DE137909C - - Google Patents
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- DE137909C DE137909C DENDAT137909D DE137909DA DE137909C DE 137909 C DE137909 C DE 137909C DE NDAT137909 D DENDAT137909 D DE NDAT137909D DE 137909D A DE137909D A DE 137909DA DE 137909 C DE137909 C DE 137909C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/60—Safety devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Tiegeldruckpressen liegt die Gefahr nahe, dafs der mit dem Einlegen der Bogen beschäftigte
Arbeiter nicht schnell genug seine Hand von dem Tiegel entfernt und dafs dadurch
leicht eine Verletzung durch die Druckbewegung des Tiegels erfolgt. Es ist bereits
mehrfach angestrebt worden, diese,Gefahr dadurch zu beseitigen, dafs die Hand des Einlegers
mittels einer Schutzstange selbstthätig von dem Tiegel entfernt wird. Die bekanntesten
Constructionen dieser Art lösen die gestellte Aufgabe durch eine von der Pleuelstange
der Maschine aus bewegte Schutzstange. An diese Einrichtung lehnt sich auch die vor-
4b~\ liegende Erfindung an. Die neue Einrichtung
unterscheidet sich aber von den bekannten Vorrichtungen dadurch, dafs die Bewegung
j der Schutzstange nicht ausschliefslich gerad-J linig nach oben gerichtet ist, wodurch der
Zweck nur unvollkommen erreicht wird, sondern es findet ein Anheben der Stange und
gleichzeitiges Rückwärtsfuhren derselben in Bezug auf die Tiegeloberkante statt. Die Wirk:
samkeit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Schutzvorrichtung wird demnach
durch die Wechselwirkung des Tiegels und der Pleuelstange der Maschine erzielt. Hierbei
hindert die Schutzvorrichtung während des Einlegens der Bogen den Arbeiter nicht, da
die Schutzvorrichtung erst kurz vor dem völligen Schliefsen des Tiegels in Thätigkeit tritt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Tiegeldruckpresse mit der Schutzvorrichtung
bei geöffnetem Tiegel in Seitenansicht,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht während des Schliefsens,
Fig. 3 eine weitere Ansicht bei nahezu geschlossenem Tiegel und wirksamer Stellung der
Schutzvorrichtung und
Fig. 4 in perspectivischer Ansicht die eigentliche Schutzvorrichtung besonders herausgezeichnet.
Auf der Tiegelachse α des von der Pleuelstange c bewegten Tiegels b ist ein Hebel d
befestigt, an welchem ein die Schutzstange e tragender Hebel f angelenkt ist, der seinerseits
durch die Hebelglieder g, h und i mit der Pleuelstange c in Verbindung steht. Der
Hebel g ist mittels einer Schlitzführung k dem Hebel / gegenüber einstellbar, wie auch das
Hebelglied *' nöthigenfalls eine Veränderung seiner Lage auf der Pleuelstange c gestattet.
Die einzelnen Hebel bezw. die Länge derselben sind so zu einander eingestellt, dafs die Schutzstange
e gewöhnlich an der oberen Aufsenkante des Tiegels b anliegt (vergl. Fig. 1 und 2).
Geht nun die Druckgangbewegung des Tiegels b, hervorgerufen durch die Bewegung der
Pleuelstange c, vor sich, so bleibt die Schutzstange e zunächst in ihrer bisherigen Lage, da
die Lage der Hebel d und f durch die Tiegelbewegung nicht beeinflufst wird. Erst nachdem
die Pleuelstange c nahezu ihre höchste Lage erreicht hat (vergl. Fig. 2), kommt das
Gelenk / der beiden Hebel g und h auf der Oberkante der Pleuelstange zur Auflage, so
dafs bei der Weiterbewegung der letzteren die Stange g den Hebel f zu einer solchen Drehung
um sein Gelenk zwingt, dafs die Schutzstange angehoben und in Bezug auf die Tiegeloberkante~"rückwärts
geführt wird. Das Abheben der Stangeinind des Hebels / bezw. ihre
Entfernung nach rückwärts von der Maschine fort findet demnach durch die fortschreitende
Bewegung der Pleuelstange und des Tiegels statt, da der Arm d fest mit der Achse a des
letzteren verbunden ist. Nach vor sich gegangenem Druck und sich wieder öffnendem
Tiegel ist natürlich die Bewegung des Hebelwerkes i H gfd eine umgekehrte, so dafs sich
bei einer bestimmten Entfernung des Tiegels von der Form die Schutzstange e wieder an
den Tiegel anlegt. Hat nun der die Bogen einlegende Arbeiter aus irgend einem Grunde
nicht Zeit gefunden, bei der Druckgangbewegung seine Hand von dem Tiegel zu entfernen,
so wird sie durch die Schutzstange e von der Maschine fort nach rückwärts geführt. ,
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schutzvorrichtung für Tiegeldruckpressen, bei welcher die Hand des Einlegers selbstthätig von einer mit der Pleuelstange (c) verbundenen Schutzstange zurückgedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs ein . die Schutzstange (e) tragender und mit einem an der Tiegelachse festsitzenden Arm (d) gelenkig verbundener Hebel (J) von der Pleuelstange (c) mittels der Gelenkstangen (gh) bewegt wird, indem bei Auflage des Gelenkes (I) derselben auf der Pleuelstange die Stange (g) den Hebel (J) zu einer solchen Drehung um sein Gelenk zwingt, dafs die Schutzstange (e) angehoben und rückwärts in Bezug auf die Tiegeloberkante geführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137909C true DE137909C (de) |
Family
ID=405754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137909D Active DE137909C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137909C (de) |
-
0
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