DE1398C - Einrichtungen an Luftdruckpumpen - Google Patents

Einrichtungen an Luftdruckpumpen

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DE1398C
DE1398C DE1398DA DE1398DA DE1398C DE 1398 C DE1398 C DE 1398C DE 1398D A DE1398D A DE 1398DA DE 1398D A DE1398D A DE 1398DA DE 1398 C DE1398 C DE 1398C
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disc
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stroke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/10Adaptations or arrangements of distribution members
    • F04B39/1013Adaptations or arrangements of distribution members the members being of the poppet valve type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Neuerungen an Luft-Druckpumpen, bestehend in einer neuen, eigenthümlichen Construction und Anordnung der Ventile, des Ventilkastens und der Aufstofsscheibe, welche die Saugventile mechanisch öffnet, wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 27.
MENCK & HAMBROCK in OTTENSEN und KARL PIEPER in DÜSSELDORF.
Einrichtungen an Luftdruckpumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1877 ab.
Die nachstehend beschriebene Luftdruckpumpe ist doppeltwirkend, kann horizontal, geneigt oder vertical angeordnet werden und ist vermöge ihrer Construction sowohl als. Gebläse und für andere industrielle Zwecke, bei denen niedrige Windpressungen erfordert werden, wie auch namentlich als Luftcompressor zur Erzeugung der höchsten in der Praxis zur Anwendung kommenden Druckspannungen zu benutzen.
Die Anforderungen, welche man nach Ansicht der Erfinder an eine gute Luftdruckpumpe stellen mufs, sind:
Grofse Ventilquerschnitte im Verhältnifs zum Kolben-Querschnitt, geringe schädliche Räume, leicht zugängliche und bequem auswechselbare Ventile lind mechanisches Oeffnen und Schliefsen der Saugventile. Allen diesen Bedingungen soll die vorliegende Luftdruckpumpe genügen.
Die in den Cylinderdeckeln liegenden Ventile sind aus dünnem Stahlblech hergestellt, welches in eine gewölbte widerstandsfähige Form geprefst wird, und jedes Saugventil ist mit seinem Sitz als ein unabhängiges Ganzes construirt, welches von aufsen in den Cylinderdeckel eingesetzt wird. Das Schliefsen der Ventile wird durch Federdruck bewirkt, das Oeffnen der Saugventile aber durch eine besondere Vorrichtung, welche die Erfinder die Aufstofsscheibe nennen.
Die Vorrichtung besteht in einer gusfeisernen Scheibe mit drei der Stellung der drei Saugventile entsprechenden Vorsprüngen. Die Scheibe ist mittelst Hülsen von weichem Holz auf der nach aufsen durchgeführten Kolbenstange aufgesetzt. Die Kolbenstange nimmt vermittelst Reibung diese Scheibe in ihrer Bewegungsrichtung mit, soweit die Arretirung auf den Führungen der Scheibe dies zuläfst.
Der Hub der Scheibe wird einerseits bei offenen Saugventilen begrenzt, wenn diese um ihren normalen Hub geöffnet sind, und andererseits, wenn die Ventile geschlossen, bleibt die Scheibe vermöge der Arretirung einige Millimeter vor denselben stehen, um bei erneutem Hubwechsel sofort wieder in Function zu treten. Das Oeffnen und Schliefsen der Saugventile geschieht, da beim Hubwechsel die Kolbenstange geringe Geschwindigkeit hat, ohne erheblichen Stofs. Letzterer wird noch durch eine an der Arretirung angebrachteLederscheibe aufgefangen. ■ Fig. ι der Zeichnung zeigt die ganze Luftpumpe, dargestellt während eines Kolbenhubes in der Richtung der Pfeile, also von links nach rechts. An dem linken Deckel drücken bei dieser Bewegungsrichtung die Vorsprünge der Aufstofsscheibe, welche durch Reibung von der Kolbenstange mitgenommen wird, auf die Saugventile und halten diese geöffnet. Am rechten Deckel wirkt die Aufstofsscheibe nicht auf die Saugventile und letztere sind geschlossen.
Fig. 2 zeigt einen Vertical-Längenschnitt durch den Deckel rechts, durch den Kolben, welcher noch in Bewegung nach rechts begriffen gedacht ist, und durch einen Theil des Cylinders, der mit angegossenem oben offenem Wassercirculationsmantel umgeben ist. Aus diesem Schnitt erhellt die Construction des Druckventilkastens mit den Druckventilen (oberhalb der Kolbenstange) und der Saugventile mit Stofsscheibe (unten).
Fig. 3 zeigt die eine symmetrische Hälfte eines Vertical-Querschnittes durch den Druckventilkasten nach der Linie ab bx c,
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der einen symmetrischen Hälfte des Deckels, von aufsen gesehen. Aus dieser Figur ist die Form der Aufstofsscheibe, von vorn gesehen, zu erkennen.
Fig. 5 endlich ist ein Horizontalschnitt nach der Linie d e <?, //, g durch die Wand, welche den Druckventilkasten nach unten begrenzt. Aus diesem Schnitt ist die Art der Führung und Arretirung der Aufstofsscheibe und die Befestigung der Führungsbolzen am Deckel des Ventilkastens ersichtlich. Die Figuren 2 bis 5 sind in doppelter Gröfse der Fig. 1 gezeichnet.
DE1398DA 1877-09-13 1877-09-13 Einrichtungen an Luftdruckpumpen Expired - Lifetime DE1398C (de)

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