DE133441C - - Google Patents
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- DE133441C DE133441C DENDAT133441D DE133441DA DE133441C DE 133441 C DE133441 C DE 133441C DE NDAT133441 D DENDAT133441 D DE NDAT133441D DE 133441D A DE133441D A DE 133441DA DE 133441 C DE133441 C DE 133441C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B11/00—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
- F04B11/0008—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
- F04B11/0016—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B53/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
- F04B53/16—Casings; Cylinders; Cylinder liners or heads; Fluid connections
- F04B53/162—Adaptations of cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. 2
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Ausführungsform der Saug- und Druckpumpe
nach Patentschrift 128800, Kl. 59a.
Die vorliegende Neuerung besteht darin, dafs der zwischen dem Saug- und Druckventil des
eigentlichen Pumpenraumes angebrachte Hülfsdruckwindkessel a, wie aus den beiliegenden
Zeichnungen ersichtlich ist, eine andere Anordnung erhalten hat, und ferner ist bei
gleichem Zweck desselben seine Wirkungsweise eine neue.
Fig. ι veranschaulicht die Anordnung und die Bauart dieses Windkessels. Seine
Bestandteile sind im Wesentlichen dieselben, wie bei dem der ursprünglichen Ausführungsform,
während seine Anordnung bezw. Wirkungsweise folgende ist.
Die Anordnung des Windkessels ist1 eine andere insofern, als die Richtung desselben am
Pumpenanschlufsflansch eine zu der ursprünglichen entgegengesetzte ist:
Gegenüber der früheren Anordnung befindet sich nunmehr die Windkesselluft I zwischen
der Flüssigkeitsmenge k und dem Pumpenraum e.
Bei der etwa zwangsweise durch das Steuergestänge i h g erfolgenden Oeffnung des Ventils
f strömt die Druckluft / nach e und erzeugt hier eine elastische Spannung. Bei entsprechender
Drosselung an den Durchgangsstellen f oder in (bei letzterer mittels Handspindel oder
dergl.) ist man in der Lage, schon vor dem Hubwechsel, d. i. vor Beendigung des Saughubes,
eine ohne Stofs beginnende mehr oder weniger grofse Steigerung der Spannung in e
hervorzubringen, so dafs der zurückkehrende, d. i. drückende Kolben nicht mehr die volle
Spannungssteigerung zu bewirken hat. Zu Anfang des Druckhubes wird die Luft / nach a
zurückgedrängt, und zwar so lange, als das Ventil/ offen steht. Der Schlufs von /erfolgt
durch den Stofs des Wassers, sobald dieses durch d-c hindurch f erreicht hat. Es soll
dies in dem Zeitpunkt geschehen, wo die Spannung in α gleich ist derjenigen im Hauptwindkessel
der Pumpe oder wenig kleiner als diese. Hierdurch soll verhütet werden, dafs bei dem
den gewöhnlichen Betriebsdruck der Pumpe übersteigenden Eröffnungsdruck des Druckventils
Wasser in α eindringt.
Mit Beginn des nächsten Saughubes schliefst Ventil/ nach e hin ab, bis gegen Ende desselben
das Spiel anfängt, sich zu wiederholen.
Die neue Ausführungsform erfordert im Pumpenraum e einige Einrichtungen, die folgende
sind:'
Um zu verhindern, dafs die Druckluft I nach dem Druckwindkessel der Pumpe entweicht,
ist der Mantel des Druckventils nach unten verlängert, so dafs diese Verlängerung und das
Wasser im Pumpenraum die Druckluft I gegen Durchtritt durch das Druckventil abschliefst
und um zu erreichen, dafs bei Umkehr des Kolbens die Druckluft wieder vollständig ent-
fernt wird, ist eine nach α ansteigende Führung für dieselbe angeordnet. Ferner ist erforderlichenfalls
in geringem Abstande von der Mantelverlängerung des Druckventils eine ringsum
laufende Rippe ο anzubringen, zu dem Zwecke, die von aufsen her in die Pumpe gelangende
Luft nach dem Druckwindkessel der Pumpe abzuleiten, und zwar derart, dafs etwa aufsteigende Luftbläschen unter das Druckventil
und nicht um dessen Mantel herum durch c-d nach α gelangen.
Nach Vorstehendem unterscheidet sich die neue Ausführungsform von derjenigen des
Haupt-Patentes im Wesentlichen dadurch, dafs bei derselben die Windkesselluft/ auf die von
der Pumpe angesaugte Flüssigkeit bezw. auf den stofsenden Kolben direct wirkt, während
bei jener dies vermittels einer zwischen der Luft / und der angesaugten Flüssigkeit befindlichen
kleinen Flüssigkeitsmenge k indirect geschieht. Ferner besteht ein Unterschied darin,
dafs in dem Raum e bei der neuen Ausführungsform bereits gegen Ende des .Saughubes
eine mehr oder weniger anwachsende Spannung herbeigeführt werden kann, während
bei der früheren die Spannung in diesem Raum erst in die Höhe getrieben wird, wenn der
Pumpenkolben anfängt zu drücken.
Bei beiden AusfUhrungsfonnen besteht dagegen die Eigentümlichkeit, ■ dafs bei jeder
derselben der zu Anfang der Druckperiode stofsende Kolben gegen eine von dem Hülfsdruckwindkessel
α ausgehende, elastische, kurz vor Ende des Saughubes herabgegangene und
unmittelbar darauf wieder auf die volle Höhe getriebene Spannung arbeitet.
An der einen oder anderen Ausführungsform der Erfindung können folgende Abänderungen
getroffen werden:
Entfernt man beidervorliegendendasimlnnern
von α befindliche Rohr b und vertauscht das Ventil/"
mit einem solchen von der Wirkungsweise desjenigen der ursprünglichen Ausführungsform,
so erhält man auch die Wirkungsweise der letzteren. Umgekehrt läfst sich bei der ursprünglichen
Ausführungsform die Wirkungsweise der vorliegenden erreichen, wenn man bei derselben das Rohr b entfernt und ein
Ventil f einschaltet, dessen Wirkungsweise derjenigen des Ventils der neuen Ausführungsform
entspricht, und wenn man überdies im Pumpenraum e Vorkehrungen trifft, um die Druckluft /
nach α zurückzuführen. Bei einer solchen Umänderung tritt alsdann in dem einen Falle an
Stelle der Druckluft Wasser, in dem anderen an Stelle des Wassers Druckluft nach e.
Claims (2)
1. Saug- und Druckpumpe nach Patentschrift 128800, Kl. 59a, dadurch gekennzeichnet,
. dafs der Hülfsdruckwindkessel a an seinem - .'.. Pumpenanschlufs derartig angebracht wird,
dafs die in demselben enthaltene Druckluft /■ sich zwischen dem Pumpenraum e
und der Flüssigkeitsmenge k befindet, so dafs dieselbe bei der gegen Ende des Saughubes
erfolgenden Eröffnung von f durch m und/ hindurch nach e dringend unmittelbar
auf die angesaugte Flüssigkeit bezw. den stofsenden Kolben wirkt, wobei erforderlichenfalls
vermittels derselben durch entsprechende Drosselung an den Durchgangsstellen fm f) schon vor dem Hubwechsel
in e eine ohne Stofs- beginnende Spannungssfeigerung herbeigeführt werden
kann.
2. Ausführungsform der Saug- und Druckpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
'■ zeichnet, dafs zum Zwecke der Verhinderung des Entweichens der nach e tretenden Druckluft
/ nach dem Druckwindkessel der Pumpe und zugleich zum Zwecke der Verhinderung
des Zutritts der in der Flüssigkeit mitgeführten Luftbläschen nach dem Hülfswindkesselraum
α im Kolbenraum der Pumpe ein ringförmiger, unten durch die angesaugte
Flüssigkeit verschlossener Hohlraum geschaffen ist, der gebildet wird aus einer Verlängerung des Mantels vom Druckventil,
einer unter derselben angebrachten ringsum laufenden Rippe 0 und, in fester Verbindung
mit dieser, aus der zwischen derselben und dem Sitz des Druckventils liegenden Pumpenwandung,
derart, dafs die in diesen Hohlraum von α aus eingetretene Druckluft /,vermittels
der Flüssigkeit durch den drückenden Kolben nach α zurückgedrängt wird
bezw. dafs die in der Flüssigkeit mitgeführten Luftbläschen durch die von der
Rippe 0 gebildete Kreisöffnung., hindurch unter das Druckventil und nach dem Druckwindkessel
der Pumpe gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133441C true DE133441C (de) |
Family
ID=401642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133441D Active DE133441C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133441C (de) |
-
0
- DE DENDAT133441D patent/DE133441C/de active Active
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