DE137906C - - Google Patents

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DE137906C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D5/00Sulfates or sulfites of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D5/02Preparation of sulfates from alkali metal salts and sulfuric acid or bisulfates; Preparation of bisulfates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/04Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated adapted for treating the charge in vacuum or special atmosphere

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Construction der mechanisch betriebenen Calcinirofen, auch Sulfatofen und dergl., namentlich die mit fester Muffel und rotirendem Rührwerk, haben den Nachtheil, dafs die beiden Hauptbesfandtheile derselben, nämlich Muffel bezw. Herd und Rührwerk, sich gegen einander verschieben können und dafs hierdurch Betriebsstörungen durch Klemmen des Rührwerks hervorgerufen werden.
Das Verschieben von Muffel und Rührwerk gegen einander und das dadurch herbeigeführte Klemmen hat bei den seither bekannt gewordenen Constructionen seine Ursache darin, dafs das Ofenmauerwerk ein Constructionstheil ist, der als Trä'ger und Stützpunkt sowohl für Muffel, wie für Rührwerk dient und welcher unbedingt durch die Feuergase und die Einwirkung des Calcinirgutes Veränderungen während des Betriebs erleiden mufs.
Aus diesem Grunde haben von den zahlreichen bekannt gewordenen Constructidnen mechanisch betriebener Calcinirofen bezw. Sulfatofen nur diejenigen mit rotirendem Herd und stationärem Rührwerk in die Praxis Eingang gefunden, weil bei dieser Construction die eben beschriebenen Schwierigkeiten in geringerem Mafse vorhanden sind, als bei denen mit feststehendem Calcinirherd und rotirendem Rührwerk.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein mechanisch betriebener Muffel- bezw. Calcinirofen, bei dem die oben erwähnten Uebelsfände dadurch vermieden sind, dafs die beiden Hauptbestandteile — Muffel und Rührwerk — derart mit einander verbunden sind, dafs ein gegenseitiges Verschieben beider Theile unmöglich wird.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 den Ofen im Grundrifs und die Fig. 2 und 3 denselben in senkrechten Schnitten nach A-B und C-D der Fig. 1 dar. Fig. 4 ist der gleiche Schnitt wie Fig. 3, doch ist in demselben das Mauerwerk nicht schraffirt, um die eigenthümliche Contraction des aus Gufseisen hergegestellten Ofens deutlicher erkennbar zu machen. Die ganz aus Gufseisen construirte Muffel bezw. der Herd A ist vermittelst eines Gufsstückes B in einem eisernen Gerüst D fest gelagert und mit diesem verbunden. Das Gufsstück B wird zu gleicher Zeit zur Führung der Rührwerkswelle benutzt.
Das Mauerwerk hat bei diesem Ofen gar keine Funktion als Constructionstheil, sondern dient lediglich zur Feuerführung und zum Zusammenhalten der Wärme.
Die Hauptbestandtheile des mechanischen Calcinirofens sind:
die eiserne Muffel bezw. der Herd A,
das Gufsstück B,
das Rührstück C und
das eiserne Gerüst D.
Die Muffel A besteht aus der Schale a mit der Nabe b, dem Mantel c und dem Deckel d; der Mantel c ist mit drei Putzöffnungen e versehen und der Deckel d mit dem Abstreicher/", dem Einfüllrohr g und dem Gasabzugsrohr g1.
Das Gufsstück B dient zur festen Verbindung der Muffel A. mit dem eisernen Gerüst D und vermittelt ferner durch die Stopfbüchse h die Führung der Rührwerkswelle.
Das Rührwerk C, welches durch Riemscheibc oder Elektromotor vermittelst Zahnräder angetrieben wird, besteht aus der Rührwerkswelle oder dem Königsstock z, der Nabe k, den Rührarmen / und den Kratzern m.
Das mittelst Aufzug oder Elevator gehobene Calcinirgut wird in den Trichter η geschüttet und von der Schnecke ο durch Rohr g in die Muffel befördert.
Im Falle der Ofen für die Darstellung von Sulfat benutzt werden soll, kann für den Einlauf der nöthigen Menge Schwefelsäure ein Rohr t benutzt werden. Durch das Rührwerk C wird das Calcinirgut fortwährend gerührt und das fertiggestellte Product gelangt continuirlich durch Auslaufp, welcher mit dem selbstständigen Verschluss q versehen ist, in Transportwagen.
Die Gase werden durch Rohr gl abgesaugt.
Die Feuergase bestreichen zweckmäfsig zunächst den Deckel und Mantel der Muffel, strömen durch die Oeffnungen r nach unten, heizen dann die Schale und gehen durch s nach dem Kamin.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Mechanischer Calcinirofen bezw. Sulfatofen, bestehend aus einer ganz aus Gusseisen construirten Muffel und einem mechanischen Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs beide Theile auf einem schmiedeisernen Gerüst und einem centralen Gufsstück gelagert bezw. darin geführt werden, so dafs das Ofenmauerwerk keinerlei Stutzpunkte für die eiserne Muffel und das Rührwerk bildet, sondern lediglich für die Führung der Feuergase und für die Zusammenhaltung der Wärme dient, zum Zweck, eine Verschiebung zwischen Rührwerk und Muffel zu verhindern.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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