DE212966C - - Google Patents

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DE212966C
DE212966C DE1907212966D DE212966DA DE212966C DE 212966 C DE212966 C DE 212966C DE 1907212966 D DE1907212966 D DE 1907212966D DE 212966D A DE212966D A DE 212966DA DE 212966 C DE212966 C DE 212966C
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Germany
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switch
contact
solenoid
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lines
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907212966D
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English (en)
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Publication of DE212966C publication Critical patent/DE212966C/de
Application filed filed Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H75/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of power reset mechanism
    • H01H75/02Details
    • H01H75/04Reset mechanisms for automatically reclosing a limited number of times
    • H01H75/06Reset mechanisms for automatically reclosing a limited number of times effecting one reclosing action only

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

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fi'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Höchststromausschalter, der in seiner Einschaltestellung zwei getrennt gespeiste Bezirke eines Leitungsnetzes verbindet und mit einer Vorrichtung zum Einschalten einer Rückstellkraft beim öffnen versehen ist. Gemäß der Erfindung wird die Rückstellkraft beim öffnen des Schalters sofort eingeschaltet, aber gleichzeitig gesperrt und so lange gesperrt gehalten, bis
ίο die an den Höchststromausschalter angeschlossenen Leitungen wieder unter der normalen Spannung stehen. Hierdurch wird es möglich, das Wiedereinschalten selbsttätig zu machen.
Die Zeichnung zeigt die Verwendung eines derartigen Höchststromausschalters für zwei gesondert gespeiste Fahrleitungen, die für gewöhnlich miteinander verbunden sind und nur so lange voneinander getrennt werden sollen, wie ein Kurzschluß in einer derselben anhält.
a, b sind die mittels der Leitungen c, d aus
dem Stromerzeuger g über die selbsttätigen Ausschalter e,f gewöhnlicher Bauart gespeisten Fahrleitungen, die an die Kontaktfedern h, i des Höchststromausschalters angeschlossen sind. Der Schalthebel k trägt isoliert die Kontaktbrücke I zur Verbindung der Kontaktfedern h, i, und außerdem die Kontaktbrücke m zur Verbindung der Kontaktfedern n, 0. Das in der Fahrleitung α liegende Solenoid ft sucht den Schalter hli zu öffnen und das Solenoid q sucht ihn zu schließen. Letzteres besitzt eine Spule, deren Enden an die Fahrleitungen .a, b und deren Mitte an die Kontaktfeder 0 angeschlossen ist; die Kontaktfeder η führt zur Schienenrückleitung r. s, t sind Sperrklinken, die durch die zwischen den Fahrleitungen a, b und Erde liegenden Solenoide w, χ außer Wirkung gesetzt werden, wenn letztere voll erregt werden. Die Sperrklinken dienen dazu, den Schalter hli in der ausgeschalteten Lage festzustellen.
Die ■ Wicklung des Solenoides ft ist so bemessen, daß die bei betriebsmäßiger Belastung auftretenden Ausgleichströme zwischen den Fahrleitungen α und b nicht genügen, den Schalter h I i zu öffnen, hierzu vielmehr ein kurzschlußartiges Anschwellen der Ausgleichsströme notwendig ist. Tritt ein solches, beispielsweise infolge eines Kurzschlusses, zwischen der Fahrleitung b und der Rückleitung r auf, so wird der Schalter hli geöffnet und der Schalter m, η, ο geschlossen. Gleichzeitig springt infolge des Kurzschlusses der selbsttätige Ausschalter / in der Stromzuleitung d heraus und trennt die Fahrleitung b von dem Stromerzeuger g. Hierbei wird das Solenoid χ stromlos und bleibt es, solange die Fahrleitung b an der Rückleitung r liegt bzw. der Schalter f nicht wieder 6q eingelegt ist; die nunmehr nur unter dem Einfluß der Feder υ stehende Sperrklinke t kommt zur Wirkung und hält den Schalt-. hebel k in der umgelegten Stellung fest. Obgleich ein elektrischer Strom das Solenoid q auf dem Wege: Fahrleitung a, Solenoid q, Kontaktfeder 0, Kontaktbrücke m, Kontaktfeder n, Rückleitung r durchfließt, ist das
Solenoid q doch nicht imstande, den Schalter h I i wieder zu schließen. Sobald aber der Kurzschluß der Leitung b behoben und der selbsttätige Ausschalter f wieder eingelegt worden ist, wird auch das Solenoid x erregt und die Sperrklinke t entgegen der Kraft der Feder υ ausgelöst. Da die zweite Klinke s durch das erregt gebliebene Solenoid w bereits ausgelöst ist, kommt das Solenoid q zur Wirkung und schließt den Schalter h I i wieder, dabei den eigenen Erregungsstrom ausschaltend.
Zur Sicherung des vollständigen Umlegens des Schalthebels k beim Unterbrechen der Kontaktstelle hli können die bekannten Mittel verwendet werden. In Fig. 2 ist hierfür in die Verbindungsleitung y zwischen Kontaktfeder η und Rückleitung r ein Schalter eingefügt, der entgegen einer Federkraft so lange geöffnet bleibt, bis der den Schalter hli durchfließende Strom Null geworden ist. Die hiermit verbundene Verzögerung des Einschaltens von q genügt, um ein vorzeitiges Wiedereinschalten von hli zu ver· hindern. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Höchststromausschalter mit einer Vorrichtung zum Einschalten einer Rückstellkraft beim öffnen, der zwei getrennt gespeiste Bezirke in seiner Einschaltstellung verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß zum Rückstellen ein Elektromagnet verwendet wird, der an der Spannung der Speisebezirke liegt, und dessen Anker durch elektromagnetisch gesteuerte Sperrorgane Ys, t) so lange gesperrt bleibt, bis die Bezirke durch ihre Speiseleitungen wieder unter normale Spannung gesetzt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1907212966D 1907-11-13 1907-11-13 Expired - Lifetime DE212966C (de)

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AT46881D AT46881B (de) 1907-11-13 1908-08-22 Hochststromausschalter mit Vorrichtung zum selbsttätigen Wiedereinschalten.

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DE212966C true DE212966C (de)

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ID=474663

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DE1907212966D Expired - Lifetime DE212966C (de) 1907-11-13 1907-11-13

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