DE146181C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 146181 KLASSE 21 c.
Bei elektrischen und maschinellen Anlagen ist es vielfach erforderlich, selbsttätige Vorrichtungen
anzuordnen, welche Schalter, Hähne, Regler oder dergl. mit genügender
Genauigkeit und Zuverlässigkeit in Tätigkeit setzen. Für diese Zwecke verwendet man zumeist
Elektromagnete, deren Wicklungen an eine Stromquelle angeschlossen sind. Es ist
dann möglich, derartige Vorrichtungen so einzustellen, daß sie bei Erreichung einer bestimmten
Spannung an der Stromquelle die gewünschte Bewegung ausführen.
Wenn aber die Wicklung des Elektromagneten aus einer reinen Spannungsspule besteht,
so ist im allgemeinen die Empfindlichkeit und Verstellkraft des Apparates nicht genügend groß, weil die Spannungszunahme
der Stromquelle eine verhältnismäßig geringe ist.
Wenn man beispielsweise die Spannungsspule eines Elektromagneten an die Klemmen
einer Sammlerbatterie legt, zu dem Zwecke, um bei Erreichung einer gewissen Zellenspannung
die Ladung zu unterbrechen, so
muß die Empfindlichkeit des Apparates eine so große sein, daß er beispielsweise bei einer
Spannung von 40 Volt noch in seiner Ruhelage verharrt, bei 42 Volt aber sicher zu arbeiten
beginnt.
Die vorliegende Erfindung gibt ein Mittel an die Hand, die Empfindlichkeit derartiger
Vorrichtungen auf einfache Weise beträchtlich zu erhöhen. Die Anordnung stützt sich
auf die Verbindung eines Elektromagneten mit einem Hülfswiderstande aus Stoffen,
welche bei einer bestimmten kritischen Belastung eine besonders hohe, sprungweise
Widerstandszunahme aufweisen. Diese Erscheinung kann z. B. an einem Widerstand aus Eisen beobachtet werden. Wenn man
durch einen solchen Widerstand den Strom zu einer Verbrauchsstelle führt, welche einen
nahezu konstanten Strom aufnimmt, wie es bei einer Gruppe von Glühlampen der Fall
ist, so wird in dem Widerstand ein Spannungsabfall entstehen, der nach Erreichung der
kritischen Beanspruchung sehr rasch ansteigt.
Die Fig. ι zeigt den Verlauf des Spannungsabfalles
in einem Eisenwiderstand als Funktion der Stromstärke. Zwischen den Punkten m und η ist ein plötzliches Anwachsen
des Spannungsabfalles ersichtlich, während der Abfall in einem gewöhnlichen Widerstandsdrahte an dieser Stelle nur proportional
zur Stromstärke nach der strichpunktierten Geraden zunehmen würde.
Zur Ausführung dieser Erfindung wird vor eine Verbrauchsstelle ein Eisenwiderstand oder
dergl. geschaltet und die Wicklung des Elektromagneten an die Enden dieses Widerstandes
gelegt. Wenn die Spannung der Stromquelle so weit gestiegen ist, daß die kritische Beanspruchung
des Widerstandes erreicht wurde, dann wächst der Spannungsabfall in ihm so rasch an, daß unter der Einwirkung der
Spule h in dem Magneten i (Fig. 2) eine
starke Zunahme des magnetischen Feldes eintreten muß.
Als Gegenkraft verwendet man bei derartigen Vorrichtungen Federn, die Schwerkraft
oder andere Mittel. Durch die beschriebene Anordnung wird nun der große Vorteil erzielt, daß die Verstellkraft der Vorrichtung
bei einer bestimmten, für die Praxis hauptsächlich in Betracht kommenden Spannung
sehr groß ist und daß die Bewegungen des Apparates mit hoher Genauigkeit ausgelöst
werden.
Ein spezielles Anwendungsgebiet für derartige Vorrichtungen bildet die elektrische Beleuchtung
von Eisenbahnwagen oder geschlossenen Zügen, auf welche sich die Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung bezieht.
Die dort als Beispiel dargestellte Einrichtung besteht aus einer Dynamomaschine a
mit Nebenschlußwicklung b, aus einer Batterie c, den Glühlampen d mit vorgeschalteten
Einzelwiderständen e, die beispielsweise aus Eisen bestehen können, ferner aus der Lampengruppe
f mit einem gemeinsamen Vorschaltwiderstand g, welcher die vorhin erwähnte
Eigenschaft einer plötzlichen Widerstandszunahme bei einer bestimmten Belastung besitzt.
Die elektromagnetische Vorrichtung ist dargestellt als eine Spule h, welche von den
Klemmen des Widerstandes g abgezweigt wird und zur Anziehung eines Kernes i dient. Der
Kern i ist mit einer Kontaktbürste j und einem biegsamen Kabel k verbunden. Schließlich
ist noch ein Vorschaltwiderstand / in den Stromkreis des Nebenschlusses b geschaltet.
Solange die Ladespannung an der Batterie c eine bestimmte Höhe nicht erreicht
hat, verbleibt der Kern in seiner unteren Lage und schließt durch die Bürste j und das Kabei
k den Vorschaltwiderstand kurz; infolgedessen
kann die Dynamomaschine ihre volle Leistung abgeben. Sobald aber die zulässige Ladespannung von beispielsweise 2,7 Volt pro
Zelle überschritten wird, wächst auch die Stromstärke in der Lampengruppe f und im
Widerstand g um einen entsprechenden Betrag. In demselben Augenblick kommt aber
auch die Eigenschaft dieses Widerstandes in der Weise zur Geltung, daß in ihm ein starker
Spannungsabfall eintritt, weshalb auch in der Spule h die Stromstärke bezw. die Zahl der
Amperewindungen sehr stark zunimmt, die Gegenkraft, welche auf den Anker wirkt,
überwunden und der Anker in seine Arbeitslage gebracht wird; dadurch wird aber auch
die Bürste j von ihrem Kontakt abgehoben und vor den Nebenschluß der Dynamomaschine
der Widerstand / geschaltet, so daß die Dynamomaschine nunmehr mit nur verringerter
Stromstärke die Ladung fortsetzen kann und die gesamte Spannung im Netz auf das zulässige Maß herabgedrückt wird.
Die Empfindlichkeit der Anordnung kann noch dadurch gesteigert werden, daß der Lampengruppe f eine Sammlerbatterie m
parallel geschaltet wird, welche beim Überschreiten der bestimmten Spannung Strom
aufnimmt.
. Man kann dieselbe Anordnung auch zum Umschalten zweier Batteriegruppen, zum Abschalten
der Dynamomaschine, sowie zur Beeinflussung irgendwelcher elektrischen oder mechanischen Kontroll- bezw. Regelungsvorrichtungen
verwenden.
Claims (1)
- 75 Patent-Anspruch :Vorrichtung zur selbsttätigen Beeinflussung elektromagnetischer Schalter und Regelungsvorrichtungen beim Eintritt einer bestimmten Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung der Verstellkraft die Spule des Elektromagneten von einem vor eine Stromverbrauchsstelle geschalteten Widerstand abgezweigt ist, der aus Eisen oder anderen Stoffen besteht, die bei einer kritischen Beanspruchung sprungweise Widerstandsänderungen aufweisen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146181C true DE146181C (de) |
Family
ID=413479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146181D Active DE146181C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146181C (de) |
-
0
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