DE217615C - - Google Patents

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DE217615C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • F21S13/02Devices intended to be fixed, e.g. ceiling lamp, wall lamp
    • F21S13/10Devices intended to be fixed, e.g. ceiling lamp, wall lamp with a standard, e.g. street lamp

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Aa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1909 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine vorzugsweise zur Außenbeleuchtung geeignete Laterne derjenigen Art, bei welcher das mit einem Reflektor versehene, von einem 5 oder mehreren senkrechten Tragstreben gehaltene Dach mit einer im Reflektor angeordneten mittleren öffnung den oberen Teil der Schutzglasglocke umfaßt und dadurch die Glocke am Umfallen hindert.
ίο Das Neue und Eigenartige des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß zum Zwecke der Reinigung des Schutzglasinnern und der von der Schutzglasglocke umgebenen Brennerteile sowie zur Auswechslung der letzteren und der Glocke die mit der Windhaube versehene Bedachung derart zu dem die Bedachung nach unten hin abschließenden, den Rand der Schutzglasglocke umgebenden Reflektor angeordnet ist, daß ein Anheben der Bedachung ein selbsttätiges Senken des Reflektors zur Folge hat oder umgekehrt, daß das Senken des Reflektors ein selbsttätiges Anheben der Bedachung bewirkt.
Gemäß dem in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird der im vorstehenden gekennzeichnete Erfindungsgedanke dadurch verwirklicht, daß an dem oberen Ende der die Bedachung α haltenden hohlen Tragstrebe δ ein Zapfen c befestigt ist, der den feststehenden Träger oder Halter für ein nach Art der bekannten Nürnberger Scheren ausgebildetes Gelenkgestänge e, f bildet.
Das letzte Glied des unterhalb des Zapfens c gelegenen Teiles e des Gelenkgestänges ist mit seinem mittleren Gelenkzapfen g an eine auf dem Außenumfang der Tragstrebe b verschiebbare, den Reflektor j tragende Führungsbüchse i oder eine auf dem oberen Teil der Führungsbüchse i aufgeschraubte Mutter h angelenkt, während der Mittelzapi'en m des letzten Gliedes des oberhalb des Trägers c befindlichen Scherengestänges f an einen Ansatz η des Daches α angelenkt ist.
Wird nun die Führungsbüchse i mit dem Reflektor j aus ihrer in Fig. 1 dargestellten Ruhelage nach unten verschoben, so wird das Gelenkgestänge f, e in die in Fig. 2 punktiert veranschaulichte gestreckte Lage gebracht, bei welcher naturgemäß der obere Teil f der Scherenglieder ein Anheben des mit ihm gelenkig verbundenen Daches α bewirkt hat, so daß auch der den Rand der Schutzglasglocke 0 von innen umfassende Teil f der Bedachung a die Glocke freigegeben hat und letztere zwecks Reinigung oder Auswechslung abgenommen werden kann.
Natürlich wird man die Zahl der Gelenkglieder der Scherenteile e, f so bemessen, daß die Verschiebung der mit ihnen verbundenen Laternenteile a, j in ungleichem Verhältnis steht, so daß, wenn der Reflektor j in seiner untersten Stellung sich befindet, das Dach nur
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so weit angehoben ist, daß man bequem mit der Hand zwischen Glockenende und Dachfläche p gelangen und die Glocke abnehmen oder in das Innere derselben reichen kann. Zur Unterstützung der geradlinigen Führung beim Anheben des Daches und zur Vermei- j dung von Schwankungen empfiehlt es sich, das Dach durch eine in die hohle Tragstrebe b hineinreichende Stange r abzustützen; die
ίο Stange kann hierbei ihre Befestigung an dem Halter η des Daches α finden.
Um ferner ein unabsichtliches Verschieben der Teile a, j zu vermeiden, sind dieselben durch eine leicht auslösbare Sperrvorrichtung verbunden, die im vorliegenden Falle aus einer an der Strebe b befestigten Schnappfeder s besteht, deren Sperrnase in eine entsprechende Vertiefung der Führungsbüchse i oder der Schraubenmutter h angreift.
Die beschriebene Vorrichtung hat vor andern bereits bekannten Laternen, bei denen die Freilegung der Glocke 0 ein Abklappen des Daches mit dem Reflektor erfordert, den Vorteil, daß die in senkrechter Stellung verbleibende Dachfläche das Einfallen von Schnee, Regen usw. in das Laterneninnere vermeidet.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Laterne, insbesondere zur Außenbeleuchtung, mit von senkrechten Streben gehaltener, den oberen Rand der Schutzglocke mit einer Reflektoröffnung umgebender Bedachung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dach- zu der Reflektorfläche (a, j) derart angeordnet ist, daß ein Senken des Reflektors ein selbsttätiges Anheben des Daches zur Folge hat.
  2. 2. Laterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach und der Reflektor jeweils an den oberen bzw. unteren Teil eines von den Tragstreben (b) gehaltenen Scherengelenkgestänges (f, e) angelenkt ist.
  3. 3. Laterne nach Anspruch 1 und 2, dadurch' gekennzeichnet, daß zum Zwecke einer senkrechten Führung während der Verschiebung des Daches und Reflektors ersteres durch in die hohlen Tragstreben (b) eingreifende Führungsstangen (r) gestützt wird.
  4. 4. Laterne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschiebungsmaß zwischen Dach und Reflektor durch ungleiche Bemessung der Anzahl der mit ihnen verbundenen Scherenglieder ein verschiedenes ist, so daß das Dach weniger weit angehoben als der Reflektor gesenkt wird.
  5. 5. Laterne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach und der Reflektor durch eine leicht auslösbare Sperrvorrichtung (s, h) in ihrer Ruhestellung gesichert werden.
  6. 6. Laterne nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinige 65 Verschiebung des Reflektors nach unten durch eine die Tragstreben umfassende Führungsbüchse (i) gesichert wird, wobei sie mittels einer aufgeschraubten Mutter (h) an den Reflektor (j) angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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