DE809272C - Zerstaeubung und Vorrichtung zum Zerstaeuben eines Stoffes, z. B. einer brennbaren Fluessigkeit - Google Patents

Zerstaeubung und Vorrichtung zum Zerstaeuben eines Stoffes, z. B. einer brennbaren Fluessigkeit

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DE809272C
DE809272C DE1948P0026233 DEP0026233D DE809272C DE 809272 C DE809272 C DE 809272C DE 1948P0026233 DE1948P0026233 DE 1948P0026233 DE P0026233 D DEP0026233 D DE P0026233D DE 809272 C DE809272 C DE 809272C
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DE
Germany
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spark
substance
chamber
atomized
atomization
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Expired
Application number
DE1948P0026233
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English (en)
Inventor
Wytze Beye Smits
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Smitsvonk NV
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Smitsvonk NV
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/40Sparking plugs structurally combined with other devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zerstäubung und Vorrichtung zum Zerstäuben eines Stoffes, z. B. einer brennbaren Flüssigkeit Wenn man in einer Kammer, die irgendeinen geeigneten Stoff, z. B. eine Flüssigkeit, enthält und eine Auslaßöffnung besitzt, einen Entladungsfunken eines Kondensators entstehen läßt, wird der Stoff durch die Energie des Funkens mit großer Kraft durch die Auslaßöffnung hindurch nach außen getrieben und dadurch fein zerstäubt werden. Die Erfindung besteht nun in einer Zerstäubungsvorrichtung im allgemeinen, die auf dieser Erkenntnis beruht.
  • Wenn der zu zerstäubende Stoff brennbar ist, hängt es im wesentlichen vom Funkenkammervolumen, von der Füllung der Kammer, der Funkenenergie und der Art des Brennstoffes ab, ob der von diesem Funken zerstäubte Brennstoff durch ihn entzündet wird oder nicht. Die Erfindung bezieht sich daher auch auf eine Vorrichtung, bei der die obenerwähnten Verhältnisse derart gewählt sind, daß der Stoff durch denselben Funken zerstäubt und entzündet wird,' so daß eine Flamme entsteht, mit der z. B. ein explosives Gemisch entzündet werden kann. Wird der Brennstoff nur zerstäubt, so könnte er natürlich auch von einem gesonderten Funken außerhalb der Funkenkammer entzündet werden.
  • Die durch den Funken hervorgerufene Drucksteigerung in der Funkenkammer kann für die Betätigung der Mittel zum periodischen Zuführen des Stoffes zur Funkenkammer verwendet werden.
  • Läßt man den Funken zur Zerstäubung und etwaigen Entzündung an die Elektroden einer Zündkerze, z. B. einer Gleitfunkenzündkerze, sich erzeugen, so kann erfindungsgemäß der zu zerstäubende Stoff mit Vorteil durch die Zündkerze hindurch der Funkenkammer zugeführt werden. Zur Erläuterung dient die Zeichnung, die einige Ausführungsformen der Erfindung schematisch und im Schnitt darstellt; darin zeigt Fig. i eine Zerstäubungsvorrichtung, gegebenenfalls eine Zündvorrichtung, nach der Erfindung in erster Ausführung, Fig. 2 eine andere Ausführungsform, bei der eine gesonderte Entzündung des zerstäubten Stoffes stattfindet, Fig. 3 eine an einem mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß angeschlosseneZerstäubungsvorrichtung nach Fig. i mit einem Rückschlagventil in der Flüssigkeitszuleitung, Fig.4 eine Schleuse, die statt des Rückschlagventils in der Flüssigkeitszuleitung der Vorrichtung nach Fig.3 angeordnet werden kann.
  • In einem Teil i ist eine Kammer 2 vorgesehen, deren Wand teilweise durch die wirksame Oberfläche 3 einer mit Kondensatorentladung arbeitenden Zündkerze 4 gebildet wird. Die Kammer 2 hat eine Auslaßöffnung 5. Durch einen Kanal 6 kann in irgendeiner nicht angegebenen Weise Stoff, z. B. Flüssigkeit, periodisch in die Kammer geführt werden. Wenn zwischen den Elektroden der Zündkerze ein Funken bestimmter Energie erzeugt wird, so wird ein Teil des in der Kammer vorhandenen Stoffes durch die Auslaßöffnung 5 hindurch nach außen getrieben und zerstäubt. Entsprechend der Größe und dem Füllungsgrad der Kammer, der Funkenenergie und der Entzündlichkeit des zu zerstäubenden Stoffes wird der aus der Auslaßöffnung 5 gespritzte Stoff nur zerstäubt oder sowohl zerstäubt als auch entzündet. Im letzteren Falle kann eine Flamme mit einer Länge von vielen Zentimetern erzeugt werden. Eine solche Flamme ist für Entzündungszwecke sehr geeignet.
  • In Fig.2 wird periodisch eine solche Menge Brennstoff durch den Kanal 6 zugeführt, daß der Brennstoff unter bestimmten Voraussetzungen durch den Funken der Zündkerze 4 nur zerstäubt wird. Der Brennstoffnebel 8 wird mit Hilfe einer zweiten Zündkerze 9 entzündet.
  • Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung nach Fig. i, die durch eine Leitung io mit einem Absperrventil ii an einem mit Flüssigkeit 13 gefüllten Gefäß 12 angeschlossen ist. Die Flüssigkeit kann durch eine Leitung 14 unter Druck gesetzt werden. In der Leitung io ist ein Kugelrückschlagventil 15 angeordnet, das in der Richtung der Kammer 2 abschließt. Jedesmal, wenn in der Kammer 2 ein Funken erzeugt wird, wird die Kugel des Rückschlagventils 15 nach rechts gedrückt. Durch den Flüssigkeitsdruck wird die Kugel nach dem Erlöschen des Funkens wieder zurückgedrückt und preßt eine kleine Menge Flüssigkeit in die Kammer 2.
  • Statt des Kugelventils 15 kann die in Fig. 4 angegebene Schleuse 16 mit einemRückschlagventil17 und einem damit gekuppelten zweiten Ventil 18 verwendet werden, daß die Flüssigkeitsleitung io abschließt, wenn das Rückschlagventil 17 sich öffnet. Durch das Schließen des Rückschlagventils wird jedesmal eine kleine Menge Flüssigkeit in die Kammer 2 eingespritzt.
  • Es sei bemerkt, daß d-r Kanal 6 durch die Zündkerze 4 hindurchgeführt sein kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRI,CHE: i. Zerstäubung eines Stoffes, z. B. einer brennbaren Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Stoff durch die Energie eines in einer Kammer erzeugten elektrischen Kondensatorentladungsfunkens zerstäubt wird.
  2. 2. Zerstäubung eines brennbaren Stoffes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Funkenkammervolumen, der Füllungsgrad derselben und die Energie des Funkens derart gewählt sind, daß der zerstäubte Stoff gleichzeitig von diesem Funken entzündet wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung der Zerstäubung . nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Mittel für das periodische Zuführen des brennbaren Stoffes zur Funkenkammer, wobei die Mittel durch die in der Kammer vom Funken hervorgerufene Drucksteigerung betätigt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Funken an den Elektroden einer Zündkerze, z. B. einer Gleitfunkenzündkerze, erzeugt wird und daß der zu zerstäubende brennbare Stoff durch die Zündkerze hindurch der Funkenkammer zugeleitet wird.
DE1948P0026233 1947-01-20 1948-12-23 Zerstaeubung und Vorrichtung zum Zerstaeuben eines Stoffes, z. B. einer brennbaren Fluessigkeit Expired DE809272C (de)

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DE (1) DE809272C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053247B (de) * 1956-12-27 1959-03-19 Ernst Essers Dr Ing Einspritz-Zuendeinrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1053247B (de) * 1956-12-27 1959-03-19 Ernst Essers Dr Ing Einspritz-Zuendeinrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen

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