DE137646C - - Google Patents

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DE137646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters
    • B24B3/08Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters of profile milling cutters, e.g. of disc type
    • B24B3/085Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters of profile milling cutters, e.g. of disc type using a template

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 137646 KLASSE 67«.
Es ist bekannt, dafs die Fräser beim Härten ihre Gestalt verändern und daher auf das richtige Profil nachgeschliffen werden müssen. Zum Schleifen von einfachen Profilen (Geraden oder Kreisbögen) sind zwar Vorrichtungen bekannt; bei verwickelt gestalteten Formen mufs jedoch das Nachschleifen mit der Hand ausgeführt werden, was naturgemäfs nur ungenaue Formen giebt und zeitraubend ist.
Diese Uebelstände zu beseitigen und eine Vorrichtung herzustellen, mittelst deren auch Fräser mit verwickelt gestalteten Profilen genau und gleichmäfsig nachgeschliffen werden können, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Das Nachschleifen geschieht bei dieser Vorrichtung in der Weise, dafs der auf einen Dorn gesteckte Fräser mittelst einer an dem Schlitten desselben befestigten Schablone Zahn für Zahn genau in der der Schablone entsprechenden Form an der Schleifscheibe vorbeigeführt wird.
In den Zeichnungen ist dargestellt: In Fig. 1 ein Querschnitt der Vorrichtung, in Fig. 2 ein Grundrifs derselben unter Fortlassung des Fräserträgers, in Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Schleifstellung mit um 90 ° gedrehter Feststellvorrichtung für den Fräser.
'. Auf einer Schwalbenschwanzführung α ist ein Schlitten b (Fig. 1) verschiebbar, in welchem ein zweiter Schlitten c derart geführt ist, dafs eine Längsverschiebung und eine Kreisbogenbewegung möglich ist. Zu diesem Zwecke befindet sich in dem Schlitten c ein Schlitz d, welcher eine Verschiebung des Schlittens c gegenüber dem in dem Schlitten b drehbar angeordneten und durch den Schlitz d geführten Bolzen e gestattet. Eine durch eine Führungsstange / gehaltene Schraubenfeder g wirkt der Längsverschiebung des Schlittens in Richtung des Handgriffes Z entgegen, und sichert ein stetes Anliegen der an dem Schlitten c befestigten Schablone h gegen die Zunge i eines mit dem Schlitten b fest (oder verstellbar) verbundenen Querstückes *· Auf dem Schlitten c ist mittelst des Bolzens u ein Querstück m drehbar befestigt, auf welchem mittelst eines kleinen Schlittens η die Säule 0 des Fräserträgers verschiebbar angeordnet ist. In dem Kopf der Säule 0 ist der Dorn ρ zur Aufnahme des zu schleifenden Fräsers gelagert und mittelst der Schraube s (Fig. 3) in der Längsrichtung einstellbar. Der Fräser wird durch einen federnden, zwischen die Fräserzähne greifenden Haltestift r gehalten, welcher in einem auf den Dorn ρ geklemmten Halter q befestigt ist. In die Löcher t (Fig. 2) auf der Oberfläche des Schlittens b eingesetzte Stifte begrenzen die Ausschläge des Schlittens c.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der zu schleifende Fräser wird mittelst des Haltestiftes r auf dem Dorn ρ so festgestellt, dafs sich einer der Fräserzähne in der mittleren wagerechten Ebene befindet. Dieser Zahn wird nun so ausgerichtet, dafs die senkrechte Projection seines Profiles mit der Curve der in gleichem Mafsstab ausgeführten Schablone zusammenfällt. Durch Drehung des Fräserträgers um den Bolzen u wird eine Parallel-

Claims (1)

  1. Stellung beider Profile erzielt, während die senkrechte Uebereinanderstellung durch die Schraube s und den Schlitten η mit Hülfe eines Winkels bewirkt wird. Nun kann der Schlitten b mit dem ausgerichteten Fräser gegen die Schleifscheibe ν (Fig. 3) bewegt werden. Durch Drehung des Schittens c mittelst des Handgriffes / wird der Fräser derart um die Scheibe bewegt, dafs die Abschleifung, da die Feder g ein stetes Anliegen der Zunge i an der Schablone h bewirkt, genau nach dem Profil dieser letzteren erfolgt. Ist ein Zahn fertig geschliffen, so wird der Haltestift gelöst und der Fräser um einen Zahn weitergedreht. Die Spindel kann zweckmäfsig in senkrechter Ebene schief einstellbar angeordnet werden, um das Schleifen von Fräsern mit schrägen Zähnen zu ermöglichen.
    Paten τ-An Spruch:
    Kopirschleifapparat für Fagonfräser, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einem drehbaren und gleichzeitig in Längsrichtung verschiebbaren Schlitten (c) das Profil des nachzuschleifenden Fräsers senkrecht über dem Schablonenprofil (h) eingestellt wird, so dafs bei Drehung des Schlittens und Entlangführung der Schablone (h) an einer festen Führungszunge (i) durch eine über der letzteren angeordnete Schleifscheibe (v) ein genaues Abschleifen des Fräsers entsprechend dem Schablonenprofil bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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