DE14019C - Treibvorrichtung an Flugmaschinen - Google Patents
Treibvorrichtung an FlugmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C23/00—Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for
- B64C23/005—Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by other means not covered by groups B64C23/02 - B64C23/08, e.g. by electric charges, magnetic panels, piezoelectric elements, static charges or ultrasounds
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Flugmaschine ist in ihren wesentlichen
Constructionstheilen der Form der Vögel nachgeahmt und besteht aus einem halbcylindrischen
oder elliptisch-cylindrischen Ballon, Windrädern a, welche gleichzeitig die Functionen eines Schwungrades
erfüllen, und damit verbundenen, wellenförmigen Scheiben b, den Federn c, den Flügeln d,
dem Schwanz e, dem zur Aufnahme der Last bezw. des Motors (Arbeit des menschlichen
Körpers) dienenden Stuhl/, einer Transmission g und einem Gegengewicht /z.
Der mit Taffet beschlagene, aus einem leichten Stahlgestell gearbeitete und mit Wasserstoffgas
angefüllte Ballon hat den Zweck, das Gewicht der gesammten Maschine inclusive Belastung
nicht zu heben, sondern nur auf Null zu reduciren, während eine Aufwärts- und fortschreitende
Bewegung durch die Flügel, die schiefe Ebene des Ballons und den gleichzeitig zur Steuerung
dienenden Schwanz erstrebt werden soll.
Aus diesem Grunde darf im allgemeinen das Gewicht der Maschine inclusive dem Gewicht
des Wasserstoffgases und der Belastung nicht gröfser, als das Gewicht der vom Ballon verdrängten
atmosphärischen Luft sein.
Das Windrad wird durch eine vom Stuhl ausgehende Transmission getrieben, übermittelt
seine Bewegung den übrigen Constructionstheilen, ruft einen gleichmäfsig ruhigen Gang
der ganzen Maschine hervor und dient gleichzeitig als Bremsvorrichtung derselben.
Mit demselben ist eine wellenförmige Scheibe fest verbunden, gegen die sich eine Feder legt,
die nebst zugehörigem Gestänge zum Tragen der Flügel dient.
Der mit dem Ballon durch eine Feder fest verbundene Schwanz gestattet durch Zugbänder
vom Stuhl aus eine verticale Auf- und Niederbewegung, aufserdem aber eine seitliche oder
windschiefe Verdrehung des Ballons.
Das vom Stuhl aus regulirbare Gegengewicht ermöglicht bei jeder beliebigen Windstärke eine
constante Neigung der Maschine gegen den Horizont, und soll dasselbe bei absolut ruhiger
Luft sich im Anfangspunkt der Curve befinden, wobei der Neigungswinkel der Maschine gegen
den Horizont etwa 30° betragen mag.
Die Functionirung der Maschine erfolgt durch die Tretbewegung eines Menschen, welche
mittelst zweier Transmissionen die beiden, eine fest mit dem Ballon verbundene Welle umschliefsenden
Hohlwellen k und damit die Windräder und wellenförmigen Scheiben in Rotation
versetzt. An der inneren, festen Welle sind nun die Flügel mittelst Scharniere und
der festen, nach rückwärts geneigten Federn verbunden, und legen sich die Federn oben
gegen die wellenförmigen Scheiben, so dafs durch Rotation derselben die Federn vorgedrückt
und demnach die Flügel gesenkt werden, während die Federn im nächsten Augenblick
zurückfedern können und demnach die Flügel heben, je nachdem das Ende der Feder in ein Wellenthal oder auf einen Wellenberg
zu liegen kommt.
Durch schiefe Anordnung des Gestänges kann eventuell aufserdem beim Herabgang der Flügel
eine Bewegung derselben von vorn nach hinten erreicht werden.
Hierdurch wird eine fortschreitende Bewegung erzielt, während die hierdurch hervorge-
rUfene Luftströmung gegen die vordere Fläche
des Ballons einerseits, andererseits aber gegen den Schwanz drückt und dadurch eine aufsteigende
Bewegung der Maschine hervorruft. Je nach der stärkeren Neigung des Ballons
gegen den Horizont, oder je nachdem der Schwanz stärker oder schwächer angezogen
wird, und je stärker die fortschreitende Bewegung der Flugmaschine ist, desto gröfser ist die
aufsteigende Bewegung derselben.
Alle diese Factoren kann man mit Hülfe des Gegengewichtes und der Schwanzbewegung vom
Stuhl aus reguliren.
Die Steuerung wird durch eine windschiefe Stellung des Schwanzes nach der einen oder
andern Seite hin erzielt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung der Bewegung der Flügel mittelst je einer wellenförmigen, an einem Rade befestigten Scheibe und einer sich gegen die Scheibe anlegenden Feder, indem bei der Drehung des Rades dem Flügel eine Bewegung ertheilt wird, die der des Flügels eines fliegenden Vogels ähnlich ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14019C true DE14019C (de) |
Family
ID=291140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14019D Active DE14019C (de) | Treibvorrichtung an Flugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14019C (de) |
-
0
- DE DENDAT14019D patent/DE14019C/de active Active
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