DE135397C - - Google Patents

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DE135397C
DE135397C DENDAT135397D DE135397DA DE135397C DE 135397 C DE135397 C DE 135397C DE NDAT135397 D DENDAT135397 D DE NDAT135397D DE 135397D A DE135397D A DE 135397DA DE 135397 C DE135397 C DE 135397C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/228Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

PATENTAMT.
M 135397 KLASSE 20/.
Die Erfindung besteht darin, dafs die zum Anstellen der Bremse vom Zuge aus dienende Stromquelle dauernd zwischen zwei an den Zugenden mit einander verbundene elektrische Leitungen geschaltet und in die hierdurch entstehenden zwei Ruhestromkreise je ein selbstthätiger Schalter eingefügt ist, welcher die Stromquelle an die Bremssteuerapparate anschliefst, sobald der zugehörige Ruhestromkreis unterbrochen wird.
Hierdurch wird es möglich, auch bei beliebiger Lage der Stromquelle im Zuge, einen Stromleiter gleichzeitig für den Ruhestrom und den Arbeitsstrom zu benutzen.
In Fig. ι der Anlage ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt:
α b und de sind drei durch den Zug laufende Leitungen, von denen b und d e an den Zugenden mit einander verbunden sind, während zwischen α und b die elektrischen Bremsapparate c liegen. Zwischen die Leitungen b und d e ist eine Stromquelle η geschaltet, welche sowohl einen Ruhestrom über den einen Zweig d als auch über den anderen Z\veig e der Leitung d e schickt. In dem Zweige (Kontrolleitung) d liegt ein Solenoid f und in dem Zweige (Kontrolleitung) c ein Solenoid g, welche Theile einer selbsttätigen Schaltvorrichtung h bilden. Letztere besitzt die festen Stromschlufsstücke iklm, von denen i und m an den mit der Leitung d e verbundenen Pol der Stromquelle η angeschlossen sind, während k und / an der Leitung α liegen.
Die Stromschlufsstücke i k bezw. / m können durch die Brücken ο bezw. ρ verbunden werden, welche letztere an den Kernen q r der Solenoide f g befestigt sind ; Druckfedern 5 bezw. t suchen diesen Stromschlufs herzustellen. Endlich befinden sich an den Wagen und an der Lokomotive, in die Kontrolleitungen d e eingefügt, noch Handausschalter u, die für gewöhnlich geschlossen sind.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Ist die Kontrolleitung d e in Ordnung und sind alle Handausschalter u geschlossen, so fliefst aus der Stromquelle η ein Strom durch die Leitungen d und e, also auch durch die Solenoide f g, wodurch die Kerne qr entgegen der Wirkung der Federn if in diese Solenoide hineingezogen und die Brücken op von den Stromschlufsstücken i k bezw. 1 m abgezogen werden.
Wird eine Bremsung beabsichtigt, so wird einer der Handausschalter u geöffnet. Liegt der Handausschalter in der Kontrolleitung d, so wird das Solenoid f stromlos, die Feder s kommt zur Wirkung und preist die Brücke ο auf die Stromschlufsstücke i k; dadurch wird die Steuerleitung α unmittelbar an die Steuerstromquelle η gelegt und hierdurch in bekannter Weise eine Bremsung hervorgerufen.
Ganz in der gleichen Weise wird die Vorrichtung h arbeiten, wenn ein Schalter in der Kontrolleitung e geöffnet wird, indem nur der Kern r mit seiner Brücke ρ die Leitung a an die Stromquelle η selbsttätig anschliefst.
In Fig. 2 ist eine Vorrichtung dargestellt, bei welcher anstatt zweier getrennter selbstthätiger Schalter ein einziger mit zwei Wicklungen verwendet ist.
Durchfliefst der Ruhestrom aus der Stromquelle η beide Kontrolleitungen d e, so werden
beide Schenkel des Elektromagneten q r erregt und der Anker ν entgegen dem Zug der Feder iv angezogen. Das auf dem Anker ν sitzende und mit der Stromquelle η verbundene Stromschlufsstück χ wird gleichzeitig von dem mit der Leitung α verbundenen Stromschlufsstückj/· abgehoben.
Wird ein Hand ausschalter u in der Kontrolleitung d oder e geöffnet, so ist nur noch ein Schenkel des Elektromagneten q r erregt. Die Abmessungen des Elektromagneten sind so gewählt, dafs diese Erregung nicht mehr genügt, um den Anker ν entgegen dem Zug der Feder w festzuhalten; der Anker wird infolge dessen abfallen und den Stromschlufs zwischen χ und y herstellen. Die Leitung α ist nunmehr, so lange der Handausschalter u geöffnet ist, an die Steuerstromquelle η unmittelbar angeschlossen; es erfolgt eine Bremsung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektrische Anstellvorrichtung für Luftbremsen vom Zuge aus, dadurch gekennzeichnet, dafs die zum Anstellen dienende Stromquelle (n) dauernd zwischen zwei an den Zugenden mit einander verbundene elektrische Leitungen (de) geschaltet und in die hierdurch entstehenden zwei Ruhestromkreise je ein selbstthätiger Schalter (h) eingefügt ist, welcher die Stromquelle (n) an die zum Anstellen der Bremsen dienenden elektrischen Steuerapparate (c) anschliefst, sobald der zugehörige Ruhestromkreis (d oder e) unterbrochen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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