DE13845C - Verbesserungen an einem Hebel-Apparat für centrale Weichen- und Signalstellung. (Fünfter - Google Patents

Verbesserungen an einem Hebel-Apparat für centrale Weichen- und Signalstellung. (Fünfter

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DE13845C
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signal setting
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H. BÜSSING in Braunschweig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fünftes Zusatz - Patent zu No. 1397 vom 11. September 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1880 ab. Längste Dauer: 2. April 1891.
Vorliegende Construction an Signalstellhebeln in Centralapparaten hat den Zweck, durch zwei Stellhebel einen doppelten Drahtzug zum Stellen von zwei verschiedenen Signalen zu bewegen.
Die beiden neben einander liegenden Stellhebel ι und 2 sind mit länglichen Oeffnungen a versehen, durch welche eine um die horizontale Rolle d geschlungene Kette bc geführt ist. Diese Kette wird durch die Rollen e e in entsprechender Weise abgelenkt und schliefst sich an die Enden derselben der doppelte Drahtzug an, welcher nach den Signalen führt. Die Führung der Kette hinter dem Apparate kann auch durch Rollenanordnung geschehen, wie in Fig. 1 punktirt angegeben.
Es ist nun die Aufgabe zu lösen, einmal das Kettenstück b mit Hebel 1 in feste Verbindung zu bringen, wobei eine Verbindung von c mit Hebel 2 nicht stattfinden darf, und umgekehrt. Aufserdem darf die Kette bezw. der doppelte Drahtzug bei der Ruhestellung der Hebel nicht bewegt werden können. J
Zur Verbindung der Hebel mit der Kette ist an der vorderen Seite derselben vor der Oeffnung α ein in verticaler Richtung beweglicher Schieber / angeordnet; derselbe ist mit einem Loche g versehen, welches nach unten in den Schlitz h übergeht, Fig. 7. .
Durch das Loch g ist nun ebenfalls die Kette b c geführt, und zwar ist die Kette so angeordnet, dafs in dem Loche g in der Ruhestellung der Hebel ein Glied der Kette vertical steht, Fig. 8, so dafs, wenn sich der Schieber/ nach oben hebt, der Schlitz h sich auf das vertical stehende Kettenglied schiebt. Durch die gröfsere Breite der beiden horizontal liegenden Nachbarglieder wird die Bewegung der Kette durch den Schlitz h verhindert und ist somit dieselbe mit dem Hebel verbunden, und kann durch Umlegen desselben der doppelte Drahtzug in der betreffenden Richtung angezogen werden; hierbei bewegt sich das andere Kettenstück -frei durch den anderen Hebel, da die Oeffnung g im gesenkten Schieber/ der Kette kein Hindernifs entgegenstellt. So lange der eine Hebel sich in der gezogenen Stellung befindet, bleibt derselbe mit dem betreffenden Kettenstück fest verbunden und kann der andere Hebel nicht umgelegt werden, da das Anziehen des zweiten Stückes der doppelten Drahtleitung das Nachlassen des ersten bedingt; dieses wird aber verhindert durch den umgelegten Stellhebel. Die Bewegung des Schiebers/ erfolgt, wie in den Fig. 1, 4 und 5 angegeben, gleichzeitig mit den Einfallklinken i, Fig. 4 und 5, mittelst des Händeis k, wo der Schieber/ in der Verlängerung der Einfallklinke i gebildet ist, oder, wie in der Fig. 9 dargestellt, beim Anziehen des Stellhebels durch die schiefe Ebene /, auf welcher mit dem Schieber / verbundene Röllchen gleiten.
Die Unbeweglichkeit des Drahtzuges in der Ruhestellung beider Hebel wird durch die in den Kettenstücken unmittelbar vor den Schiebern// befestigten Hülsen m m hergestellt. Die-
selben sind von solcher Gröfse, dais sie sich nicht durch die Oeffnung g des Schiebers / ziehen können, folglich verhindern dieselben bei Ruhestellung der Stellhebel ein Bewegen des doppelten Drahtzuges und bedingen aufserdem, dafs von den Schiebern// stets dasselbe Kettenglied gefafst wird.
Die Rollen η η, welche in den Oeffnungen a a gelagert sind, geben der Kette eine präcise Führung im Hebel.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Verbindung der über Rollen geführten Schlufskette b c einer doppelten Drahtleitung mit zwei Signalstellhebeln ι und 2 durch den vom Händel k oder von der schiefen Ebene / bewegten Schieber / und durch die Hülsen m.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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