DE1449986C - Vorrichtung zum Verhindern von Kapa zitatsuberschreitungen in Zehntasten Rechen maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern von Kapa zitatsuberschreitungen in Zehntasten Rechen maschinen

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DE1449986C
DE1449986C DE1449986C DE 1449986 C DE1449986 C DE 1449986C DE 1449986 C DE1449986 C DE 1449986C
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multiplication
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Paul 7238 Oberndorf Thevis
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Olympia Werke AG
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Olympia Werke AG
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung geschlossen jst, die auch keine Relativverschiebung
zum Verhindern von Kapazitätsüberschreitungen bei zwischen Sperrschieber und Übertragungsmittel in
Multiplikationsrechnungen durch Sperren der Multi- Bewegungsrichtung des Sperrschiebers zulassen,
plikationsauslösung in Zehntasten-Rechenmaschinen Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
mit Stellstiftwagen und Multiplikatorwerk, bestehend 5 gründe, eine Vorrichtung zum Verhindern von Kapa-
aus Multiplikatorspeicherrädern, deren Null- bzw. zitätsüberschreitungen zu schaffen, die auch in Ver-
Wertstellung von federbelasteten Hebeln abgefühlt bindung mit solchen Maschinen eingesetzt werden
und angezeigt wird, und mit einem die angezeigte kann, in denen Einstellwerk, Multiplikatorwerk und
Stellung der Multiplikatorspeicherräder-Abfühlhebel Resultatwerk unterschiedliche Kapazitäten für die
abfühlenden, mit dem Stellstiftwagen in zu diesem io verschiedenen Rechnungsarten aufweisen. Hierbei
gegenläufiger Bewegung mittels eines Zahnradgetrie- soll erreicht werden, daß eine Betätigung der Multi-
bes und eines doppelarmigen Übertragungshebels plikationsauslösetaste immer dann verhindert wird,
antreibbaren Sperrschieber. wenn eine Abstimmung der Multiplikatorkapazität
In einer bekannten Vorrichtung zum Verhindern mit der jeweiligen Stellenzahl des in die Maschine
von Kapazitätsüberschreitungen in Rechenmaschinen 15 gelangenden Multiplikanden ergibt, daß nach Ver-
mit einem Einstellwerk, einem Multiplikatorwerk und rechnung der beiden Faktoren das Produkt eine
einem Resultatwerk ist ein Stellglied, welches die An- höhere Kapazität als das Resultatwerk haben würde,
zahl der jeweiligen Wertstellen einer in das Einstell- wenn Multiplikand bzw. Multiplikator eine bestimmte
werk gelangenden Zahl verkörpert, an den einen Arm Kapazität überschreiten, und wenn das Einstellwerk
eines doppelarmigen Übertragungshebels angeschlos- 20 in Ruhestellung verharrt.
sen, an dessen anderem Arm ein Stift vorgesehen ist, Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gegegen den ein unter der Wirkung einer Feder stehen- löst, daß zwischen dem einen Arm des doppelarmider Fühlbogen zum Abfühlen der Speicherzahnstan- gen Übertragungshebels und einem Stellglied des mit gen des Multiplikatorwerkes anliegt. Der Fühlbügel dem Stellstiftwagen verbundenen Zahnradgetriebes fragt gegenläufig zum Einstellwerk, das als Stellstift- 25 eine zugleich an eine Sperrvorrichtung für die Multiwagen ausgebildet ist, in Richtung absteigender Wert- plikationsauslösetaste angelenkte lösbare Kupplung, stellen das Multiplikatorwerk ab. Der Fühlbügel ist und zwischen'dem anderen Arm des Übertragungsdrehbar und querverschiebbar auf einer Stange ge- hebeis und dem Sperrschieber für das Multiplikatorlagert, die an einem Hebel befestigt ist, der nach Be- werk eine Lasche mit Längsschlitz vorgesehen wird,
tätigen der Multiplikationsauslösetaste eine Multi- 30 Hierdurch läßt sich erreichen, daß nach Anlaufen plikation auslöst, wenn der Fühlbügel keiner ein- des Sperrschiebers an einen Multiplikatorspeicherradgestellten Speicherzahnstange des Multiplikatorwerks Abfühlhebel der höchsten Dekade der Sperrschieber gegenüberliegt, und der das Auslösen einer Multipli- bei seiner gemeinsamen Bewegung mit dem Stellstiftkation verhindert, wenn er einer eingestellten Spei- schlitten zwar anhaltbar ist, diesem jedoch gestattet cherstange des Multiplikationswerks gegenüberliegt 35 wird, sich allein weiterzubewegen, da eine Trennung (deutsche Auslegeschrift 1105 208). zwischen dem Sperrschieber und dem Stellstiftschlit-
Diese bekannte Vorrichtung zeichnet sich zwar ten durch die lösbare Kupplung erfolgt. Diese Trendurch eine besonders einfache Konstruktion aus, sie nung bedeutet stets eine Sperrung der Multiplikationsist jedoch nicht zum Einbau in alle Rechenmaschinen, auslösetaste und kann durch den Längsschlitz in der insbesondere nicht in solche Maschinen geeignet, in 40 Lasche zwischen dem Übertragungshebel und dem denen Einstellwerk, Multiplikatorwerk und Resultat- Sperrschieber beeinflußt werden,
werk unterschiedliche Kapazitäten für die verschie- In vorteilhafter Weise ist die lösbare Kupplung denen Rechnungsarten aufzuweisen haben. Außer- derart ausgebildet, daß sie eine doppelarmige, unter dem verhindert die bekannte Vorrichtung das Aus- dem Einfluß einer Kupplungsfeder verschwenkbar lösen einer Multiplikation nur dann, wenn die Stellen- 45 auf dem Ubertragungshebel gelagerte Kupplungszahl des zu errechnenden Produktes diejenige des klinke enthält, deren einer Arm als offenes Maul für Zählwerks übersteigt oder wenn überhaupt kein einen Kupplungsbolzen am Stellglied ausgebildet ist Multiplikand eingestellt worden ist. und deren anderer Arm einen Bolzen trägt, der über
In einer ähnlichen, ebenfalls bekanntgewordenen eine Kurvenbahn eines Kurvenhebels an die Sperrvorrichtung ist ein an einem Sperrschieber angeord- 50 vorrichtung für die Multiplikationsauslösetaste anneter Sperransatz zum Abfühlen von Abfühlhebeln gelenkt ist.
vorgesehen, die von den Speichergliedern des Multi- Von besonderem Vorteil ist es, daß die Länge des
plikators einstellbar sind. Schlitzes in der Lasche zwischen Sperrschieber und
Die Abfühlhebel sind als drehbar auf einer Achse Übertragungshebel von der Anzahl der in den untegelagerte Winkelhebel ausgebildet und stehen unter 55 ren Wertstellen des Multiplikatorwerkes fehlenden dem Einfluß einer Feder. Bei Eingabe eines Wertes Abfühlhebel abhängig ist. Hierdurch können zahlin das zugehörige Speicherglied verschwenkt der Arm reiche Einzelteile eingespart werden,
in die Bewegungsbahn des Sperransatzes am Sperr- Weiterhin sind am Sperrschieber Führungsschlitze schieber. Der Sperrschieber steht über zahlreiche vorgesehen, deren von der Ruhestellung aus verfüg-Zwischenglieder und Zahntriebe mit dem Einstell- 60 bare Länge zusammen mit der Länge des Schlitzes in werk, das ebenfalls als Stellstiftwagen ausgebildet ist, der Lasche zwischen Sperrschieber und Übertrain Verbindung (USA.-Patentschrift 3 145 923). gungshebel der Anzahl der maximal zu speichernden
Auch in dieser Vorrichtung ist der Übertragungs- Multiplikatorstellen entspricht.
mechanismus zwischen dem Stellglied und dem Sperr- Wenn daher der Multiplikator eine bis vier Stellen schieber starr. Die Ankopplung des Stellgliedes an 65 hat, läuft der Grund des einen Führungsschlitzes am
die Übertragungsmittel geschieht über einen Zahn- Sperrschieber am entsprechenden Führungsbolzen an.
trieb, wohingegen der Sperrschieber über einen Stift Der Übertragungshebel kann unter Einwirkung einer
und über eine Klaue an die Übertragungsmittel an- Feder noch so weit verschwenken, wie der Schlitz in
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der Lasche zwischen Sperrschieber und Übertragungs- Achse 13 gelagert. Der in F i g. 1 untere Verschwenk-
hebel Raum läßt. So kann bei kleinem Multiplikator arm 12 a des Sperrhebels 12 ist an einen Zugdraht
die volle Kapazität des Einstellwerkes zur Aufnahme 14 angeschlossen.
des Multiplikanden ausgenutzt werden. F i g. 1 zeigt die aus den genannten Teilen 6 bis 14 Am Sperrschieber ist ein Sperransatz für die Ab- 5 gebildete Sperrvorrichtung S in Sperrstellung, in welfühlhebel vorgesehen, der außer einer ersten Sperr- eher die Sperrnase 96 am Sperransatz 12 ft anliegt, nase weitere Sperrnasen trägt, die in seiner Ruhe- wodurch das Sperrstück 6 an einer Verschwenkung stellung den Abfühlhebeln derjenigen Wertstellen des im Uhrzeigersinn gehindert wird, wenn ein Druck auf Multiplikatorwerkes gegenüberliegen, in die zur Ver- die Multiplikationsauslösetaste 2 ausgeübt wird, meidung einer Kapazitätsüberschreitung keine Multi- ίο Wird hingegen der Sperrhebel 12 durch den Zugplikatorwerte eingegeben werden dürfen. Ist daher in draht 14 im Uhrzeigersinn um die Achse 13 vereiner zu hohen Multiplikatorstelle ein Wert einge- schwenkt, gibt der Sperransatz 125 die Sperrnase speichert, wird der Sperrschieber schon in seiner 9 b frei, so daß bei Betätigung der Taste 2 der Sperr-Ruhelage vom zugehörigen Abfühlhebel gesperrt. ansatzSa an der Schrägkante 8 b entlanggleiten und Damit nun in einem solchen Fall der Ubertra- 15 das Sperrstück 6 gegen die Kraft der Feder 6 a gungshebel nicht infolge des Schlitzes in der Lasche im Uhrzeigersinn um die Achse 7 verschwenken zum Sperrschieber verschwenken kann, weist die kann. Taste 2 löst hierbei eine Multiplikation aus. Lasche eine Nase auf, die in Ruhestellung des Sperr- F i g. 1 zeigt nur die wesentlichen Einzelheiten der Schiebers an einem Sperrbolzen anliegt und dadurch beispielsweise verwendeten Rechenmaschine; sie eine Verschwenkung des Übertragungshebels ver- 20 weist ein Einstellwerk 16, ein Multiplikatorwerk 36 hindert. und ein Resultatwerk 31 auf.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können Das Einstellwerk 16 ist ein an sich bekannter Stell-
demnach alle drei Faktoren einer Multiplikation in stiftwagen mit einer vorderen Seitenwand 17, einer
bezug auf eine jeweils festgelegte höchste Stellenzahl hinteren Seitenwand 18 und Stellstiften 19, die in
unterschiedlich berücksichtigt werden, wobei das 25 Schlitzen der Seitenwände 17, 18 längsverschiebbar
Produkt in der vorliegenden Vorrichtung gleich um geführt sind. Bei Eingabe einer Zahl in das Einstell-
mehrere Stellen, beispielsweise vier Stellen, größer werk 16 wird auf hier — der größeren Klarheit
sein kann als die höchstzulässigen Stellenzahlen vom wegen — nicht dargestellte Weise ein Stellstift 19 aus
Multiplikand bzw. Multiplikator. einer der jeweiligen Wertstelle zugeordneten senk-
Nachfolgende Beschreibung eines Ausführungs- 30 rechten Reihe verschoben. Anschließend führt der
beispiels der Erfindung bezieht sich auf die Zeich- Stellstiftwagen eine Querbewegung zur Eingabe der
nung. Dort zeigt nächsten Dekadenziffer aus. Hierbei gleitet er auf
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung einer oberen und einer unteren Gleitschiene 20, 21
in Verbindung mit Teilen einer Rechenmaschine, gemäß F i g. 1 nach links.
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit 35 Der Boden 22 des Stellstiftwagens weist eine Zaheiner Zahl im Multiplikatorwerk, die wegen ihrer nung 23 auf, deren Bedeutung später erläutert wird, hohen Stellenzahl nicht multipliziert werden darf, Eine in das Einstellwerk 16 eingegebene Zahl F i g. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit wird von Übertragungsgliedern 24 abgegriffen, von einer Zahl im Multiplikatorwerk, die wegen ihrer denen jedoch nur eins in F i g. 1 gezeigt ist. Normalerniedrigen Stellenzahl mit jedem verrechenbaren 40 weise ist für jede Wertstelle ein Übertragungsglied 24 Multiplikanden verrechnet werden darf, und vorgesehen. Alle Übertragungsglieder 24 sind neben-F i g. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit einander drehbar auf einer Achse 25 gelagert. Sie einer Zahl im Multiplikatorwerk, die nur mit Multi- stehen unter dem Einfluß je einer Feder 29 und plikanden bis zu einer bestimmten Stellenzahl multi- liegen in Ruhestellung mit einer Abfühlnase 26 auf pliziert werden darf. 45 einer Einlesestange 30 auf. Am Umfang jeden Über-Eine Multiplikationsauslösetaste 2 (F i g. 1) in der tragungsgliedes 24 sind Zahnkränze, gemäß F i g. 1 Tastatur 1 der Maschine weist einen Tastenschaft 3 jeweils ein erster und ein zweiter Zahnkranz 27, 28 auf, der in einem Schlitz der Abdeckplatte 4 geführt angeordnet, mit denen die Werke der Rechenist und durch eine Feder 3 b in seiner Ruhelage ge- maschine, beispielsweise die an eine Schwenkachse halten wird. Am unteren Ende des Tastenschaftes 3 50 32 angeschlossenen positiven oder negativen Zählist ein Sperransatz 3 α vorgesehen, der mit einem räder 33, 34. des Resultatwerks 31 bzw. Speicher-Sperrstück 6 zusammenwirkt. Im einzelnen ist dieses räder 37 des Multiplikatorwerks 36 auf an sich be-Sperrstück 6 als doppelarmiger Hebel ausgebildet, kannte Weise in Eingriff gebracht werden können, der unter Wirkung einer Feder 6a um eine Achse 7 Die Speicherräder 37 haben je einen Zahnkranz 38 verschwenkbar ist. Der nicht an die Feder 6 a ange- 55 und eine Anlauffläche 40, die nebeneinander und in schlossene in Fig. 1 untere Hebelarm weist eine Ausrichtung mit den zugehörigen Übertragungsglienahezu herzförmige Ausnehmung 8 mit einem dem 24 drehbar auf einer Achse 39 sitzen. Grundschlitz 8 a und einer Schrägkante Sb auf, an Um eine Zahl aus dem Einstellwerk 16 in das Reder in Ruhestellung der Sperransatz 3 a des Tasten- sultatwerk 31 bzw. das Multiplikatorwerk 36 zu überschaftes 3 anliegt. 60 tragen, wird die Einlesestange 30 beispielsweise zu An den oberen Hebelarm des Sperrstücks 6 ist ver- Beginn eines Maschinenganges abgesenkt, so daß mittels eines Stiftes 10 ein in seiner Längsrichtung be- sich die Abfühlnasen 26 der Übertragungsglieder 24 weglicher Sperrschieber 9 angeschlossen, der mit infolge der Kraft der Federn 29 auf den jeweils eineinem Längsschlitz 9 a auf einer gestellfesten Achse gestellten Stift 19 absenken können. Während der 11 gleitet und der eine Sperrnase 9 b aufweist, die in 65 zweiten Hälfte des Maschinenganges wird dann auf an Sperrstellung an einem Sperransatz 12 b eines Sperr- sich bekannte Weise das gewünschte Werk verhebeis 12 anliegt. Sperrhebel 12 ist ein doppelarmiger schwenkt, so daß die Zähne der Zähl- bzw. Speicher-Hebel und verschwenkbar auf einer gestellfesten räder 33, 34, 37 in Eingriff mit dem jeweiligen Zahn-
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kranz 27, 28 kommen. Nach Beendigung des Ma- gesperrt werden, wenn der Multiplikand oder der
schinenganges sind dann die Zahlen übernommen, Multiplikator zehn Stellen überschreitet. Bei einem
und die Werke können außer Eingriff mit den Über- Multiplikator unter zehn Stellen soll eine Sperrung
tragungsgliedern 24 gebracht werden. In der Ma- immer dann eintreten, wenn das Ergebnis vierzehn
schine gemäß Fig. 1 können Zahlen in an sich be- 5 Stellen überschreiten würde, d.h., wenn der Multi-
kannter Weise zwischen den Werken der Maschinen plikator zehn, neun, acht usw. Stellen hat, darf der
beliebig transferiert, auch aus dem Resultatwerk 31 Multiplikand vier, fünf, sechs usw. Stellen aufweisen
in das Multiplikatorwerk 36 und umgekehrt über- oder umgekehrt. Darüber hinaus soll dem Umstand
tragen werden. Ein Multiplikator kann demnach so- Rechnung getragen werden, daß wegen der Kapazi-
wohl aus einem anderen Werk als auch über die io tätsbegrenzung des Einstellwerks 16 auf zehn Stellen,
Tastatur 1, das Einstellwerk 16 und die Übertra- bei einer Multiplikatorstellenzahl 4, 3, 2 und 1 über-
gungsglieder 24 in das Multiplikatorwerk 36 gelan- haupt keine Sperrung der Multiplikationsauslösetaste
gen. Andererseits kann das Multiplikatorwerk 36 vorgenommen zu werden braucht,
auch als normales Speicherwerk Verwendung finden. Um nun unter Beachtung der voranstehenden Aus-
Die Speicherräder 37 des Multiplikatorwerkes 36 15 führungen die Kapazität des Einstellwerkes 16 mit
weisen, wie bereits erwähnt, Anlaufflächen 40 auf, der des Multiplikatorwerkes 36 abzustimmen und ge-
die zwecks Durchführung einer Multiplikation von gebenenfalls die Sperrvorrichtung 5 einzulegen, ist
nicht dargestellten Zählklinken eines Multiplikations- ein Stellglied 55, welches die Anzahl der jeweiligen
Schlittens in steigender Ordnung angelaufen werden. Wertstellen eines in das Einstellwerk 16 gelangenden
Die in jeder Dekade »angelaufenen« Zählklinken 20 Multiplikanden verkörpert, über eine Kupplung 56
werden dann von einem Zähler abgearbeitet. Wäh- bis 60 sowohl mit der Sperrvorrichtung 5 als auch
rend der Multiplikation steht der Multiplikand im mit einer Anordnung 70 bis 76 verbunden, die, ge-
Einstellwerk 16. genläufig zum Stellglied 55, in Richtung absteigender
Im einzelnen geht eine Multiplikation so vor sich, Wertstellen das Multiplikatorwerk 36 abfragt und
daß durch Betätigung der Multiplikationsauslöse- 25 die nach Maßgabe der höchsten Multiplikatorstelle
taste 2 die Schrittschaltung des Einstellwerks 16 anhaltbar ist.
(Stellstiftwagen) aufgehoben und über nicht darge- Wie sich den Fig. 1 bis 4 entnehmen läßt, stehen stellte Zwischenglieder eine Kupplung zwischen Ein- die Kupplung 56 bis 60 und die Anordnung 70 bis 76 stellwerk 16 und Multiplikationsschlitten herbei- zum Abfragen des Multiplikatorwerkes 36 über einen geführt wird. Der Multiplikationsschlitten übernimmt 30 verschwenkbar um eine Achse 68 gelagerten doppeldann die Steuerung der Multiplikation derart, daß armigen Übertragungshebel 66 miteinander in Wirkpro Dekade der im Einstellwerk 16 stehende Multi- verbindung.
plikand so oft addiert wird, wie es die betreffende Im einzelnen ist der F i g. 2 zu entnehmen, daß zum
Stelle im Multiplikatorwerk vorschreibt. Nach Ab- Anzeigen einer Multiplikatorstellenzahl größer als
arbeiten dieser Multiplikatorstelle erfolgt ein De- 35 vier an den Speicherrädern ab Rad 375 Bolzen 41
kadensprung in die nächste Stelle und so fort. Das vorgesehen sind, die in Ruhestellung auf je einem Ab-
Produkt bildet sich im Resultatwerk 31. fühlansatz 42a (Fig. 1) von Abfühlhebeln 42 auf-
Eine Maschine, in der die Erfindung mit Vorteil liegen, die gegen die Kraft von Federn 44, die an
eingesetzt werden kann, ist ganz allgemein so ausge- Federarmen 42 b angreifen, verschwenkbar auf einer
bildet, daß die Stellenzahl des Multiplikatorwerks 36 40 Achse 43 gelagert sind.
größer ist als die maximale Stellenzahl des zu ver- Sobald in eines der mit Bolzen 41 versehenen
rechnenden Multiplikators, daß die Stellenzahl des Speicherräder 37 ein Wert eingegeben wird, ver-
Einstellwerks 16 größer ist als die maximale Stellen- schwenkt dieses und gibt den zugehörigen Abfühl-
zahl des zu verrechnenden Multiplikanden und daß hebel 42 frei, der von der Feder 44 in die Position
die Kapazität des Resultatswerks 31 um mehrere 45 42' (Fig. 1) gezogen wird. Gegen die eingestellten
Stellen größer ist als die maximale Stellenzahl des zu Abfühlhebel kann, wie weiter unten erläutert wird,
verrechnenden Multiplikanden bzw. Multiplikators. ein Sperrschieber 72 anlaufen. In einer Bodenplatte
Im vorliegenden speziellen Ausführungsbeispiel 45 der Maschine kann ein Längsschlitz vorgesehen
kann das Einstellwerk 16 elf Stellen aufnehmen, von sein, durch den die Federarme 42 b der Abfühlhebel
denen zehn Stellen multiplizierend verrechenbar sind. 50 42 hindurchragen.
Das Multiplikatorwerk 36 hat eine Kapazität von Das Stellglied 55 dient auf eine hier nicht näher
fünfzehn Stellen, von denen jedoch ebenfalls nur die interessierende Weise zugleich als Kupplungssegment
unteren zehn Stellen multiplizierend verrechenbar für die Kupplungseinrichtung zwischen Einstellwerk
sind. Die volle Kapazität von fünfzehn Stellen dient 16 und Multiplikationsschlitten. Es ist, zusammen
als Speicherwerk. Das Resultatwerk schließlich hat 55 mit einem Zahnkranz 53, verschwenkbar auf einer
eine Gesamtkapazität von fünfzehn Stellen, von denen gestellfesten Welle 54 gelagert. Der Zahnkranz 53 ist
jedoch die höchste Stelle als Überlaufstelle verwend- seinerseits über Zahnräder 51 und 50, die mitein-
bar ist. Das Ergebnis darf also vierzehn Stellen nicht ander verbunden sind, drehbar auf einer Achse 52
überschreiten. Die Kapazitäten von je zehn Stellen gelagert, an die Zahnung 23 am Einstellwerk 16 an-
Jm Einstell- und Multiplikatorwerk sind im vorliegen- 60 geschlossen. Die Teile 23, 50, 51, 53 bilden folglich
den Fall dadurch bedingt, daß Einstellwerk und ein Zahnradgetriebe.
Multiplikationsschlitten im obenerwähnten gekoppel- Am Stellglied 55 ist ein Kupplungsbolzen 56 beten Zustand während der Multiplikation nur für eine festigt, der mit einem offenen Maul 58 an einer Bewegung von maximal zehn Schritten ausgelegt sind. Kupplungsklinke 57 zusammenwirkt, die ihrerseits Ein elfter Schritt ist lediglich vorgesehen, wenn ver- 65 um einen Stift 59 verschwenkbar auf einem Arm kürzt multipliziert wird. 66a des Übertragungshebels 66 gelagert ist. Zwi-
Sonach muß im vorliegenden Ausführungsbeispiel sehen dem offenen Maul 58 und einem Federansatz
die Multiplikationsauslösetaste 2 grundsätzlich immer 61 am Ubertragungshebel 66 ist eine Kupplungsfeder
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60 ausgespannt, die die Kupplungsklinke 57 im Uhr- malerweise der Kurvenhebel 63 im Uhrzeigersinn in zeigersinn zu verschwenken sucht. die Freigabestellung für die Multiplikationsauslöse-Der zweite Arm der Kupplungsklinke 57 trägt taste 2 verschwenkt werden würde. In der Ausgangseinen Bolzen 62, der mit einer Kurvenbahn 64 eines stellung liegt jedoch der Bolzen 62 in dem Sperrende Kurvenhebels 63 zusammenwirkt. Die Kurvenbahn 5 64 a der Kurvenbahn 64, so daß der Kurvenhebel 63 64 weist ein Sperrende 64 a auf, dessen Bedeutung in seiner im Gegenuhrzeigersinn verschwenkten Sperrspäter erläutert wird. Stellung gehalten wird.
Der Kurvenhebel 63 ist als Winkelhebel ausgebil- F i g. 2 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht. Es ist det und verschwenkbar auf einer Achse 65 gelagert. ein elfstelliger Multiplikator eingetastet. Die Abfühl-Sein Anlenkende 63 a ist über einen Stift 14 a an den io hebel 42s bis 4211 der fünften bis elften Wertstelle Zugdraht 14 angeschlossen. sind verschwenkt, wobei vorausgesetzt wird, daß der Wie sich am besten den F i g. 2 bis 4 entnehmen Multiplikator in keiner Wertstelle eine Null enthält, läßt, ist an den unter der Wirkung einer Feder 67 Die Lasche 70 liegt am Sperrbolzen 71 an. Der Überstehenden Arm 66 b des Ubertragungshebels 66 mit- tragungshebel 66 mit Kupplungsklinke 57 kann daher tels eines Stiftes 78 eine Lasche 70 von nahezu 15 dem Kupplungsbolzen 56 nicht folgen. Beim EinS-förmiger Gestalt angelenkt. Sie weist einen Längs- tasten eines einstelligen Multiplikanden haben das schlitz 70a sowie eine Nase 70δ auf, die in der Ruhe- Einstellwerk 16 (Fig. 1) und das Stellglied 55 stellung des Übertragungshebels 66 an einem Sperr- (Fig. 2) einen Schritt ausgeführt. Dadurch ist der bolzen 71 anliegt. : Bolzen 56 aus dem Maul 58 der Kupplungsklinke 57 Der Längsschlitz 70 a wirkt mit einem Bolzen 79 20 herausgetreten, die jedoch nicht verschwenken kann, des Sperrschiebers 72 zusammen, der über einen da sich der Kurvenhebel 63 bereits in der Sperrstel-Federarm 72 a von einer Feder 80 in Wirkrichtung lung befindet.
der Feder 67 beeinflußt wird. F i g. 2 zeigt außerdem die Speicherräder 371 bis
Der Sperrschieber 72 hat längliche Gestalt und 376 der ersten bis sechsten Wertstelle des Multipli-
weist zwei Führungsschlitze 73 a und 736 auf, die 25 katorwerks. Die fünften und sechsten Wertstellen
quer zu den Speicherrädern 37 des Multiplikator- weisen die Bolzen 415 und 416 auf, welche die Ab-
werks verlaufen. Der Sperrschieber 72 ist auf Bolzen fühlhebel 42 verschwenken.
74 α und 74 b gleitend geführt. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung, wobei ein ein- bis . Am Sperrschieber 72 ist ferner ein Sperransatz 75 vierstelliger Multiplikator in die Speicherräder 37 vorgesehen, der außer einer ersten Sperrnase 76a 30 (Fig. 1) des Multiplikatorwerkes 16 eingegeben weitere Abfühlnasen 76 & bis 76 e tragt. In Ruhestel- wird. Keiner der Abfühlhebel 42 ist verschwenkt, lung liegt die Nase 76 α der elften und die Nase 76 e Beim Eintasten des Multiplikanden in das Einstellder fünfzehnten Stelle des Multiplikatorwerkes gegen- werk 16 (F i g. 1) kann der Übertragungshebel 66 über. (Fig. 3) dem Stellglied 55 folgen. Nach sieben Die Anordnung ist so getroffen, daß die Länge des 35 Schritten liegt sich der Schlitzgrund 73 c an den Füh-Schlitzes 70 a in der Lasche 70 der Anzahl der in den rungsbolzen 74 ö an. Nach drei weiteren Schritten unteren Wertstellen des Multiplikatorwerkes 36 feh- liegt der Grund des Schlitzes 70 a der Lasche 70 am lenden Abfühlhebel 42 entspricht. Bolzen 79 an. Vom ersten bis zehnten Schritt gleitet Mindestens einer der Führungsschlitze 73 a, 736 der Bolzen 62 im nicht abgesetzten Teil der Kurvendes Sperrschiebers weist einen genau definierten 40 bahn 64. Während dieser Zeit befindet sich der Kur-Grund 73 c auf, der die Bewegung des Sperrschiebers venhebel 63 in seiner Freigabestellung 63 d'. 72 begrenzt. Die dadurch zur Bewegung verfügbare In F i g. 3 hat das Stellglied 55 elf Schritte ausge-Länge der Führungsschlitze 73 a, 73 b zusammen mit führt (elfstelliger Multiplikand). Der Bolzen 56 ist der Länge des Schlitzes 70 a in der Lasche 70 ent- aus dem Maul 58 der Kupplungsklinke 57 herausspricht der Anzahl der maximal zu verrechnenden 45 getreten. Diese wurde somit durch die Feder 60 im Multiplikandenstellen. ' Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der Kurven-Es sei angenommen, daß der Multiplikator ins hebel 63 im Gegenuhrzeigersinn wieder in seine Multiplikatorwerk 36 (Fig. 1), wie oben erläutert, Sperrstellung zurückgeführt worden ist. Die Multieingegeben worden ist. Das Einstellwerk 16 ist da- plikationsauslösetaste 2 ist somit gesperrt, nach in seine Ausgangslage zurückgelangt, wobei die 50 F i g. 4 zeigt schließlich die Vorrichtung mit einem eingestellten Abfühlhebel 42 an den schrägen Rück- zehnstelligen Multiplikator. Folglich sind die Abfühlflanken der Sperrnasen 76 a bis 76 e gegen den Zug hebel 425 bis 4210 der fünften bis zehnten Wertstelle der Feder 44 ausgewichen sind. verschwenkt. Nach einem Schritt des Einstellwerkes Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in diesem Zustand. 16 (Fig. 1) und des Stellgliedes 55 (Fig. 4) legt sich Alle Teile bis auf das Multiplikatorwerk 36 befinden 55 die Sperrnase 76 a an den Abfühlhebel 4210 der zehnsich in ihrer Ausgangslage. Die Sperrnase 76 a ten Wertstelle an. Dabei ist die Nase 706 der Lasche (Fig. 2) steht dem Abfühlhebel 42 der elften Wert- 70 vom Sperrbolzen 71 freigekommen. Nach drei stelle gegenüber. Die Lasche 70 liegt am Sperrbolzen weiteren Schritten legt sich der Grund des Schlitzes 71 an. Der rechts liegende Abfühlhebel 425 gehört 70 a an den Bolzen 79 an. Das Stellglied 55 hat dazur fünften Wertstelle. Die durch die Feder 44 ver- 60 bei vier Schritte ausgeführt (vierstelliger Multiplischwenkten Abfühlhebel 425 bis 4211 legen sich gegen kand).
die vordere Kante (Fig. 1) einer Ausnehmung in Vom ersten bis vierten Schritt befindet sich der
der rechts sichtbaren Bodenplatte 45, an der auch Kurvenhebel 63 in seiner Freigabestellung 63 a', weil
der Sperrschieber 72 gleitend geführt ist. Das rechts der Bolzen 62 in den nicht abgesetzten Teil der Kurdargestellte Speicherrad 37 und das zugeordnete 65 venbahn 64 hineingleitet. Nach dem fünften Schritt
Übertragungsglied 24 gehören zur ersten Wertstelle. jedoch würde der Bolzen 56 aus dem Maul 58 der
In der Ausgangslage liegt der Kupplungsbolzen 56 Kupplungsklinke 57 hinaustreten, wodurch letztere,
im Maul 58 der Kupplungsklinke 57, wodurch nor- wie an Hand der F i g. 3 erklärt wurde, im Uhrzeiger-
sinn verschwenkt und den Kurvenhebel 63 im Gegen-r Uhrzeigersinn in seine Sperrstellung verstellen würde.
In der Freigabestellung nach Fig. 4 hat der Sperransatz 126 des Sperrhebels 12 die Sperrnase b des Sperrschiebers 9 freigegeben, so daß durch die Multiplikationsauslösetaste 2 eine Multiplikation eingeleitet werden kann.
Für den Fall, daß ein zu hoher Multiplikator im Multiplikatorwerk steht, legt sich einer der Abf ühlhebel bis 4215 (Fig. 2) vor die entsprechende Sperr- »o nase 76 a bis 76 e, so daß der Übertragungshebel 66 nicht verschwenken kann, da auch die Nase 70 b am Sperrbolzen 71 anliegt. Die Taste 2 ist dann bereits nach einem Schritt des Stellstiftwagens 16 und damit des Stellgliedes 55 gesperrt.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verhindern von Kapazitätsüberschreitungen bei Multiplikationsrechnungen durcji Sperren der MuHiplikatipnsauslösung in Zehntasten-Rechenmaschinen mit Stellstift-^ wagen und Multiplikatorwerk, bestehend aus Multiplikatorspeicherrädern, deren Null- bzw. Wertstellung von federbelasteten Hebeln abgefühlt und angezeigt wird, ynd mit einem die angezeigte Stellung deF Multiplikatprspeicherräder-Abfühlhebel abfühlenden, ink (Jem Stellstiftwagen in zu diesem gegenläufiger Bewegung mittels eines Zahnradgetriebes und eines doppelarmigen Ubertragungshebels antreibbaren Sperrschieber, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem einen Arm (66 a) des doppelarmigen Übertragungshebels (66) und einem Stellglied (55) des mit dem Stellstiftwagen (16) verbundenen Zahnradgetriebes (23, 50, 51, 53) eine zugleich an eine Sperrvorrichtung (5) für die Mulfiplikationsauslösetaste. (2) angelenkte lösbare Kupplung (56 bis 60) upd zwischen dem anderen Arm (66 b) des Übertragungshebels (66) und dem Sperrschieber (72) für das Multiplikatorwerk (36) eine Lasche (70) mit Längsschlitz (70 a) vorgesehen ist.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Kupplung eine doppelarmige, unter dem Einfluß einer KuppT lungsfeder (60) verschwenkbar auf dem Übertrat gungshebel (66) gelagerte Kupplungsklinke (57) enthält, deren einer Arm als offenes Maul (58) für einen Kupplungsbplzen (56) am Stellglied (55) ausgebildet ist und deren anderer Arm einen BoI-zen (62) trägt, der über eiqe Kurvenbahn (64) eines Kurvenhebgls (63) an die Sperrvorrichtung (5) für die Multiplikatipnsauslosetaste (Z) angelenkt ist.
3r Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnnet, äaii die Länge des Längsschlitzes (70 a) in der Lasche (70) zwischen Sperrschieber (72) und Übertragungshebel (66) von der Anzahl der in den unteren Wertstellen des Multiplikatorwerkes (36) fehlenden Abfühlhebel (42) abhängig ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Sperrschieber (72) ein Sperransatz (75) für die Abfühlhebel (42) vorgesehen ist, der außer einer ersten Sperrnase (76 a) weitere Sperrnasen (76 b bis 76 e) trägt, die in seiner Ruhestellung den Abfühlhebeln (42U bis 4215) derjenigen Wertstellen des Multiplikatorwerkes (36) gegenüberliegen, in die zur Vermeidung einer Kapazitätsüberschreitung keine Multiplikatorwerte eingegen werden dürfen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (70) zwischen Sperrschieber (72) und Übertragungshebel (66) eine Nase (70 b) aufweist, die in Ruhestellung des Sperrschiebers (72) an einem Sperrbolzen (71) anliegt und eine Verschwenkung des Übertragungshebels (66) verhindert.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Sperrschieber (72) Führungsschlitze (73 a, 736) vorgesehen sind, deren von der Ruhestellung aus verfügbare Länge zusammen mit der Länge des Schlitzes (70 a) in der Lasche (70) zwischen Sperrschieber (72) und Übertragungshebel (66) der Anzahl der maximal zu speichernden Multiplikatorstellen entspricht.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschieber (72) und der Übertragungshebel (66) unter dem Einfluß gleichgerichteter Federn (67, 80) stehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenhebel (63) zwischen der lösbaren Kupplung (56 bis 60) und der Sperrvorrichtung (5) für die Multiplikationsauslösetaste (2) ein um eine Achse (65) verschwenkbarer Winkelhebel ist, dessen den Bolzen (62) an der Kupplungsklinke (57) aufnehmende Kurvenbahn (6.4) ein abgesetztes Ende (64 a) aufweist, in das der Bolzen (62) in Ruhestellung des Übertragungshebels (66) hineingleitet und die Multiplikationsauslösetaste (2) sperrt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3) der Multiplikatipnsauslosetaste (2) einen Sperransatz (3 a) aufweist, der einer Schrägkante (Sb) eines Sperrstüdks (6) gegenüberliegt, das vpm Kurvenhebel (63) verriegelbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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