DE707451C - Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE707451C
DE707451C DESCH117638D DESC117638D DE707451C DE 707451 C DE707451 C DE 707451C DE SCH117638 D DESCH117638 D DE SCH117638D DE SC117638 D DESC117638 D DE SC117638D DE 707451 C DE707451 C DE 707451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
sliders
internal combustion
combustion engines
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH117638D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH117638D priority Critical patent/DE707451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE707451C publication Critical patent/DE707451C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Rohrschieberantrieb für Brennkraftmaschinen Die bekannten Rohrschieberantriebe für Brennkraftmaschinen greifen den Schieber an seinem unteren, aus dem Zylinder hinausragenden Teil derart an, daB neben dein die erwünschte axial gerichtete Hinundherbewegung verursachenden Kräften stets unerwünschte, den Schieber quer, sogar auf Verdrehung beanspruchende Kräfte auftreten. Auch hängt der aus dem Zylinder ragende Teil des Schiebers meistens frei, was ihn diesen Kräften gegenüber sowie den vom Maschinenkolben selbst herrührenden, in Richtung der Kolbenstangenschwingungsebene den langrunden Verschleiß der Bohrung verursachenden Kräften gegenüber an dieser Stelle unwiderstandsfähiger macht.
  • Die bis jetzt bekannten, obige Nachteile aufweisenden Antriebe erfassen den Schieber z. B. einseitig an einem an seiner Mantelfläche befestigten Ohr, oft auch symmetrisch an beiden Enden eines Durchmessers, und zwar entweder mittels drehbar schwingenden Organen bzw. Leitkurven, welche sich periodisch wiederholende Querkräfte verursachen, oder noch mittels einer den Schieber zum Teil umgebenden, hoch und nieder bewegten Gabel, mit welcher der Schieber zwar nur in axialer Richtung auf Mitnahme verbunden ist, 'e jedoch in bezug auf ihre eigene Führung als frei hängender; einseitig eingespannter Balken durchbiegt, so daß ihre wirksame Ober- bzw. Unterfläche die Bedingung, in bezug auf, die Rohrschieberachse senkrecht zu stehen, nie erfüllt. Schlimmer steht es noch bei den eine kombinierte Verbundschwing- und Hinundherbewegung ausführenden Schiebern.
  • Erfindungsgemäß soll jede verzerrende oder quer auf den Schieber wirkende Kraft. dadurch vermieden werden, daß die den Schieber in bekannter Weise symmetrisch an beiden Enden eines Durchmessers erfassenden Teile aus zwei Gleitstücken bestehen, die in parallel zur Zylinderachse gerichteten und in unmittelbarer Nähe der Schiebermantelfläche angeordneten Führungen gleiten. Diese Gleitstücke, die mit dem Schieber in bekannter Weise nur in axialer Richtung auf Mitnahme verbunden sind, können infolge der Lage der Führungen in unmittelbarer Nähe der Schiebermantelfläche zwischen dem Führungsort und der Angriffsstelle weder eine Durchbiegung noch irgendwelche Verzerrung erleiden; sie übertragen somit lediglich eine axial gerichtete Bewegung, und es nehmen die Führungen jede davon abweichende Komponente auf. Wie dünn und leicht der Schieber auch sein mag, wird es hingegen immer möglich sein, diesen Führungen die erwünschte Festigkeit zu erteilen.
  • Zweckmäßig wird man diese Führungen aus gegen die Kurbelwelle zu sich erstreckenden backenförmigen Verlängerungen des Zylinders bilden, deren nach innen zugekehrte Flächen Fortsetzungen der Zylinderinnenfläcb.e darstellen und somit gegen die den langrunden Verschleiß verursachenden Schwingungen des Kolbens eine Stütze für den Schieber bilden.
  • Bei Verwendung von Doppelexzentern als Antriebsglieder wird man mit Vorzug die Gleitstücke über einen starren Rahmen und zwei auf den Innenseiten des Rahmens liegenden Zapfen von den beiden Exzentern aus bewegen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rohrschieberantriebes an einer Viertaktbrennkraftmaschüne, und zwar im soeben genannten Fall eines Doppelexzenterantriebes.
  • Die Fig. i entspricht einem axialen Schnitt durch einen Zylinder des Motors, senkrecht zur Kurbelwelle und zu den Wellen der beiden Exzenter.
  • Die Fig. 2 zeigt die Führung in einer schaubildlichen Ansicht von unten.
  • Die Fig.3 entspricht dem Schnitt III-III der Fig. i.
  • Die Fig. q zeigt schaubildlich den Schieber, die beiden Gleitstücke und eine Längsseite des Rahmens.
  • Der dargestellte Motor besteht aus dem Laufzylinder i mit dem darin schwingenden dünnen Rohrschieber 2, in welchem der Kolben 3 gleitet und mittels der Kolbenstange q. die Kurbelwelle 5 antreibt. Beidseitig liegen die zwei Exzenter 6 und 7, welche mittels Lenker 8 und 9 den in der Hauptsache aus Seitenbalken i o gebildeten Rahmen in Schwingung versetzen. Zapfern t i dieses Rahmens greifen in die in einer Führung 12 parallel zur Zylinderachse beweglichen Gleitstücke 13.
  • Letztere liegen symmetrisch an beiden Enden eines Durchmessers des Rohrschiebers, in dessen unmittelbarer Nähe sie angeordnet sind. Der Schieber ist lediglich im Laufzylinder des Motors sowie in den Führungen 12 geführt, die den Zylinder verlängern und mit ihm ausgebohrt werden.
  • Gegenüber den mittels des Rahmens zwangs-und gleichläufig bewegten Gleitstücken 13 weist der Schieber im Bereich seiner unteren Kante zwei Wulste i 8 von rechteckigem Querschnitt auf, die in entsprechend rechteckig ausgebildete Rillen i 9 dieser Gleitstücke zu liegen kommen. Radial erstrecken sich die Wulste nur so weit, daß sie die entsprechende innere Rillenwand nicht'berühren, so daß der Schieber nur in axialer Richtung mit den beiden Gleitstücken auf Mitnahme verbunden ist.
  • Außer aus den Seitenbalken i o besteht der Rahmen aus Bolzen 20; er soll starr sein und von den Lenkern 9 derart angegriffen werden, daß er keiner verzerrenden Wirkung unterliegt, damit sich die Gleitstücke 13 gleichläufig bewegen.
  • Die den Schieber im Bereich seines unteren Teils unterstützenden Führungen 12 liegen gerade dort, wo der langrunde Bohrungsverschleiß auftritt, d. h. an den Stellen, wo der Kolben den Schieber am meisten beansprucht.
  • Der erfindungsgemäße Antrieb ist bei jeder Schiebersteuerung anwendbar, eignet sich jedoch besonders gut für Maschinen mit doppelexzentergesteuerten, sehr dünnen und vorzugsweise über ihre ganze Länge aufgeschlitzten Rohrschiebern.
  • Der Antrieb unterliegt keiner Abnutzung, da er im unteren Motorgehäuseteü liegt und durch das stets an dieser Stelle geschleuderte Schmiermittel reichlich geschmiert wird.
  • Selbstverständlich soll der erfindungsgemäße Antrieb nicht auf Viertaktverbrennungskraftmaschinen beschränkt sein; er kann überall dort Anwendung finden, wo eine Rohrschiebersteuerung benutzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrschieberantrieb für Brennkraftmaschinen mit symmetrisch an beiden Enden eines Durchmessers erfaßtem und mit den ihn erfassenden Teilen nur in axialer Richtung auf Mitnahme verbundenem Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile aus zwei Gleitstücken (13) bestehen, die in parallel zur Zylinderachse gerichteten und in unmittelbarer Nähe der Schiebermantelfläche angeordneten Führungen (i2) gleiten.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (12) der Gleitstücke (13) aus gegen die Kurbelwelle (5) zu sich erstreckenden, backenförmigen Verlängerungen des Zylinders (i) bestehen, deren nach innen zugekehrte Flächen Fortsetzungen der Zylinderinnenflächen darstellen.
  3. 3. Rohrschieberantrieb nach Anspruch 2 unter Verwendung von Doppelexzentern als Antriebsglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (13) über einen starren Rahmen (i o, 2o) und zwei auf den Innenseiten des Rahmens liegende Zapfen (i i) von den beiden Exzentern aus bewegt werden.
DESCH117638D 1939-02-01 1939-02-01 Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen Expired DE707451C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH117638D DE707451C (de) 1939-02-01 1939-02-01 Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH117638D DE707451C (de) 1939-02-01 1939-02-01 Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE707451C true DE707451C (de) 1941-06-23

Family

ID=7450814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH117638D Expired DE707451C (de) 1939-02-01 1939-02-01 Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE707451C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008002212B4 (de) Handgeführte Hubsägemaschine
DE2103482A1 (de)
DE102012001962A1 (de) Einrichtung zum gleichzeitigen Handhaben mehrerer Komponenten
DE102011111816A1 (de) Vorrichtung mit Exzenter-Kolbenbolzen zur Erzielung eines variablen Verdichtungsverhältnisses in einem Hubkolbenmotor
DE69620348T2 (de) Hammermechanismus
DE102008061993A1 (de) Industrieroboter
DE707451C (de) Rohrschieberantrieb fuer Brennkraftmaschinen
DE102015104771A1 (de) Vorrichtung zum Massenausgleich für eine Hubkolbenmaschine
DE2248137C3 (de)
DE822176C (de) Brennkraftmaschine mit um die Laengsachse rotierendem Zylinder
DE147352C (de)
DE522341C (de) Drehkolben-Pumpe mit sichelfoermigem Arbeitsraum und in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben mit radialen Rippen, die Beanspruchungen der Kolben aufnehmen
DE2120045C3 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen mit einem hydraulischen Arbeitszylinder
DE4002782A1 (de) Kolbenmaschine
DE2744709A1 (de) Drehbetaetigungsvorrichtung
DE497588C (de) Kolbenmaschine, insbesondere Brennkraftmaschine, mit Hypozykloidengetriebe
DE1939096A1 (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine drehende Bewegung als Maschinenelement
DE646435C (de) Fliehkraftschmierpumpe
DE45909C (de) Neuerungen an Dampfmaschinen
EP3663579B1 (de) Kolbenverdichter
DE10242228A1 (de) Schubkurbelsystem
AT151484B (de) Doppeltwirkende Pumpe, Verdichter od. dgl.
DE622775C (de) Freiflugkolbenmaschine mit gegenlaeufigen Flugmassen
DE687436C (de) Drehventilabdichtung
DE102018006977B4 (de) Motor mit variablem Totpunkt