DE138751C - - Google Patents

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DE138751C
DE138751C DENDAT138751D DE138751DA DE138751C DE 138751 C DE138751 C DE 138751C DE NDAT138751 D DENDAT138751 D DE NDAT138751D DE 138751D A DE138751D A DE 138751DA DE 138751 C DE138751 C DE 138751C
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pressure
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hydraulic
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Bei den Kalandern für Glatt- wie auch Gaufrierzwecke werden bezüglich der Pressungen, unter denen die Walzen arbeiten sollen, immer höhere Anforderungen gestellt, so daß man die früher allgemein übliche Druckübertragung der Belastungsgewichte mittels Hebel heute vielfach durch direkt auf die Unteroder Oberwalze wirkenden, hydraulischen Druck ersetzt.
Bei letzterer Anordnung haben sich jedoch mehrere Nachteile bemerkbar gemacht. Durch die direkte Einwirkung des Druckkolbens auf das Walzenlager wird das ganze System ein starres, während man es für die Arbeit etwas elastisch wünscht; auch ist der Betrieb gestört, sobald sich die geringste Beschädigung an der ganzen hydraulischen Vorrichtung einstellt. Diese Übelstände sollen durch die vorliegende Erfindung dadurch behoben werden, daß die Druckhebel vom hydraulischen Druck oder Gewichtsdruck so beeinflußt werden, daß jede Druckart für sich oder beide Druckarten gleichzeitig zur Anwendung gelangen können.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist ein mit dieser Belastungsvorrichtung versehener Kalander in einer Ausführungsform dargestellt.
Die Lager der mittleren Stahl- oder Hartgußwalze A sind mit dem Gestell fest verbunden, während die Lager der Papierwalze B und der Druckwalze C im Gestell verschiebbar sind. Die Winkelhebel D sind mit den Lagern von B direkt in j?, mit den Lagern der Walze C durch die in ihrer Länge einstellbaren Stangen F bei G und mit den hydraulischen Kolben H bei / gelenkig verbunden , während die Gewichtsbelastung K in L auf D wirken kann.
Läßt man nun Druckwasser auf die Kolben wirken, so daß letztere sich in der Pfeilrichtung ρ nach oben bewegen, so werden die Hebel D sich um G drehen und die Walze B zunächst gegen die Walze A anpressen. Sobald nun die Pressung zwischen A und B größer wird, wie diejenige zwischen A und C, werden der Winkelhebel D ihren Drehpunkt in E nehmen und die Walze C gegen die Walze A ziehen. Die Pressungen über und unter der Mittelwalze A werden sich also immer ausgleichen, da das System beweglich ist.
Der eben beschriebene Vorgang der Druckübertragung und Druckausgleichung geht auch vor sich, wenn man die Belastungsgewichte K bei L auf die Hebel D wirken läßt. Die Gewichtsbelastung kann unabhängig vom hydraulischen Druck arbeiten, wenn man die Abwasserhähne der Druckzylinder öffnet, wobei dann die Kolben frei in den Zylindern spielen. Um den hydraulischen Druck allein zu verwenden, muß durch Entfernung der Bolzen L oder N die Verbindung zwischen den Belastungshebeln K1 und Hebeln D aufgehoben werden. Läßt man die Verbindung zwischen K1 und D bestehen und gibt dabei Druck unter die Kolben, so wird mit dem hydraulischen Drucke bei J der Gewichtsdruck bei L auf D wirken, welch beide Druckäußerungen sich ergänzen, falls man mit außergewöhnlich starkem Druck arbeiten will.
Durch diese Vereinigung von hydraulischem und Gewichtsdruck ist man also immer in der Lage, mit der Maschine ohne Aufenthalt weiter arbeiten zu können, falls eine Betriebsstörung der einen oder anderen Belastungsart eingetreten ist.
Fig. 3 bis 5 zeigen in weiteren Ausführungsformen, wie sich hydraulischer Druck mit den verschiedensten Hebelanordnungen zum beschriebenen Zweck leicht vereinigen läßt, unbeschadet dessen, daß die Anordnung nach Fig. ι und 2 als die beste Lösung der gestellten Aufgabe zu erachten ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Walzenbelastungsvorrichtung für Kalander u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Walzendruckhebel mit hydraulischen Pressen oder Gewichtshebeln so in Verbindung gebracht sind, daß jedes der Druckmittel für sich oder beide Druckmittel gleichzeitig zur Anwendung gelangen können.
    Eine Walzenbelastungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des hydraulischen und Gewichtshebeldrucks auf die Walzen durch Vermittelung von Winkelhebeln (D) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930497C (de) * 1945-06-08 1955-07-18 Hubert Duesberg Florquetsche mit hydraulisch belasteten Presswalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE930497C (de) * 1945-06-08 1955-07-18 Hubert Duesberg Florquetsche mit hydraulisch belasteten Presswalzen

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