DE146221C - - Google Patents

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DE146221C
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anchor
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thighs
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/10Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current
    • H01F7/12Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current having anti-chattering arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21g·. ^o Xf^l
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Die Anwendung größerer Wechselstromelektromagnete wird bekanntlich in hohem Grade erschwert durch das starke Brummen, das diese Elektromagnete beim Tragen der Last hören lassen. Dieses Brummen rührt zweifellos her von der wechselnden Stärke der Magnetisierung. Der Übelstand zeigt sich nicht nur bei Elektromagneten, die durch einphasigen Wechselstrom - erregt werden,
ίο deren gesamter Magnetismus also periodisch durch Null geht, sondern auch bei Drehstromelektromagneten, bei denen nur immer ein Drittel der Polzahl periodisch ganz entmagnetisiert ist. Um bei diesen Drehstromelektromagneten zu vermeiden, daß die wechselnde Stärke der Pole zu Vibrationen des Ankers Anlaß gibt, sind besondere Magnetanordnungen entstanden, die teilweise auch der Absicht entsprechen, dafür indessen die Einfachheit opfern müssen.
Es hat sich nun aber gezeigt, daß durch Anwendung des nachfolgend beschriebenen Mittels auch die einfachste Art von Drel· Strommagneten, d. h. Magnete mit drei in.
denselben Ebenen liegenden Schenkeln, fast geräuschlos gemacht werden können.
Die Figur zeigt einen solchen in bekannter Weise aus Blechen zusammengesetzten einfachsten Drehstrommagneten, dessen drei Schenkel .? . . . in denselben Ebenen liegen und die Spulen e tragen. In der mehr schematischen Darstellung der Figur ist der Elektromagnet hängend gedacht, während der darunter befindliche Anker α an der mittleren Öse die zu hebende Last trägt.
Es zeigt sich nun folgendes: Wenn die Berührungsflächen der Schenkel und des Ankers so gut abgerichtet sind, daß der an-, liegende Anker alle drei Schenkel gleichzeitig berührt, so entsteht immer ein starkes Brummen, das noch vermehrt wird, wenn man zwischen den mittleren Schenkel und den Anker etwa ein stärkeres Blatt Papier einschiebt. Ersichtlich werden nämlich bei solchem Zustande der Berührungsfläche die beiden Außenschenkel abwechselnd periodisch vollständig entlastet, d. h. der mechanische Druck zwischen ihnen und dem Anker schwankt periodisch zwischen Null und dem Maximum. Es ist nun wohl anzunehmen, daß dabei periodisch eine vollständige Trennung des Ankers von dem betreffenden Außenschenkel eintritt, da der andere Außenschenkel und der Mittelschenkel gar nichts zu dem Anpressen des Ankers an den zur Zeit unerregten Schenkel beitragen. Das überaus starke Geräusch der Drehstromelektromagnete in dem beschriebenen Zustande ist damit zwanglos erklärbar.
Es zeigt sich nun aber auch, daß dieses Geräusch in auffallendem Maße verringert wird, ja praktisch ganz verschwindet, sobald man dafür sorgt, daß der Anker den mittleren Schenkel nicht berührt, also auf ihm keine Auflage findet, um die er abwechselnd nach den Seitenschenkeln hin schwanken kann.
Der Anker ist dadurch gezwungen, immer auf den beiden Seitenschenkeln aufzuliegen, trotzdem ihre Zugkraft periodisch abwechselnd Null wird. Denn in dieser Phase der .Verteilung des Magnetismus ist die Zugkraft
des mittleren Schenkels, auf den sich der Anker nicht auflegen kann, die Hälfte der Zugkraft des ganzen Magneten, und da sie sich auf die beiden Außenschenkel gleichmäßig verteilt, so ist das Minimum des zwi- j sehen diesen und dem Anker herrschenden j Druckes immer noch erheblich. Wenn nun j auch in der angegebenen Art größere periodische Schwankungen in der mechanischen
ίο Pressung zwischen den Schenkeln und dem Anker nicht vermieden werden, so wird doch ein wirkliches Trennen des Ankers von einem der Außenschenkel sicher vermieden, und es zeigt sich ebenfalls, daß die beschriebene Maßnahme ihrem Zwecke vollständig genügt.
Die Weite des zwischen dem Mittelschenkel
und dem Anker zu belassenden Spaltes richtet sich natürlich nach den Umständen. Mit Rücksicht auf den magnetischen Widerstand wird man den Spalt so klein als möglich machen, dabei aber groß genug, um eine Berührung zwischen Anker und Mittelpol auch nach allfälliger Abnutzung der Berührungsflächen der Seitenschenkel immer auszuschließen.
Die obigen Darlegungen gelten natürlich nicht nur für die angegebene Magnetform mit geradem Anker, sondern beziehen sich sinngemäß auch auf abweichende Formen, beispielsweise auch auf die häufig verwendete, wo der Anker selbst mit Schenkelansätzen versehen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Drehstromelektromagnet mit drei in denselben Ebenen liegenden Schenkeln, gekennzeichnet durch eine solche relative Verkürzung des Mittelschenkels, daß der anliegende Anker nur die Seitenschenkel berühren kann, zu dem Zwecke, das abwechselnde vollständige Entlasten der Seitenschenkel zu verhindern und damit das sonst entstehende starke Geräusch zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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