DE137342C - - Google Patents

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DE137342C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk
    • C25D17/22Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk having open containers
    • C25D17/26Oscillating baskets

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

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KAISERLICHES J
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Galvanisiren kleiner Gegenstände aller Art, wie Nadeln, Maschinenkolbennadeln, Speichen, Kugeln u. s. w., und zwar so zu galvanisiren, dafs die ganze Oberfläche der Gegenstände mit dem metallischen Ueberzuge bedeckt wird, und dafs einzelne Theile dieser Gegenstände, wie die Spitzen der Nadeln, nicht leiden.
Man hat nun schon nach dem Patente 97944 einen Schaukelapparat gebaut, in welchem die Gegenstände in dem Bade hin und her eine wellenförmige Bewegung ausführen, um alle Theile der Oberfläche mit dem Bade in Berührung zu bringen. Hierbei gerathen aber die Gegenstände kreuz und quer durch einander, die Spitzen von den Nadeln z. B. werden beschädigt, und die Gegenstände, welche im Allgemeinen die Stelle am Behälterboden haben, behalten diese Stellung bei und werden mehr oder minder schlecht galvanisirt.
Diesem Uebelstande soll die Vorrichtung nach dem Patent 108028 abhelfen, bei welcher die zu galvanisirenden Nadeln oder dergl. in den Vertiefungen je zweier wellenförmiger Stäbe sich befinden, und durch einen hin- und hergehenden Rechen bewegt werden. Parallel zu diesen wellenförmigen Unterlagen sind Zwischenwände angeordnet, welche das Verschieben von Nadeln z. B. in Richtung ihrer Längsachse und damit das Herabgleiten derselben von den Unterlagen verhindern sollen.
Nun kommt es aber vor, dafs Gegenstände, welche ungleich dick sind, wie z. B. Maschinenkolbennadeln oder mit Köpfen versehene Hut- und Stecknadeln sowie auch kleine Nähnadeln, wenn sie auf den genannten Unterlagen hin und her bewegt werden, sich zwischen den erwähnten Unterlagen schräg legen, so dafs ihre Längsachse nicht mehr rechtwinklig, sondern schräg zu den Zwischenwänden gerichtet ist. In dieser Lage fallen solche kleinen Gegenstände zwischen den wellenförmigen Unterlagen durch den unten offenen Behälter durch, bleiben auf dem Boden des das Bad enthaltenden Behälters liegen und werden nur zum Theil galvanisirt, sind also unbrauchbar.
Diesem Uebelstande abzuhelfen, ist im Besonderen der Zweck der vorliegenden Erfindung.
In dem das Bad aufnehmenden Behälter B ist ein Wagen oder Schlitten W auf Schienen S oder dergl. so angeordnet, dafs er durch ein Excenter E oder dergl. eine hin- und hergehende ruckweise Bewegung ausführt. Auf den beiden Stirnseiten des Wagens sind Puffer P oder andere federnde Vorrichtungen angebracht, welche die Stöfse des Wagens gegen die Wandung des Behälters aufnehmen bezw. zurückgeben sollen. Der die Kathode bildende Boden K des Wagens ist durch sich kreuzende versetzbare Querwände in Felder von der den zu galvanisirenden Gegenständen entsprechenden Gröfse getheilt.
Die einfachste Ausführung einer solchen Vorrichtung zeigt Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung im Querschnitt. Die Antriebsvorrichtung des Wagens W ist, weil beliebig und in den Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellt, hier fortgelassen. Die zu galvanisirenden Gegenstände liegen parallel zu den Theilungswänden T und erhalten durch die stofsweise

Claims (1)

  1. hin- und hergehende Bewegung des Wagens eine fortgesetzt rollende Bewegung um ihre eigene Achse bald nach der einen, bald nach der anderen Seite. Es findet also gewissermafsen ein fortwährendes Rütteln der Gegenstände im Bade statt, wobei ein Schräglegen der Gegenstände ausgeschlossen ist, weil die Zwischenräume zwischen den Theilungswänden verhältnifsmäfsig klein genommen werden können. Die Nadeln oder sonstigen Gegenstände bieten also allmählich ihre ganze Oberfläche dem elektrolytischen Bade dar.
    Damit nun bei der Bewegung des Wagens die Einwirkung des elektrischen Stromes durch die Anode auf die im Wagen befindlichen Nadeln oder dergl. immer und überall dieselbe bleibt und ein gleichmäfsiger Ueberzug erzielt werden kann, befestigt man zweckmäfsig die Anode A, wie es in den Fig. ι und 3 veranschaulicht ist, an dem Wagen selbst, so dafs der obere freie Raum des letzteren von der Anode bedeckt ist, und diese an der Bewegung des Wagens theilnehmen kann.
    Anstatt den Boden des Wagens aus einer einzigen Platte herzustellen, kann man denselben auch aus einzelnen neben einander angeordneten Streifen 5 zusammensetzen (Fig. 1, 2 und 4), welche auf ihren Längskanten mit einem isolirenden Streifen i versehen, und zwischen welchen je ein Zwischenraum \ gelassen ist, durch welchen von unten je eine Theilungswand T nach oben geschoben werden kann. Man erreicht hierdurch und durch Anordnung von senkrecht zu den Theilungswänden versetzbaren Querwänden Q eine Eintheilung des Wageninnern in einzelne Felder, in welchen die zu galvanisirenden Gegenstände nicht blos parallel den Theilungswänden T angeordnet, sondern auch an ihren beiden Enden an jeder axialen Verschiebung durch die Querwände Q verhindert werden.
    Die Theilungswände T sind auf einer gemeinsamen Unterlage U in Abständen, welche den Zwischenräumen % zwischen den Streifen s entsprechen, fest angeordnet. Die Unterlage U kann, wie in Fig. 1 angedeutet, gehoben und gesenkt und festgestellt werden. Den niedrigsten Stand der Unterlage U und der Theilungswände T ■ im Verhältnifs zu den Streifen s zeigt die Fig. 4. Man kann in dieser Stellung der Theilungswände die zu galvanisirenden Gegenstände einfach auf den Streifen ausbreiten, dann die Unterlage U in die in Fig. 1 gezeigte Lage heben; so durchschneiden die Kanten der Wände T die Masse der Nadeln oder dergl. und theilen sie nach Breite der Streifen s ein.
    Die Querwände Q. greifen mit Einschnitten F (Fig. 5) über die Theilungswände 7^des Wagens. Die Wände Q sind an ihren beiden oberen Ecken mit je einem Auge oder dergl. O versehen, welche auf einer Schraubenspindel G gleiten und durch Muttern M (Fig. 2) eingestellt werden.
    Die Streifen s sind an den Seiten mit einander metallisch verbunden, um sie mit einer gemeinsamen Stromquelle bedienen zu können.
    Es ist nun selbstverständlich gleichgültig, ob die Theilungs- und Querwände aus nur einem oder aus mehreren Theilen bestehen, ebenso auch der als Kathode dienende Boden, wodurch dann event, jedes einzelne Feld seine eigenen Wandtheile und seine eigene Kathode erhalten kann.
    Patent-A ν speuch:
    Vorrichtung zum Galvanisiren kleiner Gegenstände aller Art, gekennzeichnet durch einen die Gegenstände aufnehmenden, in dem Bade ruckweise hin- und herschiebbaren Wagen oder Schlitten, dessen Boden als Kathode dient, und der mit rechtwinklig zur Bewegungsrichtung angeordneten Abtheilungen ausgestattet ist, welche event, noch durch versetzbare Querwände in Felder von der den Gegenständen entsprechenden Gröfse theilbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018412B4 (de) * 2004-04-16 2018-12-13 Yuriy Lebedynskyi Verfahren und Einrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von kleinsten Partikeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018412B4 (de) * 2004-04-16 2018-12-13 Yuriy Lebedynskyi Verfahren und Einrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von kleinsten Partikeln

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