DE1406112B2 - Einrichtung zur Überwachung der Länge von oder des Ab st. and es zwischen längs einer Förderbahn bewegten Gegenständen - Google Patents
Einrichtung zur Überwachung der Länge von oder des Ab st. and es zwischen längs einer Förderbahn bewegten GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung Strecke der Förderbahn und außerdem in sehr kurzer
zur Überwachung der Länge von oder des Abstandes zeit geschehen. Ferner bestand eine Genauigkeitszwischen
längs einer Förderbahn beförderten Gegen- förderung von bisher unbekanntem Ausmaß insoweit,
ständen mit wenigstens zwei in einem bestimmten aIs mit der neuen überwachungseinrichtung schon
Abstand voneinander an der Förderbahn angeord- 5 geringe Längenunterschiede der Gegenstände festgestellt
werden sollten, um auch Gegenstände ermitteln zu können, die nur geringfügig länger als die
größte zulässige Länge sind, oder um Gegenstände festzustellen, die in einem Abstand aufeinanderfolgen,
neten Abtasteinrichtungen, z. B. Lichtschranken, die
beim Vorbeilauf der Vorder- und Rückkante der
Gegenstände Uberwachungssignale liefern, wobei die
Kantensignale einer ersten und einer zweiten Abtasteinrichtung von einer Signalermittlungsvorrichtung 10 "der nur"geringfÜgig"zü"kurzTst7s"chlTemich"soilte°die empfangen werden, die bei falscher zeitlicher Auf- neue überwachungseinrichtung eine unterschiedliche
beim Vorbeilauf der Vorder- und Rückkante der
Gegenstände Uberwachungssignale liefern, wobei die
Kantensignale einer ersten und einer zweiten Abtasteinrichtung von einer Signalermittlungsvorrichtung 10 "der nur"geringfÜgig"zü"kurzTst7s"chlTemich"soilte°die empfangen werden, die bei falscher zeitlicher Auf- neue überwachungseinrichtung eine unterschiedliche
Anzeige für die beiden Kriterien liefern. ■ Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß jede Abtasteinrichtung an eine Schaltung 15 angeschlossen ist, welche die als Potentialsprünge
auftretenden Kantensignale in Signalimpulse umformt und an für Vorder- und Rückkantensignale getrennten
Ausgängen an die Signalermittlungsvorrichtung . abgibt, und daß zwischen der Signalermittlungsvor-
einander angeordneten Einrichtungen unmittelbar 20 richtung und einer der Abtasteinrichtungen
miteinander verglichen werden können, ist in den eine Signalverzögerungseinrichtung eingeschaltet ist,
welche eines der umgeformten Kantensignale vor seiner Weitergabe an die Signalermittlungsvorrichtung
um eine bestimmte Zeitspanne verzögert.
Da die erfindungsgemäße Überwachungseinrichtung bei ihrer Feststellung fehlerhafter Gegenstände
von Kantenimpulsen ausgeht, die von der Vorderkante und der Hinterkante eines jeden Gegenstandes
einanderfolge der Kantensignale anspricht und entweder eine Überlänge eines Gegenstandes oder einen
ungenügenden Abstand zwischen zwei Gegenständen anzeigt.
Aus der USA.-Patentschrift 2 732 896 ist eine Einrichtung bekannt, wo längs einer Förderbahn Überwachungs-
und Prüfeinrichtungen angeordnet sind. Damit die Signale der in räumlichem Abstand von-
Übertragungsweg einer Überwachungseinrichtung eine Verzögerungseinrichtung eingeschaltet. Damit
erreicht man eine synchrone Mitführung des jeweiligen Signalwertes zu der zweiten Überwachungs- 25
einrichtung.
Durch die französische Patentschrift 1 205 361 ist eine Überwachungsvorrichtung bekanntgeworden, die
eine Anzahl Lichtschranken verwendet, um Gegen- abgeleitet sind, sind nur zwei Abtasteinrichtungen
stände mit unerwünschter Größe und Gegenstande 30 erforderlich, um eine einwandfreie Feststellung zu
mit zu geringem Abstand voneinander festzustellen. langer oder in zu dichtem Abstand aufeinander-Die
Lichtschranken sind entlang einer Förderbahn folgender Gegenstände zu treffen. Die Genauigkeit
im Abstand voneinander angeordnet, und Gegen- der erfindungsgemäßen Einrichtung ist nicht mehr
stände, deren unzulässige Größe oder unzureichender proportional der Anzahl der Abtasteinrichtungen.
Abstand voneinander festgestellt worden ist, werden 35 Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichaus
der Förderbahn entfernt. tung ist; daß für einen zu langen Gegenstand und zu
Bei dieser bekannten Vorrichtung bedeckt ein zu dicht aufeinanderfolgende Gegenstände unterschiedlanger
Gegenstand eine Anzahl Lichtschranken iiche signale abgeleitet werden
gleichzeitig, während er sich über die Förderbahn Ferner lassen sich gemäß der Erfindung die höchste
bewegt. Sobald eine gegebene Anzahl benachbarter 40 zulässige Länge und der kleinste zulässige Abstand
Lichtschranken gleichzeitig bedeckt sind, lassen sie der Gegenstände voneinander leicht einstellen, da die
ein Und-Tor ein Ausgangssignal erzeugen, das diese Einstellungen nicht auf dem räumlichen Abstand der
Übergröße anzeigt. Zwei in zu geringem Abstand Abtasteinrichtungen an der Förderbahn basieren,
aufeinanderfolgende Gegenstände werden in der Der ger;ngste Abstand und die größte Länge werden
gleichen Weise abgetastet. Diese beiden Gegenstande 45 vielmehr durch Einstellung einer Zeitverzögerung
blockieren dann die gleiche Anzahl Lichtschranken, festgelegt. Das dazu erforderliche Bauelement kann
während sie sich zusammen über die Förderbahn leicht ausgetauscht werden. Dadurch kann die Überbewegen,
wachung auf einem vergleichsweise kurzen Teil der Bedingung für das Funktionieren der bekannten Förderbahn vor sich gehen, da die Abtasteinrich-Vorrichtung
sind mehr als zwei Abtasteinrichtungen, 50 tungen auch in einem Abstand voneinander angewie
z. B. Lichtschranken. Die bekannte Über- ordnet werden können, der kleiner als die Länge des
wachungsvornchtung arbeitet nur mit einer großen längsten zulässigen Gegenstandes ist.
Anzahl von Abtasteinrichtungen genau. Die Licht- Diese Vorteile sind durch die oben wiedergegebeschranken
müssen dichter aneinander angeordnet nen Merkmale des Hauptanspruchs und durch die
werden als der geringste gewünschte Abstand zwi- 55 Merkmale der Unterahsprüche in den dort angegebeschen
zwei Gegenstanden. Andernfalls sind sie nicht nen Kombinationen erreicht,
in der Lage, zu dicht aufeinanderfolgende Gegenstände festzustellen. Eine weitere Funktionsbedingung
ist die, daß eine ausreichende Anzahl dieser Lichtschranken vorhanden ist, um eine Strecke entlang 60
der Förderbahn zu besetzen, die länger als der
Gegenstand mit der größten zulässigen Länge ist.
ist die, daß eine ausreichende Anzahl dieser Lichtschranken vorhanden ist, um eine Strecke entlang 60
der Förderbahn zu besetzen, die länger als der
Gegenstand mit der größten zulässigen Länge ist.
Gegenüber diesem Stand der Technik bestand die
Aufgabe, eine Überwachungseinrichtung zu schaffen,
Aufgabe, eine Überwachungseinrichtung zu schaffen,
die leicht und schnell auf verschiedene Längen und 65 schrankenkreises
zulässige Abstände zwischen aufeinanderfolgenden In F i g. 1 ist eine in einer Bankschecksortieranlage
Gegenständen einstellbar war. Die Überwachung verwendete Förderanlage für Gegenstände schemasollte
außerdem an einer verhältnismäßig kurzen tjsch dargestellt. Darüber hinaus ist die Erfindung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung
zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Förderbahn für Gegenstände in einer Bankschecksortieranlage,
F i g. 2 ein Blockschaltbild der Erfindung und F i g. 3 ein schematisches Schaltbild eines Licht-
in beliebigen Fördereinrichtungen für Gegenstände verwendbar.
Die Gegenstände, im betrachteten Beispiel Bankschecks 11, werden aus einem Aufnahmebehälter 13
über eine Eingabestelle 15 mittels einer Reibungszuführung eingegeben. Ein Eingaberiemen 17, der
durch die vom Motor 25 (über eine nicht dargestellte Kupplung) angetriebenen Räder 19 angetrieben wird,
nimmt die Schecks durch Reibwirkung mit. Nach Verlassen des Behälters 13 werden die Schecks ent- ίο
sprechend einer jeweils abgelesenen Information längs der Förderbahn 21 zu Stapelschächten 23, 24
bewegt.
Wenn ein Scheck Überlänge aufweist oder wenn sich zwei Schecks in zu geringem Abstand voneinander
bewegen, dann werden die Räder 19 vorübergehend ausgekuppelt und ein Ausschußschacht ausgewählt,
so daß erstens keine weiteren Schecks zugeführt werden und zweitens die in der Förderbahn
befindlichen Schecks in den Ausschußschacht befördert werden. Nach einer kurzen Zeitspanne werden
die Räder 19 selbsttätig wieder eingekuppelt. Der Grundgedanke dieser Wirkungsweise ist der, daß
ein festgestellter überlanger Scheck tatsächlich auf zwei oder mehrere einander überlappende Schecks
hinweist, die zur Überprüfung durch das Bedienungspersonal aus der Förderbahn in den Ausschußschacht
geleitet werden. Entsprechend sollen auch zwei zu dicht aufeinanderfolgende Schecks herausgeführt und
überprüft werden. Es wäre einfach, die Maschine anzuhalten und die Gegenstände dort, wo sie in der
Förderbahn gefunden werden, zu überprüfen, jedoch hat es sich bei der betrachteten Anlage herausgestellt,
daß eine vollständige Stillsetzung der Anlage im Gegensatz zu vorübergehenden Unterbrechungen des
Betriebs zu einer unnötigen Verminderung der allgemeinen Betriebsgeschwindigkeit führt.
In der hier betrachteten Bankschecksortieranlage bewegen sich die den Behälter 13 verlassenden
Schecks mit einer Geschwindigkeit von 3,81 m/sec. Ihre Geschwindigkeit wird auf 10,16 m/sec erhöht,
wenn sie in Berührung mit der Antriebsrolle 31 geraten; mit dieser Geschwindigkeit bewegen sie sich
dann weiter durch die Anlage. In der betrachteten Anlage werden ferner bestimmte Informationen
auf den Schecks an der Lesekopfstation 33 abgelesen.
Es werden drei aufeinanderfolgende Abtasteinrichtungen betrachtet. Um anzuzeigen, ob ein Scheck
Überlänge aufweist oder nicht, wird derselbe gegenüber einer Normallänge gemessen. Wenn die erste
und zweite Abtasteinrichtung räumlich ungefähr um die Normallänge voneinander entfernt angeordnet
sind, folgt daraus, daß dann, wenn die Vorderkante eines Schecks an der zweiten Abtasteinrichtung festgestellt
wird, der Scheck zu diesem Zeitpunkt sich _ genau zwischen die zwei Stationen einfügt und daher
die definierte Normallänge aufweist.
Jedoch kann es aus betrieblichen Gründen unmöglich sein, die erste und die zweite Abtasteinrichtung
um die genaue Normallänge voneinander entfernt anzuordnen, und außerdem soll die Länge je nach
Wunsch des Benutzers veränderbar sein. In der hier untersuchten Anlage weist die zweite Abtasteinrichtung
eine Signalverzögerungseinrichtung auf, die eine scheinbare Versetzung der zweiten Abtasteinrichtung
bedingt, ohne daß die räumliche Lage geändert werden müßte.
Der Eingang eines Schenkels wird elektronisch erkannt und vorübergehend gespeichert. Die Vorderkante
des Schecks erzeugt ein Vorderkantensignal in der zweiten Abtasteinrichtung. In diesem Zeitpunkt
besteht die Möglichkeit, daß "die Rückkante des Schecks eine erste Abtasteinrichtung noch nicht verlassen
hat (bei einem überlangen Scheck), daher wird das Vorderkantensignal der zweiten Abtasteinrichtung
verzögert. Der Scheck bewegt sich weiter und erzeugt darauf ein Rückkantensignal in der ersten
Abtasteinrichtung. Das verzögerte Vorderkantensignal und das nichtverzögerte Rückkantensignal werden
zu einer Signalermittlungsvorrichtung übertragen, wo sie in ihrer zeitlichen Beziehung verglichen werden.
Wenn das verzögerte Vorderkantensignal zeitlich als erstes empfangen wird, wird der Scheck als überlang
betrachtet. Wenn andererseits die Länge des Schecks innerhalb der Normallänge liegt, wird das
Rückkantensignal der ersten Abtasteinrichtung früher übertragen als das verzögerte Vorderkantensignal der
zweiten Abtasteinrichtung.
Wenn sich der Scheck weiterbewegt, werden die Signale der zweiten und der dritten Abtasteinrichtung
miteinander verglichen, um festzustellen, ob ein zweiter Scheck einem ersten Scheck in einem zu geringen
Abstand folgt. Die Entfernung zwischen der Rückkante eines Schecks und der Vorderkante eines darauffolgenden
Schecks wird dadurch gemessen und mit dem Mindestabstand verglichen, daß die dritte
Abtasteinrichtung in einer Entfernung von der zweiten Abtasteinrichtung angeordnet ist, die angenähert
gleich dem gegebenen Mindestabstand ist. Ferner ist eine zweite Signalermittlungsvorrichtung vorgesehen,
die den Zeitpunkt, an dem ein Scheck die dritte Abtasteinrichtung verläßt, mit dem Zeitpunkt vergleicht,
an dem ein darauffolgender Scheck in der zweiten Abtasteinrichtung ankommt. Da die Entfernung
zwischen der zweiten und dritten Abtasteinrichtung gleich dem Mindestabstand ist, folgt, daß ein
Scheck die dritte Abtasteinrichtung verlassen haben muß, bevor ein darauffolgender Scheck an der zweiten
Abtasteinrichtung ankommt; andernfalls folgen die Schecks zu dicht aufeinander. Die zweite Signalermittlungsvorrichtung
vergleicht das Rückkantensignal der dritten Abtasteinrichtung mit dem Vorderkantensignal,
das von einem folgenden Gegenstand an der zweiten Abtasteinrichtung erzeugt wird.
Eine Und-Schaltung muß zur Erfüllung der Koinzidenzbedingung
auf jeder Eingangsleitung ein positives Eingangssignal empfangen und gibt daraufhin
ein negatives Ausgangssignal ab. Sind die Koinzidenzbedingungen nicht erfüllt, so gibt die Und-Schaltung
ein positives Ausgangssignal ab. Eine Oder-Schaltung benötigt lediglich ein negatives Eingangssignal
und gibt daraufhin ein positives Ausgangssignal ab. Wird an die Oder-Schaltung kein
negatives Eingangssignal angelegt, so ergibt sich ein negatives Ausgangssignal. Eine bistabile Kippstufe
wird von einem negativen Eingangssignal eingeschaltet oder rückgestelit.
Im Bankbetrieb haben die automatisch bearbeiteten Schecks variierende Länge. Jedoch gibt es für jeden
Kalendertag eine maximale Länge solcher Schecks, wenn auh diese maximale Länge durch Übereinkunft
der Banken geändert werden kann. In der betrachteten Anlage wird einem Scheck, der keine größere
Länge als die maximale Länge aufweist, gestattet, die Anlage zu passieren. Wenn jedoch die Anlage einen
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Scheck anzeigt, der langer als die maximale Länge 105. Das negative Ausgangssignal auf der Leitung 105
ist, so wird ein Alarmsignal erzeugt. schaltet die Kippstufe 107 ein. Dieselbe gibt an ihrem
F i g. 2 stellt ein Blockschaltbild der Anlage dar. Rückstellausgang ein negatives Signal, das »Gesperrte-Eine
an eine Lichtschranke angekoppelte Schaltung Zuführung«-Signal ab, das auf der Leitung 109
35 liefert ein Vorderkantensignal in Abhängigkeit 5 erscheint und veranlaßt, daß die Riemenräder 19
von dem Potentialsprung beim Eintritt eines Gegen- vorübergehend angehalten werden, wodurch der
Standes in die Abtasteinrichtung 37 in Fig. 1. Eine Zulauf von Gegenständen aus dem Eingabebehälter
Schaltung 39 erzeugt ein Rückkantensignal, wenn ein 13 unterbrochen wird.
Gegenstand die Abtasteinrichtung 37 verläßt. Die Da das Vorderkantensignal der Schaltung 41 auf
Schaltung 41 liefert die Vorderkantensignale in der io der Verzögerungsleitung 77 verzögert wird, kann der
Abtasteinrichtung, während die Schaltung 45 die Gegenstand tatsächlich länger als die Entfernung zwi-Rückkantensignale
in dieser Abtasteinrichtung sehen den Abtasteinrichtungen 37 und 43 der F i g. 1
erzeugt. Die weitere Schaltung 47 erzeugt die sein. Die Einfügung der Verzögerungsleitung 77 gibt
Rückkantensignale in der Abtasteinrichtung 49 in der Maschine einen gewissen Grad von Flexibilität.
Fig. 1. 15 Wenn z.B. die tolerierbare Länge der Gegenstände
Wenn ein Scheck in die Abtasteinrichtung 37 in (Schecks) erhöht wird, kann die Signalverzögerung
F i g. 1 eintritt, wird ein Vorderkantensignal (im fol- entsprechend erhöht werden.
genden als Lft-Signal bezeichnet) von der Schaltung Die zweite wichtige Funktion besteht darin, an-
35 in F i g. 2 erzeugt, das über die Leitung 65 die zuzeigen, ob der Abstand zwischen zwei Gegenstän-Kippstufe
67 einschaltet. Die Ausgangsspannung auf 20 den (Schecks) kurzer als eine vorgegebene Länge ist
der Leitung 69 wird zur teilweisen Vorbereitung der oder nicht. Wenn der Schecksortierer einwandfrei
Und-Schaltung 71 benutzt. Wenn der Scheck, der das arbeitet, besteht ein bestimmter Mindestabstand zwi-Lft-Signal
in der Schaltung 35 ausgelöst hat, die Ab- sehen jedem Scheck und einem folgenden Scheck,
tasteinrichtung 37 verläßt, erzeugt er ein Rückkanten- Wenn der Abstand zwischen einem zweiten Scheck
signal (im folgenden als Tfc-Signal bezeichnet) in der 25 und einem ersten Scheck während der Beförderung
Schaltung 39, das über die Leitung 73 die Kippstufe geringer wird als der Mindestabstand, so wird dieser
67 rückstellt. Bewegt sich der genannte Scheck wei- Zustand festgestellt und ein Signal erzeugt, das
ter und tritt in die Abtasteinrichtung 43 in F i g. 1 anzeigt, daß sich die Gegenstände in einem zu geein,
so löst er ein Vorderkantensignal (Lc-Signal) in ringen Abstand zueinander bewegen. Der Grundder
Schaltung 41 in F i g. 2 aus. Dieses Lc-Signal 30 gedanke für das zweite Alarmsignal ist, daß ein
wird über die Leitung 75 zur Signalverzögerungsvor- derartiger zu geringer Abstand zwischen den Gegenrichtung
77 übertragen. Darin wird das Lc-Signal um ständen eine Unregelmäßigkeit bedeutet, die zu einem
eine vorbestimmte Zeitspanne verzögert, danach über Festklemmen der Gegenstände führen kann,
die Leitung 79 zur Umwandlung auf den Inverter 81 Das beim Eintreten der Vorderkante in die Abübertragen
und darauf über die Leitung 83 zur 35 tastrichtung 43 erzeugte Lc-Signal wird auf der Lei-Tastung
(in Verbindung mit der Ausgangsspannung tung 111 zum Inverter 113 übertragen, der ein posider
Kippstufe 67) der Und-Schaltung 71. tives Signal auf der Leitung 115 zur teilweisen
Bei eingeschalteter Kippstufe 67 (d. h. die Und-: Vorbereitung der Und-Schaltung 117 überträgt. Das
Schaltung 71 mit einem positiven Signal teilweise vor- Lc-Signal des ersten Gegenstandes ist unwirksam, wie
bereitet) zu dem Zeitpunkt, an dem das verzögerte 40 später erläutert werden wird; das Lc-Signal des zwei-Lc-Signal
auf die Leitung 83 übertragen wird, wird ten Gegenstandes führt zu einem Vergleich. Wenn
die Und-Schaltung 71 voll durchgeschaltet und ein der Gegenstand die Abtasteinrichtung 43 verläßt,
negatives Ausgangssignal auf die Leitung 85 ab- schaltet ein Tc-Signal von der Schaltung 45 die Kippgegeben,
stufe 119 ein. Das Tc-Signal folgt zeitlich auf das Das Ausgangssignal der Und-Schaltung 71 wird 45 Lc-Signal, das vom selben Gegenstand erzeugt woreinerseits
zur Einschaltung der Kippstufe 87 über- den ist, und zwar in der Zeitspanne, die der Scheck
tragen, wodurch die Lampe 89 erleuchtet wird. Das benötigt, um durch die Abtasteinrichtung 43 zu geAufleuchten
der Lampe 89 ist ein sichtbares Zeichen langen. Daher kann das vom Einschalteingang der
dafür, daß der Gegenstand, der gerade in den von Kippstufe 119 auf die Leitung 121 übertragende
den Abtasteinrichtungen 37 und 43 überwachten 50 positive Signal die Und-Schaltung 117 nicht öffnen
Bereich befördert worden ist, Überlänge aufweist. (wegen der zeitlichen Verzögerung), da zum Tc-Zeit-Das
negative Ausgangssignal der Und-Schaltung 71 punkt auf der Leitung 115 kein positives Signal
wird andererseits auf die Leitung 91 zur Beaufschla- erscheint.
gung der Oder-Schaltung 93 gegeben, die daraufhin Wenn die Kippstufe 119 dann, wenn ein Lc-Signal
ein positives Ausgangssignal auf die Leitung 95 über- 55 von einem folgenden Scheck erzeugt wird, in der
trägt. Das positive Signal auf der Leitung 95 wird im eingeschalteten Stellung ist, wird die Und-Schaltung
Inverter 97 umgewandelt und von da aus zur Ein- 117 voll geöffnet, worauf das Ausgangssignal der
schaltung der Kippstufe 99 übertragen. Das positive Und-Schaltung 117 eine Signalermittlungsvorrichtung
Ausgangssignal auf Grund der Einschaltstellung der in Betrieb setzt, um ein den zu geringen Abstand
Kippstufe 99 bereitet die Und-Schaltung 101 teil- 60 zwischen den Gegenständen anzeigendes Alarmsignal
weise vor. zu erzeugen.
Wenn ein darauffolgender Scheck aus der Abtast- Wenn sich der Scheck, der den erwähnten Tc-
einrichtung 103 in F i g. 1 ausläuft, wird das Ta-Rück- Impuls erzeugt hat, durch die Abtasteinrichtung 49
kantensignal der Schaltung 53 am Inverter 100 in ein weiterbewegt, wird ein Td-Impuls von der Schaltung
positives Signal umgewandelt. Dieses positive Ta- 65 47 abgegeben. Derselbe wird auf der Leitung 123 zur
Signal öffnet in Verbindung mit dem Signal der Kipp- Rückstellung der Kippstufe 119 übertragen. Wenn
stufe 99 die Und-Schaltung 101 vollständig und dieselbe vor der Erzeugung eines Lc-Signals durch
erzeugt ein negatives Ausgangssignal auf der Leitung einen folgenden Scheck in ihre Rückstellage über-
geführt wird, wird die Und-Schaltung 117 nicht geöffnet
und kein Alarmsignal erzeugt.
Die eben in Verbindung mit der zweiten Funktion der Überwachungsanlage beschriebene Signalermitt-
!ungsvorrichtung spricht darauf an, daß dann, wenn ein Scheck, dessen Abgang aus der Abtasteinrichtung
<3 gespeichert worden ist (durch Einschaltung der
Kippstufe 119), an der Abtasteinrichtung 49 nicht
ankommt und die gespeicherte Information löscht (durch Rückstellung der Kippstufe 119), bevor ein
zweiter Scheck an der Abtasteinrichtung 43 ankommt, die Entfernung zwischen den beiden Schecks geringer
ist als ein zulässiger Mindestabstand. Es ist ersichtlich, daß der Mindestabstand in der dargestellten
Anlage der Entfernung zwischen den Abtasteinrichiungen 43 und 49 entspricht. Es wird jedoch bemerkt,
daß durch Einfügen einer Signalverzögerungseinrichtung in den Lc-Kreis der Mindestabstand veränderbar
romacht werden kann.
Die Erzeugung eines einen zu geringen Abstand tischen zwei Gegenständen anzeigenden Alarmsignals
beginnt mit der Ausgangsspannung einer vollständig geöffneten Und-Schaltung 117 zusammen. Die
Ausgangsspannung der Und-Schaltung 117 wird auf der Leitung 124 zur Einschaltung der Kippstufe 125
übertragen. Die Ausgangsspannung vom Einschaltausgang der Kippstufe 125 führt zur Erleuchtung der
Anzeigelampe 127, was eine sichtbare Anzeige für die Feststellung zweier in einem zu geringen Abstand
zueinander befindlicher Gegenstände darstellt. Die Ajsgangsspannung der Und-Schaltung 117 wird
ebenso längs der Leitung 129 zur Auslösung der Oder-Schaltung 93 übertragen. Die Wirkung der Ausgangsspannung
der Oder-Schaltung 93 wurde bereits beschrieben.
Die Schaltanordnung nach F i g. 2 enthält ferner zwei Rückstellkreise. Der erste der Rückstellkreise
erzeugt am Ausgang 131 ein Signal zur Rückstellung der Kippstufen 67, 87 und 125, wenn die Maschine
in Gang gesetzt wird. Der zweite Rückstellkreis für die Kippstufen 99 und 107 weist einen Verzögerungsrnultivibrator
133 und einen Impulsnormierkreis 135 auf. Wenn ein Ausgangssignal vom Inverter 97 zur
Einschaltung der Kippstufe 99 erscheint, wird dasselbe am Verzögerungsmultivibrator 133 um eine vorbestimmte
Zeitspanne verzögert und dann dem Iiüpulsnormierkreis 135 zugeführt. Das Signal vom
Impulsnormierkreis 135 wird zur Rückstellung der Kippstufen 99 und 109 übertragen. Das negative
»Gesperrte-Zuführung«-Signal auf der Leitung 109 unterbricht vorübergehend einen Umlauf eines Ta-Sif
nals und den Einlauf der Gegenstände aus dem Behälter 13 in die Anlage. Nach der VerzögerungszcUspanne
werden die Kippstufen 99 und 107 rückgestellt, worauf die Sortiereinrichtung ihren normalen
Betrieb fortsetzt. In der Sortieranlage wird eine Zuführung weiterer Gegenstände unterbrochen, und
sämtliche Gegenstände, die sich in der Förderbahn befinden, werden einen Ausschußschacht während
dieser Verzögerungszeitspanne zugeführt.
In Fig. 3A ist ein Lichtschrankenkreis schematisch
dargestellt. Der lichtempfindliche Transistor 137 spricht auf auf seine Basis fallendes Licht an. Natürlich
kann der Transistor durch irgendeine andere Art von lichtempfindlicher Anordnung ersetzt werden.
Wenn eine Vorderkante eines Schecks die Lichtschranke durchquert, wird die Leitfähigkeit des
Trr.nsistors 137 herabgesetzt, und der Punkt 139 erfährt eine negative Spannungsverschiebung. Wenn
dagegen der Scheck die Abtasteinrichtung passiert hat und der Lichtstrahl wieder auf den Transistor 137
fällt, so wird dessen Leitfähigkeit erhöht, und der Punkt 139 erfährt eine positive Spannungsverschiebung.
Die Wellenform 141 in F i g. 3 B zeigt die von der Vorder- und Rückkante ausgelösten Spannungsverschiebungen, wie sie in der Sekundärwicklung 143
des Transistors auftreten. Diese beiden Signale werden am Verstärker 145 verstärkt.
Wenn die durch die Vorderkante ausgelöste Spannungsverschiebung 147 der Wellenform 141
negativer wird als die Spannungsschwelle 149, gerät der Transistor 151 in Sättigung und erzeugt ein verstärktes
Vorderkantensignal 153, das in ein verstärktes Vorderkantensignal 155 umgewandelt wird. Wenn
die durch die Rückkante ausgelöste Spannungsverschiebung 157 positiver als die Spannungsschwelle
wird, sperrt der Transistor 161 und erzeugt das verstärkte Rückkantensignal 163.
Claims (9)
1. Einrichtung zur Überwachung der Länge von oder des Abstandes zwischen längs einer Förderbahn
beförderten Gegenständen mit wenigstens zwei in einem bestimmten Abstand voneinander
an der Förderbahn angeordneten Abtasteinrichtungen, z. B. Lichtschranken, die beim Vorbeilauf
der Vorder- und Rückkante der Gegenstände Überwachungssignal liefern, wobei die Kantensignale
einer ersten und einer zweiten Abtasteinrichtung von einer Signalermittlungsvorrichtung
empfangen werden, die bei falscher zeitlicher Aufeinanderfolge der Kantensignale anspricht und
entweder eine Überlänge eines Gegenstandes oder einen ungenügenden Abstand zwischen zwei
Gegenständen anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abtasteinrichtung (z. B. 37)
an eine Schaltung (137, 151, 161) angeschlossen ist, welche die als Potentialsprünge auftretenden
Kantensignale in Signalimpulse umformt und an für Vorder- und Rückkantensignale getrennten
Ausgängen an die Signalermittlungsvorrichtung abgibt, und daß zwischen der Signalermittlungsvorrichtung
und einer der Abtasteinrichtungen eine Signalverzögerungseinrichtung (77) eingeschaltet
ist, welche eines der umgeformten Kantensignale vor seiner Weitergabe an die Signalermittlungsvorrichtung
um eine bestimmte Zeitspanne verzögert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverzögerungseinrichtung
(77) ein Verzögerungselement enthält, dessen Verzögerungszeit entsprechend der zu
überwachenden Länge festgelegt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalermittlungsvorrichtung
(z.B. 67, 71, 89) eine Sperrstufe (67, 71) aufweist, die drei Kantensignale (Lb, Tb, Lc)
aufnehmen kann und jeweils das Vorderkantensignal (Lc) der zweiten Abtasteinrichtung (43)
durchläßt, wenn es früher als das Rückkantensignal (Tb) der ersten Abtasteinrichtung (37) eintrifft,
sowie eine Anzeigevorrichtung (89) umfaßt, die ein Anzeigesignal abgibt, wenn das Vorderkantensignal
(Lc) der zweiten Abtasteinrichtung (43) von der Sperrstufe durchgelassen wird.
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4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstufe (67, 71) einen
bistabilen Kreis (67), der durch das Vorderkantensignal (Lb) der ersten Abtasteinrichtung (37) in
seinen ersten Zustand und durch das Rückkantensignal (Tb) der ersten Abtasteinrichtung in seinen
zweiten Zustand überführbar ist, und ferner ein Koinzidenzglied (71) aufweist, dessen einer Eingang
das Ausgangssignal für den ersten Zustand des bistabilen Kreises (67) und dessen anderer
Eingang das Vorderkantensignal (Lc) der zweiten Abtasteinrichtung (43) aufnimmt.
5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalermittlungsvorrichtung (z. B. 67, 71, 89) eine Speichervorrichtung (87) zur vorübergehenden
Speicherung eines von der Sperrstufe (67,71) durchgelassenen Signals aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalermittlungsvorrichtung
(z. B. 117, 127) eine Signalsperrstufe (117, 119), die drei Kantensignale (Lc, Tc, Td) aufnehmen
kann, und das Vorderkantensignal (Lc) der ersten Abtasteinrichtung (43) durchläßt, wenn
das Rückkantensignal (Td) der zweiten Abtasteinrichtung (49) als zweites eintrifft, sowie eine
Anzeigevorrichtung (127) aufweist, die ein Anzeigesignal abgibt, wenn das Vorderkantensignal
(Lc) der ersten Abtasteinrichtung (43) von der Sperrstufe durchgelassen wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstufe (117, 119) einen
bistabilen Kreis (119), der durch das Rückkantensignal (Tc) der ersten Abtasteinrichtung
(43) in seinen ersten Zustand und durch da: Rückkantensignal (Td) der zweiten Abtasteinrichtung
(49) in seinen zweiten Zustand überführbar ist, und ein Koinzidenzglied (117) aufweist,
dessen einer Eingang das Ausgangssignal für der, ersten Zustand des bistabilen Kreises (119) und
dessen anderer Eingang das Vorderkantensignal (Lc) der ersten Abtasteinrichtung (43) aufnimmt.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren dev Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalermittlungsvorrichtung (z. B. 101) eine Signalsperrstufe (101, 93, 97, 99), die drei Kantensignale
(Ta, Lb, Lc) aufnehmen kann und das Rückkantensignal (Ta) der ersten Abtasteinrichtung
(103) durchläßt, wenn es später als dac Vorderkantensignal (Lb, Lc) einer der beiden
Abtasteinrichtung (37, 43) eintrifft, und eine Anzeigevorrichtung (109) aufweist, die ein Anzeigesignal
abgibt, wenn das Rückkantensignal (Ta) der ersten Abtasteinrichtung (103) von der
Sperrstufe durchgelassen wird.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalermittlungsvorrichtung
(101) eine Speichervorrichtung (99) zur vorübergehenden Speicherung eines empfangenen
Vorderkantensignals (Lc) der zweiten Abtasteinrichtung (43) und außerdem eine Signalverzögerungseinrichtung
(133), die einem Eingang der Speichervorrichtung (99) parallel geschaltet ist,
und einen nachgeschalteten Stromkreis (135) aufweist, der an den Eingang der Speichervorrichtung
(99) im Sinne einer Löschung des vorübergehend gespeicherten Vorderkantensignals (Lc) angeschaltet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DE1406112B2 true DE1406112B2 (de) | 1970-09-17 |
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