DE136804C - - Google Patents

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DE136804C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/15Brushing or beating of fabrics for finishing but not for cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Ausrüstung geschnittener Schufsflorwaare, z.B. Genua-Cords, wird die Oberfläche der Waare nach dem Aufschneiden der Schläuche einer umständlichen Bearbeitung, sowohl vor dem Färben als auch nach demselben, unterworfen. Die Ausrüstung nach dem Färben erfordert eine gewisse Anzahl Maschinen behufs Aufbürstens der runden Florrippe und Erzeugung eines tiefen Glanzes, des sogenannten »Finish«. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, welche das Bearbeiten des Flors in zuverlässiger Weise durchführen und dadurch eine Ersparnifs an Zeit und Arbeitsmaschinen ermöglichen soll. Die Maschine ist deshalb mit nach verschiedenen Richtungen umlaufenden Riemenbürsten, senkrecht zum Gewebelauf hin- und hergehenden Querbürsten und Walzenbürsten ausgestattet. Aufserdem besitzt sie eine Anfeuchte-, Dämpf- und Wachsvorrichtung. Mit den Einzelmaschinen kann man nie zu gleicher Zeit ein und dasselbe Stück der erforderlichen Bearbeitung unterziehen. Selbst wenn man die sonst gebräuchlichen Maschinen in eine Reihe stellt, so ist die Wirkung lange nicht die geforderte, da die einzelnen Maschinen mit Pausen nur nach einander zur Geltung kommen, nie abwechselnd und sich ergänzend, wie es für eine gute Bearbeitung gerade des Sammtes erforderlich ist, damit der Flor keine Zeit hat, seine Lage zu ändern. Die Gesammtarbeit der Ausrüstung vollbringt die vorliegende Maschine somit in einem Durchgang an ein und demselben Stück und damit in vollendeter Form, als sie mit Einzelmaschinen erzeugt werden kann. Zur Erreichung des Vorhergesagten erhält die vorliegende Maschine die von Einzelmaschinen entlehnten Einrichtungen in der Anordnung, wie sie Fig. 1 bis 3 erkennen läfst, und zwar:
erstens: die rechtwinklig bezw. quer zur Längsrichtung des Gewebes nach verschiedenen Richtungen umlaufenden, endlosen Riemenbürsten mit Kratzen- oder Borstenbezug AA1;
zweitens: zwei Systeme von senkrecht zum Gewebelauf hin- und hergehenden Querbürsten BB1;
drittens: die Walzenbürsten C G mit spiralförmig verlaufendem Bezug, die Rippe in der Längsrichtung und von beiden Seiten unter einem Winkel von 45° bearbeitend;
endlich: die Anfeucht-, Dämpf- und Wachseinrichtungen EFD.
Alle übrigen Mechanismen sind ohne Weiteres aus der Zeichnung ersichtlich. Beim Fertigstellen und Veredeln gefärbter und appretirter Waare läuft das Gewebe in folgender Weise durch die Maschine: Durch den Spanner no (Fig. 3) geht das Gewebe über die Walzen k nach dem Dämpfkasten F, ohne, in diesem Falle, die Anfeuchtwalze E zu berühren. Letztere ist in einer Stellvorrichtung gelagert und kann beliebig verstellt werden. Nachdem die Waare den Dä'mpfkasten verlassen, wird sie auf dem Rohre F der Wirkung eines kräftigen Dampfstrahles ausgesetzt, welcher die Waare durchdringt und die Flordecke aufrichtet, läuft über den Breithalter 12 und gelangt auf die Tischwalzen i über die Leitwalzen k. Hier wird die Waare der Bearbeitung der drei nach beliebiger Richtung und rechtwinklig zum Gewebe laufenden, endlosen Riemenbürsten A ausgesetzt, läuft nun weiter unter die senkrecht zum Ge-
webelauf hin- und hergehenden Querbürsten B, wird gut durchgebürstet und erhält den glatten Strich durch die folgenden drei, ebenfalls nach beliebiger Richtung und rechtwinklig zum Gewebe laufenden, endlosen Riemenbürsten A l. Hat die Waare die Zugwalze e verlassen, so wird sie über die Leitwalze k nach der Wachseinrichtung D geführt und gut und tief mit Glanzmasse versehen. Die folgend angeordneten Querbürsten B1 verstreichen die Glanzmasse und runden die Rippe. Beim weiteren Lauf der Waare unter den Walzenbürsten C hinweg erhält die Waare auf den Tischwalzen i i in der Längsrichtung einen Strich, und zugleich treffen die spiralförmigen Bezüge der Walzen jede einzelne Sammtrippe unter 45° von beiden Seiten, wodurch aufser tiefem Glanz volle Rundung der Rippen erzeugt wird. Von den Walzen C läuft die Waare event, mit Umgehung der Spiralwalzenbürste G nach der Zugwalze h durch den Fachapparat m, um in entsprechenden Lagen abgelegt zu werden zwecks besserer Abnahme und Durchsicht.
Wird die Maschine zur Bearbeitung von Rohwaare benutzt, so werden die TUeHeDB1C aufser Betrieb gesetzt. Es geht die Waare über den Spanner η ο, den Anfeuchtkasten E, Dämpfer F unter den Bürsten A B A1 hinweg über die Walzen i und k und läuft von Zugwalze e direct nach der Spiralwalzenbürste G. Letztere trifft streichend in der Längsrichtung und vermöge des spiralförmigen Bezuges unter einem Winkel von 45 ° die Seitenflächen der einzelnen Sammtrippen, wodurch dieselben von Grund aus glatt gestrichen, zusammengearbeitet und fest und widerstandsfähig werden. Ueber Zugwalze h durch Fächer m verläfst die Waare die Maschine und ist zum Sengen fertig.
Soll fertige Waare nur veredelt werden, so bleibt der untere Theil der Maschine aufser Betrieb. Die Waare läuft durch Spanner η ο nach der ersten oberen Leitwalze k, über Walze k in der Mitte nach der Wachseinrichtung D, passirt die Bürsten B\ die Spiralwalzen C und verläfst, mit Umgehung der Spiralwalze G, über die Zugwalze /2, durch den Fächer m, fertig gefinisht, d. h. mit Glanz versehen, die Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Bürstmaschine für geschnittene Schufsfiorwaare, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe ausgestattet ist mit einer Anfeuchte-, Dämpf- und Wachseinrichtung (EFDJ, mit zwei Systemen von nach entgegengesetzter Richtung umlaufenden Riemenbürsten (A A1J, zwei Systemen sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Querbürsten (B B1J und Walzenbürsten mit spiralförmig verlaufendem Beschlag (C GJ, und wobei die genannten Arbeitsorgane in Verbindung mit Leitwalzen so angeordnet sind, dafs das Gewebe je nach seineF Beschaffenheit und der gewünschten Behandlung in einem Zuge an allen den genannten Arbeitsorganen oder auch nur an einem Theil derselben vorbeigeführt werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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