DE139634C - - Google Patents

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DE139634C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/02Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic ring being only condensed in peri position
    • C09B5/20Flavanthrones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 139634 KLASSE 22
In der Patentschrift 133686 ist ein Verfahren zur Darstellung eines gelben Farbstoffs der Anthracenreihe beschrieben, welches darin besteht, daß man ß-Amidoanthrachinon mit Alkali, mit oder ohne Zusatz eines Oxydationsmittels, bei 330 bis 3500 C. verschmilzt, die Schmelze unter Luftzutritt in Wasser löst und die alkalilöslichen Nebenprodukte der Reaktion durch Filtrieren entfernt.
Weiterhin ist dann in der Patentschrift 139^33 gezeigt worden, daß derselbe gelbe Farbstoff — allerdings nicht in reiner Form, sondern gemischt mit mehr oder weniger großen Mengen eines blauen Farbstoffs ·— entsteht, wenn man ß-Amidoanthrachinon mit sauren Oxydationsmitteln behandelt.
Weiterhin ist in der Patentschrift 136015 gezeigt worden, daß man zu dem nämlichen Farbstoff gelangt, wenn man ß-Amidoanthrachinon der Einwirkung von wasserfreiem AIuminiumchlorid unterwirft.
Der auf die eine oder andere Weise erhaltene Farbstoff löst sich in Alkalien bei Gegenwart von Reduktionsmitteln und bildet eine blaue Lösung, die alle Eigenschaften einer Küpe besitzt und demnach ein Hydrierungsprodukt des gelben Farbstoffs enthält.
Es ist nun gelungen, dieses Hydrierungsprodukt als solches zu isolieren. Das Produkt eignet sich direkt zum Färben, besonders zum 35
40
Drucken von Baumwolle. Außerdem bietet es, da es leicht durch Oxydation wieder in den Farbstoff selbst übergeführt werden kann, ein wertvolles Mittel, um letzteren von Nebenprodukten zu befreien, wie solche z. B. in der nach dem Verfahren des Patents 136015 aus ß-Amidoanthrachinon und wasserfreiem Aluminiumchlorid gewonnenen Schmelze enthalten sein können.
Beispiel.
10 kg der nach dem Verfahren des Patents 136015 erhaltenen und wiederholt mit salzsäurehaltigem Wasser ausgekochten Schmelze werden mit 1000 1 Wasser verdünnt und auf 60 bis 80° C. erwärmt; nun setzt man 20 kg Natronlauge 300 B. und 150 kg Natriumhydrosulfitlösung io° B. hinzu und hält die Temperatur ι Stunde auf 60 bis 80° C. Der gelbe Farbstoff ist mit schön blauvioletter Farbe in Lösung gegangen.
Man filtriert und versetzt das Filtrat mit 30 kg Natronlauge 300 B. und kühlt ab. Nach einigen Stunden scheidet sich das Natronsalz der Hydroverbindung in Form gut ausgebildeter, kupferglänzender Nädelchen aus. Man filtriert und wäscht mit wenig verdünnter Natronlauge. Das Natronsalz kann direkt in Pastenform als Farbstoff Verwendung finden. Will man die Hydroverbindung wieder in den
Farbstoff iiberführen, so kocht man sie mit Wasser unter Einblasen von Luft, wobei sich der Farbstoff in Form von gelben Nadeln ausscheidet.
In gleicher Weise verfährt man, wenn man den nach dem Verfahren des Hauptpatents 133686 bezw. nach demjenigen des Patents 139633 dargestellten gelben Farbstoff in die Hydroverbindung überführen will.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Weiterbildung des durch Patent 133686 geschützten Verfahrens, darin bestehend, daß der darin beschriebene gelbe Farbstoff in Form einer Hydroverbindung isoliert wird, und gekennzeichnet dadurch, daß man ihn in alkalischen Mitteln mit Natriumhydrosulfit oder ähnlichen Reduktionsmitteln behandelt.
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