DE136296C - - Google Patents
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- DE136296C DE136296C DENDAT136296D DE136296DA DE136296C DE 136296 C DE136296 C DE 136296C DE NDAT136296 D DENDAT136296 D DE NDAT136296D DE 136296D A DE136296D A DE 136296DA DE 136296 C DE136296 C DE 136296C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/002—Drive of the tools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Lochmaschinen und Schneidmaschinen mit Zahnstangengetriebe wird bekanntlich eine
Zahnstange α (Fig. 1), welche an einem drehbar im Gestell sitzenden Hebel angelenkt ist, dazu
benutzt, einen auf das Supportexcenter b einwirkenden Hebel c unter Vermittelung des Eingriffes
einer Klinke d in langsame Drehungen zu versetzen, während eine andere Zahnstange e,
die sogen. Sperrstange, dazu dient, den vorwärtsgedrehten Hebel c beim Rückwärtsgang
der Zahnstange α unter Vermittelung einer zweiten Klinke zu arretiren.
Derartige Maschinen mit Zahnstangenantrieb wurden bisher nur von Hand in Thätigkeit
gesetzt. Sie haben als von Hand betriebene Maschinen den Vorzug, dafs wenig Kraft zur
Ausübung einer verhältnifsmäfsig bedeutenden Kraftäufserung erforderlich ist. Allerdings erfolgt
auch die Drehung des Hebels c und damit die Abwärtsbewegung des Supports/ verhältnifsmäfsig
sehr langsam.
Die zunehmende Verwendung von Elektromotoren bezw. Kleinmotoren als Kraftmittel auf
Constructionswerkstätten und gröfseren Bauplätzen Ififst es wünschenswerth erscheinen,
Maschinen der genannten Art mit Zahnstangengetriebe motorisch zu betreiben, behufs Erhöhung
der Leistungsfähigkeit der Maschine in Bezug auf Ersparung der theueren Löhne und
Zeitgewinnung.
Diesem Zweck dient vorliegende Erfindung.
Dieselbe ist auf beiliegenden Zeichnungen in den Fig. 1 bis 3 für eine Trägerschneidmaschine
dargestellt und hat im Wesentlichen folgende Einrichtung.
Von der Riemscheibe g eines Motors werden die Scheiben h /21 (lose und fest) einer Vorlegewelle
angetrieben, die wiederum mittelst Zahnradübersetzung k k1 die Antriebswelle / betreibt.
Letztere, in den Trägern m des Maschinengestelles gelagert, trägt das Arbeitsexcenter w,
welches von dem als Excenterbügel al ausgebildeten
unteren Ende der Zahnstange α umgriffen wird. Hierbei ist vorgesehen, dafs sich
die Arbeitswelle / und damit das Excenter η linksherum, also entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung,
drehen, um einen günstigen Eingriff der Klinke d in die arbeitende Zahnstange a
herbeizuführen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Linksdrehung der Welle / wird die Zahnstange α auf- und abbewegt. Die Zahnstange a wird durch den Bügel 0 an der Klinke d gehalten. Bei der Abwärtsbewegung zieht infolge dessen die Zahnstange α die Klinke d nach unten, und zwar, da die Klinke d drehbar am freien Ende des Hebels c sitzt, in den Kreisbogen ρp1 (Fig. i). Bei der Aufwärtsbewegung oder bei Stillstand der Zahnstange α fällt die der Sperrstange e zugehörige Klinke in letztere ein und verhindert den Rückgang des Hebels c, welcher durch den Widerstand des zu bearbeitenden Materials angespannt ist. Wie aus Fig. 4 bis 8 ersichtlich, hat die Zahnstange α auf ihrer Oberseite die Sperrzähne. Da der Hebel c die Stellung des Drehpunktes d1 der Klinke d bestimmt und der Bügel 0 die Zahnstange führt und ebenfalls drehbar um dl ist (Fig. 1 und 3), so sucht das obere Ende der Zahnstange sich in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 4) nach
Bei Linksdrehung der Welle / wird die Zahnstange α auf- und abbewegt. Die Zahnstange a wird durch den Bügel 0 an der Klinke d gehalten. Bei der Abwärtsbewegung zieht infolge dessen die Zahnstange α die Klinke d nach unten, und zwar, da die Klinke d drehbar am freien Ende des Hebels c sitzt, in den Kreisbogen ρp1 (Fig. i). Bei der Aufwärtsbewegung oder bei Stillstand der Zahnstange α fällt die der Sperrstange e zugehörige Klinke in letztere ein und verhindert den Rückgang des Hebels c, welcher durch den Widerstand des zu bearbeitenden Materials angespannt ist. Wie aus Fig. 4 bis 8 ersichtlich, hat die Zahnstange α auf ihrer Oberseite die Sperrzähne. Da der Hebel c die Stellung des Drehpunktes d1 der Klinke d bestimmt und der Bügel 0 die Zahnstange führt und ebenfalls drehbar um dl ist (Fig. 1 und 3), so sucht das obere Ende der Zahnstange sich in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 4) nach
rechts zu drehen. Hierdurch wird ein tieferer und trotz der im Vergleich zur Arbeit von
Hand raschen Bewegung der Zahnstange sehr sicherer Eingriff der Klinkenspitze in die Zähne
der Zahnstange bewirkt. Eine solche sichere Eingriffsweise findet nach Fig. 5, Stellung II,
und Fig. 6, Stellung III, so lange statt, als die Zahnstange durch den Excenterbügel a1 nach
abwärts gezogen wird. Erst beim Aufwärtsgang der Zahnstange (s. Stellungen IV und V,
Fig. 7 und 8) sucht sich das über den Bügel 0 liegende Ende der Zahnstange α aus der Klinke d
herauszuheben, so dafs bei der eintretenden Aufwärtsbewegung der Zahnstange (wobei diese
aufser Thätigkeit ist) ein Festsetzen der Klinkenspitze d in den Zahnlücken der Zahnstange vermieden
ist. Man erkennt, dafs bei solcher Antriebsvorrichtung die Angriffsweise für Kraftleistung
und für den Todtgang sehr günstig ist. Um die Klinke d aus den Zähnen der Zahnstange
α selbstthätig auszulösen, wenn der Hebel c bis auf einen bestimmten Punkt abwärts
gedreht ist, also der Schnitt ein bestimmtes Stadium erreicht hat, ist auf der Zahnstange a
ein feststellbarer Schieber q vorgesehen, der eine nach oben gerichtete federnde Nase r
trägt (Fig. ι und 3), die sich über die Zähne der Zahnstange legt. Trifft die Spitze der
Klinke d auf die Nase r, so hebt diese die Klinke aus den Zähnen der Zahnstange α aus
und die weitere Abwärtsdrehung des Hebels c hört auf. Diese selbstthätige Auslösung dient
zur genauen Einstellung der Schnitttiefe der Schneidmesser an Schneidmaschinen und damit
zur Regulirung des Schnittes. Da nämlich neue unabgeschliffene Messer mit ihren breiteren
Schneiden weiter von den Messerhaltern abstehen als bereits nachgeschliffene Messer, so
mufs, um ein Ineinanderarbeiten der Messerschneiden und damit ein Verletzen der Messer
zu vermeiden, bei Anwendung neuer Messer die durch Kraftbetrieb angetriebene Schneidmaschine
früher ausgerückt, also der Schieber^ weiter nach oben gerückt werden, als wenn
bereits abgenutzte bezw. abgeschliffene Messer in Anwendung kommen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Mechanischer Antrieb für Lochstanzen und Schneidmaschinen mit Zahnstangengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Antriebshebel (c) für das Werkzeug bewegende, auf der oberen Seite mit Zähnen versehene arbeitende Zahnstange (a) an ihrem unteren Ende zu einem Excenterbügel ausgebildet und von dem Excenter (n) einer in Drehung versetzten Arbeitswelle (I) angetrieben wird, derart, dafs beim Abwärtsziehen der Zahnstange die am Antriebshebel (c) drehbare Klinke (d) in die Zahnstange eingreift und dadurch ein Drehen des Antriebshebels bewirkt, während bei Aufwä'rtsbewegung der Zahnstange die Zähne derselben unter der Klinke hinweggleiten.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs auf der Zahnstange ein mit verlängerter Nase (r) versehener Schieber (q) aufgesetzt ist, der dann die Klinke (d) selbständig auslöst, wenn diese auf die Nase des Schiebers trifft, zu dem Zwecke, eine selbstthätige Auslösung des Antriebs bei einer vorher zu bestimmenden Stellung der Werkzeuge herbeiführen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136296C true DE136296C (de) |
Family
ID=404264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136296D Active DE136296C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136296C (de) |
-
0
- DE DENDAT136296D patent/DE136296C/de active Active
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