DE38528C - Uhr mit Triebwerk im Zeiger - Google Patents
Uhr mit Triebwerk im ZeigerInfo
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- DE38528C DE38528C DE188638528D DE38528DA DE38528C DE 38528 C DE38528 C DE 38528C DE 188638528 D DE188638528 D DE 188638528D DE 38528D A DE38528D A DE 38528DA DE 38528 C DE38528 C DE 38528C
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B45/00—Time pieces of which the indicating means or cases provoke special effects, e.g. aesthetic effects
- G04B45/04—Time pieces with invisible drive, e.g. with hands attached to a rotating glass disc
- G04B45/043—Time pieces with invisible drive, e.g. with hands attached to a rotating glass disc the clockwork being positioned in the hands or pendulum
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
in LONDON.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1886 ab.
Vorliegende Erfindung hat Bezug auf sogen, magische Kalenderuhren, welche kein in die
Augen fallendes Werk besitzen und in welchen die Stunde des Tages, der Tag der Woche und der Tag des Monats auf dem
Minutenzeiger selbst angezeigt werden, wobei jedoch genannter Zeiger beliebig vor- oder
rückwärts gedreht werden kann, ohne den Gang der Uhr zu beeinflussen, und stets selbstthätig
nach dem Punkte zurückkehrt, welcher die Anzahl der nach der Stunde verstrichenen
Minuten angiebt.
Die Uhr besteht aus einem Zeiger, der sich frei auf einer Achse dreht und der durch ein
Gegengewicht balancirt wird, welch letzteres durch ein Uhrwerk im Zeiger betrieben wird,
und zwar derart, dafs der Zeiger wegen der Schwerpunktsveränderung gezwungen ist, eine
Umdrehung in der Stunde zu machen. Aufser dem Gegengewicht betreibt das Uhrwerk noch
Scheiben, die die Stundenzahl, die Namen dör Wochentage, sowie die Monatsdaten tragen
und ebenfalls im Zeiger enthalten sind; die betreffenden Bezeichnungen lassen sich durch
Oeffnungen im Rahmen ablesen. -
Der Zeiger rotirt am zweckmäßigsten über einer Scheibe, die transparent sein kann und
nur Minuteneintheilung enthält. Jedoch ist die Anwendung einer Scheibe nicht wesentlich, da
der Zeiger um irgend einen passenden Mittelpunkt sich drehen und eine für gewöhnliche
Zwecke genügende genaue Zeitnotirung erreicht werden kann, ohne Zuhülfenahme.einer Scheibe,
nur dadurch, dafs man die Stellung des Zeigers bestimmt.
Beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung dar, und ist:
Fig. ι eine Vorderansicht einer Scheibe, wobei der Zeiger auf 3/4 steht,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Zeigers ohne Deckel,
Fig. 3 ein Längenschnitt desselben,
Fig. 4 ein Längenschnitt der zwei Theile des Zeigers, welche das Räderwerk enthalten,
in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 5 ein Schnitt zur Darlegung der Art und Weise, in welcher der Uhrmechanismus
auf seinem Mittelzapfen angebracht ist.
A ist eine Scheibe (welche aus Glas sein kann) mit Minuteneintheilung. B ist der Zeiger,
der sich frei um den festen Mittelpunkt b dreht. Der Zeiger besteht aus einem hohlen
Gehäuse mit einer kreisrunden Verbreiterung am kürzeren Theile, in welch letzterem das
Uhrwerk C und eine Scheibe, welche die Stundenzahlen enthält, angebracht sind. Eine
ähnliche Verbreiterung ist auf dem längeren oder Anzeigertheile vorgesehen und enthält die
Scheiben, welche die Tage der Woche und des Monats angeben.
Das Werk C unterscheidet sich nur dadurch von einer gewöhnlichen Uhr, dafs Zeigerscheibe
und Bewegungsräder (Minutentrieb) von demselben unabhängig sind, und dafs das Uhrwerk
selbst auf einer Mittelachse sich dreht. Dieses wird dadurch erreicht, dafs man das
Claims (1)
- Mittelrad c auf einem Mittelzapfen c1 anbringt, der fest mit dem Gehäuse des Zeigers verbunden ist, wodurch das Mittelrad stationär gehalten wird. Da das Uhrwerk sonst frei, so bewirkt der von der Uhrfeder ausgehende Impuls, dafs das Ganze um das Mittelrad c sich dreht.Dem Uhrwerk ist ein Gewicht E zugefügt, welches mit dem Uhrwerk und dem kürzeren Arm des Zeigers den längeren Arm des Zeigers im Gleichgewicht hält. Das Gewicht wird in dem Gehäuse des Zeigers durch das Uhrwerk herumgeführt und verursacht somit, weil dadurch der Schwerpunkt des ganzen Zeigers relativ zur Achse b verschoben wird, dafs der Zeiger den Kreis der Scheibe beschreibt.F ist eine auf der Hinterwand des Rahmens des Uhrwerks befestigte Schnecke. Sie wirkt auf eine Stofsstange G ein, welche in Führungen gleitet und mit einer Feder H versehen ist, die durch Einwirkung der Schnecke bei ihrer Umdrehung mit dem Uhrwerk gespannt wird. Die angesammelte Kraft wird dazu verwendet, bei Vollendung einer jeden Stunde die Stundenscheibe um Y12 einer Umdrehung und bei Vollendung jeder 24 Stunden die Wochentag- und Monatsdatumscheibe zu drehen, jede im Verhältnifs zu der Anzahl von Zeichen, welche sie trägt. Die Stundenscheibe D ist auf dem Zapfen c1 beweglich und wird durch eine federnde Schaltklinke betrieben, welche an der Stofsstange G befestigt ist und in einen Kreis von 12 Zapfen auf der Hinterseite der Scheibe greift, wodurch letztere Zahn für Zahn weiter geschoben wird, sobald die Feder H der Stofsstange, beim Abrutschen derselben von der Schneckennase, ausgelöst wird. Eine Feder d1 dient dazu, die Bewegung der Scheibe zu vervollständigen und zu begrenzen. Eine Schaltklinke gl. am anderen Ende der Stofsstange greift in ein mit 24 Zähnen versehenes Zahnrad 7, welches seinerseits einen Zahn i besitzt, der in einen Kreis von sieben Zähnen k auf der Hinterseite der Scheibe K, die die Tage der Woche trägt, eingreift, wodurch dieselbe J/7 der Umdrehung einer 24-Stundenumdrehung macht. Das Rad I hat einen zweiten Zahn /, der mit einem 31 zähnigen Scheibenrad L in Verbindung steht, welches eine Scheibe, enthaltend die Tage der Monate, trägt, die gleichzeitig mit der Bewegung der Scheibe K einen proportionellen Theil einer Umdrehung erhält.Die an L befestigte Scheibe ist stellbar, um die ungleiche Anzahl der Tage der verschiedenen Monate ausgleichen zu können.Die Räder IK und L sind alle auf festen Mittelpunkten in der Verbreiterung des langen oder Anzeigertheiles des Zeigers angebracht und mit Sperrklinken k1 I1 versehen, die ihre Bewegung begrenzen. Die Zeichen auf den Scheiben zeigen sich in Oeffhungen d2 k2 und P. im Gehäuse des Zeigers.Patenτ-Anspruch:Bei einer Uhr, bestehend im wesentlichen aus einem lose auf einem Mittelpunkt angebrachten Zeiger B, der an seinen kürzeren Enden ein rotirendes beschwertes Uhrwerk besitzt, das um sein Mittelrad C gedreht werden kann, zum Zwecke, den Zeiger in der beschriebenen Weise zu handhaben, wobei genanntes Uhrwerk mit einer Schnecke. F versehen ist, die auf eine Stofsstange G und Feder H wirkt, die Combination einer mit dem Uhrwerk concentrischen Stundenscheibe £>, betrieben durch die Stofsstange G und Feder H, mit Scheiben bezw. Rädern IKL, welche in dem langen Arm des Zeigers enthalten sind und ebenfalls durch genannte Stofsstange und Feder in den vorstehend beschriebenen Zwischenräumen betrieben werden, wobei die verschiedenen Scheiben bezw. Räder Platten tragen, welche die bezw. Stundenzahl, den Tag der Woche und des Monats erscheinen lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE38528T | 1886-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38528C true DE38528C (de) | 1887-02-24 |
Family
ID=32997048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188638528D Expired DE38528C (de) | 1886-07-25 | 1886-07-25 | Uhr mit Triebwerk im Zeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38528C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3918637A1 (de) * | 1989-06-08 | 1989-12-14 | Huber Franz | Elektronische analognebenuhrmit zeigerlaengen bis 600 mm |
-
1886
- 1886-07-25 DE DE188638528D patent/DE38528C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3918637A1 (de) * | 1989-06-08 | 1989-12-14 | Huber Franz | Elektronische analognebenuhrmit zeigerlaengen bis 600 mm |
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