DE1465115B2 - Pneumatisch betriebenes werkzeug zum andruecken elektrischer anschlussklemmen - Google Patents
Pneumatisch betriebenes werkzeug zum andruecken elektrischer anschlussklemmenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein pneumatisch betriebenes Werkzeug zum Andrücken elektrischer
Anschlußklemmen an einen elektrischen Leiter, bei dem am Vorderende eines pneumatischen Druckzylinders
ein das feste Andrückgesenk enthaltender Werkzeugkopf angeordnet ist und der bewegliche Gesenkteil
in Verbindung mit dem Zylinderkolben steht und, parallel zu dem pneumatischen Zylinder, ein Handgriff
angeordnet ist.
Bei einem bekannten Werkzeug dieser Art (USA.-Patentschrift 2 224 708) befindet sich am vorderen
Ende des auf dem hinteren Teil des Werkzeuges angeordneten Handgriffs ein Ventil, welches gleichzeitig
als Einlaßventil für das Druckmedium zwecks Druckzufuhr zu dem Zylinderkolben und als Entlüftungsventil
für den Druckzylinder selbst dient. Die Anordnung des Ventils in gewissem Abstand vom
Vorderende des langgestreckten Handgriffs macht eine Betätigung des Ventils und ein gleichzeitiges
Halten des Werkzeugs an dem Handgriff mit nur einer Hand schwierig, so daß die Bedienungsperson
im allgemeinen die andere Hand nicht vollständig frei haben wird, um eine elektrische Anschlußklemme
in dem Werkzeugkopf genau zu positionieren.
Ferner ist ein hydraulisch betriebenes Andrückwerkzeug bekannt (USA.-Patentschrift 2 696 850),
welches zwei an dem Werkzeugkörper befestigte Handgriffe aufweist. In dem einen Handgriff,, welcher
starr mit dem Werkzeugkörper verbunden ist, befindet sich ein Druckzylinder, dessen Zylinderkolben
durch eine in dem Handgriff angeordnete Betätigungsstange bewegt werden kann. Nach dem Einlegen
einer Verbindungsklemme wird zunächst manuell die Betätigungsstange verschoben, wodurch
über den erwähnten Druckzylinder das bewegliche Andrückgesenk des Werkzeugkopfes mit relativ geringer
Kraft betätigt wird und die Verbindungsklemme von dem Werkzeugkopf ergriffen und in dieser
Stellung festgehalten wird. Das eigentliche Andrücken der Verbindungsklemme erfolgt dann durch
Bewegen des zweiten schwenkbar angebrachten Handgriffs auf den ersten Handgriff zu über eine
weitere Zylinder-Kolben-Anordnung. Mindestens für diesen letzten Arbeitsgang muß die Bedienungsperson
beide Hände einsetzen. Das vorherige Verschieben der Betätigungsstange erfordert entweder
ebenfalls das Zuhilfenehmen der zweiten Hand oder die Abstützung der Betätigungsstange an einer Wand
oder am Körper der Bedienungsperson.
Ein weiteres bekanntes hydraulisch betriebenes Andrückwerkzeug (USA.-Patentschrift 2729 063) weist
einen schwenkbar am Werkzeug angebrachten Handgriff auf, durch dessen Bewegung ein flüssiges Druckmittel
aus einem Vorratsbehälter zu dem' Arbeitskolben gepumpt wird, wodurch dieser zu einem
Arbeitshub veranlaßt wird. In dem Handgriff ist eine Betätigungsstange vorgesehen, durch deren Betätigung
ein Ventil geöffnet werden kann, das den Rückfluß des Druckmediums vom Arbeitszylinder zu dem
Vorratsbehälter ermöglicht.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Werkzeug der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß die Handhabung vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zufuhr des Druckmediums am Hinterende
des Werkzeugs erfolgt und in dem Handgriff eine durch einen Abzugshebel rückschiebbare Ventilbetätigungsstange
vorgesehen ist, die bei Betätigung des Abzugshebels ein die Zufuhr des Druckmediums
steuerndes Ventil in eine erste Arbeitsstellung bringt, in der das Druckmedium dem pneumatischen Zylinder
zugeführt wird und zugleich ein Entlüftungsweg geöffnet ist, und daß die Ventilbetätigungsstange
durch einen Druckknopf in eine zweite Arbeitsstellung so einschiebbar ist, daß das Entlüftungsventil bei
geöffnetem Einlaßventil geschlossen wird.
In der ersten Arbeitsstellung des erfindungsgemäßen Werkzeugs wird die vorher zwischen die
Gesenkteile gebrachte Anschlußklemme mit relativ geringer Kraft von den beiden Gesenkteilen festgehalten,
ohne daß ein Andrücken erfolgt. Darauf kann die Bedienungsperson mit ihrer freien Hand
den elektrischen Leiter in die Anschlußklemme einführen und mit der das Werkzeug haltenden Hand
den Druckknopf betätigen, worauf die Anschlußklemme an den elektrischen Leiter angedrückt wird.
Die Zufuhr des Druckmediums am Hinterende des Werkzeugs hat den Vorteil, daß die Zufuhrleitung
die Bedienungsperson in der Handhabung des Werkzeugs sowenig wie möglich stört.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung im Zusammenhang mit
den Figuren erläutert; von den Figuren zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Werkzeugs zum Andrücken von Anschlußklemmen an den Leiter eines Kabels,
Fig. 2 einen verkürzten Längsschnitt des Handgriffs
des in Fig. 1 dargestellten Werkzeugs, wobei der Mechanismus des Werkzeugs in der ersten
Arbeitsstellung gezeigt ist, .
Fig. 3 eine Teildarstellung im Schnitt, wobei in F i g. 2 die Schnittlinie mit 3-3 bezeichnet ist,
Fig. 4 eine Teildarstellung des vorderen Teils des Griffes des Werkzeugs, wobei der geschnitten dargestellte
Mechanismus in der zweiten Arbeitsstellung gezeigt ist,
Fig. 5 eine geschnittene seitliche Teildarstellung
des Steuerventils des Werkzeugs in der zweiten Arbeitsstellung,
Fig. 6 eine, der Fig. 4 ähnliche Darstellung, bei
der jedoch der Mechanismus in der dritten Arbeitsstellung dargestellt ist,
Fig. 7 eine der Fig. 5 ähnliche Darstellung, bei
der die Ventilvorrichtung in der dritten Arbeitsstellung gezeigt ist.
Das in Fig. 1 mit 2 bezeichnete Werkzeug hat einen Zylinder 4 und einen Kolben 5, dessen nach
vorn gerichtete Kolbenstange mittels einer nicht weiter dargestellten nockengesteuerten Hebelanordnung
den beweglichen Gesenkteil hin- und herbewegt. Der auf den beweglichen Gesenkteil 10 wirkende
Stempel 6 ist in bezug auf die Zylinderachse versetzt und wird nach vorn durch einen Kniehebelmechanismus
bewegt, der durch einen Nocken gesteuert wird, welcher am Ende einer Kolbenstange angeordnet ist.
Ein C-förmiger Werkzeugkopf 8 ist am vorderen Ende des Werkzeugs 2 zwischen zwei Platten 7 angeordnet,
die sich von dem Vorderteil des Zylinders nach vorn erstrecken, und ein fester Gesenkteil 12 ist am Vorderteil
des Werkzeugs so angeordnet, daß er mit dem am Vorderende des Stempels 6 befestigten beweglichen
Gesenkteil 10 zusammenwirkt. Das Werkzeug hat einen Handgriff 14, der aus einem Metallrohr besteht,
das sich längs des Zylinders 4 erstreckt; am vorderen Ende ist ein besonderer Griff 16 gebildet,
Der Handgriff 14 ist an dem Zylinder 4 mittels Bu-
3 4
gel 18, 22 befestigt, wobei der hintere Bügel 18 mit Es ist offentsichtlich, daß bei der in Fig. 2 dareiner
Platte 20 direkt zusammenhängt, welche den gestellten Lage der hintere Dichtungsring 58 auf der
rückwärtigen Verschluß des Zylinders 4 bildet. Am Ventilsitzfläche 44 aufliegt und der Zufluß des Druckvorderen
Ende hat der Bügel 22 eine Verengung 24, mediums durch den Kanal 30 in bezug auf Durchdie
zum Zylinder 4 hin gerichtet ist und von der zwei 5 Muß durch das Ventil geschlossen ist. Der Druck auf
seitliche Füße 26 ausgehen, welche beiderseits die den Flansch 60 des Ventilkolbens 56 drückt nor-Platten
7 einschließen und sich bis unterhalb der malerweise den Ventilkolben 56 in die Lage, in der
Platten 7 und des Zylinders 4 erstrecken, so daß, zu- das Ventil geschlossen ist. Die Bewegung des Ventilsammen
mit dem Zylinderhinterteil, sich geeignete kolbens 56 wird durch die Ventilbetätigungsstange 64
Stehfüße für das Werkzeug ergeben und das Werk- io gesteuert, welche axial nach vorn den Handgriff 14
zeug auf einem Arbeitstisch stehen kann. Die Füße durchsetzt, wobei die Stange 64 in dem Griff 14
26 sind mit den Platten 7 verbunden. durch die beiden im Abstand voneinander angeord-
Wie Fig. 2 zeigt, hat der hintere Bügel 18 eine neten Lager 66 und 72 geführt wird. Das hintere La-
axiale Bohrung 30, an die eine Druckluft zuführende ger 66 hat mehrere Durchtrittsöffnungen 68, um den
Leitung 28 mittels einer Kupplung 27 angeschlossen 15 Durchtritt des aus dem Zylinder ausgestoßenen
ist. Die Bohrung 30 ist in der Mitte erweitert und Druckmediums durch die Lagerstelle und durch den
bildet eine Kammer 34, die sich nach vorn öffnet Auslaß 69 zu ermöglichen. Das vordere Lager 72 ist
und in die bei 32 das hintere Ende des Griffteils 14 am vorderen Ende des Handgriffs 14 in einer Boh-
hineinragt. Ein Kanal 36 erstreckt sich von der Kam- rung 73 befestigt und mittels eines Stiftes 74 fest-
mer innerhalb des Bügels 18 nach unten und hinten 20 gelegt, wobei der Stift 74 quer zu der Stange 64 ver-
zu der Stelle 37 und dann nach vorn und nach unten läuft und in eine flache Ausnehmung 75 eingreift, so
zur Stelle 38, wo eine Verbindung mit dem hinteren daß eine beschränkte Bewegungsmöglichkeit der
Raum des Zylinders 4 hinter dem Kolben 5 er- Stange in axialer Richtung, d. h. quer zum Stift 74,
folgt. ermöglicht ist. Hinter der Lagerstelle 66 der Stange
Eine feste Zylinderventilbuchse 40 ist in der Kam- 25 64 ist auf der Stange ein stempelartiger Teil 70 grö-
mer 34 vorgesehen und hat eine axiale Bohrung, in ßeren Durchmessers vorgesehen, der gegen die ver-
der sich der Ventilkolben 56 befindet. Betrachtet man größerte Vorderfläche 62 des Ventilkolbens 56
Fig. 2 von der linken Seite her, so hat die Buchse 40 wirkt. Man erkennt aus Fig. 2, daß eine Rückwärts-
zunächst eine kurze Bohrung 42, an die sich eine bewegung der Stange 64 eine Rückwärtsbewegung des
konusstumpfförmige Ventilsitzfläche 44 anschließt; 30 Ventilkolbens 56 zur Folge hat und dadurch der
es folgt ein Zwischenabschnitt 46 geringeren Durch- Dichtungsring 58 von der Ventilsitzfläche 44 abgeho-
messers und eine nach vorn gerichtete konusstumpf- ben wird.
förmige Ventilsitzfläche 48 und eine Bohrung von Die Stange 64 erstreckt sich durch den Handgriff
gleichmäßigem größerem Durchmesser 50, wobei der 14 nach vorne durch den bügeiförmigen Teil 22, und
Durchmesser dieses Bohrungsabschnittes gleich dem 35 am vorderen Ende befindet sich ein Druckknopf 76.
Durchmesser des Abschnitts 42 ist. Ein Bohrungsende Der Druckknopf 76 hat am Rande eine Nut 78 zwi-52
noch größeren Durchmessers öffnet sich zu dem sehen einem hervorstehenden Teil 80, welcher in der
Innenraum des Griffes 14. Die Buchse 40 hat einen Bohrung 73 vergrößerten Durchmessers am vorderen
quer gerichteten Kanal 54, der mit den Kanälen 36, Ende des Werkzeuges verschiebbar ist, wobei ein
37 und 38 in Verbindung steht. Der als Ventilver- 40 vorderer Knopfteil an der Vorderseite gebildet ist.
Schlußkörper wirkende Ventilkolben 56 hat einen ge- Der Teil 80 hat an seiner vorderen Seite einen kegelringeren
Durchmesser als die Bohrung 46 und weist stumpfförmigen Abschnitt 82, der sich nach vorn
an seinem mittleren Teil zwei im Abstand vonein- verjüngt und ein kurzes Stück über das vordere Ende
ander liegende Erweiterungen 61 von Kegelstumpf- des Handgriffs 14 hervorragt, wenn der Ventilkolben
Form auf. Am hinteren Ende des Kolbens 56 befin- 45 56 in der in Fig.2 dargestellten Schließstellung sich
det sich ein Flansch 60 größeren Durchmessers, und befindet. Eine Verriegelungsplatte 84 ist an dem voram
vorderen Ende ist ein Teil 62 von größerem deren Ende 83 des Handgriffs 14 verschiebbar ange-Durchmesser
und sechseckigem Querschnitt vor- ordnet und besteht aus einem unteren Plattenteil mit
gesehen, der in dem Kanal 52 der Buchse 40 sich be- zwei nach vorn sich erstreckenden seitlichen Teilen
wegen kann. Es ist zu beachten, daß der sechseckige 50 86, die gabelförmig eine mittlere Nut bilden, die
Teil 62 gegenüber der Innenwandung des Bohrungs- einen mittleren Teil des Knopfes 76 umschließt. Die
abschnitts 52 sechs segmentförmige Kanäle zum Seitenteile 86 greifen in die ringförmige Nut 78, sind
Durchtritt des Druckmediums durch das Ventil in den jedoch schmaler als die Nut 78 breit ist, so daß eine
Handgriff bildet. Auf dem Ventilkolben 56 sind zwei Bewegung des Knopfes 76 quer zu der Verriegelungs-Ventil-Dichtungsringe
58 und 59 vorgesehen, und der 55 platte 84 möglich ist. Die Seitenteile 86 haben an
hintere Ring 58 ist zwischen dem hinteren Flansch 60 ihrer hinteren Seite Nuten 89, die sich im wesent-
und der hinteren Erweiterung 61 angeordnet, wäh- liehen über ihre gesamte Länge erstrecken, jedoch
rend der vordere Ring 59 zwischen der vorderen Er- nach oben Absätze 88 bilden, die normalerweise
Weiterung 61 und dem sechseckigen Körper 62 größe- gegen die Vorderfläche 83 des Handgriffs 14 gemäß
ren Querschnitts liegt. Die Dichtungsringe 58 und 59 60 den F i g. 2 und 6 wirken. Die Absätze 88 der Seitenhaben
einander zugewendete Kegelstumpf-Flächen, teile 86 sind so angeordnet, daß bei einer Abwärtsdie
der Form der Ventilsitzflächen 44 und 48 ange- bewegung von der in F i g. 2 dargestellten Lage in die
paßt sind, die kegelförmigen Dichtungsringe 58 in Fig. 3 dargestellte Lage sie gegen die kurzen
und 59 sind in einem axialen Abstand voneinan- kegelstumpfförmigen Flächen 82 des hinteren hervorder
angeordnet, der etwas größer als der Abstand der 65 stehenden Scheibenteils 80 des Druckknopfes 76 wirbeiden
Ventilsitzflächen 44 und 48 voneinander ist, ken und infolge einer Nockenwirkung den Knopf 76
so daß nur der eine der Dichtungsringe zu einer Zeit nach hinten verschieben und dementsprechend die
auf einer Ventilsitzfläche aufliegt. Stange 64 so verschieben, daß der Ventilkolben 56
Claims (2)
- 5 6verschoben wird. Die Platte 84 ist verschiebbar an den hohlen Griffteil 14, durch die Kanäle 68 des der vorderen Fläche des Bügels 22 mittels einer einen Lagerteils 66 und durch die Austrittsöffnung 69 nach Flansch aufweisenden Buchse 98, die an dem Bügel außen. Wenn in geeigneter Weise die Öffnungen in 22 angeschraubt ist, befestigt, wobei die Buchse 98 der Ventilvorrichtung gewählt werden, so hat der sich mit einem Teil durch einen Schlitz 100 in der 5 Druck, der sich in dem Zylinder hinter dem Kolben 5 Platte hindurch erstreckt, wobei der hindurchragende ausbildet, in diesem Fall nur zur Folge, daß der KoI-Teil der Buchse 98 eine solche Länge hat, daß die ben nach vorn bewegt wird, bis der bewegliche Ge-Platte zwischen den Stellungen der Fig. 2 und 4 senkteil die Zwinge der anzudrückenden Klemme hin- und herbewegt werden kann. Am unteren Ende gegen den festen Gesenkteil 12 drückt, ohne dabei der Platte 84 ist ein Flansch 90 gebildet, gegen den io eine Verformung der Zwinge zu bewirken,
eine Druckfeder 92 wirkt, die in einer Öffnung 94 des Es steckt dann die Bedienungsperson den Leiter Bügels 22 angeordnet ist. Die Feder dient dem des anzuschließenden Kabels in die Zwinge der AnZweck, die Platte 84 nach oben in eine der Fig. 2 schlußklemme, die verarbeitet werden soll, und es entsprechende Stellung vorzuspannen, in der die Ab- wird dann mit dem Daumen der Hand, welche den sätze 88 gegen die Vorderfläche 83 des Handgriffs 14 15 Griff hält, der Knopf 76 weiter eingedrückt. Dadurch wirken. Es sind Mittel vorgesehen, um die Platte ergibt sich eine weitere Bewegung der Stange 64 aus gegen die Kraft der Feder 92 nach unten zu bewegen, der in Fig. 4 dargestellten Stellung nach hinten in in Form eines Jochteils 104, der den Hals des Befesti- die Stellung der Fig. 6, wodurch die Reibungskraft gungsbügels 22 beiderseits umschließt und bei 106 zwischen dem Teil 80 und der Verriegelungsplatte angelenkt ist. Die vorderen Enden 105 eines jeden 20 84 aufgehoben wird und die Verriegelungsplatte in Armes des jochförmigen Teils greifen in Nuten 102 ihre anfängliche Stellung unter dem Einfluß der Feder an den beiden gegenüberliegenden Seiten der Platte 92 zurückkehrt. Diese dritte Rückwärtsbewegung der 84 ein. Es erstreckt sich ein kurzer Abzugshebel 108 Stange 64 bewirkt eine Verschiebung des Veiitilnach hinten und oben von dem Querarm 107 des körpers 56 aus der in Fig. 5 dargestellten Lage in Jochteils unterhalb des Griffes 14, so daß dieser 25 eine dritte Lage gemäß Fig. 7, in der der vordere Abzugshebel in bequemer Weise mit dem Zeige- Dichtungsring 59 an der Ventilsitzfläche 48 aufliegt finger der Hand betätigt werden kann. Bei einer und die Luftströmung an dem Ventilkörper vorbei in Aufwärtsbewegung des Abzugshebels 108 aus der in den Griff 14 und zum Auslaß 69 verhindert. In dieser Fig. 2 dargestellten Stellung hat die sich ergebende Stellung wird der volle Luftdruck auf den Zylinder im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegung der Arme des 30 hinter dem Kolben ausgeübt, so daß die volle An-Jochteiles 104 eine Abwärtsbewegung der Platte 84 druckkraft auf den Kolben durch den Nockenmechazur Folge, so daß die Absätze 88 gegen die kegel- nismus und die Kniegelenkvorrichtung auf den den stumpfförmige Fläche 82 wirkt und die Stange 64 beweglichen Gesenkteil bewegenden Stempel 6 ausein Stück nach hinten gedrückt wird, welches der geübt wird, so daß die Klemme zwischen den beiden axialen Länge des Kegelstumpfabschnitts 82 ent- 35 Gesenkteilen 10 und 12 zusammengedrückt wird,
spricht. Nachdem der Andrückvorgang durchgeführt ist, Bei der Bedienung des Werkzeugs legt die Bedie- entlastet die Bedienungsperson den Knopf 76, und nungsperson, während die Werkzeugsteile die in der Luftdruck auf den Flansch 60 und die anderen Fig. 1 bis 3 dargestellte Stellung haben, eine zu ver- Teile des Ventilkörpers 56 bewirken eine Vorwärtsarbeitende Anschlußklemme zwischen die Andrück- 40 bewegung des Ventilverschlußkörpers, wobei die flächen der Andrückgesenkteile 10 und 12, und es Stange 64 nach vorn geschoben wird; dadurch wird wird dann mittels des Zeigefingers der Abzugshebel der Ventilverschlußkörper 56 geschlossen, so daß der 108 angehoben, so daß die Platte 84 gesenkt wird hintere Verschlußring 58 auf der Ventilsitzfläche 44 und die Absätze 88 nach unten über die Nocken- aufliegt und das Ventil verschließt, wobei das Werkfläche 82 sich schieben, so daß gemäß Fig. 4 die 45 zeug wieder seine erste in Fig. 2 dargestellte Lage Stange 64 etwas nach hinten verschoben wird. Diese annimmt.Rückwärtsbewegung der Stange 64 bewirkt eine nach Die Anordnung des Griffes neben dem Zylinder hinten gerichtete Bewegung des Ventilkolbens 56 in ist für das Arbeiten mit dem Werkzeug bequem, und die zweite, in Fig. 5 dargestellte Stellung, in der die Anordnung der Ventilvorrichtung am vorderen weder der Dichtungsring 58 noch der Ring 59 auf 50 Ende des Griffteils setzt die Bedienungsperson in die der entsprechenden Ventilsitzfläche 44 oder 48 ab- Lage, mit dem Daumen und dem Zeigefinger der dichtet. Der Druck des Druckmediums auf den Hand das Werkzeug zu betätigen. Die andere Hand Flansch 60 sowie auf die übrigen Teile des Ventil- der Bedienungsperson steht frei zur Verfügung, um kolbens 56 drückt die Stange 64 nach vorn! so daß die Klemme zwischen die Gesenkteile einzulegen und der scheibenförmige Teil 80 gegen die Verriegelungs- 55 danach den Draht zu halten, während der Andrückplatte 84 gedrückt wird, und die dadurch sich er- Vorgang vor sich geht,
gebenden Reibungskräfte verhindern, daß die Platte
unter dem Einfluß der Feder sich zurückbewegt.Daher wird die Platte in der in Fig. 4 dargestellten Patentansprüche-Lage gehalten. Bei der in F i g. 5 dargestellten Lage 60 F
wird die Druckluft hinter den Ring 58 durch denRaum zwischen dem Abdichtring und der Ventilsitz- 1. Pneumatisch betriebenes Werkzeug zum An-fläche 44 gedrückt, und etwas Luft dringt durch den drücken elektrischer Anschlußklemmen an einenKanal 54 in die Kanäle 36, 37 und 38 und in den elektrischen Leiter, bei dem am Vorderende einesZylinder hinter den Kolben 5. Weiter dringt Luft 65 pneumatischen Druckzylinders ein das feste An-durch den ringförmigen Raum zwischen dem Dich- drückgesenk enthaltender Werkzeugkopf angeord-tungsring 59 und der Ventilsitzfläche 48 und durch net ist und der bewegliche Gesenkteil in Verbin-die Segmente an dem Teil 62 und die Bohrung 52 in dung mit dem Zylinderkolben steht und, parallelzu dem pneumatischen Zylinder, ein Handgriff angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, daß die Zufuhr des Druckmediums am Hinterende (18, 28) des Werkzeugs erfolgt und in dem Handgriff (14, 16) eine durch einen Abzugshebel (107, 108) rückschiebbare Ventilbetätigungsstange (64) vorgesehen ist, die bei Betätigung des Abzugshebels (107, 108) ein die Zufuhr des Druckmediums steuerndes Ventil (56, 58, 59) in eine erste Arbeitsstellung bringt, in der das Druckmedium dem pneumatischen Zylinder (4) zugeführt wird und zugleich ein Entlüftungsweg (59, 62, 69) geöffnet ist, und daß die Ventilbetätigungsstange (64) durch einen Druckknopf (76) ineine zweite Arbeitsstellung so einschiebbar ist, daß das Entlüftungsventil (59) bei geöffnetem Einlaßventil (58) geschlossen wird. - 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderende des Handgriffs (16) ein durch den Abzugshebel (107, 108) senkrecht zur Längsrichtung der Ventilbetätigungsstange (64) bewegbarer und dieselbe einschiebender Riegel (84, 88) vorgesehen ist und in der ersten Arbeitsstellung der auf dem Ventilkörper (56, 58) lastende Druck die Ventilbetätigungsstange (64) gegen den Riegel (84, 88) zurückdrückt und dadurch den Ventilauslaß (59, 62, 69) offenhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen109 548/226
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