DE145358C - - Google Patents

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DE145358C
DE145358C DENDAT145358D DE145358DA DE145358C DE 145358 C DE145358 C DE 145358C DE NDAT145358 D DENDAT145358 D DE NDAT145358D DE 145358D A DE145358D A DE 145358DA DE 145358 C DE145358 C DE 145358C
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    • B21B3/00Rolling materials of special alloys so far as the composition of the alloy requires or permits special rolling methods or sequences ; Rolling of aluminium, copper, zinc or other non-ferrous metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
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    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/40Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling foils which present special problems, e.g. because of thinness
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    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dünne Weichmetallfolien in sogenannten endlosen Längen, d. h. wie Papier auf Rollen gewickelt, werden bisher nur in Amerika erzeugt, wo aber das zur Erzeugung derselben dienende Verfahren geheim gehalten wird. In Deutschland war die Herstellung solcher endloser Folien bisher nicht möglich, trotz der mannigfachen in dieser Richtung gemachten Versuche, da stets die Folien bei
ίο der Herstellung rissen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren nebst Vorrichtung, wodurch die Erzeugung solcher Folien ermöglicht werden soll.
Das Verfahren besteht darin, daß die auf geeignete größere Stärke zwischen gewöhnlichen Walzen (Hartwalzen) vorgewalzte und aufgerollte Folie von der Rolle unter der erforderlichen Spannung und Regelung durch kleine Zuführungswalzen einem besonderen Walzwerk zugeführt, und hierin zwischen Hartwalzen einerseits und Weichwalzen (aus Gummi, Leder, Papier und dergl.) andererseits bis auf die gewünschte Dünne weiterverarbeitet wird, worauf sie wieder aufgerollt wird.
Während die Folie beim Auswalzen auf die gewünschte Stärke zwischen Hartwalzen erfahrungsgemäß beulig und wellig wird und reißt, so daß kurze Enden entstehen, bewirkt das Arbeiten der Hartwalzen gegen die Weichwalze (oder Walzen) ein glattes Strecken und Durchlaufen der .Folie, also Vermeidung der bisherigen Übelstände. Besonders geeignet ist dabei die Anordnung der Walzenpaare oder Gruppen übereinander so, daß die Folie von oben nach unten, also in einer Höhenrichtung, sei es senkrecht, sei es etwas schräg, durchläuft, wobei deren eigenes Gewicht günstig auf die Spannung und Glättung der Folie einwirkt, so daß keinerlei Neigung zum Beulenwerfen und Zerreißen bei derselben vorhanden ist.
Die zur Ausübung des angegebenen Verfahrens dienende Vorrichtung besteht demnach aus einer hinter oder unter dem Vorwalzwerk angeordneten Rolle mit der vorgewalzten Folie, versehen mit geeigneter Spann- und Reguliervorrichtung, den Zuführungswalzen zum Fertigwalzwerk und dem letzteren, wobei Anzahl und Gruppierung der Hartwalzen und Weichwalzen so gewählt sind, daß auf die dazwischen durchlaufende Folie an den Druckstellen stets von der einen Seite eine Weichwalze, von der anderen eine Hartwalze einwirkt, indem erstere der letzteren gewissermaßen als etwas nachgiebige Unterlage oder Gegendruckstück dient. Gerade hierdurch wird dem Material der Folie während des Walzens und Streckens ein gewisses Nachgeben unter der Einwirkung der Hartwalze oder -Walzen ermöglicht und so die Beulen- und Wellenbildung und das Ein- und Durchreißen der Folie verhütet.
Das Walzwerk ist auf der Zeichnung schematisch in mehreren verschiedenen Ausführungsformen dargestellt und kann aus mehreren hintereinander liegenden Walzenpaaren, in jedem eine Hartwalze e und eine Weich-

Claims (3)

  1. walze d (Fig. ι und 3), oder auch aus einer oder mehreren Walzengruppen bestehen, wobei in jeder Gruppe eine Anzahl von Hartwalzen e um den Umfang einer größeren Weichwalze d verteilt angeordnet ist (ähnlich wie bei den Spinnerei-Krempelmaschinen die die Arbeiterwalzen um die Trommel herum, Fig. 2 und 4).
    Es bedeutet α die Rolle, auf die die vorgewalzte Folie gewickelt ist, b die Folie, c die Zuführungswalzen, d die Weichwalzen, e die Hartwalzen.
    Zweckmäßig ist dieses Walzwerk im Fabrikraum statt wie üblich, liegend (Fig. 1 und 2), stehend aufgebaut (Fig. 3 und 4), so daß die Folie nicht liegend, sondern hängend bezw. mehr oder weniger vertikal läuft.
    Unter bezw. hinter dem Walzwerk befindet sich dann wieder eine Aufwickelvorrichtung bezw. Rolle für die fertige Folie.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Ein Verfahren zum Walzen dünner Weichmetall- (Zinn- und Blei-) Folien in sogenannten endlosen Längen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf geeignete größere Stärke in üblicher Weise vorgewalzte und aufgerollte Folie von einer Rolle ablaufend, unter entsprechender Spannung und Regelung durch Zuführungswalzen, zwischen Hartwalzen und Weichwalzen auf die gewünschte Dünne fertig gewalzt wird.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Fertigwalzwerk Hartwalzen (e) und Weichwalzen (d) so angeordnet sind, daß auf die dazwischen durchlaufende Folie (b) an den Druckstellen stets von der einen Seite eine Weichwalze, von der anderen eine Hartwalze einwirkt.
  3. 3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Walzstellen, durch welche die Folie der Reihe nach hindurchgehen muß, nicht nebeneinander, sondern übereinander liegen, also das Walzwerk stehend aufgebaut ist, so daß die Folie nicht wagerecht, sondern senkrecht durch das Walzwerk läuft und so ihr eigenes Gewicht zum Regeln der Spannung und zum Glattziehen der Folie mitbenutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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