DE144164C - - Google Patents

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DE144164C
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pen container
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Einrichtungen bekannt, die dazu dienen, an dem Schallkörper von Grammophonen und ähnlichen Apparaten zur Wiedergabe von Lauten den Stift auszuwechseln, der über die Eindrücke der Schallplatte hinweggleitet und sich dabei abnutzt. Bei allen diesen Einrichtungen macht sich ein Aufbau auf den Schallkörper erforderlich, der sowohl den Stößel für den Stiftwechsel als auch den Stifthalter trägt. Bei allen diesen Einrichtungen wird auch der Stift so, daß die Spitze zuerst in den Stifthalter eingeführt wird, eingeschoben. Es muß deshalb für einen Anschlag gesorgt werden, gegen den die Spitze sich legt, damit alle Spitzen stets gleichmäßig weit über dem Halter hervorstehen. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß ein Aufbau auf den Schallkörper seine Tonwirkung beeinflußt und daß bei der Einführung der Stifte ihre genaue Einstellung nicht gesichert bleibt.
Nach vorliegender Erfindung sollen diese Übelstände dadurch beseitigt werden, daß der Stift, mit seinem stumpfen Ende voran, in den Stifthalter aus einem besonderen Behälter hineingedrückt wird, den man von außen her gegen den Schallkörper bringt. Die Form und die Art der Anbringung des Stiftbehälters ist für das vorliegende Verfahren ohne Bedeutung.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Einrichtung zum Stiftwechsel mit
schwingendem Stiftbehälter vor Einführung des Stiftes, Fig. 2 nach Einführung desselben, Fig. 3 einen Querschnitt der Einrichtung, Fig. 4 und 5 eine Einrichtung zum Stiftwechsel mit verschiebbarem Stiftbehälter, Fig. 6 einen Grundriß des letzteren.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein schwingend gelagerter Stiftbehälter zur Anwendung gekommen. Seine Anfangsstellung ist punktiert eingezeichnet. Zum Zwecke des Stiftwechsels wird der Stiftbehälter α so an den Umfang des Schallkörpers b gebracht, daß sich der vorderste Stift mit seiner stumpfen Seite unmittelbar vor die Öffnung des Stifthalters c legt und beide in eine Achsenrichtung fallen. In der gleichen Achsenrichtung ist auch der gefederte Stößel d angeordnet. Wird dieser nun nach vorn gedrückt, so daß er in die Stellung Fig. 2 kommt, dann schiebt er den jeweilig vordersten Stift mit seiner stumpfen Seite voran in den Stifthalter c hinein, bis dieser dort an einen Anschlag stößt. Es muß also bei dieser Einrichtung jeder Stift genau gleich weit in den Stifthalter eingeschoben werden, und damit ist die genaue Stellung der Stifte bei jedem Stiftwechsel gesichert.
Damit die Spitzen beim Hineindrücken mittels des Stößels nicht beschädigt werden, kann der Stößel vorn mit einem weichen Metall, wie Messing und dergl., versehen sein, oder eine Vertiefung e (Fig. 3) erhalten, in welche die Spitze sich einsetzt.
Der dargestellte Stiftbehälter α besteht aus • zwei Platten, die parallel so zueinander angebracht werden, daß sie einen rinnenförmigen Raum zwischen sich frei lassen. In diesen Raum werden die Stifte hintereinander eingereiht. Sie werden mittels eines Rädchens f, das unter Wirkung einer Feder g steht, gegen-

Claims (1)

  1. einander und gegen die Entnahmestelle hin gedrückt. An dieser Stelle tritt auch der Stößel d in den Behälter ein.
    Fig. 4 bis 6 stellen eine Einrichtung mit verschiebbarem Stiftbehälter dar. Der Stiftbehälter besteht hier aus einem zylindrischen Körper, an dessen innerem Umfang durch Einsetzen einer Zwischenwand h eine Kreisbahn für die Stifte gebildet ist. Diese werden mittels einer
    ίο Feder g gegen die Entnahmestelle hin gedrückt. Die Feder g ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schraubenfeder, deren freies Ende sich gegen die Stifte legt.
    Der Stiftbehälter α ist verschiebbar gelagert und in Fig. 4 in seiner Ruhestellung. Fig. 5 zeigt ihn in der Arbeitsstellung gegen den Umfang der Schallkörper b geschoben und den Stößel d betätigt, also im Begriff, einen neuen Stift in den Stifthalter c einzuführen.
    Die Form des Stiftbehälters α kann aber auch eine andere sein, so kann man beispielsweise den in Fig. 1 und 2 dargestellten Stiftbehälter α auch verschiebbar anstatt schwingend anordnen.
    Die vorliegende Einrichtung zum Stiftvvechsel hat auch den Vorteil, daß sie an jedem bereits im Gebrauch befindlichen Grammophon und dergl. nachträglich anzubringen ist.
    Paten τ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Stiftwechseln an Grammophonen und dergl., bei denen mittels eines Stößels ein Stift aus einem besonderen Behälter in den Stifthalter des Werkzeuges hineingedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiftbehälter (a) von außen her so an den Umfang des Schallkörpers (c) gebracht wird, daß der Stift, mit seinem stumpfen Ende voran, von dem Stößel in den Stifthalter hineingedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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