DE13664C - Kalenderwerk mit drehbaren oder feststehenden Scheiben und mit Zeigern, welches an jedem grösseren und kleineren Uhrwerk angebracht werden kann - Google Patents

Kalenderwerk mit drehbaren oder feststehenden Scheiben und mit Zeigern, welches an jedem grösseren und kleineren Uhrwerk angebracht werden kann

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DE13664C
DE13664C DENDAT13664D DE13664DA DE13664C DE 13664 C DE13664 C DE 13664C DE NDAT13664 D DENDAT13664 D DE NDAT13664D DE 13664D A DE13664D A DE 13664DA DE 13664 C DE13664 C DE 13664C
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DE
Germany
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wheel
pins
twelve
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movement
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Application number
DENDAT13664D
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TH. WEISSER in St. Georgen in Baden
Publication of DE13664C publication Critical patent/DE13664C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/253Driving or releasing mechanisms
    • G04B19/25333Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/25353Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by the clockwork movement
    • G04B19/2536Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by the clockwork movement automatically corrected at the end of months having less than 31 days

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1880 ab.
Das in der Anlage gezeichnete und nachstehend beschriebene Kalenderwerk hat den Vortheil, dafs es an jedem gewöhnlichen Uhrwerk leicht anzubringen ist, dafs durch seine Anordnung möglichst viel Raum gespart wird, dafs seine Ausführung, da im Mechanismus alle gleitenden oder schiebenden Theile vermieden und ausschliefslich sich drehende, bewegliche Theile angewendet sind, in alle Gröfsen leicht bewirkt und dafs es ohne besondere Schwierigkeiten selbst bei Taschenuhren angebracht werden kann.
Auf die feststehende Axe 5 sind drei Räder III, IV und V aufgesteckt, welche ausgebohrte Büchsen tragen, die wiederum in einem mit Schraubengewinde versehenen Vierkant endigen. Auf diesem Vierkant wird je eine Scheibe von verschieden grofsem Durchmesser mittelst der verkürzten Scheiben A B und C und der Verschlufsschraube D befestigt.
Die Scheibe, welche auf dem Rad III Befestigung findet, hat den kleinsten Umfang und trägt in sieben Abtheilungen am Rande die Namen der sieben Wochentage; auf dem Rad IV wird eine Scheibe mit den Namen der- zwölf Monate, und auf dem Rade V eine solche mit den Zahlen 1 bis 31 befestigt. Der Durchmesser der letzteren beiden Scheiben ist um so viel gröfser als die der vorhergehenden, vor ihr liegenden Scheibe, dafs die betreffenden Aufschriften über einander sichbar werden. Diese Scheiben, welche also die Bewegung der betreffenden drei Räder mitmachen, liegen unter dem Zifferblatt einer gewöhnlichen Uhr, sind aber verdeckt und nur durch an geeigneter Stelle angebrachte Ausschnitte, welche übereinander stehen, sichtbar. An diesen Ausschnitten erscheinen je nach der fortschreitenden Bewegung der Räder III, IV und V die betreffenden Aufschriften und zwar an dem unteren die Wochentage, an dem mittleren die Monate und an dem oberen die Ziffern 1 bis 31.
Das Rad III trägt in seinem unteren Kranze und deshalb in der Zeichnung nicht sichtbar sieben Stifte in gleichmäfsigen Abständen, entsprechend den sieben Tagen in der Woche, und ebenso an seinem Rande sieben Zähne, in welche der Absteller b eingreift. Die Zunge a am Triebrad II, welches seine Bewegung von dem Zeigerrad I des Uhrwerks empfängt, wirkt auf die Stifte des Rades III ein, so zwar, dafs bei einmaliger Umdrehung des Triebrades eine Siebentel Umdrehung des Rades ΙΠ erfolgt. Die Zunge c des Triebrades greift in die 31 Stifte des Rades V ein, welches mit ebensoviel Zähnen am Rande und einem Absteller d versehen ist, so dafs also bei einmaliger Umdrehung des Triebrades das Rad III eine einunddreifsigstel Umdrehung macht. Das zwischen den beiden Rädern III und V gelegene Rad IV ist mit zwölf Stiften und mit zwölf längeren Zähnen, entsprechend der Zahl der Monate, und mit dem Äbsteller f versehen, und wird von einer dritten Zunge e des Rades II getrieben. Das Rad IV ist ferner mit zwischen den zwölf längeren Zähnen angebrachten zwölf kürzeren Zahneinschnitten versehen, in welche der Absteller / ebenfalls eingreift, jedoch nur dann,
wenn die am Rande des Rades V angebrachte Zunge g einen der auf dem Rade VI befindlichen zwölf Stifte fafst und dadurch dieses Rad eine zwölftel Umdrehung machen läfst. Das Rad VI greift mit seinen zwölf grofsen Zähnen, welche der Deutlichkeit halber in der Zeichnung mit den Namen der betreffenden Monate versehen sind, in die Stifte des Rades IV ein und theilt dadurch dem letzteren die von dem Rade V empfangene Bewegung mit.
Da die Monate verschiedene Anzahl von Tagen haben, so ist die Einrichtung getroffen worden, dafs die auf dem Rade VI befindlichen Stifte in entsprechenden Abständen von einander stehen, und zwar so, dafs diejenigen Stifte, welche den Monaten mit 31 Tagen entsprechen, in der Mitte der Zähne, und diejenigen, welche den Monaten mit 30 Tagen entsprechen, an den Einschnitten dieser Zähne stehen. Neben den letzteren sind kleine Zungen A, A', A" und A1" angebracht, welche in die Stifte des Rades V eingreifen und letzteres um einen Stift, also auch um einen Tag vorrücken, so dafs also der nächste Monatswechsel um einen Tag früher an dem entsprechenden Ausschnitt vorn an der Uhr sichtbar werden mufs.
Um auch dem Monate Februar, der nur 28 Tage, im Schaltjahr aber 29 Tage hat, Rechnung zu tragen, ist auf dem Zahn, welcher dem Monat Februar entspricht, das Schaltjahr-Rädchen i angebracht, welches mit acht Zahneinschnitten und dem Absteller k versehen ist. Auf dem Rade i befinden sich vier Stifte, von welchen drei, /, /', /" gleiche Höhe haben, während der vierte I1" niedriger ist. Auf diese Stifte wirken zwei Zungen m und η ein, die an dem Rande des Rades V angebracht sind, und von denen η höher und m tiefer gelegen ist. Die Zunge η wirkt auf die drei höheren Stifte /, /' und /" ein und setzt dadurch das Rad VI in Bewegung, auf welchem eine lange Zunge ο befestigt ist, die ihrerseits auf den Stift / des Rades V wirkt und letzteres um drei Stifte, also auch um drei Tage vorwärts bewegt, wodurch der nächste Monat März also um drei Tage früher an dem betreffenden Ausschnitt vorn an der Uhr erscheinen mufs. Das Schaltjahr-Rädchen i wird durch zwei, neben dem Rade VI angebrachte Zungen q und r, welche auf die Stifte /, /', /" und /'" wirken, in Umdrehung versetzt und zwar beim jedesmaligen Passiren eines Stiftes um einen Zahn, so dafs in einem Jahre eine Viertel-Umdrehung des Rädchens 2 erfolgt, in vier Jahren also eine volle Umdrehung. Bei dem vierten Jahre, dem Schaltjahre, tritt der niedrige Stift /'" in Wirksamkeit. Die höher gelegene Zunge η des Rades V gleitet über ihn hinweg, ohne ihn zu berühren, und erst die um einen Stift, also auch um einen Tag weiter rückwärts und niedriger gelegene Zunge m greift in den niedrigen Stift /'" ein. Der nächste Monat März mufs dadurch also nicht schon um drei Tage, sondern nur um zwei Tage früher vorn am Ausschnitt erscheinen bezw. der Monat Februar ist dadurch um einen Tag verlängert.
Anstatt der drei Scheiben, welche sich also mit den ihnen entsprechenden Rädern III, IV und V drehen, können auch drei Zeiger angebracht werden, welche dann also die Bewegung dieser Räder mitmachen und an einer feststehenden Scheibe in drei Kreisen die Wochentage, Monate und das Datum anzeigen. Diese drei Zeiger werden zu diesem Behufe mittelst der Schrauben E, F und G an dem Vierkant des betreffenden Rades angeschraubt.

Claims (7)

P ATENT-Ansprüche: An einem Kalenderwerk mit drei sich drehenden Scheiben oder mit einer feststehenden Scheibe und drei sich drehenden Zeigern, welches an jedem gröfseren oder kleineren Uhrwerk angebracht werden kann:
1. Das Triebrad II mit den drei Zungen a, c und e.
2. Das Rad III (Wochentag-Rad) mit sieben nach unten stehenden Stiften, sieben Zähnen und mit dem Absteller b.
3. Das Rad IV (Monats-Rad) mit zwölf nach oben stehenden Stiften, zwölf längeren und zwölf kürzeren Zähnen und dem Absteller/.
4. Das Rad V (Datum-Rad) mit 31 nach oben stehenden Stiften, 31 Zähnen, dem Absteller d, der Zunge g, den beiden etwas höher und tiefer gelegenen Zungen in und η und dem Stifte /.
5. Das Rad VI (Monats-Stern) mit zwölf grofsen, durch die Namen der zwölf Monate bezeichneten Zähnen, zwölf in verschiedenen Abständen stehenden Stiften, den vier Zungen h, A', A" und A'" und der langen Zunge 0.
6. Das auf dem Rad VI (Monats-Stern) angebrachte Schaltjahrrädchen i mit acht Zähnen, dem Absteller k, drei höheren Stiften /, /' und /" und einem niedrigen Stifte /'".
7. Die neben dem Rad VI (Monats-Stern) angebrachten beiden Zungen q und r.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13664D Kalenderwerk mit drehbaren oder feststehenden Scheiben und mit Zeigern, welches an jedem grösseren und kleineren Uhrwerk angebracht werden kann Active DE13664C (de)

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