DE136376C - - Google Patents

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DE136376C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die üblichen Ruthen für Webstühle sind mit einer von vorn bis hinten durchgehenden Rinne versehen, so dafs das Messer von der Stirnseite her eingeführt werden mufs. Nach vorliegender Erfindung werden die Ruthen mit seitlichen Eintritts- und Austrittsöffnungen versehen. Dies bringt, insbesondere für mechanische Ruthenwebstühle, bei welchen das Schneiden der Ruthen vermittelst eines mechanisch angetriebenen Sammfmessers stattfindet, wesentliche Vortheile mit sich, da das Messer mit Sicherheit aus der einen Ruthe heraus und in die nächste eingeführt werden kann. Die Ruthen können hierbei entweder aus einem Stück mit Rinne bestehen, oder aus zwei an den Enden zusammengenieteten oder verlötheten Stahllamellen, zwischen welchen das Messer beim Schneiden entlanggleitet.
Von der letzten Art zeigt Fig. 1 zwei neben einander liegende Ruthen in Oberansicht. Fig. 2 zeigt die Seitenansicht. Die hier dargestellten Ruthen sind für den gewöhnlichen Fall geeignet, dafs das Messer bei allen Ruthen an demselben Ende eintreten soll. Nur dieses Ende der Ruthen ist auf der Zeichnung dargestellt. Jede Ruthe y, y1 besteht aus zwei an den Enden mit einander verbundenen Lamellen 2, 3. Die Lamellen 3 haben je eine seitliche Eintrittsöffnung %; die Lamellen 2 je eine gegen die Eintrittsöffnung \ versetzte Austrittsöffnung i. Wenn das Messer ο mechanisch mit einem gewissen Druck nach links (Fig. 1) in Richtung des Pfeiles geführt wird, so dringt es von selbst durch die Oeffnung ^ zwischen die Lamellen 2, 3 der ersten Ruthe, wird zwischen den Lamellen, das Gewebe schneidend, bis an das andere Ende der Ruthe geführt und kehrt dann stets unter demselben Druck nach links zurück. Sobald es bei der Rückkehr an die Oeffnung 1 kommt, tritt es aus der Ruthe aus und an die Lamelle 2 der zunächst links liegenden Rutheyl heran. Beim nächsten Vorwärtsgang des Messers 0 tritt dieses in gleicher Weise in die Ruthe y1 ein u. s. w. Soll das Messer bei den Ruthen abwechselnd am einen Ende ein- und am anderen Ende austreten, so wird die Austrittsöffnung 1 der ersten Ruthe an das entgegengesetzte Ende wie die Eintrittsöffnung ·{ verlegt und bei der nächsten Ruthe ist die Anordnung umgekehrt. Stets aber müssen Eintritts- und Austrittsöffnung einer Ruthe gegen einander versetzt sein.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Sammtruthe für Ruthenwebstühle, gekennzeichnet durch seitliche Oeffnungen für den Ein- bezw. Austritt des Messers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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