DE308641C - - Google Patents
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- DE308641C DE308641C DENDAT308641D DE308641DC DE308641C DE 308641 C DE308641 C DE 308641C DE NDAT308641 D DENDAT308641 D DE NDAT308641D DE 308641D C DE308641D C DE 308641DC DE 308641 C DE308641 C DE 308641C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B3/00—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
- G08B3/06—Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using hydraulic transmission; using pneumatic transmission
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 308641 -KLASSE 74 d. GRUPPE
OSWALD HOFFMANN in NEUGERSDORF i. Sa.
Vorrichtung zum Erzeugen von Tönen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1916 ab.
Der Knall der Gewehre und der Donner der Geschütze wurden bereits benutzt, um Signale
auf große Entfernungen zu übermitteln. In beiden Fällen kennzeichnet sich der Schall als
eine gedämpfte Schwingung. Bekanntlich sind aber Schwingungen viel weittragender, sobald
sie alsungedämpf te Schwingungen zur Benutzung kommen. Das der Erfindung zu Grunde liegende
Problem beruht darauf, das Gewehr
ίο oder das Geschütz zur Abgabe von möglichst
ungedämpften Schwingungen zu benutzen. Um dies zu erreichen, wird anstatt des einfachen
Knalles der Ton einer Pfeife oder eines ähnlichen Instrumentes mit dem Gewehr oder
Geschütz hervorgerufen. Die Pfeife oder das ähnliche Instument wird auf das Ende des
Gewehres oder Geschützes aufgeschraubt und letzteres mit einer Patrone, die mit möglichst
langsam brennendem Pulver versehen ist, geladen.
Um einen möglichst andauernden und intensiven Ton zu erzielen, wird gemäß der Erfindung
zwischen Pfeife und Geschütz oder Gewehr eine adiabatische Düse eingeschaltet, die
den Druck der Pulvergase in Geschwindigkeit umsetzen soll, und aus welcher die Pulvergase
in die Pfeife einmünden. *
Während beim Knall der Waffe die Pulvergase plötzlich entweichen, wird bei Anwendung
einer adiabatischen -Düse infolge der erheblichen Verkleinerung der Austrittsöffnung der
Gase ein langgezogener Ton hervorgerufen. Eine derartige adiabatische Düse war bisher
zu vorliegendem Zweck nicht benutzt worden.
Sie ist aber hierfür außerordentlich wertvoll, da sie den hohen Druck der Pulvergase in
Geschwindigkeit umsetzt und dadurch dem Tone eine erheblich größere Dauer und Kraft
verleiht.
Wie jede andere Pfeife, so kann auch diese Pfeife so eingerichtet sein, um verschiedenartige
Töne zu erzeugen, wodurch die Signalgebung eine erheblich mannigfaltigere als* bisher
werden wird.
Die Signalgebung kann noch in anderer Form zur Ausführung kommen, insofern, als
die Pfeife nicht auf das Gewehr aufgeschraubt wird, sondern das Geschoß eine Pfeife bildet,
so daß das Geschoß im Fluge durch die entgegenströmende
Luft zum Tönen gebracht wird. Wie sonst bei Pfeifen üblich, können auch hier mehrere Töne gleichzeitig angestimmt
werden, indem das Geschoß oder die Pfeife in mehrere Abteilungen geteilt wird, wobei die Verwendung unharmonischer Töne
angezeigt ist, sobald es sich darum handelt, den Feind mit dem Geschoß in Aufregung
und Schrecken zu versetzen. Durch eine besondere Pulverladung im Geschoß könnte dasselbe
ebenfalls zum Tönen gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Erzeugen von Tönen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere adiabatische Düsen mit einem Gewehr, Geschütz oder Geschoß derart verbunden sind, daß die explodierenden Pulvergase bzw. ein durch die Bewegung des Geschosses erzeugter Luftzug in eine Pfeife oder ein ähnliches Instrument geführt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308641C true DE308641C (de) |
Family
ID=561871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308641D Active DE308641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308641C (de) |
-
0
- DE DENDAT308641D patent/DE308641C/de active Active
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