DE146136C - - Google Patents

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DE146136C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende selbsttätige Wage dient zur Verwägung von körnigem oder pulverförmigem Wägegut. Neu an dieser Konstruktion ist im wesentlichen die besondere Art und Weise, wie es erreicht ist, daß das Wiederöffnen der Einlaßorgane nicht früher erfolgt, als bis das rechtzeitige Schließen der Entleerungsorgane gesichert ist. Während seither die Einlauforgane so beschaffen sind,
ίο daß sie das Bestreben haben, sich zu schließen, sind hier diese Organe mit Gegengewichten oder dergl. so verbunden, daß sie das Bestreben haben, sich zu öffnen. Das Schließen der Einlauforgane geschieht durch einen besonderen Gewichtshebel oder dergl., der imstande ist, die Gegengewichte der Einlauforgane zu überwinden. In der. Schlußstellung werden die Einlauf organe durch eine Sperrung so lange festgehalten, bis die Entleerung der Lastschale stattgefunden hat und bis das Entleerungsorgan sich wieder in seine Schlußstellung begibt und hierbei die Sperrung auslöst, worauf die mit Gegengewichten versehenen Einlaßorgane sich öffnen.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar. An dem Wagebalken 1 hängt in bekannter Weise die Materialschale 2 und die Gewichtsschale 3. Die Einlauf organe bestehen aus zwei Klappen 4 und 5, die um eine gemeinsame Achse 6 drehbar sind. Das Gewicht einer jeden Klappe ist in der Weise wie durch Fig. 4 dargestellt, durch ein Gegengewicht nicht allein ausgeglichen, sondern es sind die Gegengewichte 7 und 8 so schwer, daß sie imstande sind, die gegeneinander arbeitenden Klappen 4 und 5 zu öffnen. An den Klappen 4 und 5 hängen zwei Zugstangen 9 und 10, die gelenkig mit einer Schiene 11 verbunden sind. Die Schiene 11 ist an der Materialschale so befestigt, daß sie sich an dieser nach oben und unten in den Führungen 12 und 13 verschieben läßt, und endigt nach unten in einem Haken 14, der zeitweilig in einen Haken 15 eingreift, welcher an dem Gestell der Wage drehbar befestigt ist. Der um die Achse 16 des Gestelles drehbare Gewichtshebel 17 ist so schwer, daß er imstande ist, die Gegengewichte 7 und 8 zu überwinden und die Klappen 4 und 5 mit Hülfe des Stfftes 18 zu schließen, der sich unten an den Schlitz 19 der Schiene 11 anlegt und' diese abwärts zieht.
Der Entleerungsmechanismus besteht aus zwei Bodenklappen 20 und 21, die an der Materialschale unten' angebracht sind, sich um die Achsen 22 und 23 drehen und durch ein Kniegelenk 24, 25, 26 geschlossen gehalten werden.
Die Wage arbeitet wie folgt:
Angenommen, die Materialschale sei leer, so drückt der Stift 27 derselben den Hebel 17 in die Höhe, so daß er die Stellung der Fig. ι einnimmt. Die Gegengewichte 7 und 8 halten die Klappen 4 und 5 geöffnet und die Schiene 11, die an dem Stift 18 des Hebels 17 anliegt, in ihrer höchsten Stellung. Das Wägematerial läuft in voller Stärke in die Materialschale. Da diese aber durch . den Stift 18 mit dem Gewicht des Hebels 17 belastet ist, kommt die Wage schon in Bewegung, wenn noch nicht das den Gewichtsstücken 28 entsprechende Material in die Last-
schale eingefüllt ist. Dabei hakt sich der Hebel 17 mit der Schneide 29 an dem Haken 30 fest, zieht aber bei seinem Niedergang· die Klappen 4 und 5 zu, die dann so weit geschlossen sind, daß sie in bekannter i Weise nur noch Material durch Einschnitte 31 j und 32 laufen lassen, die in diesen Klappen angebracht sind (Fig. 2). Ist durch ein weiteres Zufließen von Wägematerial Gleichgewicht an der Wage hergestellt, so kommt sie abermals in Bewegung. Der Stift 33 dreht den Haken 30 und bringt ihn außer Eingriff mit dem Hebel 17. Letzterer wird die Klappen 4 und 5 noch weiter schließen, so daß auch, wie Fig. 3 zeigt, die Öffnungen 31 und 32 verdeckt sind und der Materialzufluß gänzlich aufhört. Dabei hat der Hebel 17 die Schiene 11 so weit abwärts gezogen, daß der Schienenhaken 14 sich an dem Haken 15 festhakt. Ferner schlägt der Hebel 17 mit seinem Arm 34 gegen den aufwärts gerichteten Arm 35 des Gelenkstückes 36 und biegt dadurch das Kniegelenk 24, 25, 26 nach oben durch, so daß die Bodenklappen 20 und 21 der Materialschale sich öffnen und das Material ausläuft. Die sich entleerende Materialschale wird durch die Wage sofort wieder hochgezogen und dabei auch der Hebel 17 wieder hochgehoben, trotzdem aber bleiben die Einlaßklappen 4 und 5 so lange geschlossen, bis die Entleerungsklappe 21 sich schließt und mit dem Stift 37 auf den Arm 38 des Hakens 15 schlägt und diesen aus dem Haken 14 heraus- schlägt, worauf die Gegengewichte 7 und 8 imstande sind, die Klappen 4 und 5 wieder zu öffnen.

Claims (1)

  1. Patent- An spru cm:
    Selbsttätige Wage, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Gegengewichte oder dergl. offen gehaltenen Einlauforgane beim Niedergang der Materialschale entgegen der Wirkung der Gegengewichte durch ein Gewicht oder dergl. geschlossen und durch eine Sperrung so lange in der geschlossenen Stellung erhalten werden, bis das Entleerungsorgan der Lastschale durch seine schließende Bewegung die Sperrung auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt Jn öer reichsdrucIkereI.
DENDAT146136D Active DE146136C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971053C (de) * 1952-02-19 1958-12-04 Moebelfabrik Westfalia H Rottm Vorrichtung zum Zufuehren von Holzspaenen zu einem Mischer bei der Herstellung von Holzspanplatten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971053C (de) * 1952-02-19 1958-12-04 Moebelfabrik Westfalia H Rottm Vorrichtung zum Zufuehren von Holzspaenen zu einem Mischer bei der Herstellung von Holzspanplatten

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