DE141014C - - Google Patents
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- DE141014C DE141014C DENDAT141014D DE141014DA DE141014C DE 141014 C DE141014 C DE 141014C DE NDAT141014 D DENDAT141014 D DE NDAT141014D DE 141014D A DE141014D A DE 141014DA DE 141014 C DE141014 C DE 141014C
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- gas
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Links
- HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N alpha-acetylene Natural products C#C HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G15/00—Devices or methods for influencing weather conditions
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Atmospheric Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
r 141014 KLASSE 45/.
DEMETRIO MAGGIORA in TURIN (Italien). Vorrichtung zum Wetterschießen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wetterschießen, deren Eigenart
darin besteht, daß in einem flaschenartigen Behälter das durch ein Siebrohr eingeführte Gas
innig mit einer entsprechenden Menge Luft gemischt und alsdann zur Explosion gebracht
wird.
Der durch den Trichter aus dem Böller herausgeschleuderte Luftstrom soll bekanntlich die
Entladung von Gewittern, namentlich Hagelschlag verhindern.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es veranschaulicht
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die den Böller und die Gaserzeugungsvorrichtung umfassende Gesamtanordnung, Fig. 2
einen gleichen Schnitt durch einen die Gaszuführung regelnden Hahn. Fig. 3 stellt den
Hahn im teilweisen Vertikalschnitt von vorn gesehen dar. Fig. 4 verdeutlicht die am Böller
vorgesehene Zündvorrichtung im wagerechten Schnitt. Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere
Hahnstellungen.
In einem Gebäude e ist der Gasentwickler a aufgestellt, welcher aber an sich nicht zur vorliegenden
Erfindung gehört. Derselbe soll beispielsweise ein Azetylenentwickler sein und besteht, wie bekannte Vorrichtungen auch, aus
einem Gasentwicklungsraum g und der Glocke b, die bei f entsprechend geführt wird. Von der
Glocke aus führt ein in seinem oberen Ende biegsames Rohr h unter Zwischenschaltung
eines die Gaszuführung regelnden Hahnes c und dergl. nach dem Boden der Wetterschießvorrichtung
m. Dieses Rohr reicht bis zu einer angemessenen Höhe in sie hinein und ist
bei t siebartig durchlöchert. Der Böller selbst besteht aus einem flaschenartigen Behälter m,
der den an sich bekannten Schalltrichter s trägt. Zwecks Lufteinlasses nach jedem erfolgten
Schusse ist in der Nähe des Behälterbodens ein Rückschlagventil w angeordnet.
In der Seitenwandung ist schließlich noch die Gaszündvorrichtung q vorgesehen, aus deren
Kammer ein besonderes Rohr % nach dem oben erwähnten Hahn c führt.
Der letztere samt der Zündeinrichtung q gehören jedoch nicht zur Erfindung, sondern
sind nur zum besseren Verständnis der ganzen Vorrichtung erwähnt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, verbindet der Zweiweghahn c mittels der Wege xy die beiden
Stutzen Ij, von denen der eine / zum Anschluß des biegsamen Rohres h dient, der
andere j aber in dem Hauptrohr u befestigt ist. Das Hahngehäuse ist ferner bei dik
durchbohrt, die drei Kanäle dik kommunizieren miteinander.
Von dem unteren Kanal k führt das schwache Rohr ^ nach der Zündkammer q, in die es
mittels eines geeigneten Brenners r (Fig. 4) einmündet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung sowie die Hahneinstellung ist folgende:
Nach genügender Gasentwicklung in α wird der Hahn c aus der Stellung nach Fig. 6 in
diejenige nach Fig. 2 gebracht. Das Gas strömt durch t nach dem Behalter m und mischt sich
innig mit der darin vorhandenen Luft. Nach einem gewissen, durch Erfahrung bekannten
oder von einer Sanduhr ν angedeuteten Zeitraum wird, nachdem das Gas bei r entflammt
worden war, der Hahn c in die Stellung Fig. 5 gebracht. Hierdurch wird ein weiteres Zuströmen
von Gas durch das Hauptrohr u verhindert. Das nachdrängende Gas wird nun nicht nur durch den durch eine Regulierschraube
η eingeengten Kanal d in % einströmen, sondern auch auf dem Wege durch k.
Die Folge hiervon ist, daß die kleine Flamme in der Brennkammer plötzlich einen höheren
Gasdruck empfängt und gleich einer Stichflamme (Fig. 4) vorschießt. Ihre Spitze dringt,
wie dies die Zeichnung erkennen läßt, in das Behälterinnere, und das Gasgemisch explodiert.
Infolge der nach der Explosion entstehenden Luftverdünnung öffnet sich das Rückschlagventil
n>, und es kann frische Luft nachströmen. Der Hahn c wird nunmehr wieder
in die Stellung Fig. 2 gebracht, und dasselbe Spiel wiederholt sich von neuem.
An Stelle dieser Zündvorrichtung könnte auch eine beliebige andere, beispielsweise eine
elektrische treten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Wetterschießen, gekennzeichnet durch einen oben sich verengenden Behälter fm), in welchem das durch ein siebartig durchlöchertes Rohr (t) eingeführte Gas (Azetylen) mit der durch ein Rückschlagventil (n>) einströmenden Luft innig gemischt und das Gemisch mittels einer Zündvorrichtung (q) zur Explosion gebracht wird, zum Zwecke, Gas zur Erzeugung des die Gewitterentladung verhindernden Luftstroms zu verwenden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE141014C true DE141014C (de) |
Family
ID=408657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT141014D Active DE141014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE141014C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2737897A (en) * | 1951-01-05 | 1956-03-13 | Borg Warner | High altitude fuel system |
-
0
- DE DENDAT141014D patent/DE141014C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2737897A (en) * | 1951-01-05 | 1956-03-13 | Borg Warner | High altitude fuel system |
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