DE174013C - - Google Patents

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DE174013C
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Germany
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felt
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drying
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heating cylinder
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/08Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with one central roller co-operating with a plurality of circumferential rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sd. GRUPPE
Firma X. MULLER-FICHTER in THANN, Elsasz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1905 ab.
Bei den Zylinder - Trocken- und Plättmaschinen, bei denen der Heizzylinder von einem die Wäschestücke andrückenden Filzmantel umgeben ist, wird das Arbeitsgut bekanntlich mehr geschont als wie ■ bei Maschinen mit Andrückwalzen. Weil aber bei Anordnung eines Filzmantels der sich beim Trocknen entwickelnde Dampf nicht entweichen kann, so läßt sich mit diesen Maschinen nur mäßig schnell arbeiten. Auch ist das Filztuch infolge der andauernden
■ Durchfeuchtung wenig dauerhaft. Dasselbe muß ferner verhältnismäßig straff gespannt werden, wenn man etwas Glanz auf der Wäsche erzeugen will. Diese übermäßige. Pressung beschleunigt die Abnutzung des Filzes.
Die Erfindung betrifft eine Zylinder-Trocken- und Plättmaschine der genannten Art, welche sich dadurch kennzeichnet, daß auf demjenigen Teil des Heizzylinders, auf dem das eigentliche Trocknen und Plätten der Wäsche stattfindet, in der Umlauf richtung der Heiztrommel hintereinander mehrere kürzere endlose Filztücher in solchem Abstande voneinander angeordnet sind, daß der zwischen Filztuch und Heizzylinder sich entwickelnde Dampf entweichen kann. Hierdurch sind die erwähnten Nachteile beseitigt.
Man hat nun allerdings bereits zu einem anderen Zweck geteilte Fördertuche in Vorschlag gebracht, doch sind diese dann aber nicht an der Stelle des eigentlichen Trocknens und Glättens der Wäsche angeordnet worden, vielmehr sind an dieser Stelle bei den bekannten Ausführungen entweder Andrückwalzen oder ein einfaches langes Filztuch vorgesehen.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegen-Standes.
An der Einführungsstelle ist vor dem Dampf- oder Heizzylinder P ein Einzugfilz A angeordnet, welcher ohne Ende über Walzen B, B\ B2 läuft. Darauf folgt eine Andrückwalze C und hinter derselben schließt sich ein nur einen Teil des Heizzylinders P umspannendes Filztuch ohne Ende D an, das um Walzen E, E1 E2 gelegt ist. In der Umlaufrichtung der Heiztrommel folgt diesem Filztuch in gewissem Abstande ein zweites, um Walzen G, G1, G2 laufendes Filztuch F; gegebenenfalls können auch noch mehrere solcher Filztücher hintereinander folgen. Heizzylinder, Filztücher und Walzen haben gleiche Umfangsgeschwindigkeit. Die Walze E1 ist zweckmäßig als Heizwalze ausgebildet, um das Filztuch D ununterbrochen zu trocknen. Bei den nächstfolgenden Filztüchern ist eine derartige Trockeneinrichtung nicht erforderlieh, weil die Filze dauernd trocken bleiben. Um die Filztücher gleichmäßig anspannen zu können, muß eine der Leitwalzen verstellbar sein. Bei dem Aüsführungsbeispiel sind deshalb die Walzen E2 und G2 in radialer Riehtung zur Heiztrommel verschiebbar.
An das letzte Filztuch schließt sich eine in Richtung auf den Heizzylinder verstellbare
Plättwalze H an, auf die zuletzt noch in bekannter Weise ein Filztuch ohne Ende J folgen kann, das um Walzen K1, K, K2, K3 und K* geführt ist. Bei diesem Tuch muß ebenfalls eine Spannungsregelung vorgenommen werden können, weshalb die Zeichnung eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenspindel L vorsieht, welche ein Verstellen der Walzen K2 und K4' gegeneinander ermöglicht. Unterhalb des Filztuches J befindet sich ein im Bogen durchhängendes Filztuch M, welches über Walzen O1, O, O2, O3 läuft und durch die Verstellbarkeit einer oder mehrerer Leitwalzen, wie
z. B. der Walze O2, in die zweckmäßigste Lage gebracht werden kann.
Die zu behandelnden Wäschestücke werden auf den Einzugfilz A gebracht und gelangen zunächst unter die Andrückwalze C, um eine Vortrocknung und bereits etwas Glanz zu erhalten. Darauf wird die Wäsche von dem Filztuch D erfaßt und unter Aufrechterhaltung einer für zweckmäßig gehaltenen Pressung zwischen demselben und dem Heizzylinder hindurchgeführt. Der sich hierbei entwickelnde Dampf kann hinter der Walze g1 frei entweichen. Dem verhältnismäßig kurzen Filztuch wird die aufgenommene Feuchtigkeit sofort wieder entzogen, da die Walze E1, wie bereits erwähnt, als Heizwalze ausgebildet ist.
Die Wäsche wird von dem nächsten Filztuch F weitergeleitet, wobei sich derselbe Arbeitsvorgang vollzieht. Die Walze H, die dem letzten Filztuch folgt, soll der Wäsche Hochglanz geben und zugleich etwa noch in der Wäsche vorhandene Dampfblasen herausglätten. Das sich an die Walze H anschließende Filztuch J liefert die Wäschestücke auf das Filztuch M ab, das sie wieder zurückleitet und auf den Tisch N ablegt.
Bei diesem Arbeitsvorgang wird die Wäsche nach Möglichkeit geschont und ist jede schädliche Reibung ausgeschlossen, dabei läßt sich die Leistung der Maschine wesentlich erhöhen, weil der Filzmantel hinreichend oft unterbrochen ist, um den sich beim Trocknen entwickelnden Dampf leicht entweichen zu lassen und die Wäsche schnell und vollständig zu trocknen. Das Trocknen und Mangeln erfolgt ferner unter größtmöglicher Schonung der Filztücher, zumal eine geringe Anspannung derselben genügt, um den erforderlichen Druck auf die Wäschestücke auszuüben. Außerdem haben die Filztücher nicht mehr unter dauernder Feuchtigkeit zu leiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zylinder - Trocken- und Plättmaschine, bei der der Heizzylinder von einem die Wäschestücke andrückenden Filzmantel umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf demjenigen Teil des Heizzylinders, auf· dem das eigentliche Trocknen und Plätten der Wäsche stattfindet, in der Umlaufrichtung· der Heiztrommel hintereinander mehrere kürzere endlose Filztücher in solchem Abstande voneinander angeordnet sind, daß der zwischen Filztuch und Heizzylinder sich entwickelnde Dampf entweichen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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