DE136592C - - Google Patents

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DE136592C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Saiteninstrument, bei welchem zum mechanischen Abspielen von Musikstücken mit Durchlochungen versehene Notenblätter benutzt werden. Das Neue an diesem Saiteninstrumente besteht darin, dafs die Saiten paarweise neben einander angeordnet und so abgestimmt sind, dafs die einen (Hauptsaiten) die Reihenfolge der Grundtöne einer melodischen Tonleiter und die anderen (Nebensaiten) die höheren oder tieferen Nebentöne (Terz, Quarte, Sexte u. s. w.) ergeben.
Wie aus Fig. 1 im Grundrifs und Fig. 2 im Querschnitt ersichtlich ist, sind die Saiten a auf dem Instrumente so angeordnet, dafs immer je zwei derselben dicht neben einander liegen und ein aus Haupt- und Nebensaite bestehendes Paar bilden. Zwischen je zwei Paaren ist immer ein gröfserer Zwischenraum vorgesehen, so dafs die Möglichkeit geboten ist, je zwei Saiten zusammen anreifsen zu können. Die Hauptsaiten des Instrumentes sind von jedem Paare die links liegenden; dieselben bilden in ihren Grundtönen der Aufeinanderfolge nach eine melodische Tonreihe, während die dicht daneben angeordneten Nebensaiten in Terz, Quarte, Quinte, Sexten u. s. w. abgestimmt sind. Durch diese Anordnung der paarweise angeordneten Saiten wird eine aufserordentlich grofse Tonfülle und eine sehr schöne Klangfarbe des Instrumentes erreicht.
Bei dem vorliegenden, auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, dafs die Saitenpaare unter Benutzung eines über die Saiten hinwegschiebbaren, mit Schlitzlöchern c versehenen Notenblattes b abgespielt werden, wobei die Schlitzlöcher c durch Schlangenlinien d derart verbunden sind, dafs die Saiten nach Mafsgabe des zu spielenden Stückes angerissen werden können. Desgleichen können bei dem Instrumente auch Notenblätter Verwendung finden, welche unter die Saiten geschoben werden, oder es kann auch freihändig gespielt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Saiteninstrument, dadurch gekennzeichnet, dafs seine Saiten so angeordnet sind, dafs immer je zwei derselben in angemessenem Abstande von den anderen dicht neben einander liegen und aus Haupt- und Nebensaiten bestehende. Paare bilden, welche so abgestimmt sind, dafs die Hauptsaiten der Paare in ihren Grundtönen der Aufeinanderfolge nach eine melodische Tonreihe und die Nebensaiten die höheren oder tieferen Nebentöne (Terz, Quarte, Quinte, Sexte u. s. w.) ergeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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