DE13891C - Neuerungen an Pumpen - Google Patents
Neuerungen an PumpenInfo
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- DE13891C DE13891C DENDAT13891D DE13891DA DE13891C DE 13891 C DE13891 C DE 13891C DE NDAT13891 D DENDAT13891 D DE NDAT13891D DE 13891D A DE13891D A DE 13891DA DE 13891 C DE13891 C DE 13891C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B7/00—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
- F04B7/0042—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
- F04B7/0046—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for rotating distribution members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B7/00—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
- F04B7/0073—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the member being of the lost-motion type, e.g. friction-actuated members, or having means for pushing it against or pulling it from its seat
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
(Staat Rhode Island, Nord-Amerika).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1880 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction der Ventile für gröfsere Pumpen und
auf die Einrichtungen, dieselben zu bewegen; sie hat den Zweck, die Stöfse beim Oeffhen
und Schliefsen der Ventile zu beseitigen, das Einsetzen derselben und den Zugang zu denselben
zu erleichtern und die zur Erreichung dieser Zwecke verwendeten Mechanismen einfach
und entsprechend herzustellen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι der Verticaldurchschnitt einer Pumpe mit den verbesserten Ventilen,
Fig. 2 die Oberansicht derselben,
Fig. 3 die Ansicht des Kolbenkopfes in einer gegen Fig. 1 etwas geänderten Ausführung,
Fig. 3 die Ansicht des Kolbenkopfes in einer gegen Fig. 1 etwas geänderten Ausführung,
Fig. 4 die Oberansicht eines Ventils mit theilweisem Schnitt der Bewegungsmechanismen,
Fig. 5 eine Seitenansicht mit theilweisem Verticalschnitt,
Fig. 6 eine Ansicht des Armes JV2,
Fig. 7 der Ringsitz in der Oberansicht und nicht eingesetzt,
Fig. 7 der Ringsitz in der Oberansicht und nicht eingesetzt,
Fig. 8 derselbe eingesetzt.
Um die Stöfse zu vermeiden, die vorkommen, wenn gröfsere Pumpen rasch betrieben werden,
sind die Ventile O derart ausbalancirt, dafs ihr
Gewicht dem durchgehenden Wasser keinen Widerstand entgegensetzt; und werden sie
kurz vor dem Wechsel der Bewegung durch einen nachgiebigen federnden Mechanismus auf
ihre ebenfalls elastischen Sitze gedrückt, so dafs sie sich der Bewegung des Wassers auch dann
anbequemen, wenn der Mechanismus nicht ganz genau adjustirt ist. Um diesen verschiedenen
Einzelheiten zu entsprechen, sind die Ventile O
(s. auch Fig. 4 und 5) als flache Scheiben ausgeführt, die auf eigenthümlich hergestellte Sitze,
die weiter unten beschrieben werden, sich auflegen und durch einen Schraubenbolzen ox mit
dem Arm JV1 der Welle JV verbunden werden. Die zweiten Arme JV" der Welle IV, die sich
aufserhalb der Hauben M' befinden, sind an die hohlen Stangen P angeschlossen, die zu
dem Mechanismus führen, der die Bewegung der Ventile beeinflufst. Die Stange P für das
Saugventil schliefst sich oben an das äufsere Ende des elastischen Hebels Q an, dessen
Drehpunkt sich am Kolben ,S befindet. Wenn der Kolben S von unten aufzusteigen beginnt,
ist der Hebel Q in der in Fig. 1 durch starke
Linien bezeichneten Stellung und hat weiter keine Wirkung, als dafs er dazu beiträgt, durch
sein Gewicht das Ventil auszubalanciren. Wenn aber der Kolben S bis beinahe zu dem höchsten
Punkte steigt, so trifft ein an ihm befindlicher Ansatz .S2 den Hebel Q und hebt ihn
in die punktirt angegebene Lage. Dadurch wird die Stange P aufwärts gezogen und das Ventil O
geschlossen. Der Hebel Q stellt demnach eine Feder dar, die das Bestreben hat, das Ventil
zu schliefsen, während des gröfsten Theiles des Hubes nicht in Thätigkeit kommt, nahe dem
höchsten Punkte der Kolbenbewegung aber zu wirken anfängt und das Ventil O mit bis zum
Ende des Hubes wachsender Kraft auf seinen Sitz zwingt. Die Kraft und Geschwindigkeit,
mit der die Pumpe arbeitet, mufs dem Zuflufs des Wassers angemessen grofs sein, um das
Ventil O, sobald der Kolben 5 wirklich stillsteht,
und bevor er seinen Niedergang anfängt, auf seinen Sitz zu zwingen.
Das Druckventil arbeitet in ähnlicher Weise mit etwas abgeändertem Mechanismus, um zugleich
zu zeigen, dafs die Erfindung verschiedene Ausführungen der Grundidee umfafst. Die Stange/1
hängt am Ende des Armes R1 der in Lagern
der Stützen M2 oscillirenden Welle R. Ein
zweiter Arm R2 dieser Welle ist von Stahl oder anderem elastischen Material gemacht, in einer
Spirale um die Welle R gebogen, so dafs genügend Elasticität vorhanden ist, und erstreckt
sich nach dem Kolben zu, wie Fig. ι zeigt. Während der Kolben S in seiner höchsten
Stellung ist und während des gröfsten Theiles seines Hubes übt der Mechanismus keine Wirkung
weiter aus, als dafs er das Ventil O balancirt. Wenn aber der Kolben ,S beinahe
seinen tiefsten Stand erreicht hat, trifft der Flantsch des Kolbens das Ende des Armes R2,
den er niederdrückt. Dadurch geht die Stange P nach oben und zwingt das Druckventil O auf
seinen Sitz.
Um die Spannung der Federn Q und R2, oder die Kraft, mit der sie auf die Ventile O
drücken, zu reguliren, sind die hohlen Stangen P an ihren beiden Enden mit eingeschraubten
Kopfstücken / versehen, mit denen sie an die Hebel iV2 und R1 angehängt sind. Das Gewinde
ist oben und unten verschieden, Rechtsund Linksgewinde, so dafs durch Drehen der
Stange P dieselbe verlängert oder verkürzt wird. Gegenmuttern sichern die Stellung der Kopfstücke /, wenn die nöthige Spannung erreicht
ist.
Fig. 3 zeigt eine andere Form des Hebels Q. Er erscheint hier nicht als gerade Feder,
sondern , zeigt in der Mitte eine gewundene Schraubenfeder, welche bei grofser Kraft eine
sehr elastische Wirkung und doch nur geringe Beanspruchung der festen Theile ergiebt.
Die äufseren Hebel N2 erfüllen noch einen Nebenzweck, der von Bedeutung ist. Ihre
Stellung giebt dem Maschinenwärter stets genau die Stellung des unsichtbaren Ventils O an, so
dafs er im Stande ist, das Spiel des Ventils zu controliren und jede Unregelmäfsigkeit oder
dergleichen ohne weiteres zu erkennen.
Wie oben erwähnt, ist der Sitz, auf den die .Ventile O sich auflegen, auf eine eigenthtimliche
Art construirt, um einen sanften, elastischen und dichten Schlufs herzustellen. Die
Oberkante des Durchgangsloches im Gehäuseboden M3, Fig. 5, zeigt einen schräg unterdrehten
Ansatz i/von bedeutender Breite, in den mehrere Windungen von Lederstreifen, Gummi
oder anderem nachgiebigen Material auf hoher Kante eingebracht sind. Um diese Windungen
festzuhalten, wird innerhalb derselben ein aufgeschnittener, kräftig nach aufsen federnder Metallring
V eingesprengt. Fig. 5 zeigt den Querschnitt desselben, während Fig. 7 den Ring V
vor, Fig. 8 ihn nach dem Einbringen in der Oberansicht giebt. Die Breite oder Höhe des
Lederstreifens mufs so grofs sein, dafs seine Oberkante bedeutend über die Fläche von M3
hervorragt, während der Ring V mit M3 eben ist. Nachdem der Ring V, der das Leder
stark zusammenprefst, wenn seine Enden stumpf zusammenstofsen, eingesetzt ist, wird das vorstehende
Leder gleichmäfsig über ihm weggeschnitten. Wenn es feucht wird, dehnt das Leder sich etwas aus und bildet einen glatten,
gleichförmigen und gerade genügend elastischen Sitz, auf den das Ventil O mit grofser
Heftigkeit aufschlagen kann; ohne Erschütterungen und Geräusch zu verursachen. Die Erfahrung
hat gezeigt, dafs öfteres Trockenwerden solchem Sitze nicht schadet.
Es mufs hier bemerkt werden, dafs, wenn die Ventilscheibe stärker gemacht wird, die Dichtung
V auch auf ganz gleiche oder ähnliche Weise an dieser angebracht werden kann, wo
dann M3 nicht weiter ausgedreht wird, sondern eben bleibt.
Um leicht und bequem die Ventile O einzusetzen,
oder Zugang zu ihnen bekommen zu können, sind grofse Oeffnungen im Gehäuse M
vorgesehen, welche durch Hauben M1, die zugleich als Lager für die die Hebel JV1 und N2
tragenden Wellen N dienen, mit Flantschen und Schrauben geschlossen sind. Damit die
Ventile O leicht spielen können, ist eine eigenthümliche Lagerung der Welle· N, die drehbar,
aber doch dampfdicht durch die Seitenwände der Haube M1 gehen mufs, nothwendig geworden.
Diese Oeffnungen in der Haube Al1 sind so grofs, dafs die Hülsen T1 mit ihren
Flantschen T2 bequem hindurchgehen. Auf die beiden Enden der Welle N werden auf den
richtigen Plätzen die beiden Hülsen T1, mit den Flantschen T2 nach innen gekehrt, warm
aufgesetzt oder sonst befestigt. Dann wird auf jede Hülse T1 der Packungsring T3 aus vulkanisirtem
Gummi oder anderem passenden Material, dann ein oder mehrere lose glatte Ringe T^
aufgeschoben und endlich die Büchsen T, die in die Löcher von M1 passen, aufgebracht
und an die Haube M1 dicht geschraubt oder nur eingetrieben. Die Hülsen T1, die sich mit
der Welle N in den Büchsen . T drehen, sind von nichtrostendem Metall. Das Einbringen der
Welle N mit ihrem Arm N1 geschieht mit
Leichtigkeit, so lange die Büchsen T noch nicht an ihren Plätzen sind. Nachdem die
Packung T3 etwas zusammengedrückt ist, arbeiten
die Flächen dampf- und wasserdicht auf einander. Der Hebel IV2 wird, nachdem die erwähnten
Theile in ihrer Lage sind, auf der Welle JV befestigt. Dies kann auf verschiedene
schon bekannte Weisen geschehen, oder auch, indem das aufgespaltene Ende der Welle JV
durch eine konische Schraube JV3 ausgedehnt wird. Es ist selbstredend, dafs die beschriebene
Art der Lagerung der Welle JV auch blos an dem längeren Ende derselben angewendet
werden kann, während das kürzere nur in einer nach aufsen geschlossenen Büchse läuft.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
An Pumpen die Verbindung der Ventile O durch die oscillirenden Wellen JV, die Arme JVi JV2 und die Stangen P mit den Federhebeln Q und ,Z?2, welche letztere von der Kolbenstange der Pumpe und der Stofsplatte S* bewegt werden.
An den Wellen JV die Büchsen T1 in Verbindung mit den Hülsen T, dem Packungsring T3 und dem losen Ring T1.
Der federnde Sprengring V in Verbindung mit dem elastischen Material des Ventilsitzes.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13891C true DE13891C (de) |
Family
ID=291019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13891D Active DE13891C (de) | Neuerungen an Pumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13891C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962768C (de) * | 1954-03-09 | 1957-04-25 | Pleiger Maschf Paul | Durch Druckluft angetriebene Kolbenpumpe |
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- DE DENDAT13891D patent/DE13891C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962768C (de) * | 1954-03-09 | 1957-04-25 | Pleiger Maschf Paul | Durch Druckluft angetriebene Kolbenpumpe |
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