DE139082C - - Google Patents
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- Publication number
- DE139082C DE139082C DENDAT139082D DE139082DA DE139082C DE 139082 C DE139082 C DE 139082C DE NDAT139082 D DENDAT139082 D DE NDAT139082D DE 139082D A DE139082D A DE 139082DA DE 139082 C DE139082 C DE 139082C
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- valve
- slide
- passage cross
- section
- pressure medium
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/20—Excess-flow valves
- F16K17/22—Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
- F16K17/24—Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
- F16K17/28—Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch das Patent 139081 geschützten
Rohrbruchventiles. Die Verbesserung besteht in der einfacheren Anordnung der Mittel zur Veränderung der Dampfverteilung
ober- oder unterhalb des Ventilkegels. Die Zuleitung des Dampfes zum Ventilkegel erfolgt
nach der vorliegenden Anordnung durch zwei gesonderte und seitlich zum Ventilkegel führende
Zuströmungskanäle, deren Durchgangsquerschnitte durch einen bezw. durch zwei
miteinander verbundene Schieber, Hähne oder dergl. derart verändert werden können; daß
die Summe der beiden Durchgangsquerschnitte bei allen Schieberstellungen stets dieselbe
bleibt. Die Bewegung des verstellbaren Verteilungsorganes (Schieber, Hähne usw.) erfolgt
von Hand außerhalb des Ventilgehäuses, wobei das Maß der Verstellung durch außen angebrachte
Marken genau ersichtlich gemacht werden kann.
Infolgedessen kann die Einstellung des Ventiles für eine bestimmte Druckgrenze, bei welcher
der selbsttätige Ventilschluß erfolgen soll, auf einfache Weise durch eine einzige Handbewegung
und ohne Störung während des Betriebes stattfinden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Von den Figuren bezeichnet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das ganze Ventil, während die
Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Stellungen des zur Regelung des Durchflusses dienenden Drehschiebers
darstellen.
Der im Sitz s geführte Ventilkegel ν ist von einer am Ventilgehäuse g angesetzten Rippe c
in solchem Abstande umgeben, daß zwischen Kegel und Rippe ein ringförmiger freier
Raum d verbleibt, dessen Durchgangsquerschnitt demjenigen der freien Ventilöffnung 0 gleich
ist. Durch die Rippe c wird der Zuleitungskanal e in zwei Kanäle α und b von gleichem
Durchgangsschnitt geteilt. Der mit f bezeichnete Schieber ist mit einer drehbar im
Ventilgehäuse gelagerten Spindel i verbunden bezw. mit Drehzapfen versehen, welche mit
einem Ende durch die Gehäusewand nach außen ragen und dort einen Handgriff k und
gegebenenfalls auch einen Zeiger tragen. Eine am Ventilgehäuse außen angebrachte, entsprechend
eingeteilte Skala oder auch Marken am Ventilgehäuse selbst können dazu dienen, die
jeweilige Stellung des Drehschiebers nach außen hin sichtbar zu machen. Die Größe des Schiebers
f ist derart bemessen, daß bei seiner Mittelstellung (Fig. 1 und 4) die Durchgänge
der beiden Kanäle α und b einander genau gleich sind. Demgemäß bleibt in allen Stellungen
des Schiebers die Summe der freien Durchgangsschnitte beider Kanäle a b dieselbe,
während der freie Durchgangsquerschnitt jedes Kanales beliebig geändert werden kann. Würde
z. B. einer oder der andere der Kanäle a b
durch den Schieber ganz geschlossen, so wäre der andere Kanal vollständig geöffnet (s. die
Schieberstellungen in Fig. 2 und 3).
Es wird demnach bei jeder Schieberstellung das betreffende Druckmittel in immer gleichem
Maße durch die Ventilöffnung 0 nach h strömen, nur mit dem Unterschiede, daß entsprechend
den verschiedenen Stellungen des Schiebers ein größerer oder geringerer Teil des Druckmittels
über und der übrige Teil des Druckmittels unter den Ventilkegel ν geleitet wird.
Dadurch entsteht eine verschiedene Wirkung des Druckmittels auf den Ventilkegel und je nach
dem Durchgangsquerschnitt von Kanal α wird ein entsprechender Teil des Druckmittels über
den oberen Teil des Ventilkegels hinwegströmen und dadurch eine Druckwirkung auf
letzteren ausüben, welche der Druckwirkung des von unten über den Ventilkegel und durch
die ringförmige Öffnung d strömenden Teiles des Druckmittels entgegengesetzt ist, wodurch
verhindert wird, daß bei Druckschwankungen sofern dieselben eine be
der Leitung,
stimmte festgesetzte Grenze nicht übersteigen, der selbttätige Schluß des Ventiles eintritt. Erst
wenn eine bedeutende, z. B. bei Rohrbruch, plötzlich eintretende Druckabnahme in der
Leitung entsteht, welche größer ist als die festgesetzte äußerste Grenze, erfolgt das selbsttätige
und plötzliche Schließen des Ventiles. 3»
An Stelle des Drehschiebers f, welcher bei der vorliegenden Darstellung nur als eine beispielsweise
Form des Verteilungsorganes gezeigt ist, können auch andere, gegebenenfalls mit Schlitzen versehene Schieber, Flach-,
Rund- oder Ringschieber zur Anwendung gebracht werden, ebenso Hähne, Ventile oder
dergl. geeignete Hülfsmittel.
Claims (1)
- -Anspruch:Bei Rohrbruch selbsttätig sich schließendes Ventil nach Patent 139081, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung des Druckmittels auf die beiden Seiten des Ventiltellers durch gesonderte Zuströmungskanäle (a b) geschieht, in oder vor denen ein oder mehrere Verteilungsmittel (Schieber, Hähne usw.) (f) derart angeordnet sind, daß der Durchgangsquerschnitt der einzelnen Zuströmungskanäle beliebig verändert werden kann, während der gesamte Durchgangsquerschnitt unverändert bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139082C true DE139082C (de) |
Family
ID=406847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139082D Active DE139082C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139082C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6472392B1 (en) | 1997-07-07 | 2002-10-29 | Abbott Laboratories | Triazole compounds and the use thereof as dopamine-D3 -ligands |
-
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- DE DENDAT139082D patent/DE139082C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6472392B1 (en) | 1997-07-07 | 2002-10-29 | Abbott Laboratories | Triazole compounds and the use thereof as dopamine-D3 -ligands |
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