DE145352C - - Google Patents

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DE145352C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/58Machines slitting by drilling hole on hole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bohrschrämvorrichtung für Bergwerkszwecke, bei welcher der Antrieb der Bohrerspindeln durch eine Schnecke erfolgt. Von den bisher bekannten derartigen Vorrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß bei ihr eine besondere Vorschubvorrichtung für die Schnecke nicht erforderlich ist und daß trotzdem ein sicherer Eingriff zwisehen Schnecke und Schneckenräder gewährleistet ist. Zu diesem Zwecke wird die Schnecke in Schlitzen des seitlichen Maschinenrahmens geführt und die Schneckenräder sind so ausgebildet, daß ihre mit halbrunden Aussparungen versehenen Zähne die Schnecke zum Teil umfassen.
Auf der Zeichnung ist eine Bohrschrämvorrichtung mit der Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß derselben,
einen Schnitt nach Linie A-A
Fig. 2
Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C- C
Fig. ι und
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie D-D
Fig. i.
Die Vorrichtung besteht aus einem Eisenrahmen, dessen vorderer, aus zwei Doppel-Σ-Trägern α gebildeter Balken in gewissen Abständen die in bekannter Weise mit Innengewinde versehenen Führungshülsen b aufnimmt. In den beiden seitlichen Rahmenteilen c befinden sich Schlitze d, welche zur Führung der mit einer oder zwei Kurbeln e versehenen Schneckenwelle/" dienen. In diese greifen Schneckenräder g ein, welche am freien Ende der mit Außengewinde versehenen Bohrerspindeln h befestigt sind, so daß beim Drehen der Kurbel e die Bohrerspindein h und mit diesen die Bohrer k herausgeschraubt werden. Die Bohrerspindeln h sind zwecks 'Aufnahme der Bohrer k hohl ausgebildet. Letztere sind mittels eines durch Schaft und Spindel hindurchgehenden Stiftes in der Spindel befestigt.
Zur besseren Führung der Bohrerspindeln können diese am hinteren Ende durch gewindelose Löcher einer Leiste / hindurchtreten, deren Boden in den Schlitzen d der seitlichen Rahmenteile c geführt werden.
Die Zähne der Schneckenräder g besitzen an ihren Eingriffsstellen mit der Schnecke eine halbrunde Aussparung und sind so lang gehalten, daß sie die Achse der Schnecke zum Teil umfassen. Weil einerseits die Schneckenräder die Schnecken umfassen und andrerseits die Enden der Schneckenwelle in den Schlitzen d ruhen, kann die Schnecke nicht außer Eingriff mit den Schneckenrädern kommen, sondern ist gezwungen, dem Vorschub der Bohrerspindeln h zwangläufig zu folgen.
Kurz hinter dem Bohrkopf kann jeder Bohrerschaft k mit Zähnen η versehen sein (Fig. 2), welche in bekannter Weise zur Aufnahme und Führung einer Kette 0 mit nach Art einer Säge verschränkten Zähnen geeignet sind. Diese Kette wird bei Drehung der Bohrer in Bewegung versetzt und durch-,
schlägt hierbei die Zwischenwände zwischen den einzelnen Bohrlöchern.
Bei Beginn des Bohrens haben die Bohrer die in Fig. ι gezeigte Stellung, nach Beendigung des Bohrens können sie zurückgedreht oder von Hand in die ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Zu letzterem Zwecke ist der Rahmenbalken α, wie bekannt, zweiteilig ausgebildet, die beiden Teile werden
ίο durch Schraubenbolzen m zusammengehalten. Desgleichen sind die an den Rahmenbalkenhälften befestigten Führungshülsen b zweiteilig und auswechselbar, so daß nach Abnehmen der oberen Balkenhälfte die Bohrerspindeln aus der unteren Balkenhälfte bequem herausgenommen und in die Anfangslage gebracht werden, und schadhaft gewordene Führungshülsen leicht durch neue ersetzt werden können. Diese Anordnung
der Führungshülsen gehört jedoch nicht zur 20 Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schneckenantrieb für die Bohrspindeln einer Bohrschrämmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schneckenwelle ff) in Eingriff stehenden, die Schnecke zum Teil umfassenden Schneckenräder (g) halbrunde Aussparungen in den Zähnen besitzen, und daß die Schnecke in Schlitzen (d) der seitlichen Rahmenteile (c) geführt wird, zu dem Zwecke, beim Vorschub der Bohrspindeln (k) eine besondere Vorschubvorrichtung für die Schnecke zu vermeiden und einen ständigen Eingriff zwischen Schnecke und Schneckenrädern zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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