DE134623C - - Google Patents

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DE134623C
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gases
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sucked
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/12Cooling of plants
    • F02C7/16Cooling of plants characterised by cooling medium
    • F02C7/18Cooling of plants characterised by cooling medium the medium being gaseous, e.g. air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/14Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being elastic fluid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 134623 KLASSE 27d.
EDMUND KIKUT in BERLIN. Strahlgebläse.
Zusatz zum Patente 127287 vom 31. Januar 1900.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1901 ab. Längste Dauer: 30. Januar 1915.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Verbesserung des durch D. R. P. 127287. geschützten Strahlgeblä'ses dadurch zu erreichen, dafs die entzündbaren Gase im Feuerraume unter Drucksteigerung verbrennen, wodurch eine gröfsere Wärmemenge derselben in Arbeit umgewandelt und es ermöglicht wird, von einer Comprimirung der Gase vor Eintritt in den Feuerraum durch Anordnung eines Hülfsgebläses abzusehen.
Zu diesem Zwecke sind zwei mit Rückschlagventilen versehene Feuerräume α und b .angeordnet, welche abwechselnd zur Wirkung kommen.
Die Explosionsgase gelangen durch Ventil c bezw. d in das Rohr e und strömen von hier in die Düse f, um zunächst in der Düse j und dann in einer Reihe weiterer Düsen zur Wirkung zu gelangen.
Die in den Verbrennungsräumen jeweils verbleibenden Abgase gelangen durch die Rückschlagventile g bezw. h in das Rohr i und werden von hier mittelst der Düsej durch die aus der Düse_/ strömenden Explosionsgase des anderen Verbrennungsraumes abgesaugt. Die beiden Rückschlagventile g und h sind durch eine Stange k derart verbunden, dafs beim Zuklappen des einen Ventiles infolge Explosion der Gase in dem zagehörigen Räume das andere geöffnet wird, wodurch den Abgasen aus dem anderen Räume freier Austritt durch die Düsey gestattet wird bezw. dieselben mittelst dieser Düse j abgesaugt werden.
Infolge des Absaugens der Gase entsteht in dem jeweiligen Verbrennungsräume ein Unterdruck, der ein Nachströmen frischer entzündbarer Gase aus dem Rohre η durch das Rückschlagventil / bezw. to bewirkt.
Die beiden Verbrennungsräume stehen mittelst eines Porcellancylinders ο mit einander in Verbindung, so dafs aus dem jeweiligen Explosionsraume die heifsen Verbrennungsgase durch ein kleines, sich allmählich erweiterndes Loch in den anderen Raum treten. Sobald in diesem die Abgase so weit abgesaugt sind, dafs die nachströmenden frischen, entzündbaren Gase den Porcellancylinder erreichen, werden sie durch die aus der Oeffnung des Porcellanrohres strömenden Gase des anderen Raumes entzündet und zur Explosion gebracht.
Die entzündbaren Gase werden im vorliegenden Falle dadurch gewonnen, dafs durch die mit Drosselklappen versehenen Rohre ρ und;q einerseits Gas, andererseits Luft in explosiver Mischung angesaugt wird. Im Uebrigen kann das explosive Gasgemisch in einer bei Gas-, Benzin- oder Petroleummotoren üblichen Weise gewonnen werden. Wird Petroleum oder Benzin
verwendet, so können beliebige von den vorhandenen Rückschlagventilen mit einem kleinen Pumpenkolben verbunden und zur Förderung der zu jeder Ladung nothwendigen Flüssigkeitsmenge benutzt werden.
Der Apparat oder einzelne Theile desselben können in beliebiger Weise gekühlt werden, was im vorliegenden Falle durch das im Gefäfs r befindliche Wasser erreicht wird.
Als Brennmaterial kann auch Kohlenstaub verwendet werden, welcher, der Luft in einer solchen Menge zugesetzt wird, dafs er explosiv, d. h. möglichst rasch verbrennt. Auch kann die Anordnung derart getroffen werden, dafs durch die Rückschlagventile Z und m reine Luft angesaugt wird und dafs ihr nach vollständiger oder theilweiser Füllung des jeweiligen Feuerraumes in beliebiger Weise der zur explosiven Verbrennung erforderliche Brennstoff zugeführt wird. In diesem Falle ist eine Lüftung des Feuerraumes unnöthig, derselbe kann vielmehr durch einen feuerfesten Mantel . (Chamotte oder dergl.) ausgefüttert werden. Eine Gleichmäßigkeit der Wirkung des Gebläses kann durch geeignete Verengung bezw. Erweiterung der Ausströmöffnungen der beiden Düsen- und j in den verschiedenen Perioden dem jeweiligen Druck in beiden' Feuerräumen entsprechend erreicht werden.
Die Vorrichtung kann weiter mit einem Generator leicht derart in Verbindung gebracht werden, dafs er sich das Gas aus Kohle selber erzeugt, indem er einerseits Luft, andererseits Generator- bezw. Halbwassergas ansaugt.
Schliefslich können die oberen vier Ventile c d g und h durch eine Schiebersteuerung, wie sie bei Dampfmaschinen üblich ist, ersetzt werden, die selbsttätig wirken könnte, derart, dafs mittelst Kanälen der Inhalt des jeweiligen Explosionsraumes mit der Ausströmdüse und gleichzeitig der Inhalt des anderen Raumes mit der Ansaugdüse in Verbindung gebracht wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Strahlgeblitse nach der durch Patent 127287 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die entzündbaren Gase in einem oder mehreren Feuerräumen unter Drucksteigerung verbrennen, wobei deren Abgase dann in bekannter Weise in einer oder mehreren Düsen zu Wirkung gelangen.
2. Ausführungsform des Strahlgeblä'ses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs je zwei Feuerräume von beliebiger Form (a b) abwechselnd durch Rückschlagventile (c d bezw. g h) mit einer Ausströmdüse (f) und einer Absaugdüse (j) in Verbindung stehen, derart, dafs die Explosionsgase des einen Feuerraumes durch die Ausströmdüse (f) zur Wirkung gelangen und gleichzeitig mittelst der Absaugdüse (j) die Abgase des anderen Feuerraumes mit sich reifsen, so dafs im letzteren infolge des entstehenden Vacuums frisches Gasgemisch angesaugt wird, welches bei bestimmter Füllung des Feuerraumes in beliebiger Weise entzündet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768061C (de) * 1942-05-24 1955-06-02 Messerschmitt Boelkow Blohm Heissstrahltriebwerk, insbesondere zum Vortrieb von Luftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768061C (de) * 1942-05-24 1955-06-02 Messerschmitt Boelkow Blohm Heissstrahltriebwerk, insbesondere zum Vortrieb von Luftfahrzeugen

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