DE1432086C - Behalterverschluß - Google Patents

Behalterverschluß

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DE1432086C
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DE19631432086
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DE1432086A1 (de
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Auf Nichtnennung Antrag
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American Flange & Manufacturing Co Ine , New York, NY (V St A)
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Application filed by American Flange & Manufacturing Co Ine , New York, NY (V St A) filed Critical American Flange & Manufacturing Co Ine , New York, NY (V St A)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Behälterverschluß mit einem den Behültermündungsrand umgreifenden nachgiebigem Kunststoffdeckel und einer aufreißbaren Überkapsel aus Blech, die im Verschlußzustand mit ihrer Bodeninnenseite dicht auf der Oberseite des Deckels aufliegt und mit ihrem abwärts nach innen geneigten Rand den Rand des Deckels umgibt und diesen gegen den Außenrand des Behälters drückt, wobei der Rand des Kunststoffdeckels mit einem radial nach außen ragenden Griffluppen versehen ist.
Bekannte Flaschenverschlüsse dieser Art sind als aufreißbare Kronenkorken ausgebildet, bei denen der gefältelte Mantel der Überkappe einen Kunststoffdekkel in dem Bereich des üblichen Flaschenmündungswulstes umschließt und von der Seite her auf den Wulst sowie auf ein kurzes Stück des sich an diesen anchüeßenden Flaschenhalses gepreßt ist. Da der aus Kunststoff bestehende Deckel an seinem Mantelteil durch die Überkappe nur in radialer Richtung beaufschlagbar ist, ist die dabei erzielbare Abdichtungswirkung vergleichsweise gering. Der Kunststoffdeckel läßt sich, nachdem die überkappe einmal entfernt wurde, nur insgesamt ringsum schließend zum Wiederverschließen der Flasche in die Flaschenmündung eindrücken, ohne daß ein teilweises Abheben des Deckels möglich wäre. Ferner eignet sich dieser bekannte Verschluß nur für kleine Öffnungen, wie z. B. Flaschenhalsmündungen.
Behälterverschlüsse einer von der eingangs erwähnten Gattung abweichenden Struktur ohne überkappe sind so ausgebildet, daß von dem Deckel des Verschlusses dadurch eine in gewissem Ausmaß abdichtend wirkende Klemmkraft ausgeübt wird, daß der innere Durchmesser der Seitenwand des Deckels kleiner als der Außendurchmesser des Gefäßrandes gemacht wird. Die Deckelseitenwand schnappt infolgedessen unter Ausübung einer radial gerichteten Andruckkraft über den kegelstumpfförmig sich nach außen bzw. oben erweiternden Öffnungsrand, wobei die eigentliche Befestigung des Deckels an seinem ringförmigen Flanschrand auf einem horizontal ringsum verlaufenden Versteifungsflansch in umständlieher Weise durch Aufschweißen des Flanschrandes auf den Versteifungsflansch erfolgt. Das Öffnen dieses bekannten Verschlusses kann nur unter Verwendung eines Werkzeugs oder eines Aufreißdrahtes erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälterverschluß der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß eine besonders zuverlässige Abdichtung, auch gegenüber im Behälterinnern etwa auftretenden Überdrucken und auch von größeren Behälteröffnungen, erzielbar ist, daß der Verschluß sich bequem ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs öffnen läßt und daß nach dem erstmaligen Öffnen des Verschlusses auch sein nur teilweises Öffnen längs eines Umfangsteils der Öffnung möglich ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Umfang des Bodens des Kunststoffdeckels sich in an sich bekannter Weise ein kegelstumpfformiger, nach unten und innen gerichteter Randteil anschließt, der einen kegelstumpfförmig nach außen gebogenen Teil des Behältermündungsrandes umfaßt und an den sich unten ein ringförmiger, nach außen gerichteter Flansch anschließt, der auf dem den Teil umgebenden Oberflächenteil des Bchälteroberteils dicht aufliegt und den an seinem Umfang sich ansetzenden Grifflappen trägt, während die Überkapsel mit ihrem sich kegelstumpfförmig abwärts nach innen geneigt erstreckenden Rand den Randteil umfaßt und am Umfang des Randes ebenfalls mil mindestens einem Grifflappen versehen ist.
Um das Öffnen des Verschlusses noch weiter zu erleichtern und die Zugänglichkeit der Grifflappen zu diesem Zweck zu erhöhen, wird eine Ausführungsform des Verschlusses bevorzugt, bei der der Grifflappen der Überkapsel sich radial über den Umfang des Flansches hinaus erstreckt und in Umfangsrichtung versetzt gegenüber dem Grifflappen des Deckels angeordnet ist.
Weitere und mehr ins einzelne gehende Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. In diesen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des oberen Behälterteils mit dem auf die Behälteröffnung aufgesetzten Verschluß,
Fig. 2 teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansichten des oberen Behälterrandes und des aus zwei Teilen bestehenden Verschlusses in auseinandergezogener Darstellung,
F i g. 3 eine teilweise Draufsicht in perspektivischer Darstellung auf den Verschluß, in Richtung der Pfeile 3 gemäß Fig. 2,
Fig.4 einen teilweisen Vertikalschnitt durch den oberen Teil der Behälteröffnung mit dem auf die Behälteröffnung aufgesetzten Verschluß,
i 432 086
F i g. 5 einen teilweisen vertikalen Schnitt durch den auf dem Behälterrand aufgesetzten und teilweise abgehobenen Deckel und
F i g. 6 den teilweisen vertikalen Schnitt entsprechend F i g. 5 mit einer Stellung des Deckels, bevor er über den Behälterrand einschnappt.
Wie aus Fi g. 1 und 2 erkennbar ist, dient der Verschluß zum Abschluß eines mit einer Öffnung versehenen Behälteroberteils 2 eines Behälters !. Dabei ist das Behälteroberteil 2 in bekannter Weise mit einem erhöhten Rand 3 versehen, der einen festen und dauerhaften Behälterabschluß darstellt. Der Verschluß besteht zur Hauptsache aus einem federnd aufschnappbaren Kunststoffdeckel 4, der von einer metallischen Überkapsel 5 überdeckt ist. Der Deckel ist aus einem plastischen Material, beispielsweise aus Polyäthylen, gefertigt, das die notwendige Gasdichtheit und Elastizität bei einer angemessenen Biegefestigkeit aufweist.
In Fig. 2 hat die Behälteröffnuno innerhalb des Behälteroberteils 2 einen nach außen gerichteten Randvorsprung, dessen oberes Ende radial nach außen von einem Teil 12 begrenzt wird, dessen Durchmesser größer ist als der senkrecht zum Randoberteil verlaufende untere Randteil 8. Der Deckel 4 enthält einen flachen, scheibenförmigen Boden 9, dessen äußerer Randteil 10 nach unten und innen umgebogen ist und unmittelbar an der Durchbiegung 20 radial nach außen in einen ringförmigen Flansch Π übergeht, der parallel zum Boden 9 verläuft.
Mit dem über den Behältermündungsrand? greifenden Deekel 4 kommt die Unterseite des Bodens 9 mit dem äußeren Teil 12 des Behältermündungsrandes? fest zur Anlage. Der Randteil IO des Deckels schmiegt sich dabei eng an der äußeren Fläche des Behältermündungsrandes? mit dem senkrechten Randteil 8 an, was dadurch erreicht wird, daß der Randteil 10, entsprechend der äußeren Form des Behältermündungsrandes?, aus einem einwärts und abwärts verlaufenden Abschnitt 10 ό und einem nahezu vertikal verlaufenden Abschnitt 10 α gebildet ist. Dabei drückt die Durchbiegung 20 dicht und fest in die Verbindungsstelle zwischen dem senkrechten Randteil 8 und dem horizontal verlaufenden Behälteroberteil 2. Eine derartige Ausbildung bewirkt ein Maximum an gasdichtem Flächenschluß um die völlig freistehende Fläche des offenen Behälterrandes bis herunter auf die Behälteroberfläche. Zwei einander diametral gegenüberliegende Grifflappen 13 erstrecken sich radial auswärts von dem Flansch 11 des Deckels 4 und dienen dazu, das Entfernen des aufschnappbaren Dekkels zu erleichtern. Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist, liegt die Überkapse! 5 direkt über dem Deckel, wobei die Überkapsel den Verschlußring wirksam gegen unvorhergesehene oder unbeabsichtigte'Einwirkungen schützt. Zwei einander diametral gegenüberliegende Grifflappen 16, die sich radial auswärts von der freien Kante des Randes 15 der Überkapsel erstrecken, stehen mit einem Paar von vorgekerbten Linien 17 in Verbindung, welche von jeder Seite der Grifflappen aus über den Rand 15 und den Kapselboden 14 verlaufen.
Aus Fig..2 ist erkennbar, daß der innere Durchmesser des Kapselbodens 14 mit dem Außendurchmesser des Bodens 9 des Verschlußdeckels weitgehend übereintimmt, so daß der Verschlußdeckel innerhalb der Überkapsel fest zur Anlage kommt und der aus dem Verschlußdeckel und der Überkapsel bestehende Verschlußkörper auf dem Behälterrand aufgesetzt werden kann. Ist der derart vorgerichtete Verschlußkörper auf dem offenen Rand aufgesetzt, so wird der Rand 15 der Überkapsel mittels einer geeigneten Vorrichtung radial einwärts umgebogen, so daß der darunterliegende Randteil 10 des Deckels 4 fest um den offenen Rand des Behälters gedrückt wird. Auf diese Weise wird durch das momentane Befestigen eines vollständig gesicherten Verschlußkörpers ίο gegenüber bekannten Verschlüssen ein wesentlich verbesserter Verschluß für eine relativ große Behälteröffnung erzielt, der eine große Zahl von wirtschaftlichen Vorteilen mit sich bringt. Diese Vorteile sind nicht allein in der leichten und einfachen Herstellbarkeit des Verschlußkörpers begründet, sondern richten sich auch auf die einfache Ausbildung des Behälterrandes sowie die einfache Befestigungsmöglichkeit des Verschlußkörpers. Bei dem auf den offenen Rand des Behälters aufgedrückten Verschlußkörper drückt der Flansch 11 des Deckels 4 gegen das Behälteroberteil 2, wie es aus F i g. 4 erkennbar ist. Dadurch ist der Behälterrand gegen jede Verschmutzung oder sonstige äußere Einflüsse geschützt. Die Überkapsel, die den dünnen elastischen Verschlußdeckel umschließt, verhindert, daß dieser durchstoßen oder auf eine andere Weise beschädigt wird.
Nach Fig. 1 ist die Überkapsel und der darunterliegende Verschlußdeckel derart zueinander angeordnet, daß der Grifflappen der Überkapsel gegenüber den Grifflappen des Verschlußdeckels verschoben ist und demnach die Grifflappen nicht aufeinander zu liegen kommen. Eine Beschädigung des Verschlußdekkels, die erfolgen könnte, wenn sich die Grifflappen überdecken, wird somit vermieden. Der Grifflappen 16 der Überkapsel ist zweckmäßigerweise mit einem Loch versehen, das zur Anbringung von Etiketten oder als Halteöse beim Aufreißen dienen kann. In Fig.4 ist erkennbar, daß der Flansch 11 des Verschlußdeckels ein Herunterbiegen des Grifflappens der Überkapsel bis auf das Behälteroberteil 2 verhindert, so daß der Grifflappen jederzeit leicht zugänglich ist. F i g. 5 zeigt den teilweise entfernten Deckel 4 ohne die Überkapsel und ein Rohr 19, welches zum Herausheben des Wassers dient. Mit Wasser gefüllte, in dem Behälter befindliche Polyäthylenbehälter werden jeweils geöffnet, bevor das Rohr 19 durch eine Öffnung hineingetaucht wird, ohne dabei mit irgendeinem Teil des äußeren Behälters in Berührung zu kommen. Der Flansch 11 des Verschlußdeckels ist auch deshalb besonders wichtig, da er dem Verschluß genügend Festigkeit verleiht, um zu gewährleisten, daß der Grifflappen 13 an dem Flansch Il nur so weit aufgebogen werden kann, daß nur eine kleine Öffnung freigegeben wird. Während der aufgebogene Deckelteil in seiner aufgebogenen Stellung verharrt, bleibt der Hauptteil des Verschlußdeckels fest auf dem Behälterrand liegen. Unter Aufwendung einer etwas größeren Zugkraft, als sie zur Öffnung des Behälters um die kleine Öffnung notwendig ist, kann der Deckel 4 nach Wunsch ganz von dem Behälterrand abgezogen werden.
Ein weiterer wichtiger Vorteil des Flansches 11 ist der Fi g. 6 zu entnehmen, in der der Verschlußdeckel in der Stellung gezeigt wird, die er einnimmt, kurz bevor er über den offenen Behälterrand schnappt. Der Behälter kann deshalb auch als Mehrzweckbehälter dienen, beispielsweise zur Aufbewahrung von Wasser sowie zum Sammeln von Abfall, wie er etwa in
Schutzräumen gegen radioaktive Strahlen anfällt, nachdem das Wasser entnommen ist.
Wie F i g. I und 2 erkennen lassen, ist die Öffnung 6 des Behälters im Verhältnis zu der Größe des Behälteroberteils 2 derart gewählt, daß im Zusammcnhang mit der Zugabe von geeigneten Chemikalien der Behälter auch als Nachtgeschirr verwendbar ist. Schon aus diesem Grunde ist es im höchsten Maße wünschenswert, daß der Verschlußdeckel mit dem Behälterrand einen dichten Verschluß darstellt, aber auch ganz von dem Behälterrand entfernt werden kann. Dieser dichte Verschluß wird dadurch erreicht, daß der innere Durchmesser des Randteils 10 am Grifflappen 13 ebenso groß ist wie der Außendurch-
ÜÖÜ
messer des unteren RandtcilsS. Demzufolge kommt nach F i g. 6 die untere Fläche 21 des Flansches 11 auf der Kante des Behälterrandes zu liegen. Ein Handdruck in Richtung des Pfeiles 22 genügt, um den Randteil 10 derart radial auswärts zu drücken, daß er über den Behälterrand schnappt. Unter Aufwendung geringer Kraft ist dadurch ein weitgehend luftdichter Verschluß erzielt.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verschlusses für den Mehrzweckbehälter besteht darin, daß er einen dichten Verschluß für eine relativ große Öffnung darstellt, wobei der Verschluß einfach und leicht herstellbar und darüber hinaus ohne besondere Spezialwerkzeuge zu öffnen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Behälterverschluß mit einem den Behältermiindungsrand umgreifenden nachgiebigem Kunslstoffdeckel und einer aufreißbaren Überkapsel aus Blech, die im Verschlußzustand mit ihrer Bodeninnenseite dicht auf der Oberseile des Deckels aufliegt und mit ihrem abwärts nach innen geneigten Rand den Rand des Deckels umgibt und diesen gegen den Außenrand des Behälterhalses drückt, wobei der Rand des Kunststoffdeckels mit einem radial nach außen ragenden Grifflappen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umfang des Bodens (9) des Kunststoffdeckels (4) sich in an sich bekannter Weise ein kegelstumpfförmiger, nach unten und innen gerichteter Randteil (10) anschließt, der einen kegelstumpfförmig nach außen gebogenen Teil (12) des Behältermündungsrandes (7) umfaßt und an den sich unten ein ringförmiger, nach außen gerichteter Flansch (11) anschließt, der auf dem den Teil (12) umgebenden Oberflächentei! des Behälteroberteils (2) dicht aufliegt und den an seinem Umfang sich ansetzenden Grifflappen (13) trägt, während die Überkapsel (5) mit ihrem sich kegelstumpfförmig abwärts nach innen geneigt erstreckenden Rand (15) den Randteil (10) umfaßt und am Umfang des Randes (15) ebenfalls mit mindestens einem Grifflappen (16) versehen ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grifflappen (16) der Überkapsel (5) sich radial über den Umfang des Flansches (11) hinaus erstreckt und in Umfangsrichtung versetzt gegenüber dem Grifflappen (13) des Deckels (4) angeordnet ist.
DE19631432086 1963-10-22 1963-10-22 Behalterverschluß Expired DE1432086C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0044369 1963-10-22
DEA0044369 1963-10-22

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1432086A1 DE1432086A1 (de) 1972-03-09
DE1432086C true DE1432086C (de) 1973-04-26

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