DE1363040U - - Google Patents
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- Scissors And Nippers (AREA)
Description
- Schere mit ziehendem Schnitt.
Es ist bereits mehrfach versucht worden, eine Schere mit ziehendem Schnitt zu entwickeln, bei welcher das Schneidmesser so bewegt wird, dass es sich einerseits beim Schliessen der Schere einem festen Widerlager nähert und andererseits eine Gleit- oder Ziehbewegung längs des Widerlagers ausführt. Die de-------------------------------- rung der Druckwirkung ermöglicht einerseits, die Scherenkonstruktion leichter auszufahren, während andererseits die Handhabe der Höhere bequemer gestaltet wird. Ausserdem ermöglicht der ziehende Schnitt die Anwendung der Schere in allen den praktischen Fallen, wo bisher zwecks Schonung des Bearbeitungsstückes lediglich Messer zur Ausführung von Schnitten Anwendung finden konnten. Unter den zahlreichen praktischen Fällen dieser Art spielt der Fall der Baumschere eine besonders bedeutungsvolle Rolle, weil gerade E, uf diesem Gebiet der Anwendungsbereich der Schere, welche einen ziehenden Schnitt auszuführen gestattet, eine ausserordentliohe . Erweiterung erfahren kann. Einfache Baum- und Gartensoheren haben bisher in all den Fallen keine Anwendung finden können, wo es auf die Ausfuhrung eines schonenden Schnittes ankam, weil durch den Sohneiddruok der Ast oder Setzling zu leicht beschädigt wurde..... kannten Vorsohlege, far welche der Vorteil das ziehenden Schnitts . ''in Anspruch enoruen wurde, verwirklichen,. vie sich bei exakter "" . !. rofun der 3eeungsvorunge eribt einen ziehenden dohnitt , überhaupt nicht oder nur unvollkommen. < Der Vorteil des ziehenden Schnittes liegt in der Haupt- ,, K « "."'gaohe darin, dass beim dohneidvorang auf das Bearbeitungsatüok t' , ,... 4in wesentlich gerinerer Druck ausgebt zu werden brauoht, ald es bei dem einfachen doherensohnitt dur Fall ist. Die Verringe- - Die wesentlichen Voraussetzungen, die durch eine Schere mit ziehendem Schnitt erfullt sein mussen, die aber bei den bekannten Vorschlägen nicht erfullt sind, bestehen darin, dass einerseits die Ziehbewegung des Schneidmessers während der ganzen Schliessbewegung der Schere stattfindet und dass andererseits die Annäherung des Messers an das Wi-
. besitzen.e derlager mijglichst gleiohmssig erfolgt. Vom Standpunkt der Praxis kommt als dritte wesentliche 3bedingung hinzu, dass die 00 zichere gioh zum Schneiden von versohieden dicken Bearbeitung- stu. oken eignet und dass unabhängig von der Starke dos Bearbei- tungsstuokes Ziehbewegung des Sohnoidmnessers und Annäherung des Sohneidmessers an das Widerlager enugende Stetigkeit - Diese Bedingungen werden nach dem Vorschlag der Erfindung dadurch erfüllt, dass das Schneidmesser mittelbar oder unmittelbar an einem von der Schneidkante entfernten Punkt des festen Scherenschenkels derart angelenkt ist, dass es beim Verschwenken unter fortschreitender Verengung des Soherenmauls an dem Widerlager vorbeigleitet und dass Mittel vorgesehen sind, um die Annaherung des Messers an das Widerlager bezw. die Verengung des Soherenmauls während der Schwenkbewegung zu verzogen.
- Die Anlenkung des schneidmessers an dem festen Hoherensohenkel kann in mannigfache Art erfolgen. Eine Zweckmassige Ausführung besteht darin, dass das Sohneidmesser am oder nahe am Knickpunkt des als Winkelhebel ausgebildeten bewegliohen Scherenschenkels angeschlossen ist, der seinerseits mit seinem freien Ende an dem festen Soherensohenkel angelenkt ist.
- In diesem Fall ist die Anlenkung des Sohneidmessers mittelbar, Eine unmittelbare Anlenkung kann dadurch verwirklicht werden, dass das Sohneidmesser an einem Ende eines Doppelhobels angeschlossen ist, der am festen Soherensohenkel angelenkt ist und dessen zweiter Hebelarm über einen Gelenkhebel winkligenVerlangerungdesfestenSchenkels angelenkten beweglichen soherensohenkel verbunden ist.
- Die Annäherung des Soherenmessers an das feststehende Widerlager kann ebenfals auf beliebige Art und Weise verzögert worden. Als besonders zweckmssig hat es sich fur diesen Zweck erwiesen, das Sohneidmesser einerseits mit seinem Betä-: tigungshebel und andererseits mit einem am festen Scherenschenkel angelenkten Fdhrungshebel gelenkig zu verbinden. Der Führungshobel kann durch eine Fuhrung des am Messer befindlichen Gelenkzapfens in einer kreisförmigen Gleitoahn am festen Hoherensohenkel ersetzt werden.
- Eine weitere zweckmassige Massnahme zur Verzögerung der Annäherung des Schneidmessers an das Widerlager besteht darin, dass das schneidmesser mit seinem Betatigungshebel starr verbunden ist und seine Schneidkante zur Spitze hin nach ruckwärtsgekrummtist.
- In der Zeichnung sind einige Ausfuhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandesdargestellt.
- Abb. 1 zeigt das Konstruktionsschema der Schere nach Abb. 2. Der bewegliche Scherenschenkel 1 ist mit einer winkligen Verlängerung 2 versehen, dio bei 3 am festen Scherensohenkel 4 angelenkt ist. Der feste Scherenschwnekl trägt das Widerlager 5. An dem Knickpunkt 6 des beweglichen Schonkels 1 ist das besser 7 angelenkt. Ausserdem ist das Messer bei 8 mit einem Führungshebel 9 gelenkig verbunden, welcher
Drehpunkt 0 schwenkbar gelagert ist. Die stark ausgewogenen Linien entsprechen der Offenstellung der dohere. Beim Sohliessen der 3obere durchlaufen die schwenkbar gelagerten Teileum den gegenüber dem festen Soherensohenk 4 unverrlckbaren die Stellungen a, b und o durchlaufen wurde.die durch dünne Linien angedeuteten Stellungen. Der influss . des Führungshebels 9 auf die Bewegung des Messers 7 ergibt t aioh daraus, daas in den verschiedenen Sohwenkstellungen t data besser die Lagen I, II, III erreicht, während es bei star- rem Ansohluss an dem beweglichen dchenkel 1 nacheinander - In Aob. 2 sind die dem Konstruktionsschema nach Abb. 1 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeiohen versohen. Die Ausfuhrung nach Abb. 2 unterscheidet sich von dem Konstruktionssohema nach Aob. 1 lediglich dadurch, dass der Führungshebel 9 durch eine kreisformige Fuhrung 11 im festen Soherenteil ersetzt ist, in welcher der Gelenkzapfen 8 gleitet.
- Das Widerlager 5 liegt bündig an der Bewegungsbahn des messers 7, sodass das Messer das Widerlager überschneiden kann. Das Widerlager ist zwecks Schonung des Bearbeitungsstücks mit einer Polsterung 12 aus Gummi, Leder, Holt oder dergleichen versehen. Der dem Widerlager 5 entsprechende Teil 13, welcher mit Bezug auf die Zeichenebene vor dem Messer 7 liegt, ist gegenüber der Auflagerfläche des Widerlagers 5 etwas weiter ausgeschnitten und dient dem abgeschnittenen Stück des
wird.zu bearbeitenden, Astes oder dergleichen als stütze, sodaß 'f einerseits eine Klemmung des Messers in der Sohnittfuge und andererseits ein Ausreissen des Bearbeitungsstuokes vermieden - Das Ausfuhrungsbeispiel nach Abb. 3 entspricht im wesentliohen demjenigen nach Aob. 2. Im Gegensatz zu Abb. 2 wird die Annäherung des Messers 7 an das Widerlager 5 dadurch verzögert, dass die Sohneidkante 14 nach der hin nach rückwärts gekrümmt ist. In dem festen Soherenteil ist eine kreisförmige Gleitführung 15 vorgesehen, deren Kr'immungsmittelpunkt bei 3 liegt und auf welcher der entsprechend gestaltete Träger 16 des Messers 7 während der Schliessbewegung der Schere gleitet.
Abb. 4 zeigt das Kontruktionssohema einer weiteren äoherenforra. Der bewegliche Soherensohenkel 1 ist bei an der winkligen Verlängerung des festen doherensohenkels 4 angelenkt. - An dem festen Schenkel 24 bezw. seiner Verlangerung 3 ist das Widerlager 5 befestigt. Mit dem Schenkel 4 sind die beiden Gelenkpunkte 17 und 18 fest verbunden Bei 17 ist der Doppelhebel 19 gelagert, an dessen Ende 20 das Schneidmesser 7 und an dessen
ist in dem Gelenk 23 mit dem beweglichen Schenkel 1 verbunden.Ende 21 Wer Hebel gelenkig angeschlossen sind. Der Hebel 22 - Das Schneidmesser 7 ist bei 8 an den Fnhrungshebel 9 angeschlossen, dem der Funkt 18 als Drehpunkt dient. Bei starrer Befestigung des Sohneidmessers 7 an dem Doppelhebel 19 würde es die Stellungen d, e durchlaufen. Dank der Führung durch den Hebel 9 wird jedoch die Annüherung das Messers 7 an das Widerlager 5 verzögert, sodass den Stellungen d, e in Wirklichkeit die Stellungen III, IV entsprechen.
Claims (1)
-
0 0 h u t a a n 0 p ir it 0 h 0 gam » .) Boheme mit siehendem Schnitt, deren tester 8ohenk$l ein tweokmaeeig auegefpolatertee Widerlager trägt und deren beweglicher Schenkel das Sohneidmeeser betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass das Sohnei&meaaer mit Lei bar oder anmt-' telbar an einem von der Schneidkante entfernten Punkt den testen Schenkels derart angelenkt wird, daee es beim Vor- sohwexiken unter fortschreitender Verengung des Soherenmaule an dem Widerlager vorbeigleitet und daas Mittel vorgesehen sind. um die Annäherung des Messers an das Widerlager baw. die Verengung des Moherenmala während der Sohwenkbowegung zu verzögern. 2.) Schere nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser am oder nahe am Kniokpunkt des als Winkel- hebel ausgebildeten beweglichen Soherenoohenkele angeaohloa** oen ist, der seinerseits mit einem freien Ende an dem festen Boherensohenkel angelenkt ist. 3.) Schere nach Ans pruoh 1, dadurch gekennze1Qhnet, 4a81 das Sohneidmesser am einem Ende eines Doppelhebeln angenahloi sen ist, der am festen Soherenaohenkel angelenkt tat und des- sen zweiter Hebelarm iiber einen Gelenkhebel mit zj ! um dwa an einer winkligen Verlängerung des festen Uohenkels angedenkte beweglichen Schenkel verbu&den ist, 4.) Sohore nach Anspruch l, 2 oder i, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Bohneidnleseer einerseits mit seinem Betat gungshebel und andererseits mit einem am festen Boherenaohen kel angelenkten F (Whrungeheol, welcher eeine Annäherung M dM Widrset v<yMg$ ! ft 8 « akig vearbnndwn tat ) SohM haeh Aneprh 4 dadu gakMWteioM dann der Perungehebel duzeh die Krug den aa Bohat mpaes Oetind honlhpre re n e bahn am fMten SohoreneahMK ereotet iBt, '< 6.) BohMw naoh Anepruh 1, a adr 3 dadurch g) t$an'- seiohnet dM dae SohnetdmMaer mit aeinwa Betatiaagaht*' bel starr verbunden Lot unit aeine Bohneldkante awooko vor- I abgerter Annäherung an da. Widerlager zur Spita. hin mob x'üokwäyta gekrümmt tat. Bohere mit siehen (lem Schnitt enteprechend einer der dargestellten und beso) iriebenen
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