender Zeichnung dargestellt ist tvnd die bei allen Druckmaschinen Verwendung finden kann.
Die Fig. 1 und 2 sind Querschnitte des Mechanismus; Fig. 3 ist eine Vorderansicht und Fig. 4 ein Aufrifs, welcher der Fig. 2 entspricht.
Der Bogen, an dessen Rand auf mechanischem Wege dreieckige Einschnitte erzeugt worden sind, wird mit der Hand gegen die im Querschnitt dreieckigen Nasen oder Prismen A geschoben, deren Stellung derjenigen der Einschnitte entspricht, und deren Zahl von der Gröfse des Cylinders abhängt. Auf diese Weise erzielt man bei jedem Auflegen nahezu die gleiche Lage des Bogens. Um denselben alsdann mit vollkommener Genauigkeit an seine richtige Stelle zu bringen, bedient man sich der (analog den Prismen A) auf mechanische Weise bewegten Punkturspitzen B, welche in die vorher in entsprechender Anzahl in den Bogen gestochenen Löcher eindringen. Ist einmal der Bogen an die Prismen A angelegt, so bewirken die schlank verlaufenden Spitzen B bei ihrem Eintreten in die Löcher, dafs der Bogen genau in diejenige Lage kommt, welche derselbe auf dem Cylinder einzunehmen hat. In diesem Augenblick allein wirkt die Klemmvorrichtung, um den Bogen gegen den Cylinder zu pressen, und ehe letzterer sich in Bewegung setzt, werden die Punkturspitzen zurückgezogen.
Es ist hieraus leicht ersichtlich, dafs bei Anwendung dieses Apparates eine besondere Aufmerksamkeit seitens des Anlegers nicht mehr erfordert wird, da derselbe sehr leicht und rasch den Bogen gegen die Prismen schieben kann, worauf dann die Punkturspitzen selbstthätig dessen Lage berichtigen. Jedes der Prismen A steht durch die zugehörige Führungsstange A1 und ein kurzes Gelenkstück D mit einem Arm C in Verbindung, welcher auf einer Welle E festgekeilt ist, die sich in den am Maschinengestell befestigten Lagern F dreht.
Hinter der Führungsstange A1 liegt die Klemmvorrichtung H, welche, durch ihr Eigengewicht wirkend, den Bogen während des Niedergehens der Punkturspitzen festhält. Diese letzteren sind, wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, an allen vier Seiten mit Stellschrauben / versehen, um dieselben genau adjustiren zu können. Sie werden von einem Arm J aus in Bewegung gesetzt, welcher.auf einer zur Welle E parallelen und in gleicher Weise gelagerten Welle E1 befestigt ist und durch ein Gelenkstück k mit der die Punkturspitze tragenden Stange B1 in Verbindung steht. Die Wellen E und E1 tragen an einem Ende die Arme L bezw. M, von denen jeder an eine Stange angeschlossen ist, der eine Bewegung entweder durch das Vorbeipassiren des Steines ertheilt wird, oder durch eine auf der Antriebswelle sitzende Curvenscheibe, welche die geeignete Form hat, um die Prismen bezw. die Punkturspitzen zur richtigen Zeit zu heben und zu senken.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Die Anwendung dreieckiger, selbstthätiger Nasen oder Prismen A, durch welche dem mit der Hand oder, in anderer Weise aufgelegten Bogen nahezu diejenige Stelle angewiesen wird, die derselbe schliefslich einzunehmen hat, in Verbindung mit der Klemmvorrichtung Hf welche den Bogen alsdann festhält.
    Die Anwendung und die Construction der automatischen und in allen Richtungen " regulirbaren Punkturspitzen B, welche in die vorher in die Bogen gestochenen Löcher eindringen, um ein vollkommen genaues Anlegen des Bogens auf dem Cylinder zu sichern.
    . Die combmirte Anwendung der Nasen oder Prismen A und der Punkturspitzen B in der Weise und zu dem Zweck, wie vorstehend angegeben worden ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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