DE307183C - - Google Patents

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DE307183C
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grenades
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/09Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze the fuze activating a propulsive charge for propelling the ammunition or the warhead into the air, e.g. in rebounding projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B30/00Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
    • F42B30/04Rifle grenades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Wurfgranate hat sich während des Krieges als eine sehr wirksame und gut brauchbare Waffe erwiesen. Ein Nachteil der bis jetzt verwandten Wurfgranaten bestand lediglich darin, daß bei weichem Boden die im steilen Winkel abgeschossenen Wurfgranaten unter Umständen mehrere Meter tief in den Boden eindringen und dort krepieren, ohne weitere Wirkung zu haben. Zur Beseitigung
ίο dieses Übelstandes wurde die Sprung-Wurfgranate konstruiert. Diese Granate besitzt am Kopf eine zweckmäßig angeordnete Treibladung, die beim Aufschlag zunächst entzündet wird und die in den Erdboden eingedrungene Wurfgranate zurückschleudert. Bei richtiger Wirkung wird durch die Detonation der Treibladung ein Verzögerungssatz angebrannt, der so eingerichtet ist, daß die Sprengwirkung der Granatfüllung eintritt, sobald die Granate aus dem Erdreich herausgeschleudert würde. .. ■ ,'....
So wirksam und zweckmäßig diese Sprung-Wurfgranate nun auch ist, so kann sie doch in sehr vielen Fällen nicht angewandt werden, weil das Zurückschleudern z. B. bei hartem Aufschlagboden die eigenen Truppen in Gefahr bringen kann. Es würden daher zweckmäßigerweise die Truppen mit einfachwirkenden Wurfgranaten und außerdem mit Sprung-Wurfgranaten zu versehen sein, wenn man nicht vorzieht, nur die Sprung-Wurfgranaten zu verwenden und sie in Bedarfsfällen durch Ausschrauben des Zündsatzes zur einfachen Wurfgranate zu machen. Das Ausschrauben dieses Zündsatzes ist schwierig; außerdem würden erhebliche Werte dadurch nutzlos, vernichtet, weil eben die Sprung-Wurfgranate erheblich teurer ist als die einfache Wurfgranate.
Diesem Übelstande soll die Erfindung abhelfen. Sie hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gegen stände, die auf jede gewöhnliche Wurfgranate aufgeschraubt werden kann und somit, aus jeder gewöhnlichen Wurfgranate eine Sprung-Wurfgranate herstellt. Diese Vorrichtung ist dabei bequem und : schnell auf gewöhnliche Wurfgranaten aufzumontieren. Man hat dazu nur notwendig, von der gewöhnlichen Wurfgranate den Zünder abzuschrauben, mittels des gleichen Gewindes die Sprungvorrichtung aufzuschrauben, den Zünder wieder anzubringen, und die Sprung-Wurfgranate, ist fertig.
Hiernach kann also die Massenfabrikation der einfachen Wurfgranaten, wie bisher, vorgenommen werden; jeder Truppenteil, der diese Granaten verwendet, erhält lediglich eine entsprechende Anzahl Sprungapparate und ist damit in. der Lage, die gleichen Wurfgranaten je nach Erfordernis als einfache Wurfgranaten oder als Sprung-Wurfgranaten zu verwenden. Dabei ist von besonderer Bedeutung, daß die Herstellung der neuen Sprung vorrichtung sehr λ einfach ist, so daß also in kürzester Zeit beliebig große Mengen herzustellen sind.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung veranschaulicht und im nachstehenden erläutert. . , .
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die neue Sprungvorrichtung aus . folgenden ' , Teilen:
■ i. dem Einsatzstück a,
2. der Glocke δ,
3. dein Pulverrohr c,
4. dem Verzögerungssatz d,
5. der Li derungs platte e und
6. dem Erdfutterrohr f.
Das Einsatzstück hat das gleiche Gewinde wie der Aufschlagzünder g der gewöhnlichen
. Wurfgranate h und am entgegengesetzten Ende entsprechendes Muttergewinde. Mit der Glocke δ und dadurch mit dem Erdfutterrohr f. ist das Einsatzstück α nur durch kleine Befesti- gungsschräubchen"i verbunden. Das Pulver rohr c ist innerhalb der Glocke quer durch das Einsatzstück α gesteckt, welches hinter ihm die ,Brändlöcher k enthält, die zu dem Verzögerungssatz d führen.
Zur Umänderung der gewöhnlichen. Wurfgranate in eine Sprung-Wurfgranate schraubt man von jener lediglich ihren Aufschlagzünder g ab, benutzt dann dasselbe Gewinde zum Einschrauben der neuen Sprungvorrichtung und" schraubt endlich in diese wieder den Aufschlagzünder g ein, womit die Sprung-Wurfgranate für den Gebrauch fertig ist. Die ganze Umwandlung nimmt kaum eine Minute in Anspruch und verlangt keinerlei Übung oder Erfahrung. . ■
Beim Gebrauch wirkt die Vorrichtung in der folgenden Weise. Durch den Aufschlag des Zünders g wird der Inhalt des Pulverrohres c zur Detonation gebracht und gleichzeitig auch durch die Brandlöcher k der Verzögerungssatz d entzündet. Durch die Detonation wird die Wurfgranate von der Glocke b, . mit der sie nur durch die kleinen Schräubchen i verbunden ist, abgestreift und nach oben aus dem Erdreich geschleudert, während Glocke und Erdfutterrohr in der Erde zurückbleiben. Dieses Abstreifen ist von größter Bedeutung, .weil es eine unbedingt sichere Wirkung gewähr leistet, im Gegensatz zu den bekannten Sprung-Wurfgranaten, wo durch die Detonation eine gewaltsame Trennung der. Wurfgranate von der Sprungeinrichtung verursacht werden soll, ein System, das nicht immer einwandfrei wirkt und mancherlei Nachteile hat. Bei der neuen Einrichtung sind natürlich die Befestigungsschräubchen i so einzustellen, daß die Detonation die Wurfgranate leicht von der Glocke abstreifen kann. Die Weitere Wirkung j ist bekannt. Der Verzögerungssatz d bringt j nach dem Abbrand die Sprengkapsel 1 der Wurfgranate und damit deren Inhalt zur Detonation. Der ■ Verzögerungssatz ist, daher so zu bemessen, daß die !Detonation eintritt, wenn ■ die zurückgeschleuderte Wurfgranate I oder 2 Meter über der' Erdoberfläche sich befindet.
Das Erdfutterrohr f erleichtert in bekannter Weise das Zurückschleudern der Würfgranate, und die Liderungsplatte e dichtet den von der Glocke gebildeten Gasraum der Sprungvorrichtung im Augenblick der Detonation gegen das Erdrohr ab.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Umwandeln einer/Wurfgranate in eine Sprung-Wurfgranate, dadurch gekennzeichnet, daß aus der -gewöhnlichen Wurfgranate· der Aufschlagzünder (g) entfernt, in sein Gewinde eine besondere Sprüngvorrichtung und in diese der Zünder (g) wieder eingeschraubt wird.
2. Sprung-Wurfgranate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (a) der Sprungvorrichtung mit der den Gasraum bildenden Glocke (δ) ohne Gewinde verbunden ist.
3. ■ Sprung-Wurfgranate nach Anspruch
ι und 2, gekennzeichnet durch die An-Ordnung des Pulverrohres (c) senkrecht zur Geschoßachse.
4. Sprung-Wurfgranate nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Liderungsplatte (e). 90'
Hierzuli Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE307183C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145060B (de) * 1959-08-13 1963-03-07 Wefo Pyrotechnische Fabrik Wis Nebelkerze und Schiessbecher zum Verschiessen der Nebelkerze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145060B (de) * 1959-08-13 1963-03-07 Wefo Pyrotechnische Fabrik Wis Nebelkerze und Schiessbecher zum Verschiessen der Nebelkerze

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