DE1427488B2 - Schleifmaschine zum Schärfen der Messer eines Messerkopfes - Google Patents
Schleifmaschine zum Schärfen der Messer eines MesserkopfesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Schärfen der Messer eines an einem Teilkopf festgespannten Messerkopfes mit einer in einem Schleifkopf
gelagerten kegeligen Schleifscheibe, die mit ihrer Kegelfiäche über die zu schleifenden Messerspanflächen
hin- und herbewegt wird, wobei zum nachfolgenden Schleifen einer Fase an den Messerhauptschneiden
der Messerkopf unabhängig von seinen durch den Teilkopf bewirkten Teildrehungen um
seine Achse und um eine weitere hierzu senkrecht und zur Messerspanfläche des in Bearbeitungsstellung
stehenden Messers parallel angeordnete Achse dreh- und einstellbar und die Schleifscheibenbahn quer zur
Ebene dieser beiden Achsen verlagerbar ist.
Will man mit einer bekannten Schleifmaschine dieser Bauart nach dem Schleifen an jeder Messerhauptschneide
eine Fase schleifen, was beim Schleifen von Schneidstählen zwecks Beseitigung des Grates an
der Schneide häufig üblich ist, dann müßte man mangels besonderer Vorkehrungen jedesmal den Messerkopf
durch Drehen um seine Achse, durch Verschwenken seines Halters um eine zweite Achse und
durch Verschieben der Schleifscheibe in Richtung ihrer Achse verstellen und diese Einstellungen einzeln
von Hand vornehmen. Das wäre aber sehr zeitraubend. Auch würde es große Aufmerksamkeit erfordern,
um sicherzustellen, daß der Messerkopf, sein Halter und die Schleifscheibe jedesmal genau in dieselbe
Ausgangslage zurückgeführt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, an Messerkopfschleifmaschinen eine Steuereinrichtung
zu schaffen, durch die das Schleifen der Messerspanflächen und der Fasen an den Hauptschneiden ohne
ständiges Wiederholen von Einstellarbeiten an der Schleifmaschine ermöglicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ist nun erfindungsgemäß gekennzeichnet durch drei, je zum Verstellen
in die eine oder andere zweier Lagen dienende motorische Stellwerke, durch deren erstes der Messerkopf
um seine eigene Achse, durch deren zweites der Messerkopf um die weitere Achse und durch deren drittes
Stellwerk die Schleifscheibenbahn quer verlagerbar ist, wobei jede der zwei Lagen — wie an sich bekannt
— durch einen verstellbaren Anschlag voreinstellbar ist.
Dabei kann mindestens eines der Stellwerke einen hydraulischen Antrieb enthalten.
Hydraulische Stellwerke dieser Art, deren Verstellwinkel durch einen verstellbaren Anschlag voreinstellbar
ist, sind an sich bekannt. Demgegenüber liegt das Wesen der Erfindung in der Anordnung von drei
derartigen an sich bekannten Stellwerken in der vorstehend gekennzeichneten Weise.
Der dadurch erzielte Fortschritt besteht darin, daß man die von Hand vorzunehmende Einstellung der
Schleifmaschine zum Schleifen der Spanflächen des Messerkopfes nicht zu ändern braucht, wenn man an
den Messerhauptschneiden Fasen anschleifen will und daß die dazu erforderlichen Verstellungen voll selbsttätig
mit großer Genauigkeit durchgeführt werden.
In den Zeichnungen sind einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es
zeigen
F i g. 1 und 2 eine Seitenansicht bzw. einen Aufriß der Maschine,
F i g. 3 eine Schnittansicht längs der Ebene 3-3 der F i g. 2 und 12 zur Darstellung des den Messerkopf
aufnehmenden Spindelkopfes,
Fig. 4 eine Schnittansicht teils längs der Ebene
4-4 und teils längs der Ebene AA-AA der Fig. 11,
F i g. 5 den Teilschnitt nach der Ebene 5-5 der Fig. 12,
F i g. 6 einen Grundriß der zur Lagerung der Messerkopfspindel dienenden Einrichtungen, teilweise im
Schnitt nach der Ebene 6-6 der F i g. 2,
F i g. 7 einen Teilschnitt nach der Ebene 7-7 der F i g. 1 und 6,
ίο F i g. 8 einen Teilschnitt nach der Ebene 8-8 der
Fig. 7,
F i g. 9 einen lotrechten Schnitt nach der Ebene 9-9 der Fig. 1,
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht des Messers eines Stimmesserkopfes,
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht des Messers eines Stimmesserkopfes,
Fig. 11 eine Draufsicht auf das in Fig. 10 gezeigte
Messer und zugehörige Teilschnitte in Ebenen lotrecht zu der zu schleifenden Spanfläche und
Fig. 12 eine schematische Darstellung einer ab-
ao geänderten hydraulischen Umschalteinrichtung.
Auf einer waagerechten Gleitbahn 35 (F i g. 9) des Bettes30 ist in der Richtung der Pfeile31, Fig. 1,
ein Schlitten 34 verstellbar und festklemmbar, der auf seiner Oberseite eine waagerechte quer verlaufende
Gleitbahn hat, deren Richtung in den F i g. 2 und 9 durch die Pfeile 37 bezeichnet ist. Auf dieser waagerechten
Gleitbahn ist ein Ständer 36 geführt, der eine lotrechte Gleitbahn bildet. Auf dieser ist in Richtung
der Pfeile 38, F i g. 1 und 2, ein Halter 39 auf- und abgeführt, der eine waagerechte, zu den Pfeilen 31
parallel verlaufende Bohrung zur Aufnahme einer drehbar und verschiebbar in ihr gelagerten Welle 61,
Fig. 1, hat. Auf dieser Welle ist der Träger41 des
Schleifspindelkopfes 43 befestigt und kann daher um die Achse 42 der Welle 61 verschwenkt und längs
dieser Achse 42 hin- und herbewegt werden. Der Träger 41 hat eine quer zur Achse 42 und zur Schleifscheibenachse
verlaufende Bohrung, in welcher ein Zapfen des Schleifspindelkopfes 43 in Richtung der
Pfeile 45 verschiebbar ist, die daher rechtwinklig zur Achse 42 verlaufen. Im Schleifspindelkopf 43 ist quer
zur Achse 42 und zu den Pfeilen 45 die Schleifspindel mit der Schleifscheibe W gelagert, die eine kegelförmige
Schleiffläche 32 hat. Diese überfährt die zu schleifende Spanfläche 33 eines Messers des Messerkopfes
C, wenn die Welle 61 längs der Achse 42 hin- und herläuft und dabei den Träger 41 und den
Schleifspindelkopf 43 mitnimmt. Durch Verdrehen des Trägers 41 und des Schleif spindelkopf es 43 um die
Achse 42 mit Bezug auf F i g. 2 im Gegenuhrzeigersinn erfolgt die Beistellung der Schleifscheibe.
Angetrieben wird die Schleifscheibenspindel durch einen Motor 40 (F i g. 2), über einen nicht näher gezeigten
Riementrieb.
Unter der Schleifscheibe ist am Bett 30 der Maschine um eine waagerechte Querachse 47 schwenkbar
ein Halter46 gelagert (Fig. 1, 2 und 6), der einen die Messerkopfspindel tragenden Kopf 48 aufnimmt.
Dieser ist am Halter 46 um eine Schwenkachse 49 schwenkbar gelagert, die rechtwinklig zur
Achse 47 verläuft und die Achse 53 des Kopfes 48 rechtwinklig schneidet. Der Kopf 48 hat einen ringförmigen
Querschnitt (F i g. 3) und umgibt einen rohrförmigen Ansatz 5Γ eines Gehäuses 51 (Fig. 3
und 4), das im Kopf 48 um die Achse 53 drehbar und längs dieser Achse verschiebbar ist. In diesem Gehäuse
51 ist nun die Spindel 52 des zu schärfenden Messerkopfes C drehbar gelagert und durch eine im
3 4
Gehäuse 51 untergebrachte Teilschaltvorrichtung oder 54' durch Verschieben des Ständers in der Richdrehbar.
Zu dieser Teilschaltvorrichtung gehört eine tung des Pfeiles 37 parallel zu sich selbst verschoben
Teilscheibe 351' und eine für diese vorgesehene wird. Der Schärfwinkel eines Stirnmesserkopfes oder
Halteklinke 353' (F i g. 3). das Maß der Versetzung der Schärfebene bei einem
Man kann mit der Maschine auch einen Scheiben- 5 Scheibenmesserkopf wird dadurch bestimmt, daß die
messerkopf C" (F i g. 1) schärfen. Zu diesem Zweck Messerkopfachse 53 gegenüber der Schärfebene 54
muß man den Kopf 48 um die Achse 47 so ver- oder 54' gekippt wird. Es geschieht dies dadurch, daß
schwenken, daß die Achse 53 ungefähr waagerecht der Kopf 48 um die Schwenkachse 49 gekippt wird,
verläuft, wie in F i g. 1 bei 53' gezeigt. Die Beistellung der Schleifscheibe, die erforderlich
Messerköpfe desselben Baumusters werden vor- io ist, um aufeinanderfolgende Werkstoffschichten von
zugsweise stets in einer Lage geschärft, in welcher die dem Messer abzuschleifen, wenn dieses bei aufeindie
Messerspitzen enthaltende Ebene gegenüber dem anderfolgenden Hüben von der Schleifscheibe über-Maschinengestell
dieselbe Lage einnimmt. Beim wie- fahren wird, wird, wie bereits erwähnt, durch Verderholten
Schärfen der Messer ändert sich die Lage schwenken des Schleifscheibenkopfes .43 und seines
der die Messerspitzen aufnehmenden Ebene. Handelt 15 Trägers 41 um die Achse 42 herbeigeführt und wird
es sich um Scheibenfräser, so sind die Messer ge- beendet, wenn die Kegelfläche der Schleifscheibe die
wohnlich radial hinterschliffen, und handelt es sich Schärfebene 54 bzw. 54' erreicht. Dadurch, daß das
um Stirnmesserköpfe, so sind sie axial hinterschliffen. Gehäuse 51 im Kopf 48 um die Achse 53 verdreht
Zur Berücksichtigung der Änderung der Lage der werden kann, ist die Möglichkeit geschaffen, die zu
Ebene wird das Gehäuse 51 im Kopf 48 längs der 20 schärfende Spanfläche 33 des Messers in die Schleif-Achse
53 verstellt. Diesem Zweck dient ein im Kopf ebene 54 oder 54' zu bringen. 48 drehbar gelagerter Zapfen 271 (F i g. 4), der mit- Wie erwähnt, ist das die Teilschaltvorrichtung und
tels eines Schraubenschlüssels von Hand drehbar ist die Spindel 52 des zu schärfenden Messerkopfes tra-
und einen exzentrischen Zapfen hat, auf dem ein Stein gende Gehäuse 51 im Kopf 48 drehbar gelagert. Zu
272 gelagert ist. Dieser gleitet in eine Quernut des 25 diesem Zweck umgibt der ringförmige Kopf 48 mit
Gehäuses 51. Mit Hilfe einer Klemme 273 kann man einer zylindrischen Lagerfläche 270 (F i g. 3) den
den Zapfen 271 nach erfolgter Verstellung festklem- rohrförmigen Teil des Gehäuses 51 (vgl. F i g. 3 und
men. 4). Zum Verdrehen und Einstellen des Gehäuses 51 Bei einem Stirnmesserkopf irgendeines bestimmten dienen die in F i g. 4 gezeigten Einstellmittel. Mit
j Baumusters wird auf diese Weise die Spitzenebene 30 Hilfe eines Schraubenschlüssels kann man eine
des Messerkopfes stets in dieselbe Ebene gebracht, Schraubspindel 274 von Hand drehen, die am Kopf
die lotrecht zur Messerkopfspindelachse 53 verläuft, 48 gelagert ist. Durch Feder und Nut wird die Dre-
; also stets auf den gleichen Abstand von der Schwenk- hung dieser Spindel auf einen Ring 275 mit einer
j achse 49 gebracht. Diese Einstellung erfolgt Vorzugs- Teilung übertragen. Der Gewindeabschnitt 276 der
j weise mit Hilfe einer nicht gezeigten Lehre, die man 35 Spindel 274 dient der Verschiebung einer Zahnstange
auf den Kopf 43 auflegen kann und die dabei die 277, die mit einer Verzahnung 278 des Gehäuses 51
Spitze eines Messers berührt. Infolge dieser Einstel- kämmt. In der Spindel ist ein Querzapfen 279 belung
bleiben die übrigen Einstellungen der Maschine festigt, der in einen Längsschlitz einer Buchse 281
für Messerköpfe ein und desselben Baumusters stets hineinragt, die auf der Spindel 274 sitzt und ein
j unverändert und können daher vorher berechnet 40 Außengewinde hat. Diese Buchse dreht sich also zuwerden.
Von dieser Regel macht nur diejenige Ein- sammen mit der Spindel 274, kann sich aber auf diestellung
eine Ausnahme, die durch Änderungen des ser um ein begrenztes Maß verschieben. Diese Buchse
L Durchmessers der Schleifscheibe W bedingt ist. Die ist nun durch am Kopf 48 befestigte Scheiben 282
]/ Verstellung des Halters 39 auf dem Ständer 36 in gegen axiale Verschiebung im Kopf 48 gesichert. Ihr
', Richtung der Pfeile 38 dient dem Zweck, die Schleif- 45 Außengewinde 283 greift in eine Nut 284 ein, die an
scheibe mit ihrem Umfang in eine tangentiale Lage einer Zahnstange 285 befestigt ist. Diese Zahnstange
zur Ebene 55 zu bringen. Außerdem wird der Halter kämmt ebenfalls mit der Verzahnung 278. Beide
in der gleichen Richtung entweder in eine Stellung α Zahnstangen sind in der Achsenrichtung derSchraub-S
oder in eine Stellung b zurückgezogen. Der Rückzug spindel verschiebbar im Kopf 48 geführt. Ist das Gein
die Stellung α dient dem Zweck, die schrittweise 50 häuse 51 durch Verdrehen um die Achse 53 einge-Weiterschaltung
des Messerkopfes von Messer zu stellt, wird eine auf die Schraubspindel 274 aufMesser
zu ermöglichen. Die Stellung b aber ist die- geschraubte Mutter 286 festgezogen. Dadurch wird
jenige, in der die Schleifscheibe abgerichtet wird und die Schraubspindel 274 mit Bezug auf F i g. 12 gegenin
der sie den Platz zum Abnehmen des Messerkopfes über der Buchse 281 aufwärtsgezogen, wodurch der
; freigibt. Die Höhenlage, in welche die Ebene 55 ein- 55 tote Gang zwischen der Schraubspindel, der Buchse,
gestellt wird, hängt von der Lage und Höhe der zu den beiden Zahnstangen 277, 285 und dem Zahnrad
schärfenden Spanfläche 33 des Messers ab, wenn 278 aufgehoben wird. Die Reaktionskraft von der
' dieses sich in der Schärfstellung befindet. Zweck- Mutter 286 wird auf den Messerkopf 48 mittels des
mäßig erfolgt die lotrechte Einstellung der Ebene 55, kalibrierten Ringes 275 übertragen,
nachdem der Messerkopf aufgesteckt und auf der 60 Der Kopf 48 ist starr mit einem sich rechtwinklig
Maschine eingestellt ist, vorzugsweise mit Hilfe einer zur Spindelachse 53 erstreckenden Zapfen 287 verLehre,
die man zwischen dem zu schärfenden Messer bunden (Fig. 3 und 6), der in dem bügeiförmigen
und dem Rand der Schleifscheibe W einsetzt, wenn Halter 46 auf Kugellagern 288 drehbar gelagert ist
diese bis in die Teilschaltstellung angehoben ist. Bei und daher eine Verschwenkung und Einstellung des
Stirnmesserköpfen C wird das Maß, um das die 65 Kopfes 48 um die Schwenkachse 49 gestattet. Dem
Schärfebene in Richtung der Pfeile 37 seitlich versetzt Zwecke dieser Einstellung dient ein auf dem Zapfen
wird, und bei Scheibenmesserköpfen C der Schärf- 287 befestigtes Ritzel289 (Fig. 6 und 7), das mit
winkel dadurch bestimmt, daß die Schärfebene54 zwei Zahnstangen291, 292 (Fig. 8) kämmt. Diese
bestehen aus zwei teleskopartig zueinander verschiebbaren Rohren, die in einer Bohrung des Halters 46
gleitend geführt und gegen gegenseitige Drehung durch einen Stift 293 gesichert sind. Ferner sind die
beiden Zahnstangen je an einer Mutter 294 bzw. 295 befestigt. Die Mutter 294 ist auf eine Schraubspindel
296 aufgeschraubt, während die Mutter 295 auf einem Außengewinde eines rohrförmigen Kolbens 297 sitzt,
der in einer Zylinderbohrung des Halters gleitet. Die Schraubspindel 296 und der Kolben 297 sind in Achsenrichtung
verschiebbar zueinander, aber zu gemeinsamer Drehung durch einen Stift 298 verbunden. Die
Schraubspindel 296 steht in Keilwellenverbindung mit einer Welle 299, auf der ein mit einer Teilung 301
versehener Ring befestigt ist. Dreht man diesen Ring, dann werden dadurch die Zahnstangen längs der
Schraubspindel 296 verschoben. Nach erfolgter Verschiebung wird die Welle 299 am Halter 46 mittels
einer Mutter 302 festgeklemmt.
Auf dem anderen Ende der Schraubspindel 296 befindet sich ein Kolben 303, der in einer Zylinderkammer
des rohrförmigen Kolbens 297 gleitend geführt ist und an den Kopf einer Anschlagschraube 304
anstoßen kann. Diese ist in dem Halter 46 gleitend, aber gegen Verdrehung gesichert, geführt. Man kann
sie dadurch in Achsenrichtung verschieben, daß man einen Schraubenbolzen 305 dreht, der einen mit einer
Teilung 306 versehenen Ring trägt. Nach axialer Einstellung kann man diesen Schraubenbolzen an dem
Halter mittels einer Kiemmutter 307 festklemmen, die auf den Schraubenbolzen 305 aufgeschraubt ist.
Wird die Zylinderkammer 308 unter hydraulischen Druck gesetzt, dann läuft der rohrförmige Kolben
297 so weit nach links, bis er an die Stirnwand 309 des Zylinderraumes anstößt. Dadurch werden die
Zahnstangen 291, 292 in eine Grenzstellung verschoben, die durch die Einstellung der Teilung 301 bestimmt
ist. Die Verschiebung führt dazu, daß der Kopf 48, der den Messerkopf C trägt, mit Bezug auf
die F i g. 2 und 7 im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 49 schwingt und dadurch ein erstes Maß für
den Spanwinkel festsetzt, mit welchem die Hauptschneide des Messers des Messerkopfes C geschliffen
wird. Der in der Kammer 308 wirksame Druck läßt den Kolben 303 und die Schraubspindel 296 gegenüber
dem Kolben 297 weiter nach links laufen und nimmt jeden Spielraum zwischen dem Kolben 297 der
Mutter 295, der Schraubspindel 296, der Mutter 294 und den Zahnstangen 291, 292 und dem Ritzel 289
auf. Wird die Kammer 308 auf Abfluß und die Zylinderkammer
310 auf Druck geschaltet, dann schwingt der den Messerkopf tragende Kopf 48 im Uhrzeigersinn,
wodurch ein zweites Maß für den Spanwinkel festgelegt wird, mit dem die Messerschneide des Messerkopfes
C geschliffen wird. Diese Stellung ergibt sich, wenn der Kolben 303 an die Schraube 304 anstößt.
Genau festlegen läßt sich diese Stellung durch Einstellen der Schraube 304 mit Hilfe der Teilung
auf dem Ring 306. Geht der Kolben 297 weiter nach rechts, dann wird dadurch der Spielraum zwischen
dem Halter 46 und den Schraubspindeln 296, 297, ferner der Spielraum zwischen diesen Spindeln und
den Muttern 294, 295 und der Spielraum zwischen den Zahnstangen 291, 292 und dem Ritzel 289 aufgenommen.
In beiden Fällen wird der den Spielraum beseitigende hydraulische Druck aufrechterhalten,
während der Messerkopf C mit dem gewünschten Spanwinkel geschärft wird. Die Anschlüsse der Zylinderkammern
308 und 310 an die Druckleitung und die Abflußleitung ist dadurch umsteuerbar, daß man
von Hand einen Steuerschieber 311 (F i g. 2) umschaltet. Man kann durch das beschriebene motorische
Stellwerk also den die Messerkopfspindel tragenden Kopf 48 um die Schwenkachse 49 in die eine
oder die andere zweier Stellungen schwenken, die für das Schärfen der Messer verschiedene Winkel ergeben,
ohne daß man zu diesem Zweck an der Einstellung etwas zu ändern brauchte, die man mit Hilfe
der Teilungen 301 und 306 (Schraubspindeln 296, 305) zuvor ausgeführt hat.
Der Kolben 297 bildet also einen Motor für ein Stellwerk, durch das die Spindelachse 53 des Messerkopfes
um eine Größe verlagert werden kann, die durch Einstellung der Schraube 304 bestimmt ist.
Damit man die Achse 53 der Messerkopfspindel um die Achse 47 verschwenken und einstellen kann,
trägt einer der Lagerzapfen des bügeiförmigen Halters 46, die im Maschinenbett 30 mit Hilfe von Wälzlagern
312 gelagert sind, ein an ihm befestigtes Ritzel 317, mit dem zwei im Bett 30 verschiebbar geführte
Zahnstangen 315,316 kämmen. Die Zahnstangen kann man mit Hilfe einer Schraubspindel 313 verschieben,
die sich mittels eines mit einer Teilung versehenen Ringes 314 drehen läßt. Nach erfolgter Winkeleinstellung
des Halters 46 um die Achse 47 wird die Schraubspindel 313 festgeklemmt, und durch Drehen
einer Mutter 318 wird alsdann der Spielraum zwischen dem Ritzel und den Zahnstangen beseitigt.
Zum Verschieben des Schlittens 34 dient eine unten an ihm befestigte Zahnstange 321, mit der ein Zahnrad
322 kämmt. Dieses ist an einer Welle 323 befestigt, die im Bett 30 gelagert ist und durch Schnecke
325 und Schneckenrad 324 antreibbar ist. Die Schnecke 325 sitzt auf einer Welle 326, auf der ein
Handrad 327 (Fig. 1 und 2) befestigt ist. Nach Einstellen des Schlittens 34 durch Drehen dieses Zahnrades
klemmt man den Schlitten irgendwie am Bett fest.
Die das Maß der seitlichen Verlagerung 37 der Schleifebene bestimmende Verschiebung des Ständers
36 auf dem Schlitten 34 erfolgt mit Hilfe zweier Muttern 328 (F i g. 9), die auf einer Schraubspindel 329
aufgeschraubt sind und auf dem Ständer 36 in solchem Abstande sitzen, daß dadurch Spielraum ausgeschaltet
ist. Die Schraubspindel 329 steht an ihrem einen Ende in Keilwellenverbindung mit einem Zahnrad
331, das im Schlitten 34 drehbar gelagert ist und mit einem Ritzel kämmt, das auf dem einen Ende
einer Teleskopwelle 332 befestigt ist. Auf dem anderen Ende dieser Teleskopwelle (F i g. 2) sitzt ein mit
einer Teilung 333 versehener Ring und eine Klemmmutter. Ferner hat dieses Ende der Teleskopwelle ein
Sechskantloch zum Einschieben eines Schlüssels, mit dem man die Teleskopwelle von Hand drehen kann.
Die Schraubspindel 329 trägt an ihrem anderen Ende einen Kolben 334, der in einem am Schlitten 34
befestigten Zylinder 335 gleitet. Der Hub des Kolbens ist dadurch begrenzt, daß der Kolben an einen
Zylinderdeckel 336 auf der einen Seite und an eine Anschlagschraube 337 auf der anderen Seite anstoßen
kann. Diese Schraube ist in den Zylinder eingeschraubt und steht in Keilwellenverbindung mit einem
Zahnrad 338, das in Spurlagern 339 drehbar gelagert ist und mit einem Ritzel auf dem Ende einer Teleskopwelle
341 kämmt, deren anderes Ende (F i g. 2) ein Sechskantloch zum Einsetzen eines Schlüssels hat
und einen mit einer Teilung 342 versehenen Ring und eine Kiemmutter trägt. Wird die Zylinderkammer 343
unter hydraulischen Druck gesetzt, so wird der Kolben 334 in seiner mit Bezug auf F i g. 9 links befindlichen
Endstellung gehalten. Der Ständer 36 nimmt dann eine erste Stellung ein, die durch Drehen der
Teleskopwelle 332 bestimmt ist und an der Teilung 333 abgelesen werden kann. Wird die Kammer 343
auf Abfluß und die Zylinderkammer 344 auf Druck geschaltet, dann läuft der Kolben 334 nach rechts
und verschiebt den Ständer 36 in eine zweite Stellung, die man zuvor mit Hilfe der Teleskopwelle 341 bestimmt
und an der Teilung 342 abgelesen hat. Durch Umsteuerung der Anschlüsse der Kammern 343 und
344 an die Druckleitung und an die Abflußleitung mit Hilfe eines von Hand umschaltbaren Steuerschiebers
345 (F i g. 2) kann man daher den Ständer 36 zwischen
den beiden Einstellagen hin- und herbewegen, ohne daß zu diesem Zweck die Einstellung der Wellen
332 und 341 und der Teilungen 333 und 342 gestört zu werden brauchte. Auch der Kolben 334 stellt daher
einen Umstellantrieb dar, durch den die tangential an der kegelförmigen Fläche der Schleifscheibe
anliegende Schleifebene 54 durch eine Querverschiebung aus einer ersten Stellung in eine zweite und von
dieser wieder zurück in die erste umgestellt werden kann.
Welche Vorteile es bietet, daß man den Spanwinkel der an den Messern angeschliffenen Spanflächen
und die seitliche Versetzung der Schleifebene 54 und auch die Winkellage des Messerkopfes mit Bezug auf
seine eigene Achse 53 (wie später näher erläutert) durch einfache Umschaltung je auf das eine oder das
andere zweier durch Einstellung vorgewählter Maße umstellen kann, und zwar mit Hilfe von Steuerschiebern
z. B. 311 und 345, sei nunmehr an Hand der Fig. 10 und 11 erläutert. Nach Einstellung der
Steuerschieber je in eine bestimmte Lage werden die Messer des Messerkopfes zunächst grob geschliffen,
wobei an jedem Messer die Spanfläche 33-A angeschliffen wird. Diese hat einen bestimmten Spanwinkel.
Dann werden die Steuerschieber 311 und 345 umgeschaltet und die Messer werden geschlichtet. Dabei
wird längs der Hauptschneide 351 des Messers eine schmale Spanflächenfase 33-5 angeschliffen, die
einen kleineren Spanwinkel hat. Der beim Grobschleifen an der Hauptschneide entstandene Grat
wird dabei entfernt und der Winkelabstand der Messer wird durch das Schlichten sehr genau. Diese Genauigkeit
ist dadurch erzielt, daß die Spanflächenfasen 33-5 sehr schmal sind und sich bei deren Anschleifen
daher ein sehr geringer Verschleiß der Schleifscheibe ergibt. Die beim Schlichten entstehende
Hauptschneide 351 befand sich nach dem Grobschleifen bei 352 (Fig. 11). Beim veranschaulichten
Ausführungsbeispiel weist die Hauptschneide 351 einen sich auf Null belaufenden Werkzeug-Neigungswinkel
λ (nach DIN 6581, Absatz 2.2.7) auf, was bedeutet, daß sie mit der Messerkopfachse in
einer gemeinsamen Ebene 353 liegt. An der Spitze des Messers sind die Nebenschneiden (DIN 768) mit
354 und 355 bezeichnet. Fig. 11 veranschaulicht in der Draufsicht nur. das Messerende, das unten durch
eine lotrechte zur Messerkopf achse verlaufende Ebene begrenzt ist, welche die Flächen 33-A und 33-5 längs
Linien 356 und 357 schneidet. Die Winkel, welche diese Linien mit Ebenen bilden, welche die Messerkopfachse
und die Hauptschneide 351 bzw. 352 enthalten, sind mit RA und RB bezeichnet. Es handelt
sich dabei um die Spanwinkel dieser Hauptschneide mit Bezug auf die Spanfläche 33-^4 bzw. die Fase
33-5.
Die schraffierten Projektionen A und B im unteren Teil der F i g. 11 liegen in Ebenen 358 und 359, die
auf den Linien 356 und 357 lotrecht stehen. Der Winkel SB stellt die in der Ebene 359 gemessene Neigung
dar, welche die Fase 33-5 gegenüber der die Messerkopfachse 53 und die Schneide 351 aufnehmenden
Ebene 353 aufweist. In entsprechender Weise stellt der Winkel SA die in der Ebene 358 gemessene Neigung
der Spanfläche 33-^4 gegenüber einer Ebene dar, welche die Schneide 352 und annähernd oder genau
die Messerkopfachse aufnimmt.
Die Winkel SA und 55 stellen nun die Winkel dar, die durch Einstellen des Kopfes 48 um die Schwenkachse
49 festgelegt werden. Bei einem Stirnmesserkopf stellt der Werkzeug-Neigungswinkel λ den Winkel
dar, den eine Projektion der Hauptschneide 351 und eine Projektion der Messerkopf achse 53 auf einer
Ebene miteinander bilden, die lotrecht auf dem Messerkopfradius steht, der von der Messerkopfachse 53
zu einer mittleren Stelle der Schneide verläuft. Dieser Winkel entspricht ungefähr dem Winkel SA bzw. 55.
Er bestimmt die Größe des Spanwinkels der Nebenschneiden 354, 355.
Die Spanfläche 33-A wird durch Kippen der Messerkopfachse 53 um die Schwenkachse 49 in die lotrechte
Ebene gebracht, die von der Kegelfläche der Schleifscheibe W bestrichen wird, indem man die gewählten
Winkel SA und RA mit Hilfe der Teilungen 301 und 333 einstellt, und zwar auf Grund einer vorherigen
Errechnung, bei der die Maße des betreffenden Baumusters des zu schärfenden Messerkopfes
berücksichtigt sind. Die ebenfalls errechneten Winkel 55 und RB werden mit Hilfe der Teilungen 306 und
342 eingestellt. Die Umstellung von den Winkeln SA und RA auf SB und RB erfolgt durch Umschalten der
Steuerschieber 311 und 345, ohne daß zu diesem Zweck an den mit Hilfe der Teilungen 301, 306, 333
und 342 vorgenommenen Einstellungen etwas geändert zu werden brauchte. Man kann bei Bedienung
der Maschine daher durch Umschalten der Steuerschieber 311 und 345 schnell und bequem die Umstellungen
vornehmen, die erforderlich sind, um die Spanflächen 33-A beim Vorschleifen und die Spanflächenfasen
33-5 beim Schlichten einer Reihe von Messerköpfen desselben Baumusters zu schleifen.
In F i g. 11 ist die Größe der Strecke, um die beim Schlichten die Hauptschneide von 352 nach 351 wandert,
stark übertrieben dargestellt. In Wirklichkeit handelt es sich um eine sehr kleine Strecke in der
Größenordnung von ein oder mehreren Tausendstel Zoll, also Hundertstel Millimeter. Die Spanwinkel RA
und RB unterscheiden sich der Größenordnung nach um beispielsweise 5 Grad. Die Breite der Fase 33-5
liegt in der Größenordnung von 0,25 bis 0,75 mm. Indessen bietet die beschriebene Maschine die Möglichkeit,
diese Maße zwischen weiten Grenzen zu ändern und dadurch die Erfordernisse der verschiedensten
Messerköpfe und der hinsichtlich ihrer Zusammensetzung sehr verschiedenartigen Schleifscheiben
zu berücksichtigen.
Da bei der Umschaltung von den Winkeln SA und und RA auf die Winkel SB und RB die gegenseitige
Lage der Spanflächen der Messer zur Ebene 54 bzw. 54' gestört wird, ist es nach dem Grobschleifen der
009 529/41
Spanfläche 33-^4 erforderlich, das den Messerkopf tragende Gehäuse 51 im Kopf 48 um die Achse 53 zu
verschwenken, bevor man die Fasen 33-5 anschleift. Dies kann mit Hilfe der in F i g. 4 veranschaulichten
Einstellvorrichtung besorgt werden. Die Größe dieser Verstellung läßt sich entweder durch Versuche
oder noch besser durch vorherige Errechnung bestimmen. Die Maschine läßt sich auch so abändern,
daß diese Verstellung um einen zuvor berechneten Betrag durch hydraulischen Antrieb gleichzeitig mit
den übrigen Umschaltungen bewirkt werden kann.
Zu diesem Zweck wird die in F i g. 4 gezeigte Einrichtung zum Einstellen des Ritzels 278 und des
Gehäuses 51 im Kopf 48 um die Achse 53 durch ein Schaltwerk ersetzt, das im wesentlichen demjenigen
der F i g. 7 entsprechen kann, das zum Verstellen des Ritzels 289 und der Welle 287 im Halter 46 um die
Schwenkachse 49 dient. Das an die Stelle des Einstellwerks der F i g. 4 tretende Schaltwerk enthält dementsprechend
zwei Zahnstangen, die je mit einer Teleskopschraube verbunden sind, wobei diese Schrauben von Hand gedreht werden können, um
eine erste Einstellage des Ritzels zu bestimmen, und die hydraulisch in Achsenrichtung verschoben werden
können, um dadurch die zweite Einstellage des Ritzels herbeizuführen. In Fig. 12 ist dieses abgeänderte
Schaltwerk wiedergegeben. Es enthält eine Schraubspindel 296', die an die Stelle der Schraubspindel
274 der F i g. 4 tritt und hinsichtlich Gestalt und Wirkungsweise der Schraubspindel296, Fig. 7,
entspricht. Weiter gehört dazu eine · rohrförmige Schraubspindel mit einem auf ihr befestigten Kolben
297', der dem Kolben 297 in F i g. 7 entspricht und die Schraubspindel 281 der F i g. 4 ersetzt und die
Anschlagschraube 304'. Um die Verbindung der Umschaltzylinder mit den beiden zur Zuführung und Abführung
des Druckmittels dienenden Leitungen 348 und 349 umzusteuern, sind von Hand bedienbare
Umsteuerschieber 346 bzw. 347 vorgesehen. Befindet sich der Umsteuerschieber 347 in der einen Stellung,
dann führt die Umschaltung des Schiebers 346, durch die die Zylinderkammer 344 unter Druck gesetzt
wird, gleichzeitig dazu, daß auch die Kammern 310 und 310' unter Druck gelangen. Mithin werden gleichzeitig
der Ständer 36 nach links und der Kopf 48 und die Schwenkachse 49 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf
F i g. 2 verstellt und das den Messerkopf C tragende Gehäuse 51 um seine Achse 53 mit Bezug auf F i g. 6
im Uhrzeigersinn verstellt. Schaltet man dann den Steuerschieber 347 um, um die Zylinderkammern 343,
308 und 308' unter Druck zu setzen, dann wird gleichzeitig die Rückverschiebung des Ständers, des
Kopfes 48 und des Gehäuses 51 herbeigeführt. Durch Umschalten des Steuerschiebers 347 läßt sich die
Richtung der Umschaltungen umsteuern, die durch die Kolben 297, 303 und 297' und 303' bewirkt werden,
und zwar im Verhältnis zu den von dem Kolben bewirkten Umschaltungen. Durch Umstellung
des Steuerschiebers 347 kann die Maschine daher dafür eingerichtet werden, rechtsgängige oder linksgängige
Messerköpfe zu schärfen.
Am besten geht man so vor, daß man zum Schärfen des Messerkopfes zunächst sämtliche Messer der
Reihe nach grob schleift, dann erforderlichenfalls die Schleifscheibe abrichtet und anschließend die Spanflächen
sämtlicher Messer nach geringer Beistellung noch einmal schleift. Dann schaltet man mit Hilfe der
Steuerschieber 311 und 345 das Umschaltwerk von den Winkeln SA und RA auf die Winkel SB und RB
um, worauf die Schleifscheibe noch einmal abgerichtet wird und dann mit geringfügiger Beistellung an
allen Messern die Spanflächenfasen 33-2? geschliffen werden.
Claims (2)
1. Schleifmaschine zum Schärfen der Messer eines an einem Teilkopf festgespannten Messerkopfes
mit einer in einem Schleifkopf gelagerten kegeligen Schleifscheibe, die mit ihrer Kegelfläche
über die zu schleifenden Messerspanflächen hin- und herbewegt wird, wobei zum nachfolgenden
Schleifen einer Fase an den Messerhauptschneiden der Messerkopf unabhängig von seinen
durch den Teilkopf bewirkten Teildrehungen um seine Achse und um eine weitere hierzu senkrecht
und zur Messerspanfläche des in Bearbeitungsstellung stehenden Messers parallel angeordnete
Achse dreh- und einstellbar und die Schleifscheibenbahn quer zur Ebene dieser beiden Achsen
verlagerbar ist, gekennzeichnet durch drei, je zum Verstellen in die eine oder andere
zweier Lagen dienende motorische Stellwerke (303', 297' bzw. 303, 297, 289 bzw. 334, 328),
durch deren erstes der Messerkopf (C) um seine eigene Achse (53), durch deren zweites der Messerkopf
(C) um die weitere Achse (49) und durch deren drittes Stellwerk die Schleifscheibenbahn
quer verlagerbar (in Richtung 37) ist, wobei jede der zwei Lagen — wie an sich bekannt — durch
einen verstellbaren Anschlag (296', 304' bzw. 296, 304, bzw. 329, 337) voreinstellbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Stellwerke
einen hydraulischen Antrieb enthält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US63414A US3146551A (en) | 1960-10-18 | 1960-10-18 | Cutter sharpening machine |
Publications (2)
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|---|---|
| DE1427488A1 DE1427488A1 (de) | 1968-11-21 |
| DE1427488B2 true DE1427488B2 (de) | 1970-07-16 |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DEG33365A Pending DE1299501B (de) | 1960-10-18 | 1961-10-17 | Teilschaltvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen |
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- 1961-10-13 CH CH1189361A patent/CH372944A/fr unknown
- 1961-10-17 DE DEG33365A patent/DE1299501B/de active Pending
- 1961-10-17 DE DE19611427488 patent/DE1427488B2/de active Pending
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