DE144403C - - Google Patents

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DE144403C
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impregnation
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pressure line
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung betrifft ein Füll- und Entleerungsventil für Vorrichtungen zum Imprägnieren von Langhölzern, bei denen der das Holz enthaltende Imprägnierbehälter zunächst mit Flüssigkeit gefüllt und erst danach der zum Imprägnieren erforderliche hohe Druck mittels einer besonderen, an eine andere Stelle des Behälters angeschlossenen Druckleitung erzeugt wird (vergl. z. B. D. R. P. 114277).
Für einen praktischen und ökonomischen Betrieb ist es unbedingt erforderlich, daß das Füllen und Entleeren des Imprägnierbehälters mit bezw. von der Flüssigkeit leicht und schnell vonstatten geht. Es würde selbstverständlich sehr kostspielig sein, wenn man den Imprägnierbehälter überhaupt schon mit Druckflüssigkeit beschicken wollte. Es genügt ja, daß der Behälter mit Flüssigkeit ohne besonderen Druck beschickt und dann nur verhältnismäßig wenig Druckflüssigkeit eingelassen wird, um den erforderlichen Hochdruck innerhalb des zu tränkenden Holzes zu erzielen.
Gerade auf diese eigenartigen Verhältnisse ist vorliegende Erfindung gegründet. Man bringt nach derselben zwischen den Vorratsbehälter für die Flüssigkeit und den Imprägnierbehälter einen Rohrschieber, welcher in seiner einen Endstellung die beiden Behälter miteinander verbindet und sie in der anderen Endstellung gegeneinander absperrt. Zur Verschiebung von der einen Endstellung in die andere läßt man dann aus der für die Erzeugung des 'Hochdruckes erforderlichen besonderen Leitung Druckflüssigkeit auf die eine oder andere Seite eines Hülfskolbens wirken, welcher in einem besonderen Zylinder beweglich Und mit dem Rohrschieber verbunden ist.
40
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Ansicht und Schnitt dargestellt worden.
Das neue Füll- und Entleerungsventil wird in die Leitung zwischen dem Vorratsbehälter für die Flüssigkeit und dem Imprägnierbehälter nahe am Boden des letzteren eingesetzt. In dem Schiebergehäuse 1 ist der an einem Ende geschlossene und am anderen Ende offene Rohrschieber 2 beweglich, welcher die seitlichen Durchbrechungen 3 besitzt. Bei der einen Endstellung des Rohrschiebers bilden die seitlichen Durchbrechungen eine Verbindung zwischen den Rohransätzen 4 und 5, während in der anderen Endstellung des Rohrschieber diese beiden Rohransätze gegeneinander abgesperrt sind. Mit dem Rohrschieber ist durch die Stange 6 ein Hilfskolben 7 verbunden, welcher in einem besonderen Zylinder 8 beweglich ist. Je nachdem man Druckflüssigkeit aus der für die Erzeugung des Hochdruckes erforderlichen Druckleitung durch die Öffnungen 9 bezw. 10 auf die eine oder andere Seite des Hülfskolbens eintreten läßt, nimmt der Rohrschieber die eine oder andere Endstellung ein.
Die Abdichtung des Schiebers, der Schieberstange und des Kolbens erfolgt zweckmäßig in bekannter Weise durch Lederstulpe.
Die beschriebene Vorrichtung gestattet das schnelle Füllen und Entleeren des Imprägnierbehälters auf die einfachste Weise, indem man lediglich die Druckleitung auf die Öffnung 10 schaltet, und das Absperren in ebenso einfacher Weise dadurch, daß man die Druckleitung auf die Öffnung 9 schaltet. Beides wechselt im Betriebe regelmäßig miteinander ab, so daß
ein Irrtum überhaupt kaum eintreten kann. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß eine irrtümliche Schaltung keinen Schaden anrichten kann, weil ja eine Verschiebung des Kolbens nicht eintreten wird, wenn bei der Öffnungsstellung die Druckleitung an io oder aber bei der Schlußstellung die Druckleitung an die Öffnung 9 angeschlossen werden sollte.
Der beschriebene Rohrschieber ist vollständig entlastet, wenn er den Apparat abschließt, sich also von der in Fig. 2 gezeichneten Stellung aus nach rechts bewegt hat. Die Verschiebung läßt sich also trotz des im Innern des Apparates herrschenden Hochdruckes mittels des Hülfskolbens und mittels der Druckleitung leicht, sicher und schnell bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Füll- und Entleerungsventil für Vorrichtungen zum Imprägnieren von Langhölzern, bei denen der das Holz enthaltende Imprägnierbehälter zunächst mit Flüssigkeit gefüllt und erst danach der zum Imprägnieren erforderliche hohe Druck mittels einer besonderen, an eine andere Stelle des Behälters angeschlossenen Druckleitung erzeugt wird, gekennzeichnet durch einen Rohrschieber (2), welcher in seiner einen Endstellung den Abschluß der zum Imprägnierbehälter und zum Flüssigkeitsvorratsbehälter führenden Rohransätze (5 bezw. 4) und in seiner anderen Endstellung die Verbindung der beiden Rohransätze mittels seiner seitlichen Durchbrechungen (3) bewirkt, und dessen Verschiebung aus der einen Endstellung in die andere durch den in einem besonderen Zylinder (8) beweglichen Kolben (7) erfolgt, indem aus der eingangs erwähnten Druckleitung auf die eine oder auf die andere Seite des mit dem Rohrschieber (2) verbundenen Hülfskolbens (7) Druckflüssigkeit eingelassen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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