DE137883C - - Google Patents
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- DE137883C DE137883C DENDAT137883D DE137883DA DE137883C DE 137883 C DE137883 C DE 137883C DE NDAT137883 D DENDAT137883 D DE NDAT137883D DE 137883D A DE137883D A DE 137883DA DE 137883 C DE137883 C DE 137883C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F3/00—Coiling wire into particular forms
- B21F3/02—Coiling wire into particular forms helically
- B21F3/04—Coiling wire into particular forms helically externally on a mandrel or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Schraubenfedern
nach Art des Patentes 137882.
Der Grundgedanke dieses Patentes wie auch der vorliegenden Erfindung beruht darauf, dafs
dem Federdraht vor seiner Aufwickelung eine elastische Drehung ertheilt wird. Während aber
in dem Haupt-Patente nur ein Verfahren geschützt und beschrieben ist, nach welchem
diese elastische Verdrehung dem ganzen Draht vor seiner Aufwickelung auf einmal ertheilt
wird, ist das vorliegende Verfahren dadurch gekennzeichnet, dafs die Drehung den einzelnen
Theilen des Drahtes kurz vor ihrer Aufwickelung ertheilt wird, indem man den Draht während
des Aufwickeins in unmittelbarer Nähe der Aufwickelungsstelle continuirlich verdreht.
Offenbar mufs der Erfolg dieses neuen Verfahrens im Wesentlichen derselbe sein wie beim
Verfahren des Haupt-Patentes, nämlich dafs die aus dem Draht hergestellte Feder eine gewisse
Anfangsspannung haben mufs. Es wird aber durch das vorliegende Verfahren der erstrebte
Zweck vollkommener erreicht als durch dasjenige des Haupt-Patentes. Es kann nämlich
beim Aufwickeln des Drahtes eine Torsionskraft auftreten, welche dem Draht an der Aufwickelungsstelle
eine gewisse Verdrehung ertheilt (die sich der von vornherein gegebenen Verdrehung je nach ihrer Richtung addiren
oder subtrahiren wird). Das Mafs dieser zusätzlichen Verdrehung mufs bei gleicher Kraft
der freien Drahtlänge proportional sein. Da sich die letztere nun nach dem Verfahren des
Haupt-Patentes beim Aufwickeln des Drahtes verändert, so ändert sich auch die zusätzliche
Verdrehung des Drahtes, und somit mufs die fertige Feder in ihren verschiedenen Windungen
verschiedene Anfangsspannungen aufweisen. Wenn diese Verschiedenheit auch nur gering
ist, so ist sie doch nicht immer erwünscht. Sie wird vollständig vermieden durch das
neue Verfahren, bei welchem der Draht eine sehr geringe Einspannlä'nge hat und diese Einspannlänge
sich aufserdem nicht ändert.
In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
wird der Draht d, wie beim Haupt-Patent, mit einem Ende an dem Dorn a
befestigt, auf den er aufgewickelt werden soll. Möglichst nahe an diesem Dorn α ist eine
Führung für den Draht d auf einem Gestell e montirt. Diese Führung, vortheilhaft aus zwei
oder mehreren gegen einander verschiebbaren Rollen b c bestehend, welche gegen den Draht
geklemmt werden, gestattet diesem zwar ein Hindurchgleiten, aber keine Relativverdrehung.
Die Führung ist an einem Schneckenrade f angebracht, das von einer Schnecke g seinen
Antrieb erhält; letztere selbst wird durch geeignete Winkel- und Zahnräderübersetzung opq
von der den Dorn α drehenden Vorrichtung angetrieben.
Wird nun der Dorn α von einer Drehbank oder sonst geeigneten Vorrichtung in Drehung
versetzt, so wird sich der Draht d auf diesen j aufwickeln; gleichzeitig wird aber auch durch
die Uebersetzung op q die Schnecke g und damit das Schneckenrad f sammt der Führung
b c sich drehen. Dem Draht d wird also dadurch die gewünschte elastische Verdrehung
während des Aufwickeins durch die Führung b c ertheilt.
Auch bei diesem Verfahren mufs man darauf bedacht sein, dafs die Achse des Domes a
und der auflaufende Theil des Drahtes d stets senkrecht zu einander stehen. Man kann dies
entweder durch entsprechende Verschiebung des Domes α oder durch eine solche des Gestelles
e erreichen.
Um verschiedenen Federn verschieden starke Drehung ertheilen zu können, können die
Winkel- bezw. ZahnradUbersetzungen op q auswechselbar
angeordnet sein.
Die Uebertragung der Drehbewegung von der Drehbankspindel auf die Führung kann
aufser durch Schnecke und Zahnräder auch durch beliebige andere mechanische Mittel erfolgen.
Die Drehung der Führung kann bei gleichförmiger Drehbankgeschwindigkeit event,
auch absichtlich ungleichförmig sein, wenn man den verschiedenen Windungen der Feder
verschiedene Anfangsspannungen geben will. Wenn es nicht auf besondere Genauigkeit ankommt,
so kann auch die Drehung der Führung von Hand erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Ein Verfahren zum Winden von schraubenförmigen Zugfedern nach Patent 137882, dadurch gekennzeichnet, dafs dem Draht (d) die elastische Verdrehung vermittelst einer rotirenden Führung
ertheilt wird.1 c) während des AufwickeinsHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137883C true DE137883C (de) |
Family
ID=405728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137883D Active DE137883C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137883C (de) |
-
0
- DE DENDAT137883D patent/DE137883C/de active Active
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