DE14032C - Schutzvorrichtung für Lampen gegen Luftzug - Google Patents
Schutzvorrichtung für Lampen gegen LuftzugInfo
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- DE14032C DE14032C DENDAT14032D DE14032DA DE14032C DE 14032 C DE14032 C DE 14032C DE NDAT14032 D DENDAT14032 D DE NDAT14032D DE 14032D A DE14032D A DE 14032DA DE 14032 C DE14032 C DE 14032C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/02—Special adaptation for protection against draughts ; Draft controllers
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. October 1880 ab.
Gegenstand der Erfindung sind neue Schutzvorrichtungen für Lampen oder Lichte gegen
Wind. Dieselben sind so eingerichtet, dafs sie nur, so lange die Lampe in der Hand getragen
wird, zur Wirkung kommen, d. h. die Flamme vor dem Erlöschen durch den Zugwind schützen,
hingegen bei Niedersetzen der Lampe die Flamme derselben freilassen.
Die Windschirme sind Cylinder von geeignetem, am besten transparentem Material; dieselben
werden dadurch um die Flamme der Lampe gebracht, dafs beim Aufheben der
Lampe dieselbe um ein gewisses Stück in dem Cylinder niedersinkt oder umgekehrt der Cylinder
um die Lampe um ein gewisses Stück in die Höhe geschoben wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt eine Lampe der ersten Art ungeschützt, Fig. 2
eine solche mit aufgehobenem Cylinder, Fig. 3 den Grundrifs derselben, Fig. 4 einen Cylinder,
der, nachdem er in die Höhe geschoben ist, durch einen Bajonnetverschlufs hochgehalten
werden kann; Fig. 5 und 6 Ansicht und Grundrifs eines Windlichtes, bei welchem der Cylinder
durch Fingerdruck hochgehalten wird. A ist die Lampe, B der cylindrische, sie umgebende
Windschirm; er hat am unteren Rande eine nach innen gerichtete Flanke b, welche an einen
Ring α am Obe'rtheil der Lampe anstöfst. Der Windschirm besteht aus einem Untertheil, bestehend
aus einer Hülse von Blech bx, woran
der Henkel C, durch welchen der Schirm in Thätigkeit gesetzt wird, angelöthet ist. In bx
sitzt der eigentliche Windschirm ax aus Glas
oder sonst einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material. In Fig. 1 ist das Ganze
in der Stellung, in welcher dasselbe auf dem Tisch stehend sich befindet; ergreift man nun
den Henkel und hebt die Lampe in die Höhe, so hebt man zunächst nur den Schirm allein,
bis dessen Rand b an den Ring α der Lampe anstöfst und dadurch auch diese gehoben wird;
dann hat das Ganze die in Fig. 2 gezeigte Form und kann ohne Gefahr des Verlöschens
überall hingetragen werden. Beim Niederstellen der Lampe sinkt der Schirm wieder herab und
läfst die Flamme ungeschützt und auch die Flamme ungedämpft leuchten.
Um den Schirm auch während des Stehens der Lampe auf dem Tisch hochzuhalten,
dient ein Bajonnetverschlufs, der aus Fig. 4 zu erkennen ist; am Ring α ist nämlich eine
Rinne c und an der Metallhülse bx ein Stiftchen
d' (oder auch umgekehrt) angebracht; durch Drehen des Schirmes vermittelst des
Henkels C wird dieser Verschlufs geschlossen und der Schirm bleibt dann hochgehoben
stehen.
Eine von der eben beschriebenen wesentlich verschiedene Vorrichtung zum Heben des
Schirmes zeigen die Fig. 5 und 6. Der im übrigen wie oben construirte Schirm B wird von
der Gabel D umfafst; dieselbe ist an den Enden ihrer Gabelarme durch Zapfen g mit jeder der
beiden Stangen f drehbar verbunden, welche ihrerseits wieder drehbar um den Zapfen fx
an bx befestigt sind. Der Schwanz dx dieser
Gabel kann sich in einem Schlitz um den Zapfen d der Stütze e am Lampenfufs drehen.
Während die Hand den Henkel C, der in die-. sem Falle am Lampenfufse fest sitzt, erfafst,
drückt man mit dem Daumen den Schwanz dx
nieder. Dadurch wird die Gabel D in die Höhe gerichtet, und der Schirm α x umschliefst
die Flamme, wie dies durch die punktirten Linien angedeutet ist.
Beim Loslassen von d x fällt der Schirm wieder
herab.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. An einem Windlichte (oder einer Windlampe) der cylindrische Windschirm, bestehend aus dem durchsichtigen Theil ax (aus Glas etc.) und dem blechernen Untertheil ί>χ, an welchem der Henkel C befestigt ist, und dessen unterer Rand b nach innen gebogen ist und beim Aufheben der ganzen Lampe, wobei sich der Schirm in die Höhe schiebt, an den Ring a am oberen Rande der Lampe anstöfst.
- 2. An diesem Windlicht der Bajonnetverschlufs c d', vermittelst welchem der Schirm in seiner gehobenen Lage gehalten werden kann.
- 3. Die Vorrichtung zum Hinaufschieben des Schirmes vermittelst des Daumens (während die übrigen Finger den Henkel C umfassen), bestehend aus der Gabel!?, welche,, sich auf der Stütze e drehend, an den diametral gegenüberstehenden Armen f an den Theil b x des Schirmes angreift und bei Niederdrücken des Schwanzes dx den Schirm in die Höhe hebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14032C true DE14032C (de) |
Family
ID=291153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14032D Active DE14032C (de) | Schutzvorrichtung für Lampen gegen Luftzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14032C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009008929A1 (de) * | 2009-02-13 | 2010-08-26 | Seidel Gmbh & Co | Leuchtenschirmelement für eine Leuchte mit Leuchtenschirm |
-
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- DE DENDAT14032D patent/DE14032C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009008929A1 (de) * | 2009-02-13 | 2010-08-26 | Seidel Gmbh & Co | Leuchtenschirmelement für eine Leuchte mit Leuchtenschirm |
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