DE138251C - - Google Patents
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- DE138251C DE138251C DENDAT138251D DE138251DA DE138251C DE 138251 C DE138251 C DE 138251C DE NDAT138251 D DENDAT138251 D DE NDAT138251D DE 138251D A DE138251D A DE 138251DA DE 138251 C DE138251 C DE 138251C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung (Heizung,
Ventilation) von Fahrzeugen bei Eisenbahnen, Strafsenbahnen und dergl.; jedes Fahrzeug erhält
eine eigene Dynamomaschine und Accumulatorenbatterie, die Welle des Dynamoankers
läuft parallel zur Radachse des Wagens und wird von ihr durch ein Vorgelege, etwa zwei
Reibungsringe, angetrieben. Bei Stillstand und unterhalb normaler Fahrtgeschwindigkeit speisen
die Accumulatoren die Lampen (bezw. die Heiz- und Ventilationskörper)·, erreicht der Zug
seine normale Geschwindigkeit, so schaltet sich die Dynamo unter Berücksichtigung des Ladezustandes
der Accumulatoren durch elektromagnetische Wirkung unter Vorschaltung eines Widerstandes vor die Lampen ein; erreicht
der Zug eine übernormale Geschwindigkeit, so wird das Feld durch Regulirung des Nebenschlusses
oder auch durch Gegen-Compound-Wickelung constant erhalten. Ferner ist eine
Vorrichtung getroffen zum Schütze der Accumulatoren, so dafs sie sich nach Aufladung selbstthätig
ausschalten.
In der beiliegenden Zeichnung sind diese Vorrichtungen schematisch dargestellt.
Die selbstthätige Ein- und Ausschaltung der Dynamo und der Batterie wird mit Hülfe der
Schaltvorrichtungen α und m durch den Schalthebel
g erreicht.
Die Schaltvorrichtung α ist eine Art Differential-Voltmeter.
Spule b liegt an den Accumulatoren c und Spulet an den Klemmen der Dynamo d.
Da bei Stillstand des Zuges die Accumulatoren allein den Strom liefern, so wird zunächst der
Eisenkern e nur von der Spule b angezogen. Setzt sich jedoch der Zug in Bewegung, so
zieht die Spule f den Kern e allmählig heran, bis er bei normaler Geschwindigkeit die in
der Zeichnung dargestellte Stellung einnimmt. Der mit dem Kern verbundene Hebel g schliefst
jetzt die beiden Contacte h und i kurz und verläfst das Contactstück k. Damit ist die
Dynamo eingeschaltet und den Lampen I Widerstand vorgeschaltet, denn der Stromverlauf ist
jetzt: Von der Dynamo d zu dem Umschalter u zum Punkt i; hier theilt sich der Strom und
geht einerseits durch den Nebenschlufs η und dessen Regelungsvorrichtung o, andererseits über
z, h zu Punkt 2 und theilt sich hier wieder: erstens fliefst er durch den selbsttätigen Ausschalter
in nach den Accumulatoren und dem Generalausschalterp, zweitens über x,js, k zu
den Lampen /; die drei Ströme vereinigen sich im Umschalter u wiederund fliefsen zur Dynamo
zurück.
Bei dieser Vorrichtung ist also die elektromotorische Kraft der Dynamo, d. h. die Zuggeschwindigkeit,
nicht allein mafsgebend für den Zeitpunkt des Einschaltens der Dynamo,
dieselbe findet vielmehr etwas früher oder später statt, je nachdem die Sammler mehr
oder weniger entladen sind.
Der in den Accumulatorenkreis eingeschaltete Ausschalter m besteht aus einer Spule, welche
einen Eisenkern in sich hineinzieht und stets mit dem Contact \ verbunden ist, mit dem
Punkt 2 jedoch nur in Verbindung steht, wenn der Eisenkern gegen 3 anliegt. Dies ist der
Fall, wenn die Sammler während der Fahrt j von der Dynamo aufgeladen werden, weil dann
die Spule vom Strom durchflossen ist. Sind die Sammler aber vollständig geladen, so erreicht
der Accumulatorenladestrom ein Minimum (Spannung und Belastung sind constant), die
Spule vermag, nicht mehr den Kern so weit anzuziehen, er verläfst daher 3 und legt sich
gegen 4. Dadurch sind die geladenen Accumulatoren ausgeschaltet. Will der Zug anhalten
oder unterschreitet er seine normale Geschwindigkeit, so wird, wie vorher geschildert, der
Kern e von b mehr angezogen und der Hebel g schaltet die Maschine zwischen h und i
aus und y zwischen χ und k kurz. Gleichzeitig (oder etwas früher) macht er auch aufy
und ^ Contact, so dafs jetzt die Accumulatoren die Lampen speisen. Somit wird die Spule
von m wieder vom Strom durchflossen und ihr Eisenkern macht wieder bei 3 Contact,
ohne dafs der Lampenkreis unterbrochen wird, so dafs bei Wiederinbewegungsetzen bezw.
normaler Geschwindigkeit des Zuges die Sammler angeschlossen sind und nachgeladen werden
können.
Die erwähnte Regelungsvorrichtung 0 des Nebenschlusses η tritt bei Ubernormaler Geschwindigkeit
des Zuges in Kraft. Die voltmeterartige Spule r zieht dann den Eisenkern s
in sich hinein und schaltet mit Hülfe des Hebels t bei wachsender Tourenzahl in den Nebenschlufs
die Widerstände q,j u. s. w. ein. Diese Vorrichtung kann jedoch durch Anwendung
einer Gegen-Compound-Wickelung in der Zahl ihrer Contacte erheblich beschränkt oder völlig
ersetzt werden.
Claims (2)
1. Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung (Heizung, Ventilation) von Fahrzeugen, be-'
stehend aus einer in oder unter dem Wagen angebrachten Sammlerbatterie, welche die
Lampen bei Stillstand und geringer Fahrgeschwindigkeit speist, und einer Dynamo,
welche, von der Wagenachse angetrieben, bei normaler Geschwindigkeit selbstthätig
eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Maschine (d) durch ein Differentialrelais
(a) unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Geschwindigkeit und des Ladezustandes
der Sammler c sich einschaltet, indem die beiden Spulen (f) und (b) des
Differentialrelais, von denen die eine an die Maschine, die andere an die Batterie angeschlossen
ist, gemeinsam im entgegengesetzten Sinne auf einen Eisenkern e einwirken,
so dafs er bei einem bestimmten Spannungsunterschiede beider Stromquellen eine bestimmte Stellung einnimmt und damit
den Kurzschlufs
contacte (h i) veranlafst.
2. An Einrichtungen nach Anspruch 1 ein selbstthätiger
Schalter nach Art eines amperemeterartigen Minimalausschalters, der die Sammler nach ihrer Aufladung selbstthätig
ausschaltet, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Schalter (m) die Batterie (c) wieder
einschaltet, sobald die Dynamo (d) sich ausschaltet, indem die Spule (m) mit einem
Contacte fa) des Differentialrelais (a) durch
eine Leitung in Verbindung steht, so dafs der Strom von der Batterie zu den Lampen
durch die Spule (m) und die jetzt kurz geschlossenen Contacte fe, x, k) fliefst und
die ursprüngliche Einstellung des Schalters wieder bewirkt, um die Batterie von Neuem
aufzuladen, sobald bei entsprechender Fahrgeschwindigkeit die Dynamo sich einschaltet.
der Unterbrechungs-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138251C true DE138251C (de) |
Family
ID=406080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138251D Active DE138251C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138251C (de) |
-
0
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