DE13872C - Sicherheitsverschlufs für Wagenthüren - Google Patents

Sicherheitsverschlufs für Wagenthüren

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Publication number
DE13872C
DE13872C DENDAT13872D DE13872DA DE13872C DE 13872 C DE13872 C DE 13872C DE NDAT13872 D DENDAT13872 D DE NDAT13872D DE 13872D A DE13872D A DE 13872DA DE 13872 C DE13872 C DE 13872C
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DE
Germany
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car
lever
car doors
lock
doors
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Expired
Application number
DENDAT13872D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. O. SCHMIDT in Berlin, Kronenstr. 33
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE13872C publication Critical patent/DE13872C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
    • E05B83/12Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans for back doors of vans
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B53/00Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSIT63: Sattlerei und Wagenbau.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1880 ab.
Dieser Verschlufs Soll namentlich für solche Transportwagen bestimmt sein, welche einen kastenförmigen Bau zur Aufnahme der Güter haben, und welche durch Thüren in der Rückwand des Wagens geschlossen sind, z. B. wie bei allen Briefpost- und Postpackwagen.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen kastenförmigen Wagen im Schnitt; die nach hinten sich öffnende Thür P ist einflügelig gedacht und der Verschlufs in diesem Fall folgendermafsen ausgeführt. An einer Seitenwand ist im Innern ein Hebel abc angebracht, welcher seinen Drehpunkt in b hat. Der Hebelarm b a trägt am Ende einen abwärts gerichteten, recht langen Finger, welcher in eine Oese d eingreift, die an der Schlagseite der Thür sitzt. Der Hebelarm b c ist kürzer als der vorige und endet in einen Handgriff, damit der Kutscher von seinem Sitz aus den Hebel abc in die Oese d einhängen kann. Da der Hebelarm ab schwerer ist als der entgegengesetzte Hebelarm bc, so bleibt er in der Oese hängen. Jede verdächtige Bewegung des Hebels, welche eine Functionsstörung vermuthen läfst, kann vom Kutscher sofort bemerkt werden.
Für- zweiflügelige Thüren eignet sich der in Fig. 2 und 3 dargestellte Sicherheitsverschlufs. Es befindet sich an der Decke des Wagens im Innern die Welle e, welche von drei kleinen Lagern / getragen wird. Das dem Kutschersitz zugekehrte Ende der Welle läuft in eine Kurbel g aus, während das andere Ende der Welle einen Hebel h trägt, an dessen unterstem Ende, der mit ihm aus einem Stück bestehende Knopf k sich befindet. An der Thür, welche die Schlagleiste trägt, bezw. sich zuerst öffnen, läfst, sitzt eine Gabel i mit dem Lappen / zur Befestigung derselben.
In die Gabel schnappt der Knopf k des Hebels h ein und wird auf diese Weise ein unbeabsichtigtes Oeffhen der Doppelthür verhindert. Zur Versteifung des Hebels h ist noch eine Schiene / angebracht, wodurch der Verschlufs an Solidität gewinnt. Der Hebel h mit der Schiene / und einem entsprechenden Stück der (Stange) Welle e können auch aus einem Stück gegossen angefertigt sein. Der Hebel verschliefst nur in herabhängender Stellung (seiner Ruhelage) und kann in dieser noch durch einen Stift ο indirect gehalten werden, Fig. 2, welcher neben der Kurbel g an einem Kettchen hängt, und als Vorstecker für diese dient. Bei geöffneter Thür ist es zweckmäfsig, den Hebel h in eine Lage (für den vorliegenden Fall in eine horizontale) zu bringen, welche aufser der Richtung der Thüröffhung liegt, und zwar kann er alsdann durch einen Stift or welchen man in ein zweites Loch O1 steckt, gehalten werden, indem der Stift die Aufwärtsdrehung der Kurbel g hindert.
Einen dritten Verschlufs, für sowohl ein- wie zweiflügelige Thüren, zeigt Fig. 4. Derselbe wird auch durch eine nach dem Kutschersitz führende Stange e mittelst der Kurbel g in Thätigkeit gesetzt. Die Stange e enthält am hinteren Ende ein Schraubengewinde r, welches in eine entsprechende Mutter ί eingeschraubt wird. Die Mutter ist an der Ecke der Thür auf der inneren Fläche befestigt und zwar an der Schlagleistenseite und es kann eine Mutter bezw. Verschraubung, in der Mitte der Thür, angewendet werden oder man nimmt deren
zwei, in jeder Ecke eine. Die Stange e trägt zwei Bunde n, welche die Verschiebung und den Anschlag begrenzen. Die Stange (Welle) e ist an deii gewöhnlichen Lagern f aufgehängt.
Einen vierten Verschlufs zeigt Fig. 5. Hier befindet sich an der Seitenwand des Wagens, im Innern desselben der Winkelhebel wy v, welcher in y seinen Drehpunkt hat. Der Schenkel ν trägt einen Knopf als Buffer, gegen welchen die Thür stöfst, um den andern Schenkel w etwas anzuheben, damit er in den Schliefshaken ζ der Thür leicht einschnappt; in dieser Lage berührt der Buffer nicht mehr die Thür. Der Ausschlag des Hebels w y (wie pimktirt) ist so tief geneigt, dafs der Hebel in der horizontalen Lage, der geschlossenen Stellung, schon infolge des Federdruckes auf den Schenkel ν y immer das Bestreben zeigt, abwärts zu gehen, wodurch ein sicherer Verschlufs erzielt wird.
Eine Stange e greift den Schenkel νy einerseits an, andererseits den doppelarmigen Hebel q, während die Verlängerung der Stange den Handgriff ^1 trägt. Der Hebel q trägt einen abwärts gerichteten Zeiger, welcher zwei Stellungen, offen und zu, markirt. Offen, wenn die Thür geöffnet und der Winkelhebel die punktirte Stellung einimmt; zu, wenn die Thür geschlossen und der Schenkel wy in den Schliefshaken eingreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Einrichtung eines Verschlusses an Wagenthüren, zu welchem im wesentlichen eine vom Kutschersitz aus nach den hinteren Wagenthüren führende bewegliche Leitstange gehört, welche entweder an der Decke, den Seitenwänden oder dem Fufsboden des Wagens entlanggeht und vermittelst welcher der Verschlufs der Wagenthüren entweder durch Zug-, Druck-, Hub- oder Kurbelbewegung verriegelt oder entriegelt wird, gleichzeitig durch den jeweiligen Stand des Griffendes neben dem Kutschersitz die Stellung des Verschlusses anzeigend, dargestellt in den Ausführungen der Zeichnung, Fig. ι bis s, mit der Mafsgabe, dafs die in Fig 3 dargestellte Gabel auch seitlich angebracht und aus zwei Hälften bestehen kann, wie dies z. B. bei Schiebethüren der Eisenbahn-Güterwagen nöthig ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13872D Sicherheitsverschlufs für Wagenthüren Expired DE13872C (de)

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Publication Number Publication Date
DE13872C true DE13872C (de) 1900-01-01

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DENDAT13872D Expired DE13872C (de) Sicherheitsverschlufs für Wagenthüren

Country Status (1)

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DE (1) DE13872C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD258162S (en) 1978-05-08 1981-02-03 Hasbro Industries, Inc. Toy sink
USD258163S (en) 1978-05-08 1981-02-03 Hasbro Industries, Inc. Toy stove
USD261159S (en) 1979-09-21 1981-10-06 Rapaport Gerald M Toy kitchen sink
USD261404S (en) 1980-01-16 1981-10-20 Mel Appel Toy kitchen
USD262299S (en) 1980-02-06 1981-12-15 California R & D Center Toy oven

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