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immerwährender mechanischer Kaienuer.
Die bekannten immerwährenden mechanischen Kalender mit zwei nebeneinanderliegenden Nockenscheiben zur Bestimmung der Monatslänge haben den Nachteil, dass zur Schaltung der Monatsdaten sehr zusammengesetzte Vorrichtungen benötigt werden. Ausserdem weisen die bekannten Ausführungen viele Federn auf, die sehr oft Ursache von Störungen sind, da sie oft nach längerem Gebrauch brechen und das ganze Schaltwerk unbrauchbar machen.
Gegenstand der Erfindung ist ein immerwährender mechanischer Kalender, bei dessen Betätigung der Monat, die Woche bzw. der Tag des Monates und das Jahr, bei Schaltjahren auch der Schalttag zwangläufig eingestellt werden. Der Kalender nach der Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile. Ein weiterer Vorteil dieses Kalenders besteht in seiner einfachen Bauweise und in der guten Sichtbarkeit seiner grossen Ziffern und Worte bei kleinen Abmessungen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht bei abgenommenem Gehäuse, Fig. 4 eine Rückansicht des Kalenders, ebenfalls bei abgenommenem Gehäuse. Die Stellung des Mechanismus zur Bestimmung der Monatslänge im Monat Februar eines Schaltjahres ist in Fig. 5, in einem Monat mit 30 Tagen in Fig. 6 und in einem Monate mit 31 Tagen in Fig. 7 dargestellt.
Der Kalender besitzt ein Blechgehäuse 1 und 2, das mittels einer Schraube 20 auf einem Untergestell 21 befestigt ist. In dem Gehäuse ist eine horizontale Achse 42 gelagert und durch eine Stellschraube 11 festgehalten. Auf dieser Achse 42 ist eine Scheibe 16 mit über den ganzen Umfang reichender Verzahnung frei drehbar angeordnet, in deren Verzahnung zwei Zahnräder 38 und 40 eingreifen. Letzteres wird durch einen Knopf 39 od. dgl. betätigt. Auf der Welle 42 ist ein Arm 8 frei drehbar gelagert, der den Mechanismus zur Bestimmung der Monatslänge abstützt, der auf einer die Monatstage tragenden Datumscheibe 15 befestigt ist. Die Datumscheibe 15 und eine weitere Datumscheibe 3 haben eine Form von Kreissektoren, die an ihrem äusseren Umfange mit einer Verzahnung versehen sind.
Beide Scheiben sitzen konzentrisch auf der Welle 42, auf welcher gleichzeitig eine kreisförmige Scheibe 16 aufsitzt, die an ihrem ganzen Umfange gleichfalls verzahnt ist und welche den gleichen Durchmesser sowie die gleiche Zahnteilung wie die Datumscheiben 3 und 15 besitzt. Beide genannten Datumscheiben 3 und 15 sind frei auf der Welle 42 gelagert. Die Datumscheibe 3 ist mit einem Stift 18 versehen, der in den Ausschnitt 18'der Datumscheibe 15 eingreift. Die Datumscheibe 3 ist mit Nummern 1-14 versehen, während die Datumscheibe 15 die Nummern 15-31 trägt. Die Anordnung ist so getroffen, dass die sektorförmige Datumscheibe 3 auf der sektorförmigen Datumscheibe 15 so aufliegt, dass sie sich teilweise überdecken.
Der durch die Übereinanderlagerung der sektorförmigen Datumscheiben 3, 15 entstandene Kreisumfang beinhaltet 28 gleichförmige Nummernfelder, wobei die übrigen drei Nummernfelder überdeckt bleiben. Die Freilegung dieser überdeckten Felder ist notwendig bei Monaten mit 29,30 und 31 Tagen und wird diese Freilegung mittels des in den Fig. 4-7 dargestellten Mechanismus bewerkstelligt. Der Antrieb dieser ganzen Anordnung erfolgt vermittels des Zahnrades 40, dessen Zähne so breit sind, dass sie gleichzeitig von der Datumscheibe 3 bis zur Scheibe 16 reichen.
Die gleiche Zahnbreite besitzt das Zahnritzel ?, welches den Zweck hat, nach der gegenseitigen Verschiebung der Datumscheiben 3, 15 diese beiden Scheiben gleichmässig weiterzudrehen, dabei hat die Scheibe 16 den Zweck, eine gleichförmige Bewegung vom Zahnrad 40 auf das Ritzel 38 zu übertragen.
Der Mechanismus zur Bestimmung der Monatslänge besteht im Wesen aus zwei mit je einem Zahnrad verbundenen Nockenscheiben 6, 7, die drehbar zwischen der Datumscheibe 15 und dem
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in die Ausschnitte der Verzahnung 32 ein und verhindern ein Verdrehen der Scheibe 19 so lange, bis der Stift 34 wieder in Eingriff mit der Verzahnung 32 kommt.
Die Scheibe 19 trägt einen Stift 28, der in Ausschnitte einer im Kalendergehäuse drehbar befestigten, die Jahreszahl anzeigende Jahresscheibe 22 eingreift. Die gegenseitige Lage des Stiftes 28 und der Scheibe 22 ist derart gewählt, dass der Stift 28 bei einer Verdrehung der Scheibe 19 um 360 , also in einem Jahr, die Jahresscheibe um ein Feld verdreht und so ein neues Jahr einstellt. Die Jahresscheibe 22 ist an dem Kalendergehäuse 1 durch eine Schraube 24 befestigt und wird in ihrer jeweiligen Lage durch eine Druckfeder 23 gehalten.
Der Kalender kann mit dem Uhrwerk einer Uhr verbunden werden, in welchem Fall das jeweilige Datum durch das Uhrwerk eingestellt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Immerwährender mechanischer Kalender mit zwei nebeneinanderliegenden Nockenscheiben zur Bestimmung der Monatslänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (6, 7) auf einer Monatsdaten tragenden Datumscheibe (15) drehbar angeordnet sind und, angetrieben durch feststehende Ritzel (12, 13), um die Achse (42) der Datumscheibe (15) planetenradartig umlaufen.