DE313585C - - Google Patents

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DE313585C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. JULI 1919
KLASSE 67a GRUPPE
JOSEF TRSEK in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum! Hinterschleifen vonSchraubenbohrern und ähnlichen Werkstücken, bei der das Werkstück während seiner Längsverschiebung durch eine in eine Nut oder Schneidkante des Werkstückes eingreifende. Führung gegenüber der Schleifscheibe in richtiger Lage gehalten wird. Es ist bekannt, im Messerkopf schräg*5 liegende Hobelmesser in der Weise zu schleifen, daß sie an einem Schleifkopf befestigt werden, der sich mittels einer der Schneidkantenwindung < entsprechend gewundenen Führungsfläche gegen eine Führungsrolle legt; die Schleifscheibe ist hierbei mit ihrer Achse senkrecht zur Windung der zu bearbeitenden Schneidkante, also im Winkel zur Achse der Schleifscheibe angeordnet. Bei dieser Ein-
. richtung kann wohl ein Hinterschiff erzeugt werden, es ist aber infolge der nicht parallel'en Anordnung der Achsen schwer möglich, ihre gegenseitige Lage mit einfachen Mitteln derart genau einzustellen, daß , nacheinander verschiedene Schneidkanten, wie dies z. B. bei Schraubenbohrern notwendig ist, auf genau dasselbe Maß abgeschliffen werden.. Es ist. anderseits bekannt, Messerwalzen von Rasenschneidmaschinen in: der Weise zu schärfen, daß sie gleichachsig vor einer Schleifscheibe hin und her bewegt, und hierbei durch einen Führungsstift, gegen den sich das eine Messer der Walze legt, gegenüber der Schleifscheibe gleichzeitig verdreht werden. Bei diesen Einrichtungen erfolgt aber nur ein Abschrägen der Schneidkante. Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß ein Hinterschliff auch mit einer zürn Werkstück rechtwinklig angeordneten' Schleifscheibe erzeugt werden kann, wenn nur die zu bearbeitende gewundene Schneidkante gegenüber der Schleifscheibe in richtiger Lage gehalten und verschoben wird. Demgemäß soll bei der Einrichtung nach der Erfindung die Führung an einem winkelrecht zur Achse der Schleifscheibe verschiebbaren Schlitten, der für das Werkstück ein zur Achse der Schleifscheibe gleich abständiges Lager trägt, verstellbar angeordnet sein. Bei dieser Einrichtung ist es also möglich, nach Einstellung der Tiefe des Schliffes, ohne ihre Beeinträchtigung, also Unabhängig die Breite des Hinterschliffes durch Verdrehen des Werkstückes lediglich um ihre eigene Achse zu ändern. Es sind wohl bei den bekannten Sehleifvorrichtungen für die Walzen von Rasenschneidmaschinen auch verstellbare Führungen bekannt, deren Verstellung hat" aber nur eine Änderung1 der Schräglage der abzuschleifenden Kante im. Gefolge, da das zu bearbeitende Werkzeug verschwenkbar gelagert, ist und nach der Herstellung der Führung gegen die Schleifscheibe geschwenkt werden muß.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: ■ ,.
Fig. ι den Querschnitt der Vorrichtung, teilweise in Ansicht,
, Fig. 2 den Schnitt nach Linie 1-1 in Fig. 1, ebenfalls teilweise in Ansicht,
Fig. 3 den Grundriß der Vorrichtung und den Schnitt nach Linie i'-i' der Fig. 1.
In Fig. 4 ist schematisch die Anordnung
der Vorrichtung gegenüber der Schleifscheibe und der Schnitt -des Werkstückhalters nach Linie 4-4 in Fig. 3 dargestellt. Zur Aufnahme des Werkstückes, ζ. Έ.
eines Schraubenbohrers 5, dient eine Hülse 6, die in ihrem gegenüber der Schleifscheibe liegenden Halsteil 7 einen Ausschnitt 8 besitzt, so daß beim Schleifen das Werkstück im Halsteil eine sichere Führung und ein festes, die federnde Durchbiegung verhinderndes Widerlager erhält, das den Arbeitsdruck unmittelbar aufnimmt. In eine senkrecht zur Achse der Hülse 6 angeordnete Bohrung ist ein Stift 9 so eingesetzt, daß er außerhalb der Hülsenachse zu liegen kommt. Der Stift 9 greift beim Einführen des Werkstückes in die Hülse in eine der -Schraubennuten des Werkstückes, so daß dieses bei seiner Längsverschiebung in der Hülse gleichzeitig eine Drehbewegung ausführen muß. Der Stift 9 ist in der Hülse 6 in beliebiger Weise gesichert.
Die Hülse 6 sitzt in einer Büchse 10, mit der sie z. B. durch eine Schraube 11 fest verbunden ist (Fig. 2). Die beiden Hülsen sind in ein Lager 12 eines Ständers oder Schlittens 13 eingesetzt und können im Lager durch eine Schraube 14 festgeklemmt werden. Der Ständer 13 ist auf einer Grundplatte 15 in schwalbenschwanzförmiger Führung winkelrecht zur Schleifscheibe 16 geführt. Zwischen Ständer 13 und Grundplatte 15 ist eine Feder 1.5' eingeschaltet, die das Bestreben hat, den Ständer in Richtung des Pfeiles A .zu bewegen, also von der Schleifscheibe zu entfernen (Fig. j).
Der Ständer 13 kann mittels einer Hubscheibe 17 der Schleifscheibe genähert werden, die Hubscheibe 17 ist um einen in der Grundplatte 15 befestigten Bolzen 18 drehbar und kann durch den Handgriff 19 bewegt werden. Der Hubbogen der Hubseheibe 17 ist an einem Hebel 20 angebracht, der bei 21 an dem Scheibenkörper angelenkt ist und sich mit seinem freien Ende gegen eine Schraube 22 'legt, die ihr Lager im Scheibenkörper findet. Die Hubfläche verläuft vom Punkt 23 bis zum Punkt 24 kreisförmig um den Drehpunkt der Hubscheibe; von diesem Punkt an bis zum freien Ende des Hebels 20 tritt eine Verjüngung des Hubbogens ein. Durch Verstellen der Schraube 22 wird die Lage der Hubfläche gegenüber der Achse des Bolzens 18 und somit die Hubgröße geändert. Diese Einrichtung bietet den Vorteil, daß an keiner Stelle ein toter Gang auftreten kann.
Die Büchse 10 ist mit einem Hebel 25 fest verbunden und trägt an ihrer einen Stirnfläche eine Teilung, die vor einer am Lager 12 angebrachten Marke vorbeibewegt werden kann. Am Lager ist für die hindurchgehende Schraube 11 ein Längsschlitz 26 vorgesehen, so daß die Verschwenkung der Hülse 6 und der Büchse 10 nur auf ein beschränktes Maß möglich ist.
Die Wirkungsweise der A^orrichtung ist folgende:
Soll ein Schraubenbohrer geschliffen werden, dann wird eine Hülse 6, die einen dem Bohrerdurchmesser entsprechenden Innendurchmesser besitzt, in die Büchse 10 gesteckt. Die für verschiedene Bohrergrößen bestimmten Hülsen 6 besitzen untereinander gleichen Außendurchmesser, so daß für samt- / liehe Hülsen 6 dieselbe Büchse 10,. Handnabe 25 und Teilung Verwendung finden kann. Die Hülse 6 und die Büchse 10 werden in das Lager 12 eingeschoben und durch die Schraube 11 miteinander verbunden ■ und gleichzeitig gegenüber dem Lager 12 gesichert. Hierauf wird der Schraubenbohrer in die Hülse 6 hineingeschoben. Der Bohrer nimmt infolge des Stiftes 9 . gegenüber der Schleifscheibe eine bestimmte Lage ein, und seine Windungen gelangen infolge der durch den Stift 9 verursachten Drehung des Bohrers bei seinem Herausziehen aus der Hülse 6 stets in derselben Lage vor die Schleifscheibe 16. Ist der Bohrer in die Hülse 6 eingesetzt, dann wird der Ständer 12 durch Verdrehung der Hubscheibe' mittels des Handgriffes 19 der Schleifscheibe so weit genähert, daß diese den Bohrer berührt. Die weitere Verstellung des Ständers 12 geschieht durch Drehen der Schraube 22, mittels' deren die Tiefe des Schliffes mit großer Genauigkeit eingestellt werden kann. Zur Regelung der Breite des Hinterschliffes und damit stehenbleibenden Teiles der Kant- oder Schaftrippe .wird mittels des Hebels 25 die Hülse 6 und der in ihr liegende, in den Stift 9. eingreifende Bohrer der Schleifscheibe gegenüber verdreht, und nach erfolgter Einstellung wird die Schraube 14 angezogen, so daß die Hülse 6 in ihrer Lage gesichert wird und demzufoige die Breite des Hinterschliffes für sämtliche Gänge eines Schraubenbohrers oder Fräsers dieselbe bleibt. Bei der Maschine gemäß der Erfindung können also die Tiefe und die Breite des no Hinterschliffes voneinander vollkommen unabhängig eingestellt werden.
Das Hinterschleifen geht in der Weise vor sich, daß der Bohrer, nachdem die Schraube 22 und der Hebel 25 eingestellt sind, bei von der Schleifscheibe entferntem Ständer tief in die Hülse geschoben, der Griff 19 dann mit der linken Hand in die in Fig. 3 mit gestrichelten Linien angegebene Lage gebracht und somit der Ständer 12 an die Schleifscheibe herangeschoben und dann mit der rechten Hand der Bohrer langsam aus der-
• Hülse herausgezogen wird. Diese Arbeit kann für dieselbe. Windung oder für die verschiedenen Gänge des Bohrers wiederholt werden; man erhält hierbei, solange die Schraube 22 und der Hebel 25 nicht verstellt werden, bei Lage des Hebels 19 in der mit gestrichelten Linien angegebenen Stellung (Fig. 3) stets einen Hinterschliff von derselben Breite und Tiefe.
Die auf der. Zeichnung dargestellte Ausführung kann an beliebigen Schleifmaschinen an deren Ständer angebracht werden, so daß jede Schleifmaschine hierdurch zum Hinterschleifen geeignet gemacht wird; wesentlich ist nur für die -Befestigung der Vorrichtung an einer vorhandenen Schleifmaschine,' daß die Achse der Hülse 6 in gleicher Höhe wie die Achse der Schleifscheibe und parallel zu dieser angeordnet wird. Die Vorrichtung kann natür- lieh in entsprechender Ausführung auch in eine Schleifmaschine von vornherein eingebaut werden.
Für Schraubenbohrer mit kegeligem Ansatz muß die Hülse 6 in ihrem hinteren Teile einen größeren Durchmesser erhalten als gegenüber der Schleifscheibe, damit man den Bohrer genügend tief einführen kann. Der Stift 9 kann auch in beliebiger anderer Weise mit der Hülse verbunden sein.

Claims (2)

  1. Patent-An Spruch e:
    ι. Vorrichtung zum Hinterschleifen der die Schraubenrinne von Schraubenbohrern begrenzenden Schaft- oder Kantrippe, bei der der Bohrer während seiner Längsverschiebung durch einen in eine Schraubennut des Bohrers greifenden Führungsstift gegenüber der Schleifscheibe in richtiger Lage gehalten wird, dadurch gekenzeichnet, daß der Führungsstift (9) an einer um ihre eigene Achse verdrehbaren Lagerhülse (6) für den Bohrer oder das Werkstück befestigt ist, so daß die Einstellung der Breite des Hinterschliffes und seiner Lage gegenüber der Nutenkante der Schraubenrinne ausschließlich durch Verdrehen der Bohrerhülse zusammen mit dem Führungsstift erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubbogen der zum Verstellen des als Werkstückträger dienenden Schlittens (13) angeordneten Hubscheibe (17) an einem am Hubscheibenkörper angelenkten Hebel (20) angebracht ist, der sich mit seinem freien Ende gegen eine Stellschraube (22) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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