DE136182C - - Google Patents

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DE136182C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/18Locks
    • B41J5/22Interlocks between keys, e.g. without detent arrangements

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  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 136182
KLASSE 15 g.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Sperrvorrichtung für die Tastenhebel an Schreibmaschinen, durch welche erreicht werden soll, dafs nie gleichzeitig mehrere Tasten angeschlagen werden können, sondern dafs im Moment des Anschlagens einer Taste sämmtliche übrigen Tastenhebel festgelegt werden. Ermöglicht wird dieses dadurch, dafs bei dem Herunterdrücken eines Tastenhebels ein Riegel bewegt wird, welcher das Herunterdrücken der übrigen Tastenhebel verhindert.
Die Zeichnung veranschaulicht eine ' Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des unteren, die Tastenhebel tragenden Theiles einer Schreibmaschine,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 4 mehrere Sperrriegel oder -kämme einzeln.
Die Tastenhebel α sind einfache, hochkant liegende Flachstäbe. Unter diesen Flachstäben in dem Vordertheile des Maschinengestells c sind durch Federn e beeinflufste Riegel oder Kämme d angeordnet. Die Anzahl derselben entspricht der Anzahl der Tasten α und sind sämmtliche Kämme mit Einschnitten b für alle herunter zu drückenden Tastenhebel versehen. Einer (f) von den Einschnitten b der Kämme ist so eingerichtet, dafs die eine Längsseite g eine schiefe Ebene bildet, eine Schrägflanke, auf welcher die Unterkante des zugehörigen Tastenhebels entlanggleitet, und da der Tastenhebel nicht nachgiebt, wird eine Verschiebung des Kammes d in seiner Längsrichtung veranlafst. Durch die Verschiebung eines dieser Kämme d rücken dessen Zähne b in die Lücken der übrigen Kämme bezw. in die durch die gleichgerichteten Lücken gebildeten Schlitze und versperren dadurch den übrigen Tastenhebeln den Eintritt in dieselben. Auf diese einfache Weise sind mit dem Anschlagen irgend eines Tastenhebels bezw. einer Taste alle übrigen festgelegt, so dafs damit das gleichzeitige Anschlagen zweier Tasten und somit das die Zeilengeradheit der Maschine so sehr gefährdende Aneinanderklappen der Typenhebel ausgeschlossen ist. Ferner sind die Kämme durch Federn e derart beeinflufst, dafs sie mit dem Hochgehen einer heruntergeschlagenen Taste sofort wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückschnellen, um auch sogleich einer beliebigen anderen Taste den Weg freizugeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperrvorrichtung für nicht zur Wirkung gelangende Tastenhebel an Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs unter den Tastenhebeln eine mit der Anzahl derselben übereinstimmende Zahl verschiebbarer, unter Federwirkung stehender Kämme so angeordnet ist, dafs deren Zahnlücken in der Bahn der Tastenhebel liegen, und jeder der Kämme einen Zahn mit einer schrägen Flanke trägt, so dafs der entsprechende Tastenhebel, beim Niederdrücken an der schrägen Flanke entlanggleitend, ein Verschieben des Kammes bewirkt und somit durch dessen Zähne ein Sperren der übrigen Tastenhebel herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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